Zaubertafel-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Was sind Zaubertafeln?

Zaubertafeln sind Schreib- und Zeichenbretter, auf die der Nutzer mit einem speziellen Stift spielerisch Bilder zeichnet oder kurze Texte schreibt. Drückt das Schreibgerät auf die Oberfläche der Tafel, lassen mechanisch oder magnetisch aktivierte Materialien die gezogenen Linien sichtbar werden. Das „Magische“ besteht darin, dass Anwender ihre Texte und Zeichnungen löschen und sofort wieder neue Werke entstehen lassen können. Je nach Art und Bauweise der Tafel sind die Linien einfarbig – meist grau – oder mehrfarbig. Oft befinden sich im Lieferumfang verschiedene Stempel und Schreibgeräte, die dazu dienen, geometrische Figuren besonders einfach und gerade anzufertigen oder missglückte Bildteile zu löschen.

Arten von Zaubertafeln

Zaubertafeln existieren in mehreren Varianten, die auf unterschiedlichen Technologien basieren. Je nach Funktionsweise stellen sie andere Anforderungen an die Zeichner.

Etch A Sketch

Auf diese Tafeln schreibt und zeichnet der Nutzer nicht „von außen“, sondern „von innen“ – mit einem integrierten, unsichtbaren Metallstift. Zwei Drehrädchen im Rahmen bewegen ihn mithilfe eines Schnurzugs in X- und Y-Richtung über die mit einem Pulver beschichtete Innenseite der Tafel. Auf diese Weise zieht der Stift die Linien.

Magna Doodle

Die sogenannten Magna-Doodle-Tafeln funktionieren mit einem Zeichenstift. Sie verfügen über Waben, die mit einer weißen Flüssigkeit sowie Eisenspänen gefüllt sind. Berührt die magnetische Spitze des Stifts die Oberfläche der Tafel, steigen die Eisenspäne auf und verbleiben dort – die Wabe wird dunkel. Zieht der Nutzer den länglichen Metallstift an der Unterseite der Waben entlang, ziehen sich die Eisenspäne von der Oberfläche zurück, und das Bild verschwindet wieder.

Weitere Varianten

Andere Arten von Zaubertafeln stammen aus den 1960er Jahren und sind zum Teil sehr einfach konstruiert. Einige sind beispielsweise besonders dünn und mit einer Folie beschichtet. Drückt ein Stift die Folie fester an die Platte, haftet sie an dieser an und erscheint dunkler. Andere simple Tafeln haben eine dunkle Paste zwischen Folie und Platte, die mit den Malwerkzeugen verschoben wird. Hier ist es am Zeichner, diese Paste zum Löschen des Bildes mit einem Rakel wieder gleichmäßig auf der Platte zu verteilen.

Freude und pädagogischer Nutzen

Wenngleich die meisten Erwachsenen, die eine Zaubertafel in die Hände bekommen, mit schnell aufflammender Begeisterung Zeichnungen anfertigen, sind diese Spielzeuge eigentlich für Klein- und Schulkinder konzipiert. Das Zeichnen von Schriftzügen und Bildern fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch die kognitiven und motorischen Fähigkeiten Heranwachsender. Die Arbeit mit dem Schreibwerkzeug schult die Hand-Augen-Koordination und die Konzentration. Tafeln, die nicht über einen Stift, sondern per Steuerrädchen zu bedienen sind, erfordern darüber hinaus ein gewisses Abstraktionsvermögen, um die Drehung des Rädchens mit dem Ziehen der Linie in Einklang zu bringen.

Dank der Beschränkung der auf einen einfachen Stift und die Tafel liegt der Fokus auf dem Vorstellungsvermögen der Kinder. Sie werden nicht durch ein Überangebot bunter Hilfsmittel abgelenkt, sondern finden aktiv Wege, mit wenigen Mitteln viel Kreatives zu schaffen.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen reinen Vergleich. Wir haben die vorgestellten Zaubertafeln aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit keinem Test unterzogen.

Zaubertafeln, auch Magnettafeln oder magische Tafeln genannt, sind ein pädagogisch wertvolles Spielzeug. Es handelt sich dabei um eine handliche Tafel, unter deren „Malbildschirm“ Metallspäne lose angeordnet sind. Zeichnet ein Kind einen Strich mit dem passenden Stift, werden diese Späne angezogen, ordnen sich entsprechend an und ergeben auf der Oberfläche eine gräuliche Linie. Bei Nutzung des Löschratschers ist von dem zuvor Gezeichneten nichts mehr zu sehen.

Kleinkinder können sich künstlerisch austoben. Da sich das Geschaffene einfach wieder löschen lässt, ist immer Platz für neue Kreationen. Zusätzlich praktisch: Die für die Tafel geeigneten Stifte schreiben nicht auf Papier oder Tapeten, sodass die Kleinen ihren künstlerischen Rahmen nicht selbstständig erweitern können. Der Stift „schreibt“ nur auf dem magnetischen Material.

Vielleicht kennen Sie Zaubertafeln noch aus Ihrer eigenen Kindheit und planen nun, Ihrem Nachwuchs oder den Sprösslingen aus dem Bekanntenkreis mit einem solchen Spielzeug eine Freude zu machen? Sie müssen beachten: Die meisten Modelle tragen die Altersempfehlung drei bis fünf Jahre.

Leider bietet das Internet nicht viele Tests von Zaubertafeln. Weder die Stiftung Warentest noch ÖKO-Test noch das österreichische Verbrauchermagazin Konsument oder das schweizerische KTipp haben bisher Zaubertafeln getestet.