Aufsitzrasenmäher Kaufberatung: So wählen sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Aufsitzrasenmäher kommen auf großen Flächen ab etwa 500 Quadratmetern zum Einsatz.
  • Die meisten Modelle sind Benziner, auf dem Markt finden sich aber auch Akku-Mäher
  • Das Schnittgut wird nach hinten zum Heck oder zu den Seiten ausgeworfen
  • Wenn der Mäher schneller als sechs Kilometer pro Stunde ist, darf er nur mit Führerschein gefahren werden

Premiumsitz beim Rasenmähen

Die Idee, beim Rasenmähen wie ein Greenkeeper auf einem Aufsitzmäher zu thronen, ist faszinierend. Der Aufsitzrasenmäher ist unbestreitbar der leistungsstärkste Rasenmäher und die beste Wahl für sehr große Rasenflächen. Diese lassen sich mit einem Aufsitzrasenmäher schnell und vor allem bequem im Sitzen mähen. Das kommt älteren Menschen und Personen mit Bewegungseinschränkungen entgegen. Ein solcher Rasenmäher wird oft auch als Reitermäher oder Frontmäher bezeichnet.

Das grundsätzliche Funktionsprinzip des Rasenmähens ändert sich beim Aufsitzmäher nicht. Auch er kürzt die Grashalme mit sich drehenden Klingen. Beim Aufsitzmäher sitzt der Fahrer über dem Motor und dem Mähgehäuse. Das Mähwerk mit den Schneidblättern befindet sich in der Regel unter dem Rasenmäher, bei einem Frontmäher ist es vorn angebracht. Das hat den Vorteil, dass der Fahrer eine gute Übersicht hat und eventuelle Hindernisse besser umfahren kann. Ein Aufsitzmäher fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit, die über ein Bremspedal oder einen Hebel reguliert wird.

Mann auf Aufsitzrasenmaeher
Aufsitzrasenmäher kommen oft im professionellen Gartenbau zum Einsatz.

Ein Aufsitzmäher wird üblicherweise durch einen Benzinmotor angetrieben. Bei den meisten Modellen befindet er sich im hinteren Teil des Geräts. Bei vielen Aufsitzrasenmähern sind Vorder- und Hinterachse durch ein bewegliches Gelenk miteinander verbunden, die sogenannte Knicklenkung. Sie ermöglicht eine präzise Lenkung und einen relativ kleinen Wendekreis. Bei Ausführungen ohne Knicklenkung wird über die Hinterachse gesteuert. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Rasenfläche genug Platz bietet, um mit dem Aufsitzrasenmäher komfortabel zu wenden.

Wann lohnt sich ein Aufsitzrasenmäher?

Für die meisten privaten Gärten ist ein Aufsitzrasenmäher zu groß. In kleinen Gärten ist ein solcher Mäher aufgrund seines Wendekreises kaum einsetzbar. Hinzu kommt, dass der große Mäher auch irgendwo wetterfest verstaut werden muss. Für Durchschnittsgärten in der Stadt ist ein Aufsitzrasenmäher nicht zu empfehlen. Hier ist ein herkömmlicher Elektro-Rasenmäher oder auch ein handbetriebener Spindelmäher besser geeignet. Das gilt auch für Gärten, die dicht bewachsen sind und in denen Hindernisse umfahren werden müssen.

Je größer eine Rasenfläche ist, desto leistungsstärker muss auch der Rasenmäher sein. Ansonsten wird das Mähen zu einer umständlichen und vor allem zeitaufwendigen Arbeit. Ein Aufsitzrasenmäher kann schon aber einer Rasenfläche von 500 Quadratmetern zum Einsatz kommen. Ab 1.000 Quadratmetern wird ein solcher leistungsstarker Mäher wirklich notwendig, um die Rasenpflege zu bewältigen. Die Anschaffung eines Aufsitzrasenmähers könnte zum Beispiel für die Rasenpflege in Ihrem Sportverein Sinn ergeben. Folgende Tabelle bietet Orientierung, welcher Rasenmäher zu welcher Fläche passt:

RasenflächeRasenmäher-Typ
Bis 50 m²Elektro-Rasenmäher / Handmäher
50-200 m²Elektro-Rasenmäher
200-400 m²Elektro-Rasenmäher / Benzinrasenmäher
400-600 m²Benzinrasenmäher / Aufsitzrasenmäher
600-800 m²Aufsitzrasenmäher / Rasentraktor
800-2.000 m²Aufsitzrasenmäher / Rasentraktor
Ab 2.000 m²Rasentraktor
Verschieden große Rasenflächen und der dazu passende Rasenmäher-Typ.

Der Unterschied zwischen Aufsitzmäher und Rasentraktor

Aufsitzrasenmäher werden manchmal auch Rasentraktoren genannt und umgekehrt. Es handelt sich aber um zwei verschiedene Gerätetypen. Beim Aufsitzmäher sitzt der Fahrer direkt über dem Motor. Beim Rasentraktor befindet sich der Motor vorne unter eine Motorhaube, was dem Rasenmäher sein traktorenähnliches Aussehen verleiht.

Verschiedene Aufsitzrasenmaeher
Aufsitzrasenmäher sind etwas kleiner als Rasentraktoren.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Rasentraktoren noch leistungsstärker als Aufsitzmäher sind. Für sehr große Rasenflächen sind sie demnach ideal. Viele Rasentraktoren lassen sich umrüsten und dann als Schneeräumer, Kehrbesen oder Lastenfahrzeug einsetzen. Rasentraktoren sind jedoch größer und weniger wendig als Aufsitzrasenmäher. Größe und Leistungsstärke schlagen sich auch im Preis nieder: Ein Rasentraktor ist deutlich kostspieliger als ein Aufsitzrasenmäher.

Wichtige Kaufkriterien bei Aufsitzrasenmähern

Bei Aufsitzrasenmähern haben Sie die Wahl zwischen Benzinern und Elektromähern mit Akku. Ausführungen mit Akku sind relativ neu auf dem Markt und entsprechend teuer. Ein weiterer Faktor ist die Schnittbreite, die sich auf die Ausmaße des Geräts auswirkt. Das Schnittgut wird bei Aufsitzrasenmähern entweder nach hinten oder zu den Seiten ausgeworfen.

Benziner oder Akku-Gerät?

Aufsitzrasenmäher unterscheiden sich grundsätzlich in Benzin- und Akkurasenmäher. Verbrennungs- und Elektromotor haben jeweils Vor- und Nachteile. Benziner sind weit verbreitet und leistungsstark, wohingegen Akku-Modelle im direkten Vergleich umweltfreundlicher und wartungsärmer sind.

Benzinrasenmäher

Im Handel werden Interessenten am häufigsten auf benzinbetriebene Aufsitzrasenmäher mit Verbrennungsmotor treffen. Ein solcher Motor ist in der Regel leistungsstärker als ein Elektromotor. Somit lässt sich das Mähen mit einem Benziner schneller erledigen als mit einem strombetriebenen Gerät. Auch auf unebenen Flächen – zum Beispiel in Hanglage – ist die Kraft des Benziners von Vorteil, denn er fährt problemlos bergauf. Ein weiterer Vorteil gegenüber Ausführungen mit Akku ist die längere Laufzeit, die es ermöglicht, große Flächen ohne Zwischenstopp zu mähen. Hinzu kommt, dass Benziner günstiger sind als Akkurasenmäher.

Allerdings bringt der Verbrennungsmotor auch die bekannten Nachteile mit sich. Er ist sehr laut und stößt schädliche Abgase aus, die auch nicht gerade angenehm riechen. Er ist außerdem wartungsintensiver als ein Elektromotor. Zum Beispiel benötigt er einen regelmäßigen Ölwechsel und verfügt über Verschleißteile wie Luftfilter und Zündkerzen.

VorteileNachteile
LeistunsgsstarkHohe Lautstärke
Problemlose Bewältigung von SteigungenSchädliche Emissionen
Lange LebensdauerWartungsinventisv
Günstiger als Akku-Modelle
Akku-Rasenmäher

Aufsitzrasenmäher mit einem akkubetriebenen Elektromotor sind weitaus weniger gebräuchlich als benzinbetriebene Ausführungen. Da sie leistungsschwächer als Benziner sind, empfehlen sie sich nicht für sehr große oder unebene Rasenflächen. Akku-Rasenmäher bringen dennoch eine Reihe von Vorteilen mit sich. Der Akkubetrieb verringert die Geräuschkulisse erheblich. Geruchsbelastung entfällt sogar komplett, da es keine direkten Emissionen gibt. Trotzdem kann ein Akkurasenmäher nur als umweltfreundlich gelten, wenn der Strom aus nachhaltigen Quellen stammt. Die Wartung eines Elektromotors ist günstiger und einfacher als die eines Verbrennungsmotors. Ein Ölwechsel ist beispielsweise nie notwendig. Wer wenig technikaffin ist oder sich schlicht nicht mit der Wartung befassen möchte, sollte einen Aufsitzrasenmäher mit Akku wählen. Akku-Modelle sind allerdings oft deutlich teurer als Benzinrasenmäher.

VorteileNachteile
GeräuscharmHohe Anschaffungskosten
Keine direkten EmissionenLeistungsschwächer als Benziner
Umweltfreundlich
Wartungsarm

Art des Getriebes

Bei der Suche nach einem passenden Aufsitzrasenmäher werden InteressentInnen wahrscheinlich auf zwei unterschiedliche Getriebe-Bezeichnungen stoßen: „Transmatic“ und „Hydrostat“. Die Getriebe sorgen dafür, dass die Kraft des Motors richtig dosiert auf die Räder übertragen wird.

Transmatic-Getriebe

Beim Transmatic-Getriebe wird zunächst zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt gewählt. Die Geschwindigkeit ist anschließend über einen Hebel einstellbar. Der Aufsitzrasenmäher behält das gewählte Tempo bei und lässt sich durch ein Pedal abbremsen. Sobald die Bremse losgelassen wird, beschleunigt der Mäher wieder auf die eingestellte Geschwindigkeit. Dabei müssen Sie weder kuppeln noch manuell den Gang wechseln. Es ist außerdem möglich, in einen anderen Geschwindigkeitsgang zu schalten, ohne anzuhalten.

Hydrostat-Getriebe

Dem Hydrostat-Getriebe wird nachgesagt, für ein besonders angenehmes Fahrgefühl zu sorgen. Bei einem solchen Getriebe geschieht die Kraftübertragung über eine selbstschmierende Hydraulikpumpe. Die Geschwindigkeit wird über den Druck reguliert, mit dem das Öl durch die Leitungen fließt. Je geringer die Durchflussmenge, desto langsamer der Rasenmäher. Die Geschwindigkeit lässt sich somit stufenlos verändern. Eine Bremse ist bei diesem System nicht notwendig, da sich der Motor ohne Öl nicht drehen kann. Wird das Pedal losgelassen, blockiert der Aufsitzmäher und bleibt sofort stehen.

Das Hydrostat-Getriebe kommt seltener zum Einsatz als die Transmatic-Technik. Es ist vor allem in Rasentraktoren und hochwertigen Aufsitzrasenmähern zu finden. Ein Aufsitzmäher mit Hydrostat-Getriebe ist in der Regel mehrere hundert Euro teurer als ein Modell mit Transmatic-Getriebe.

Tankvolumen

Da die meisten Aufsitzrasenmäher Benziner sind, spielt das Tankvolumen eine wichtige Rolle. Je größer der Tank ist, desto länger kann mit dem Rasenmäher gefahren werden, ohne nachtanken zu müssen. Um eine große Rasenfläche in einem Durchgang zu mähen, wird ein Tank für entsprechend viel Treibstoff benötigt.

Eine Faustregel für das Tankvolumen ist, dass 1 Liter Benzin für eine Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern ausreicht. Viele kleinere und preiswerte Aufsitzrasenmäher verfügen lediglich über einen Tank mit einem Fassungsvermögen von 1,5 Litern. Einen größeren Garten von 2.000 Quadratmetern bewältigen sie also nicht in einem Durchgang. Mit einem Tankvolumen von 3,0 Litern sind Rasenflächen von 2.000 Quadratmetern hingegen kein Problem. Wenn Sie einen größeren Garten haben, sollten Sie über einen Rasentraktor nachdenken, falls es Ihnen wichtig ist, die Arbeit möglichst selten zu unterbrechen. Diese verfügen oft über Tanks mit einem Fassungsvermögen von bis zu 7,0 Litern.

Schnittbreite

Je größer die Schnittbreite ausfällt, desto breiter ist die Bahn, die der Aufsitzrasenmäher zieht. Ein Rasenmäher mit einer großen Schnittbreite bewältigt ausgedehnte Rasenflächen also schneller. Handelsübliche Benzinrasenmäher haben häufig eine Schnittbreite von rund 50 Zentimetern. Elektrorasenmäher sind noch etwas kleiner.

Aufsitzrasenmäher haben in der Regel eine Schnittbreite von 60 bis 80 Zentimetern. Das ist ausreichend für Rasenflächen, die bis zu 2.000 Quadratmeter groß sind. Bei Ausführungen mit mehr als 100 Zentimetern Schnittbreite handelt es sich meist um Rasentraktoren. Der Einsatz dieser Geräte ist nur auf sehr großen Flächen sinnvoll. In Durchschnittsgärten lassen sich Mäher mit diesen großen Schnittbreiten kaum manövrieren. In Gärten mit vielen Hindernissen, zum Beispiel Beeten und Büschen inmitten der Rasenfläche, sollte ein Aufsitzrasenmäher mit einer geringen Schnittbreite zum Einsatz kommen.

Die Schnitthöhe hat keinen Einfluss auf das Fahrgefühl. Sie lässt sich bei allen Mähern entweder in verschiedenen Stufen oder stufenlos einstellen. Viele Aufsitzmäher haben eine einstellbare Schnitthöhe zwischen drei und fünf Zentimetern. Es wird empfohlen, den Rasen maximal auf ein Drittel seiner ursprünglichen Länge zu kürzen.

Größe erschwert das Wenden

Je breiter ein Aufsitzrasenmäher ist, desto größer ist auch der Wendekreis. In einem zu kleinen Garten muss dann mit dem Gerät aufwendig manövriert werden, was die Arbeit in die Länge zieht. Auf verwinkelten Rasenflächen ist es notwendig, mühsam zurückzusetzen. Beim Fahren auf großen, freien Flächen ist der Wendekreis von geringerer Bedeutung.

Heck- oder Seitenauswurf

Bei Aufsitzrasenmähern wird das Gras je nach Bauweise auf unterschiedliche Weisen ausgeworfen. Die meisten Ausführungen verfügen über einen Seiten- oder Heckauswurf.

Soll das Schnittgut in einem Fangkorb gesammelt werden, ist ein Gerät mit Heckauswurf ratsam. Wie bei einem herkömmlichen Rasenmäher wird das geschnittene Gras nach hinten in den Fangkorb ausgeworfen. So landet es nicht auf dem Rasen, sondern kann zum Beispiel auf dem Kompost deponiert werden.

Aufsitzrasenmaeher Rasen wird gemaeht
Bei einem solchen Mähwerk wird das Schnittgut zu den Seiten ausgeworfen.

Allerdings muss für die Leerung des Korbes das Mähen unterbrochen werden. Ein Fangkorb mit großem Fassungsvermögen, der seltener geleert werden muss, bedeutet zusätzliches Gewicht und geringere Manövrierfähigkeit. Hier müssen NutzerInnen abwägen, was ihnen wichtiger ist.

Ein Aufsitzrasenmäher, der das Schnittgut zu den Seiten auswirft, sorgt gleichzeitig für eine Düngung der Fläche mit organischem Material. Achten Sie bei Geräten mit Seitenauswurf darauf, dass sie mit einer Mulchfunktion ausgestattet sind. Diese zerkleinert das Schnittgut zusätzlich, wodurch es besser verrotten kann. Viele Aufsitzrasenmäher lassen sich zudem mit einem sogenannten Mulchkit nachrüsten.

Anschaffungskosten

Der Kauf eines Aufsitzrasenmähers stellt in den meisten Fällen eine echte Investition dar. Schon bei den kleinsten Geräten müssen Interessierte mit einem Preis von rund 1.200 Euro rechnen. Größere Modelle und Rasentraktoren sind ab etwa 1.500 Euro erhältlich. Zwischen den verschiedenen Händlern gibt es mitunter große Preisdifferenzen. Aus diesem Grund lohnt sich ein sorgfältiger Preisvergleich vor dem Kauf.

Weitere Informationen zu Aufsitzrasenmähern

Bei den großen Aufsitzrasenmähern ist häufig der Transport ein Problem. Wo darf der Mäher gefahren werden und wer darf hinter dem Steuer sitzen? Im Handel sind verschiedene Erweiterungen für Aufsitzrasenmähern erhältlich. So lassen sie sich auch für andere Gartenarbeiten verwenden.

Erweiterungen für den Rasenmäher

Viele Hersteller von Aufsitzrasenmähern und Rasentraktoren haben Anbaugeräte im Angebot. Mit diesen Anbaulösungen lässt sich der Mäher in eine andere Gartenmaschine umrüsten. Beliebte Anbaugeräte sind Schneeschild und Kehrmaschine. Daneben gibt es Federzinkenrechen, Streuer und noch speziellere Geräte. Die meisten Anbauten sind allerdings für die größeren Rasentraktoren konzipiert.

Aufsitzrasenmaeher mit Schneeschild
Aufsitzrasenmäher lassen sich für andere Anwendungsbereiche umrüsten.

Welches Motoröl sollte verwendet werden?

Aufsitzrasenmäher benötigen in der Regel andere Motoröle als Autos. In den Handbüchern ist immer aufgeführt, welches Öl für das Gerät geeignet ist. Das passende Öl ist beim Hersteller und in Baumärkten erhältlich. Sie sollten niemals ein beliebiges Öl in den Rasenmäher füllen. Das könnte Motorschäden hervorrufen.

Wer darf einen Aufsitzrasenmäher fahren?

Ein Aufsitzrasenmäher, der nicht schneller als sechs Kilometer pro Stunde ist, darf auf Ihrem Privatgrundstück ohne Führerschein gefahren werden. Der Fahrer oder die Fahrerin muss allerdings mindestens 15 Jahre alt sein. Für Mäher, die schneller als sechs Stundenkilometer sind, ist ein Führerschein der Klasse L notwendig, der auch manchmal „Traktorschein“ genannt wird. Wer einen Aufsitzrasenmäher auf einer öffentlichen Straße bewegen möchte, muss noch weitere Auflagen erfüllen, denn ein fabrikneuer Aufsitzmäher ist nicht straßenverkehrstauglich.

Kann ein Aufsitzrasenmäher auf der Straße gefahren werden?

Bei einem Aufsitzrasenmäher handelt es sich um eine sogenannte selbstfahrende Arbeitsmaschine, die der StVZO unterliegt. Zunächst benötigt der Fahrer oder die Fahrerin einen Führerschein der Klasse L. Um mit dem Rasenmäher auf der Straße fahren zu dürfen, müsste er mit Blinker, Beleuchtungsanlage sowie Bremslicht ausgestattet werden. Zusätzlich wäre die Beantragung eines grünen Nummernschilds für Landwirtschaftsfahrzeuge notwendig. Das bedeutet im Vergleich zum Nutzen einen sehr hohen Aufwand. Es ist daher am besten, einen Aufsitzrasenmäher nur auf einem Privatgrundstück zu fahren.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Aufsitzrasenmäher nicht selbst getestet.

Häufig ist die Stiftung Warentest die erste Anlaufstelle im Netz, um sich über Produkte zu informieren. Die PrüferInnen des Verbraucherinstituts beschäftigten sich schon oft mit Produkten und Geräten rund um die Rasenpflege, zum Beispiel mit Mährobotern. Ein Aufsitzrasenmäher-Test ist allerdings nicht zu finden. Somit wurde von der Stiftung Warentest bisher kein Aufsitzrasenmäher-Testsieger gekürt.

Ein Aufsitzrasenmäher-Test, der auf nachvollziehbaren Testkriterien beruht, ist beim DIY-Magazin selbst.dezu finden. Dort stehen die Testergebnisse zum Download bereit. Die TesterInnen unterschieden die Aufsitzmäher in zwei Kategorien: einerseits „Rider“ mit Fangkorb und andererseits Geräte mit Frontmähwerk, die das Schnittgut zu den Seiten auswerfen. Im Praxistest wurde der MR 4082 von Viking unter den „Ridern“ als Testsieger ermittelt (Note 2,1). Er überzeugte vor allem in den Punkten Manövrierfähigkeit, Fangvolumen und sogar beim Mähen von feuchtem Gras. Die Prüfer hoben ebenfalls die einfache Bedienung hervor. Bei den Frontmähern belegte der R 214 T AWD von Husqvarna den ersten Platz. (Note 1,8). Der sehr wendige Aufsitzmäher erreicht auch Ecken sowie Ränder und ist komfortabel zu bedienen.


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