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Akku-Heckenschere

Akku-Heckenschere Vergleich 2018

Akku-Heckenschere
Bosch EasyHedgeCut 12-35
Akku-Heckenschere
Black & Decker GTC1845L20
Akku-Heckenschere
Makita DUH523Z
Akku-Heckenschere
Einhell 3410683
Akku-Heckenschere
Ryobi 5133002109
Akku-Heckenschere
Bosch 060084A100
Akku-Heckenschere
Makita Akku-Heckenschere
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Bosch EasyHedgeCut 12-35
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Black & Decker GTC1845L20
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Ryobi 5133002109
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Akku-Heckenschere
Makita Akku-Heckenschere
Modell
Bosch EasyHedgeCut 12-35
Black & Decker GTC1845L20
Makita DUH523Z
Einhell 3410683
Ryobi 5133002109
Bosch 060084A100
Makita Akku-Heckenschere
Zum Angebot
sehr gut1,1
201805
sehr gut1,2
201811
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201811
sehr gut1,3
201810
sehr gut1,3
201810
sehr gut1,4
201808
sehr gut1,5
201810
Kundenbewertung (bei Amazon)
74 Bewertungen
124 Bewertungen
416 Bewertungen
121 Bewertungen
25 Bewertungen
273 Bewertungen
31 Bewertungen
Akku inklusive
Akkukapazität
2,5 Ah
2 Ah
3 Ah
2 Ah
1,3 Ah
Akkuspannung
12 V
18 V
18 V
36 V
Akkutyp
Lithium-Ionen
Lithium-Ionen
Lithium-Ionen
Lithium-Ionen
Lithium-Ionen
Lithium-Ionen
Ladezeit
1,1 h
4 h
1 h
0,8 h
Betriebsdauer
1,3 h
1 h
0,8 h
Anti-Blockier-System
Messerabstand
15 mm
18 mm
26 mm
20 mm
Schnittlänge
350 mm
450 mm
520 mm
460 mm
540 mm
520 mm
Hubzahl bei Leerlauf
2.400 min⁻¹
1.300 min⁻¹
1.350 min⁻¹
2.000 min⁻¹
Maximale Aststärke
15 mm
18 mm
15 mm
11 mm
20 mm
15 mm
Lautstärke maximal
87 dB
73,8 dB
89 dB
65 dB
84 dB
Farbe
Türkis
Orange, Schwarz
Grün, Schwarz
Schwarz, Rot
Gelb, Schwarz
Weiß
Messerschutz
Maße
14 x 18 x 78 cm
26,6 x 39 x 52,5 cm
19,3 x 19,5 x 87,6 cm
17,5 x 18 x 90,7 cm
18,8 x 22,2 x 95 cm
21 x 28 x 103 cm
30 x 50 x 100 cm
Gewicht
1,9 kg
2,6 kg
3,3 kg
2,3 kg
3,1 kg
3,5 kg
3,3 kg
Vorteile
  • Akku vorhanden
  • Gut sichtbare Ladestandsanzeige
  • Kindersicher durch Messerschutz
  • Akku vorhanden
  • Weniger Schnittgefahr durch Messerschutz
  • Akku vorhanden
  • Akku beiliegend
  • Kindersicher durch Messerschutz
  • Kindersicher durch Messerschutz
Angebot
Erhältlich bei*
amazon95,99 € ebay124,02 € contorion.de103,51 € OTTO95,99 € svh24.de83,45 €
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Akku-Heckenschere-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze:
  • Im Gegensatz zu elektrischen Heckenscheren mit Stromanschluss und Benzinheckenscheren erfreuen sich Akku-Heckenscheren immer größerer Beliebtheit.
  • Eine Akku-Heckenschere bietet dem Nutzer einen unbegrenzten Aktionsradius mit völliger Bewegungsfreiheit. Dazu sind die Geräte vergleichsweise leise und leicht zu handhaben.
  • Bei der Auswahl einer Akku-Heckenschere sollte der Interessent auf Faktoren wie Akkukapazität, Akkuspannung, Gewicht, Schwertlänge und Zusatzfeatures achten.
  • Eine Akku-Heckenschere erfordert regelmäßige Pflege, korrektes Laden des Akkus und die Einhaltung von Richtlinien zum Schneiden von Hecken.

Akkurat: Akku-Heckenscheren

Für den Gartenbesitzer hat der Frühling nicht nur schöne Seiten. Mit den Blumen sprießen auch erste Unkräuter, der Rasen wuchert schneller als man ihn zu mähen imstande ist und auch Büsche und Hecken treiben in alle Richtungen aus und geraten außer Form. Hier muss die ordnende Hand des Gärtners eingreifen, der jährliche Rückschnitt steht an. Doch alleine mit der Hand kommt er nicht weit – das passende Werkzeug darf dabei nicht fehlen.

Hecke wird gestutzt

Elektro-Heckenscheren mit Netzbetrieb sind laut und schränken den Aktionsradius des Gärtners ein.

Mit einer Akku-Heckenschere sind Hecken, Büsche und Sträucher im Nu sauber gestutzt und getrimmt – und das bei völliger Unabhängigkeit von der Stromversorgung und maximaler Bewegungsfreiheit. Der Anteil an Akku-Heckenscheren bei neuverkauften Heckenscheren nimmt statistisch stetig zu, und jeder namenhafte Gartengeräte-Hersteller bietet inzwischen mindestens eine entsprechende Produktlinie an. Was Akku-Heckenscheren ausmacht und wieso sie sich steigender Beliebtheit erfreuen, zeigen wir hier. Interessenten erfahren zudem, worauf die beim Kauf und bei der Nutzung einer Akku-Heckenschere achten sollten.

Was zeichnet Akku-Heckenscheren aus?

Heckenscheren sind Gartengeräte, die dazu dienen, eine Hecke zu stutzen sowie Gebüsch und feststängelige Pflanzen zurückzuschneiden. Sie sind als Handheckenschere, als benzin- oder als elektromotorbetriebene Geräte erhältlich.

Wie sind Akku-Heckenscheren aufgebaut?

Handelt es sich bei Handheckenscheren tatsächlich um Scheren im eigentlichen Sinn, besitzen motorbetriebene Heckenscheren mit Benzin-, Akku- oder Netzbetrieb kaum Ähnlichkeit mit solchen. Elektro- und Akku-Heckenscheren bestehen aus einem Handteil mit Griff und integriertem Motor und einem Schwert von 40 bis 70 Zentimetern Länge.

Heckenschere Bestandteile

Eine typische Akku-Heckenschere besteht aus Handteil mit Griff, Akku und Motor (1), dem Schwert mit mehreren Balken und zahlreichen Schneiden (2) sowie einem Protektor (3).

Aus ergonomischen Gründen befindet sich das Handteil typischerweise nicht in einer geraden Linie mit dem Schwert, sondern ist leicht abgewinkelt. Das sogenannte Schwert ist ein beidseitig schneidender Mähbalken. Es setzt sich aus zwei oder drei Balken zusammen, von denen einer feststehend ist. Der andere oder die anderen Balken werden mittels Motorantrieb in einer Führungsschiene entlang dem feststehenden Balken alternierend vorwärts und rückwärts geschoben. Auf diese Weise bilden die mit zahlreichen Schneiden besetzten Mähbalken eine Vielzahl von Scheren. Über die gesamte Länge des Schwerts entsteht somit eine durchgehende Schnittkante. Der Abstand zwischen den einzelnen Schneiden definiert die maximale Schnittstärke der Akku-Heckenschere.

Welche Vorteile bieten Akku-Heckenscheren?

Grundsätzlich sind Akku-Heckenscheren natürlich überall dort einsetzbar, wo auch ihre elektrisch oder benzinbetriebenen Verwandten zur Anwendung kommen. Gegenüber den benzinbetriebenen Modellen bietet eine Akku-Heckenschere zwar eine schwächere Leistung und die Akkulaufzeit ist selbstverständlich limitiert, doch sind bei der Entwicklung der Akku-Technologie immense Fortschritte zu verzeichnen, sodass Akku-Heckenscheren inzwischen eine ernstzunehmende Alternative darstellen.

Immer mehr Hobbygärtner und in zunehmender Anzahl sogar Profi-Gärtner setzen auf Akku-Heckenscheren. Dies ist aufgrund einer Reihe von spezifischen Vorteilen gegenüber benzinbetriebenen und direkt ans Stromnetz angeschlossenen elektronischen Heckenscheren wenig verwunderlich.

Die akkubetriebenen Modelle sind völlig unabhängig vom Stromnetz einsetzbar und schränken die Bewegungsfreiheit in keiner Weise ein. Der Nutzer muss kein Kabel mit sich herumtragen und auch die Gefahr, bei unachtsamer Handhabung das Kabel zu durchtrennen, besteht hier nicht. Gegenüber benzinbetriebenen Modellen sind Akku-Heckenscheren deutlich leiser, stoßen keine Abgase aus und sind wesentlich leichter, was gerade bei Überkopf-Arbeiten an höheren Hecken ein entscheidender Vorteil ist. Alle Vor- und Nachteile der Akku-Heckenscheren stellen wir hier nochmals übersichtlich gegenüber:

  • Unbegrenzter Aktionsradius
  • Völlige Bewegungsfreiheit
  • Vergleichsweise leise
  • Vergleichsweise geringes Gewicht
  • Keine Abgasemission
  • Akkulaufzeit begrenzt
  • Leistung limitiert

Worauf ist beim Kauf einer Akku-Heckenschere zu achten?

Wer überzeugt davon ist, dass eine Akku-Heckenschere die richtige Wahl für seinen Bedarf ist, steht vor der Qual der Wahl: Die wachsende Beliebtheit der Akku-Scheren führte inzwischen zur Vervielfältigung des Angebots. Der Markt bietet eine wahre Fülle von Modellen verschiedener Hersteller. Wir erläutern, welche Faktoren bei der Auswahl einer Akku-Heckenschere wirklich relevant sind und worauf der Verbraucher beim Kauf achten sollte.

Akku ist alles

Der Akku ist das Herzstück einer Akku-Heckenschere. Von ihm hängt die Leistung und die maximale Einsatzdauer des Geräts ab. Noch ist es trotz erheblichen Fortschritten in der Entwicklung der Akku-Technologie der Fall, dass Motoren, die ihren Strom direkt aus dem Netz beziehen, mit einer größeren Leistungsaufnahme operieren als Akku-Motoren Ein schwacher Akku bringt nicht die nötige Leistung auf, um mit der Schere dickere Äste oder stark verholztes Gebüsch zu schneiden. Daher ist es wichtig, ein Gerät mit ausreichend großer Akkuspannung und Akkukapazität zu wählen.

Wie weit reicht der Akku?

Die Akkulaufzeit einer Heckenschere beträgt in der Regel zwischen 30 und 50 Minuten. In aller Regel liefern die Hersteller nicht nur einen, sondern zwei Akkus mit dem Gerät.

Selbstverständlich haben heutige Akkus nichts mehr mit den alten NiMH- oder NiCd-Akkus zu tun, die Verbraucher heutzutage wohl hauptsächlich mit kurzen Laufzeiten, frühem Spannungsabfall und graduellem Kapazitätsverlust aufgrund des Memory-Effekts in Verbindung bringen. Längst sind Lithium-Ionen-Akkus Standard. Diese sind in der Lage, langfristig und konstant eine verlässliche Leistung zu erbringen.

Die Akkulaufzeit einer Heckenschere beträgt in der Regel zwischen 30 und 50 Minuten. Allerdings erreichen gute Modelle auch Einsatzzeiten von 70 Minuten und mehr. Aber Achtung: In der Regel geben Hersteller die Laufzeit bei Leerlauf an. Die Belastung des Akkus beim tatsächlichen Schneiden ist selbstverständlich höher, sodass sich die effektive Laufzeit reduziert. Die Geräte verfügen regelhaft über eine Akkustandanzeige, sodass der Nutzer stets weiß, wann ein Akkuwechsel oder ein Aufladen nötig ist. Moderne Ladegeräte laden einen Akku in nur einer Stunde wieder vollständig auf.

Schnittleistung

Operierende Schere

Mit hoher Schnittleistung und ausreichendem Messerabstand durchtrennt die Akku-Heckenschere auch dickere Äste problemlos. Zum Abspielen bitte anklicken.

Die Schnittleistung einer Heckenschere, auch Schnittstärke genannt, ist abhängig von der Akkuspannung. Das Gerücht, Akku-Heckenscheren könnten nicht genügend Leistung aufbringen, um auch dickere Äste einer Hecke zu schneiden, hält sich hartnäckig. Dies ist jedoch längst nicht mehr wahr: Moderne Akku-Heckenscheren verfügen über 36-Volt-Akkus, die auch Buchenhecken mit dicken und harten Ästen problemlos beschneiden können. Wer eine noch höhere Schnittleistung benötigt, sollte darauf achten, dass der Akku über eine noch höhere Spannung verfügt.

Achten sollte der Nutzer zudem auf den Messerabstand. Die Hersteller geben ihn in Millimetern an. Der Messerabstand definiert die maximale Stärke der Äste, die die Schere durchtrennen kann.

Gewicht

Grundsätzlich wiegen Akku-Heckenscheren deutlich weniger als Benzin-Scheren und wer über längere Zeit mit einer Heckenschere arbeitet, wird es schnell zu schätzen wissen, wenn er über ein Modell von geringem Gewicht verfügt. Muss der Nutzer für Horizontalschnitte die Schere über längere Strecken in einer konstanten Höhe führen oder sie für Überkopfschnitte mit ausgestreckten Armen über den Kopf halten, ist die Arbeit mit schweren Geräten nicht nur ermüdend, sondern führt auch zu ungenauen Ergebnissen.

Je länger und ausgefeilter das Schwert, desto höher ist auch das Gewicht des Geräts. Daher sollte de Anwender genau abwägen, welche Schwertlänge er tatsächlich benötigt, um so gegebenenfalls an Gewicht zu sparen.

Schwertlänge

Das Schwert ist der zentrale Teil der Heckenschere. Seine Länge bestimmt, wie breit der mögliche Schnitt maximal sein kann. Die Hersteller geben diesen Wert in einer Zentimeterangabe oft unter dem Begriff „Schnittlänge“ an.

Ein langes Schwert führt zu einem größeren Bereich, den der Nutzer mit einer Aktion bearbeiten kann, erhöht aber gleichzeitig auch das Gewicht der Schere. Interessenten sollten vor dem Kauf der Schere abwägen, welche Arten von Bewuchs sie mit ihr bearbeiten möchten und wie lang das Schwert dementsprechend sein sollte. Filigrane Arbeiten an kleinen Zierbäumen erfordern beispielsweise ein wesentlich kürzeres Schwert als eine mehrere Meter hohe und breite Hecke.

Zusatzfeatures ABS und Protektor

Protektor am Ende des Schwerts

Protektoren am Ende des Schwerts bewahren die Schneiden davor, an Mauern oder durch die Berührung des Bodens Schaden zu nehmen.

Einige Heckenscheren verfügen über Zusatzfunktionen oder -elemente, die die Arbeit mit der Schere leichter, angenehmer oder sicherer gestalten. Hierzu zählt beispielsweise das sogenannte ABS (Anti-Blocking-System). Dieses bewirkt, dass sich die Laufrichtung des Balkens ändert, falls ein Ast nicht auf Anhieb durchtrennt wird und beugt somit einem Blockieren der Schneide vor.

Durchaus praktisch und der Arbeitssicherheit sowie der Lebensdauer der Schere gleichermaßen zuträglich sind sogenannte Protektoren. Diese befinden sich am Ende des Schwertes und sind ein gängiges Aufsatzstück. Es verhindert, dass das Schwert mit hinter der Hecke befindlichen Mauern oder dem Boden direkt in Berührung kommt und die Schneiden dadurch abstumpfen.

Worauf ist bei der Nutzung einer Akku-Heckenschere zu achten?

Bei der Nutzung der Akku-Heckenschere sollte der Nutzer einige Aspekte beachten, um die Schere zum einen möglichst sicher zu betreiben und zum anderen lange Freude an dem Gerät zu haben.

Pflege und Reinigung

Heckenschere SChraube lösen

Bei den meisten Geräten muss der Nutzer eine Abdeckung entfernen, um an die Arretierungsschraube der Schneideblätter zu gelangen.

Eine gute Pflege der Heckenschere ist ein Muss, wenn der Nutzer lange Freude am Gerät haben möchte. Daher sollte er nach jeder Nutzung des Geräts nicht nur die Schneiden, sondern das gesamte Schwert eingehend reinigen. Während der Benutzung wird dieses nämlich zwangsläufig mit Harz verunreinigt. Wichtig ist es, vorher zur Sicherheit den Akku zu entnehmen. Danach löst der Nutzer die Schraube am Übergang zwischen Gehäuse und Scherblättern, um die Klingen zu entnehmen. Nun entfernt er alle Verunreinigungen mit harzlösendem Reinigungsmittel und trägt im letzten Schritt ein Pflegeöl auf die Scherblätter auf, bevor er sie wieder einsetzt.

Nicht nur den Schneiden, sondern auch dem Aufsatz der Schneideblätter am Antrieb gilt es Beachtung zu schenken. Die Schraube, welche die Schneidblätter arretiert, kann leicht festsitzen und mit Verunreinigungen verkrusten. Der Nutzer sollte sie regelmäßig säubern und Universalöl applizieren.

Pflegetipp: Der Nutzer gießt Öl in die Schwerthülle. So lagert das Schwert dauerhaft in einem Ölbad und es verschmutzt nicht.

In keinem Fall sollte der Besitzer seine Schere in feuchter Umgebung oder in Räumen lagern, die im Winter auf unter null Grad Celsius abkühlen. Bei feuchter und zu kalter Lagerung kann es zu Schäden an Akku, Kontakten und Elektronik sowie zur Korrosion der Schneiden kommen.

Richtiges Laden

Den Memory-Effekt müssen Eigentümer neuerer Akku-Heckenscheren zwar nicht fürchten, doch kann fehlerhaftes Laden dem Akku dennoch Schaden zufügen. Um den Akku schonend zu behandeln und seine Kapazitäten so lange wie möglich voll zu nutzen, empfiehlt es sich, ihn erst dann an die Ladestation anzudocken und vollständig aufzuladen, wenn er nahezu entleert ist.

Eine vollständige Entladung gilt es allerdings zu vermeiden. Der Akku büßt vor allem dann an Kapazität ein, wenn der Nutzer ihn vollständig entleert und danach ungeladen über längere Zeiträume lagert. Während des Ladevorganges sollte er den Akku nicht entnehmen und auch die Stromzufuhr nicht unterbrechen.

Gute Lithium-Ionen-Akkus überstehen problemlos 800 bis 1.000 Arbeitszyklen. Sobald die Leistung merklich nachlässt, ist es an der Zeit, einen Ersatzakku vom Hersteller zu erwerben.

Richtiges Halten und Führen

Sowohl für die eigene Sicherheit als auch für ein gutes Schnittergebnis ist es wichtig, die Akku-Heckenschere richtig zu halten und zu führen. Folgendes Video des Herstellers Stihl demonstriert die korrekte Handhabung der Akku-Heckenschere HSA86 anschaulich:

https://www.youtube.com/watch?v=0HMX0xNImCw

Klingen schärfen

Durch die Beanspruchung beim Schneiden wird auch die beste Klinge irgendwann stumpf. Wer nicht gleich Ersatzklingen kaufen möchte, kann die Klingen entweder in einer Werkstatt von Fachleuten nachschleifen lassen oder dies selbst unter Verwendung eines Schleifgerätes mit Diamantfeilenaufsatz versuchen. Da die Mehrzahl an Heckenscheren allerdings über beschichtete Klingen verfügt, um Rostbefall vorzubeugen, geht durch das Schleifen die Beschichtung verloren. Nach dem Schleifen ist also regelmäßige Pflege und ausgiebiges Ölen besonders wichtig.

Wie das eigenhändige Schärfen des Messerblattes mit einer Handfeile funktioniert, erklärt „The Handyman“ in folgendem Video-Tutorial:

https://www.youtube.com/watch?v=wnMMbQLOwbY

Wann und wie darf man Hecken schneiden?

Der stolze Besitzer einer Akku-Heckenschere sollte keinesfalls direkt scherenschwingend auf seine Hecke losstürmen. Es gilt nämlich einige Regeln zu beachten, wann und wie Hecken zu schneiden sind.

Wann darf man Hecken schneiden?

Wie so vieles ist auch das Schneiden einer Hecke in Deutschland gesetzlichen Regelungen und Bestimmungen unterworfen. Konkret greifen hier die Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG), Abschnitt 2 Allgemeiner Artenschutz, §39, Absatz 5, Ziffer 2.

„Es ist verboten,

(…) Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen, (…)“

Einen Radikalschnitt sollte der Nutzer also während dieses Zeitraums nicht vornehmen. Die Regelung soll dem Vogelschutz dienen, da während der Frühlings- und Sommermonate Hecken verschiedensten Vogelarten als Nistplatz dienen. Von Anfang Oktober bis Ende Februar ist also radikales Stutzen von Hecken, Sträuchern und Gebüsch erlaubt. Pflegende Maßnahmen an Hecken wie etwa das Kürzen der Jahrestriebe oder Formschnitte sind jedoch ganzjährig gestattet.

Wie ist die Hecke zu schneiden?

Es ist möglich, Hecken in eine Vielzahl verschiedener Formen zu bringen. Zu unterscheiden sind beispielsweise:

  • Kastenschnitt: Rechteckig im Querschnitt mit Bodenbereich und Dach gleicher Breite
  • Ovalschnitt: Senkrechte Seiten, eiförmig-konvex gewölbtes Dach
  • Selektivschnitt: Unregelmäßiges Schneiden einiger junger Triebe
  • Trapezschnitt: Trapezförmiger Querschnitt mit unterschiedlicher Breite von Bodenbereich und Dach
Heckenformen

Einige beliebte Heckenschnittformen: Kastenschnitt (1), Ovalschnitt (2), Selektivschnitt (3), invertierter Trapezschnitt (4) und Trapezschnitt (5).

Bei Formen mit senkrechten Seiten, wie beim Kasten- und Ovalschnitt, kommt es dazu, dass kaum Sonnenlicht die unteren Bereiche der Hecke erreicht und der Bodenbereich zunehmend verkahlt. Empfehlenswert ist es daher, die Hecke in Form eines sich nach oben hin verjüngenden Trapezes zu schneiden. Dieser „Trapezschnitt“ bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:

  • Auf die Seitenflächen trifft genügend Sonnenlicht, sodass es nicht zu ungleichmäßigem Wuchs kommt.
  • Der Bodenbereich verkahlt nicht.
  • Die Hecke beleibt stabil und wird nicht kopflastig.

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