Stand-Up-Paddling-Board-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Stand-up-Paddling (SUP) ist eine Trend-Wassersportart, bei der Sie auf einem Board stehen und sich paddelnd fortbewegen.
  • Es gibt aufblasbare und feste Boards. Neben Allround-Modellen für Anfänger und Gelegenheitspaddler sind auch Bretter für spezielle SUP-Disziplinen erhältlich.
  • Das Board wird häufig mit Paddel, Reparatur-Set und – wenn nötig – Pumpe geliefert.
  • Mit Erweiterungen können manche SUP-Boards zu einem Kajak oder Windsurfbrett umfunktioniert werden.

Was ist Stand-up-Paddling?

Stand-up-Paddling, zu Deutsch etwa Stehpaddeln, ist in den vergangenen Jahren eine der beliebtesten Trendsportarten beziehungsweise Freizeitbeschäftigungen im Wasser geworden. Dabei stehen Sie auf einem Board, ähnlich einem großen Surfbrett, und bewegen sich durch Ruderbewegungen mit einem Paddel vorwärts. Zwar sind hierfür eine gute Balance und eine gewisse Körperbeherrschung wichtig. Generell ist Stand-up-Paddling (SUP) jedoch relativ einfach zu erlernen, sowohl für Kinder als auch im hohen Alter ist diese Aktivität gut geeignet.

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln

Der Vorteil gegenüber anderen Wassersportarten: Außer dem Paddel brauchen Sie kein weiteres Zubehör, wie etwa einen speziellen Anzug oder eine Halterung für den Transport auf dem Auto. Sie müssen nicht einmal in der Nähe eines Meeres oder großen Sees wohnen – Stand-up-Paddling lässt sich auch hervorragend auf kleinen Seen oder ruhigen Flüssen ausüben.

Unterschiedliche SUP-Board-Arten

Modelle für Einsteiger beziehungsweise Fortgeschrittene sind meist aufblasbar und ebenso für Alltags-Paddler wie auch für die ganze Familie geeignet. Profis dagegen greifen gern auf ein sogenanntes Hardboard zurück. Es ist in der Regel schneller, wendiger und kann sogar bei etwas stärkerem Wellengang genutzt werden.

Darüber hinaus gibt es längere und schmalere Modelle, mit denen der Nutzer eine höhere Geschwindigkeit erreicht. Sie sind für weite Touren und aufgrund des stromlinienförmigen Schnitts sogar für Rennen geeignet. Wildwasserboards – oder Wave-Boards – hingegen sind breiter als Allroundmodelle, dafür jedoch vergleichsweise kurz; das macht sie wendiger. Zudem verfügen sie auf der Oberseite häufig über einen Griff zum Festhalten. Diese speziellen SUP-Boards sind für verschiedene Paddling-Techniken ausgelegt und definitiv nicht für Anfänger gedacht.

Maße und Materialien

Das Eigengewicht eines Stand-up-Paddling-Boards unterscheidet sich von Modell zu Modell. Es beginnt bei rund sieben Kilogramm, kann aber auch doppelt so hoch sein. Die aufblasbaren Boards (inflatable SUP-Boards) sind immer etwa 15 Zentimeter dick, was eine gute Stabilität und Tragkraft verspricht. Länge und Breite der Allroundmodelle variieren leicht, liegen aber in der Regel bei etwa drei Metern beziehungsweise etwa 80 Zentimetern.

Hergestellt werden SUP-Boards aus verschiedenen Kunststoffverbindungen, etwa PVC, Polyethylen oder Karbon. Wichtig ist, dass das Board strapazierfähig und robust ist; gleichzeitig sollte es sich leicht transportieren beziehungsweise handhaben lassen. Inflatable Boards müssen im aufgeblasenen Zustand stabil und steif sein.

Drop-Stitch-Gewebe

Die Kombination aus hoher Stabilität und geringem Gewicht der aufblasbaren Boards ist in erster Linie dem Drop-Stitch-Grundgewebe zu verdanken. Zwischen den Kunststoffflächen an Ober- und Unterseite befinden sich in zentimeterbreitem Abstand zueinander Polyesterfäden. Diese halten die Spannung und sorgen für die unveränderliche Form des Boards.

Stand-up-Paddling-Boards sind mit einem hohen Gewicht belastbar. Das gilt vor allem für die Hardboards, aber auch sehr leichte aufblasbare Modelle können von Personen mit einem Gewicht von deutlich über 100 Kilogramm genutzt werden. Beachten Sie jedoch stets die vom Hersteller angegebene Maximalbelastung und entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für ein breiteres Modell mit einer höheren Tragfähigkeit.

Anti-Rutsch-Beschichtung

Damit der Paddler einen sicheren Stand hat, besitzen die SUP-Boards eine rutschfeste Oberfläche. Diese ist dort, wo Sie in der Regel stehen, rauer oder von leicht genoppter Struktur. Manche Hersteller sprechen auch von Lizard Skin, weil die Textur an die Haut einer Echse erinnert, oder Diamant-Deck aufgrund der rautenförmigen Struktur. Dank der Beschichtung laufen Sie selbst auf nasser Oberfläche weniger Gefahr, ins Rutschen zu kommen. Gleichzeitig fühlt es sich aber nicht unangenehm an den nackten Fußsohlen an.

Ist die Größe des Boards relevant?

Bei der Online-Suche nach einem SUP-Board stoßen Sie häufig auf Tabellen, die Ihnen bei der Wahl der richtigen Board-Größe helfen sollen. Die Unterschiede der Board-Länge beziehungsweise -Breite im Verhältnis zu Gewicht und Größe des Nutzers sind aber meist nur marginal. Ohnehin bieten die Empfehlungen einen gewissen Spielraum, weshalb es auf ein bis zwei Zentimeter beziehungsweise Kilogramm mehr oder weniger nicht ankommt.

Anfänger sind mit einem breiteren Brett gut beraten, weil es stabiler im Wasser liegt. Personen mit einem Gewicht von über 120 Kilogramm werden auf einem 70 Zentimeter breiten Board keinen guten Stand haben; sehr kleine und leichte Personen hingegen werden eventuell mit dem Handling eines mehr als dreieinhalb Meter langen Boards Probleme haben. Gerade Allround-Boards sind jedoch als Einsteigermodelle gut geeignet und dafür gedacht, dass die ganze Familie damit Spaß haben kann. Sie werden nicht umsonst als Allroundmodelle bezeichnet.

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln
Stand-up-Paddling ist bei Jung und Alt eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der letzten Jahre.

Was brauche ich noch zum Stehpaddeln?

Egal, ob Sie ein aufblasbares Brett oder ein Hardboard kaufen, ob Sie Anfänger oder Profi sind – auf ein paar Details rund um das SUP-Board sollten Sie in jedem Fall ein Auge haben, da sie Ihnen den Umgang mit dem Sportgerät erleichtern können. Besonders ist darauf zu achten, dass wichtige Zubehörteile bereits mitgeliefert werden. Ein Schnäppchen kann sich schnell ins Gegenteil verkehren, wenn Sie etliche Ausrüstungsgegenstände nachkaufen müssen.

Paddel

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln paddel

Das wichtigste Teil neben dem Board ist das Paddel. Es ist für gewöhnlich fester Bestandteil des Lieferumfangs, allerdings hat es nicht immer die optimale Qualität. Die Stange des Paddels ist meist aus Aluminium oder Fiberglas gefertigt. Letzteres ist leichter, aber auch stabiler. Das Blatt besteht häufig aus Karbon. Achten Sie darauf, dass das Paddel über eine Teleskopstange verfügt. Dann ist es nämlich in der Länge verstellbar und somit für unterschiedlich große Nutzer geeignet.

Transportmöglichkeit

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln transport tragegriffe halterung

Um das Board bequem tragen zu können, sollte es über Tragegriffe an den Seiten verfügen. Zwar ist es nicht besonders schwer, in einsatzbereitem Zustand jedoch aufgrund seiner Maße häufig etwas unhandlich, sodass besonders kleinere Personen Probleme mit dem Transport haben könnten. Auch bieten manche Hersteller für ihre Modelle Rucksäcke an, in denen aufblasbare SUP-Boards luftleer und gefaltet bequem getragen werden können.

Fußleine

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln leine fußleine leash

Ähnlich wie bei einem Surfbrett können Sie eine Leine (Leash), die mit dem SUP-Board verbunden ist, um Ihren Fußknöcheln binden. Wenn Sie nun doch einmal ins Wasser fallen sollten – was besonders bei den ersten Versuchen wahrscheinlich ist – schwimmt Ihnen das Board nicht davon. Achten Sie jedoch darauf, dass die Leine nicht so straff ist, dass sie in die Haut einschneidet, aber auch nicht so locker, dass sie sich von allein wieder lösen könnte.

Pumpe

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln pumpe luftpumpe fußpumpe

Wenn Sie sich für ein aufblasbares Stand-up-Paddling-Board entscheiden, benötigen Sie dafür auch eine Luftpumpe. Sie ist meist im Lieferumfang mit dem Board enthalten. Ist das nicht der Fall oder wollen Sie einen Ersatz anschaffen, achten Sie darauf, dass die Pumpe mit dem Ventil des Boards kompatibel sind. Das Aufpumpen dauert nur fünf bis zehn Minuten; mit einer elektronischen Pumpe geht es sogar noch schneller.

Reparatur-Kit

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln reparatur-kit reparieren

Für die Behebung kleinerer Schäden am Board bekommen Sie von vielen Herstellern ein Reparaturset mitgeliefert, etwa mit Flicken und farblosem Kleber. Damit können Löcher und Risse schnell behandelt beziehungsweise geklebt werden. Beachten Sie, dass mit Klebstoff behandelte Stellen mindestens über Nacht trocknen müssen, da er sich andernfalls wieder lösen kann. Das Reparaturset ist vielseitig einsetzbar – auch Luftmatratzen oder Zelte lassen sich damit wieder auf Vordermann bringen.

Das erste Mal auf dem SUP-Board

Stand-up-Paddling ist relativ leicht zu erlernen. Es ist schon viel erreicht, wenn man erst einmal das Gefühl für das Verhalten des Boards im Wasser verinnerlicht und seinen eigenen Körper in Balance bekommen hat. Sie werden nicht von einem Tag auf den anderen zum Profi und gerade am Anfang wahrscheinlich häufig im Wasser landen. Lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie das Board besteigen, wie Sie darauf stehen bleiben, wie Sie vorankommen. Platzieren Sie sich für einen stabilen Stand möglichst mittig. Dafür können Sie sich an den Tragegriffen orientieren, die immer am Schwerpunkt des Boards angebracht sind. Stehen Sie gerade und richten Sie die Füße nach vorne. Das Heck des SUP-Boards sollte knapp unter der Wasseroberfläche liegen, die Spitze leicht darüber. Auf dem Youtube-Kanal SUP-TV gibt es interessante Tipps rund um das Stand-up-Paddling, wie zum Beispiel fünf Grundregeln für Anfänger.

Was soll ich beim Stehpaddeln anziehen?

Es gibt keine spezielle SUP-Kleidung. Sie sollten Ihr Outfit an die äußeren Bedingungen anpassen, also Wassertemperatur und Wetter. Im Sommer reicht Badekleidung; bei längerem Aufenthalt in der prallen Sonne ist jedoch ein Shirt, optimalerweise mit UV-Schutz, angebracht. Nutzen Sie auch wasserfest Sonnencreme, für den Fall, dass Sie ins Wasser fallen.

Für die Füße eignen sich Neoprensocken und -schuhe, weil sie einen festen Halt auf dem Board garantieren und – je nach Dicke des Materials – auch vor kalten Wassertemperaturen schützen. Aber selbst barfuß können Sie auf dem Board durchaus eine gute und sichere Figur machen. Auf Flipflops sollten Sie verzichten, da Sie aus diesen leicht herausrutschen können.

Wenn Sie bei kalten (Wasser-)Temperaturen SUP-Board fahren, sollten Sie auf einen Neoprenanzug zurückgreifen, der vor kalten Temperaturen schützt. Wenn Sie schon standfest auf dem Board sind, können Sie auch eine wasserfeste Windjacke beziehungsweise eine Softshelljacke tragen.

Erweiterungen für das SUP-Board

Mit dem Paddel und etwas Körperbeherrschung auf das Board steigen und schon kann die Fahrt losgehen. Daneben brauchen Sie keine weitere Ausrüstung, um beim Stand-up-Paddling Spaß zu haben. Einige Boards verfügen aber über die Möglichkeit, umgerüstet zu werden, was völlig neue Erlebnisse bietet.

Kick-Pad

Eine kleine Erhebung am Heck des SUP-Boards, Kick-Pad genannt, hilft Ihnen, das Brett besser zu steuern beziehungsweise wenden zu können, ohne dass Sie wesentlich an Geschwindigkeit verlieren. Steigen Sie mit einem Fuß auf diesen erhöhten Bereich, um die Spitze des Boards aus dem Wasser zu heben. Durch den nun geringeren Kontakt mit der Wasseroberfläche können Sie mit dem Paddel das SUP-Board schneller drehen.

Sitzmontage

An manchen Stand-up-Paddling-Boards haben Sie die Möglichkeit, einen Sitz anzubringen. Somit wandeln Sie das Brett in eine Art Kajak um. Der Sitz wird mit Ösen am Board befestigt und bietet damit für den Nutzer die Option, sich auch sitzend fortzubewegen. Manche Hersteller liefern den Sitz für ihr Modell mit, in anderen Fällen können Sie ihn nachkaufen. Informieren Sie sich gegebenenfalls im Vorfeld, ob das Board nachrüstbar und mit welchem Sitz es kompatibel ist.

Surfstange

Einige SUP-Boards bieten mittlerweile sogar die Option, zu einem Surfbrett für das Windsurfen erweitert zu werden. Dazu ist ungefähr in der Mitte des Boards ein Gewinde angebracht, in welche die Stange für das Segel eingelassen wird. In dieser Form ist es nicht für Stunts auf starken Wellen geeignet, sondern eher zum gemächlichen Segeln, beispielsweise auf einem See. Bedenken Sie auch, dass das Segel erheblich mehr Platz zum Transport benötigt.

Ablagemöglichkeiten

sup-board stand-up-board stand-up-paddling sup paddling stehpaddeln ablage

Damit Sie Hab und Gut sowie Proviant auf dem SUP-Board mitnehmen können, verfügen viele Modelle über eine Einlassung im vorderen Teil. Dort können Sie Gegenstände ablegen, ohne dass diese Gefahr laufen, vom Brett zu rutschen. Gerade als Anfänger sollten Sie sie jedoch wasserdicht verpacken und mit einem Band befestigen, falls Sie einmal samt Brett umkippen. Alternativ können Sie wasserdichte Taschen oder Tüten mit Spanngurten und Ähnlichem befestigen. Bedenken Sie aber, dass zu viel Gewicht Ihre Geschwindigkeit und Balance beeinflussen kann.

Finnen

An der Unterseite des Boards befinden sich je nach Modell eine bis drei Finnen. Sie sorgen dafür, dass das Board geradeaus fährt und auch bei leichtem Wellengang eine stabile Lage behält. SUP-Boards mit einer Finne sind schneller und spursicherer, während drei Finnen mehr Stabilität und besseres Wendeverhalten versprechen. An einigen Modellen können Sie Finnen hinzu- oder abmontieren, um zwischen den Vorteilen zu wechseln.

Lagerung des SUP-Boards

Nach der Nutzung sollten Sie Ihr Stand-up-Paddling-Board noch einmal mit sauberem Wasser abspülen. Besonders nach einer Tour im Salzwasser ist das sinnvoll, da getrocknetes Salz unschöne Spuren hinterlassen kann. Wenn Sie das Board täglich nutzen, müssen Sie es zwar nicht nach jedem Gebrauch reinigen; vor einer längeren Lagerung ist es aber ratsam. Aufblasbare SUP-Boards sollten nicht in voll aufgepumptem Zustand über mehrere Wochen oder länger gelagert werden. Lassen Sie für diesen Fall die Luft zumindest ein wenig entweichen oder rollen Sie, etwa um Platz zu sparen, das Board lose zusammen. Achten Sie aber darauf, dass es nicht mehr feucht ist, da es andernfalls Schimmel ansetzen kann. Lagern Sie es idealerweise in einem trockenen Raum bei Zimmertemperatur, beispielsweise im Keller oder in der Garage.

Da Hardboards nicht zusammengerollt werden können, verbrauchen sie, von vornherein mehr Platz als die aufblasbaren Versionen. Dafür können sie im Freien gelagert werden. Decken Sie die Boards jedoch mit einer Plane ab, um die Boards vor Witterungsbedingungen zu schützen.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Stand-up-Padding-Boards nicht selbst getestet.

Einen Test von der Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST zum Thema Stand-up-Paddling-Boards gibt es nicht. Aber im Jahr 2020 testete fit for fun fünf Allround-SUP-Boards für weniger als 500 Euro und unterzog sie einem Vergleich.

Alle Modelle sind aufblasbare Boards; sie besitzen einen Tragegriff und eine Leine, werden zudem mit einem Rucksack für den einfachen Transport sowie einem Reparatur-Set geliefert. Unter den Testkandidaten schnitt das mit einem Preis von 299 Euro günstigste Modell Mistral SUP-Board Floral mit fünf von fünf Sternen am besten ab, unter anderem aufgrund des umfangreichen Zubehörs. Neben der eingangs erwähnten Ausrüstung werden ein Doppelpaddel, ein Sitz, eine zusätzliche Finne und ein wasserdichter Seesack geliefert.

Das Board ist mit 320 x 84 Zentimetern relativ groß und liegt somit sicher auf dem Wasser. Mit 150 Kilogramm weist es die größte Belastbarkeit auf. Der dazugehörige Rucksack ist etwas sperrig, dafür aber sehr geräumig und mit integriertem Belüftungssystem ausgestattet. Das Fahrverhalten des Boards ist in allen Punkten tadellos. Es eignet sich für schwere Personen ebenso wie für Yogaübungen.

Ebenfalls fünf Sterne vergaben die Tester an das Firefly iSUP 300. Es ist etwas schwerer als das Modell von Mistral, dafür aber hochwertiger verarbeitet und schneller aufzupumpen. Mit 399 Euro liegt es ebenfalls noch im für SUP-Boards kostengünstigen Bereich. Es verfügt über nicht ganz so viele Extras – mitgeliefert werden eine dritte Finne und ein Paddel. Letzteres könnte für Personen mit einer Körpergröße über 1,90 Meter etwas zu kurz sein. Das Firefly liegt gut im Wasser und ist, genau wie der Testsieger, auch für schwere Personen und SUP-Yoga geeignet. Abstriche gab es beim Tempo und der Wendigkeit.

Gerrit Menk

Gerrit Menk

02.07.2021