Rasenmäher-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Rasenmäher sind ein unverzichtbares Hilfsmittel zur Pflege von Grünflächen.
  • Für jeden Bedarf gibt es das richtige Gerät, seien es Akku-, Elektro- oder Benzinrasenmäher mit variablen Ausstattungsmerkmalen. Mähroboter halten den Rasen eigenständig kurz, sind aber nicht für jedes Grundstück geeignet.
  • Die Funktionalität und Langlebigkeit eines Rasenmähers hängen von der richtigen Pflege ab.

Rasenmäher – unverzichtbar für Gartenbesitzer

Laut dem Statistischen Bundesamt Destatis wurden 2016 rund 3,2 Millionen Rasenmäher nach Deutschland importiert. Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (Gfk) aus dem Jahr 2007, deren Ergebnisse auf Statista veröffentlicht wurden, ergab Folgendes: In allen Altersgruppen sind Benzin- und Elektrorasenmäher am beliebtesten. Den Komfort eines Rasenmähers mit Verbrennungsmotor gibt es erst seit 1902. Bis zum Elektromotor- und später auch Akku-Antrieb dauerte es noch mehrere Jahrzehnte.

Ihren Ursprung haben moderne Mähgeräte in England, als Rasensportarten immer beliebter wurden. Es wurde zu aufwendig, die großen Flächen mit Sensen zu pflegen; zudem ließen die Ergebnisse zu wünschen übrig. Heute sind Rasenmäher zum unersetzlichen Werkzeug für Gartenbesitzer geworden. Es gibt sie in zahlreichen Ausführungen für jede Grundstücksgröße und jeden Bedarf.

Gepflegte Grünflächen in Gärten und öffentlichen Anlagen

Rasenflächen sind Bestandteile von heimischen Gärten, Parks und öffentlichen Freizeiteinrichtungen wie Sportanlagen und Freibädern. Für einen guten Wuchs ist eine regelmäßige Pflege erforderlich, was vor allem den Schnitt von Frühjahr bis Herbst bedeutet: In der warmen Jahreszeit kann ein Rasenmäher durchaus alle zwei bis drei Tage zum Einsatz kommen.

Die Schnittmaßnahmen fördern einen dichten Wuchs des Rasens und dämmen den Unkrautwuchs gleichzeitig ein. Eine gepflegte, lückenlose Grünfläche sieht nicht nur schon aus, sondern verhindert auch, dass sich das Gelände an Regentagen in ein Matschfeld verwandelt. Darüber hinaus lädt ein schöner Rasen zum Verweilen ein, fühlt sich wunderbar weich beim Barfußlaufen an und bietet Raum für Spiel und Sport. Doch ohne Schnitt und Pflege verwandelt sich das schöne Grün schnell in Wildwuchs. Gewächse wie Brennnesseln und Disteln breiten sich bereitwillig darin aus, die Übersichtlichkeit geht verloren und mit ihr der einladende Effekt der Erholungs- oder Nutzfläche.

Deshalb ist ein Rasenmäher für jeden, der eine Grünfläche zu betreuen hat, ein Muss. Er dient nicht nur der effektiven Rasenpflege, sondern ist als Arbeitserleichterung unverzichtbar.

Der richtige Rasenmäher für jeden Bedarf

Unterschieden wird zum einen in der Antriebsart (Benziner, elektronisch per Kabel oder Akku sowie mechanisch), zum anderen in der Funktionsweise und Technologie. Neben Handrasenmähern, die an einem Griff bedient und geschoben werden, gibt es Aufsitzrasenmäher oder Rasentraktoren und Mähroboter. Bei den Schnitttechnologien ist das Sichel- und das Spindelsystem auseinanderzuhalten. Weiterhin variieren die Geräte in der Leistungsstärke und Ausstattung wie der Größe des Fangkorbes, der Schnittbreite und -höhe sowie einer gegebenenfalls integrierten Mulchfunktion.

Welches Gerät sich am besten für die eigenen Zwecke eignet, bestimmt vor allem die Grundstücksgröße. Zu berücksichtigen ist außerdem der erforderliche Kraftaufwand bei der Bedienung und die Verfügbarkeit der Antriebsenergie.

Benzinrasenmäher

Benzinrasenmäher sind mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet. Die Leistung hängt von der Motorstärke ab, welche die Räder und die Sichel antreibt. Sie sind ab einer Grundstücksgröße von 600 Quadratmetern zu empfehlen. Motor und Brennstoff führen zwar zu einem höheren Gewicht des Gerätes, dennoch hält sich der erforderliche Kraftaufwand beim Mähen in Grenzen. Benzinrasenmäher schaffen auch stärkeren, höheren Wuchs. Dafür müssen Nutzer regelmäßig Benzin nachfüllen und Altöl entsorgen. Außerdem können aufwendigere Wartungsarbeiten wie ein Wechsel des Luftfilters anfallen.

VorteileNachteile
Kraftvoll und durchzugsstarkRelativ laut im Betrieb
Kein Stromanschluss erforderlichHöherer Pflege- und Wartungsaufwand
Für größere Rasenflächen geeignetWeniger umweltfreundlich
Auch für stärker überwucherte Grünflächen

Elektrorasenmäher

Da ein Elektrorasenmäher seine Energie aus der Steckdose bezieht, sollte diese erreichbar und das Kabel lang genug für die gesamte Rasenfläche sein. Stimmen die Voraussetzungen, schaffen Elektrorasenmäher mühelos Grünflächen von 250 bis 600 Quadratmeter. Ungünstig für den Einsatz sind unter Umständen Hindernisse wie Sträucher, Bäume, Teiche, Beete und viele Winkel, da das Kabel hier hängen bleiben oder im Weg sein kann.

Elektrorasenmäher in Deutschland am beliebtesten
Laut Statista ist der Elektrorasenmäher bei Personen ab 40 Jahren wesentlich beliebter als Benzin- oder Akkugeräte. Bei der Altersgruppe unter 40 liegt dagegen der Benzinrasenmäher auf Platz eins.

In der Leistungsstärke können hochwertige Elektrogeräte mit einem Benziner mithalten. Allerdings ist darauf zu achten, dass der Elektromotor bei höheren Anforderungen (etwa ein großes Gelände oder Wildwuchs) nicht überhitzt. Die Konstruktion ist dafür in der Regel leichter als ein Rasenmäher mit Verbrennungsmotor und der Wartungsaufwand geringer.

VorteileNachteile
Einfache BedienungAktionsradius abhängig von der Kabellänge
Leiser im Betrieb als Benziner
Wartungsarm

Akkurasenmäher

Dank leistungsstarker Lithium-Ionen-Technologie kann ein moderner Akkurasenmäher bei gepflegten Grünflächen durchaus mit einem Elektrogerät mithalten. Die Einsatzdauer wird jedoch durch die Akkulaufzeit begrenzt und es ist darauf zu achten, dass der Akku bei Bedarf geladen ist. Wer verhindern möchte, dass die Rasenpflege mangels Energieversorgung zwischenzeitlich unterbrochen werden muss, hat stets einen geladenen Ersatzakku zur Hand.

Beliebt sind Akkurasenmäher insbesondere aufgrund ihres leichten Gewichts und der Bewegungsfreiheit. Auf ebenen Grünflächen bis etwa 250 Quadratmeter erfüllen sie zuverlässig ihren Zweck.

VorteileNachteile
Kein Stromanschluss oder Brennstoff erforderlich Akku muss vor dem Einsatz aufgeladen werden
Geringer GeräuschpegelEinsatzdauer begrenzt
Optimale Bewegungsfreiheit

Aufsitzmäher und Rasentraktoren

Im Grundprinzip ähneln Aufsitzmäher oder Rider einem Benzinrasenmäher, da sie mit einem Brennstoffmotor ausgestattet sind. Der wesentliche Unterschied ist die Konstruktion: Da die Geräte über einen Sitz verfügen, entfällt der Kraftaufwand gegenüber den handgeführten Benzinern. Das ist insbesondere bei großen Grundstücken und unebenem Gelände komfortabel. Je nach Geländebeschaffenheit werden Aufsitzmäher für die Pflege von 600 bis 1.500 Quadratmetern empfohlen.

Abhängig vom Modell leisten Aufsitzmäher wesentlich mehr als den Rasenschnitt: Durch unterschiedliche Aufsätze eignen sich einige Geräte auch zum Schneeräumen oder sie verwandeln sich in eine Kehrmaschine, die im Herbst im Handumdrehen herabgefallenes Laub beseitigt.

Rasentraktoren kommen bevorzugt auf Grünflächen ab einer Größe von 1.500 Quadratmetern zum Einsatz, die mit Handgeräten kaum zu bewältigen wären. Sie zeichnen sich durch ihre enorme Leistungsstärke und Schnittbreite aus. Hochwertige Ausführungen verfügen über moderne Technologien, welche die Steuerung zahlreicher Funktionen und Einstellungen während des Mähens erlauben.

VorteileNachteile
Kraftsparend und komfortabelWeniger wendig als handgeführte Rasenmäher
Für große Grundstücke und Rasenflächen geeignetHoher Brennstoffverbrauch
Effektiver Einsatz durch Leistungsstärke und große SchnittbreitenMitunter hoher Wartungsaufwand

Mähroboter

Mähroboter sind wohl am komfortabelsten, denn sie pflegen den Rasen eigenständig. Somit ist weder Zeit- noch Kraftaufwand mit dem Mähen verbunden. Dieser Genuss erfordert allerdings einige Vorarbeit, da zunächst Begrenzungskabel zu verlegen sind. Über Sensoren erkennen die Roboter diese und bewegen sich dadurch nur innerhalb ihrer Grenzen. Größere Hindernisse wie Bäume oder Blumenkübel machen sie ebenfalls ausfindig, sodass sie diese rechtzeitig umfahren können. Böschungen, größere Unebenheiten, viele Winkel und Beete können die Effektivität dagegen beeinträchtigen.

Mähroboter sind programmierbar und nehmen den Rasenschnitt in den vorgegebenen Zeitintervallen vor. Nach getaner Arbeit fahren sie ihre Ladestation an, um die Energiereserven für den nächsten Einsatz aufzufüllen. Sie eignen sich für ebene Flächen, die auch sehr groß sein können. Die tatsächliche Eignung variiert mit der Akkulaufzeit: Einige Geräte schaffen den Rasenschnitt auf 2.000 Quadratmetern Grundstücksfläche.

VorteileNachteile
Mäht den Rasen eigenständigNur für ebene Flächen und allenfalls sanfte Steigungen
Leiser BetriebGewünschte Einsatzfläche durch Kabel begrenzt
Kurze Schnittintervalle führen zu besonders gepflegter RasenflächeWeniger für komplex strukturierte Gärten geeignet
Feiner Grünschnitt verbleibt als Mulch

Die verschiedenen Schnitttechnologien

Sichelmäher kürzen den Rasen mit waagrecht ausgerichteten, sehr schnell rotierenden Messern. Spindelmäher sind ebenfalls mit Klingen ausgestattet, die aber in Kombination mit einem Messerbalken ähnlich einer Schere arbeiten. Dadurch entsteht ein besonders sauberer, glatter Schnitt, wie er gern beim Englischen Rasen gesehen wird. Die Schnitttechnik beim Sichelsystem ist dagegen eher fransig. Gute Geräte mit scharfen Messern führen dennoch zu einem optisch sorgfältig gepflegten Erscheinungsbild des Rasens, weshalb Spindelmäher eher von Liebhabern zum Einsatz kommen.

Ein wesentliches Manko bringt das Spindelsystem mit: Der Rasenschnitt gelangt nicht immer so optimal in den Auffangkorb wie beim Sichelsystem. Damit keine längeren Schnittreste auf dem Rasen verbleiben, muss Nutzer häufiger mähen. Die Grünfläche ist tatsächlich recht kurz zu halten. Überwiegend haben sich Sichelmäher durchgesetzt, während Spindelmäher für besonders gepflegte Vorgärten oder sehr feingliedrige Rasenarten angeschafft werden. Für unebene und steinige Grünflächen sind Spindelmäher ungeeignet.

Schnitttechnologien und Rasenmähertypen
Spindelsysteme kommen sowohl in mechanischen als auch in motorbetriebenen Rasenmähern zum Einsatz. Sichelsysteme erfordern eine hohe Rotationsgeschwindigkeit und sind daher ausschließlich in motorbetriebenen Geräten verbaut.

Alternativ zum Sichelmäher mit Akku-, Elektro- oder Benzinantrieb gibt es Luftkissenmäher, die besonders gut manövrierfähig sind. Gärten mit Winkeln, Hecken, Stauden und Sträucher meistern solche Geräte ohne Weiteres, an Steigungen und Böschungen dagegen sind sie schwerer zu führen.

Darauf kommt es beim Kauf an

Die Wahl eines geeigneten Rasenmähers hängt neben dessen Qualität vor allem von der Rasenfläche ab. Dabei ist die zu pflegende Grundstücksgröße ebenso zu beachten wie die Lage und Beschaffenheit. Für einen ebenen Rasen in überschaubarer Größe ist sicher ein Akkurasenmäher ausreichend, während eine große Grünfläche mit Böschungen am besten mit einem Benziner gepflegt wird. Soll es ein Elektrorasenmäher sein, ist unbedingt zu prüfen, ob ein Stromanschluss verfügbar und die Kabellänge ausreichend ist. In einer dicht bewohnten Gegend kann ein Akku- oder Elektromotor aufgrund der geringeren Betriebslautstärke die sinnvollere Entscheidung sein.

Geräteabhängige Funktionsmerkmale

Einige Rasenmäher sammeln das Schnittgut wahlweise in einem Auffangbehälter oder lassen sich zum Mulchen nutzen. Beim Mulchen verbleibt das klein gehäckselte Grün auf der Rasenfläche und dient als natürlicher Dünger. Andere Geräte verfügen einen Auswurf für das Schnittgut. Multifunktionsmäher beherrschen mehrere Optionen, unter Umständen auch das Vertikulieren des Rasens.

Diese weiteren Ausstattungsmerkmale sind ebenfalls modellabhängig:

  • Leistungsstärke: Die Motorstärke variiert mit dem Rasenmäher und bestimmt nicht nur den erforderlichen Kraftaufwand bei Handgeräten, sondern auch das Schnittvermögen. Überwucherte Flächen und herabgefallene Zweige erfordern mehr Leistung als saubere, regelmäßige gepflegte Rasenflächen.
  • Volumen des Auffangkorbes: Je mehr Schnittgut in den Auffangbehälter passt, desto seltener ist er zwischendurch zu leeren.
  • Schnittbreite: Eine hohe Schnittbreite verkürzt den Zeitaufwand beim Mähen. Mit einer geringeren Breite lassen sich dagegen auch schwerer zugängliche Stellen erreichen.
  • Schnitthöhe: Die Schnitthöhe bestimmt das Erscheinungsbild. Soll das Gerät zum Mulchen genutzt werden, ist ein kurzer Rasen vorteilhaft. Leistungsstarke Benziner schaffen auch stärker wuchernde Flächen in einem Arbeitsgang. Bei einem schwächeren Akkumodell ist eventuell zunächst ein höherer Schnitt zu wählen, um den Rasen in einem zweiten Durchgang auf die gewünschte Länge zu kürzen. Eine verstellbare Schnitthöhe ist außerdem bei Unebenheiten oder Steinen auf dem Rasen sinnvoll, um die Messer zu schonen.

Vor dem Kauf sollten Verbraucher das Gewicht des Rasenmähers und davon abhängig den erforderlichen Kraftaufwand beim Mähen bedenken. Wer einen hohen Kraftaufwand scheut, ist mit einem Selbstantrieb oder auch mehreren Gängen gut beraten. Die Bedienung kann ebenfalls die Kaufentscheidung beeinflussen: Einsteiger kommen am besten mit einem Startknopf zurecht, während Profis auch einen Benziner bedienen können. Der Fangkorb sollte zwecks Leerung einfach abzunehmen sein. Für sämtliche Einstellungen wie die Schnitthöhe sind Schieberegler ideal.

Tipps rund um die Pflege eines Rasenmähers

Nicht nur der Rasen, sondern auch ein Rasenmäher erfordert Pflege. Verschmutzungen sind entsprechend regelmäßig zu entfernen. Das betrifft insbesondere die Messer. Akku- und Elektrogeräte lassen sich dazu einfach auf die Seite legen. Benzinrasenmäher werden dagegen leicht nach hinten gekippt, damit kein Öl auslaufen oder in den Luftfilter gelangen kann. Vor der Reinigung ist je nach Mäher der Akku zu entnehmen, das Kabel vom Strom zu trennen oder das Zündkerzenkabel abzuziehen. Bei einem Benzinrasenmäher sind außerdem stets der Ölstand, der Luftfilter und die Zündkerzen zu kontrollieren.

Den Rasenmäher in den Winterschlaf schicken

Nach dem letzten Einsatz im Herbst darf die Reinigung etwas gründlicher sein. Entfernen Sie Gras- und Erdrückstände am Mähwerk möglichst restlos. Geeignet ist ein Schaber oder eine Bürste. Fließendes Wasser oder auch ein nasser Lappen sind vor allem bei Akku- und Elektrogeräten tabu, um den Motor nicht zu beschädigen. Bewegliche Metallteile sind nach der Säuberung für etwas Pflegeöl dankbar.

Zum Überwintern ist eine trockene, frostfreie Umgebung wie die Garage oder der Schuppen ideal. Vorab ist der Akku zu entnehmen beziehungsweise der Benzintank zu leeren. Verwahren Sie den Akku gesondert vom Rasenmäher, wobei er mindestens zur Hälfte geladen sein sollte. Die Lagerung erfolgt im Idealfall bei konstanten Temperaturen von über zehn Grad. Lassen Sie den Benzinrasenmäher einfach laufen, bis der Tank leer ist. Der Motor schaltet sich anschließend von selbst aus.

Vor dem nächsten Einsatz im Frühjahr laden Sie den Akku wieder voll auf beziehungsweise füllen Sie den Tank. Es empfiehlt sich, auch alle Schrauben, Kabel und Bedienelemente nach dem Winter einer kurzen Prüfung zu unterziehen.

Mähmesser schärfen

Spätestens die Winterzeit bietet sich zum Schärfen der Messer an. Diese nutzen sich bei jedem Mähen etwas ab, wodurch die Schnittleistung sukzessive nachlässt. Hobbyhandwerker schleifen die Messer nach dem Ausbauen selbst, Laien übergeben sie einem Fachmann. Hinweise zum fachgerechten Ausbau finden sich in der Bedienungsanleitung des Rasenmähers.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Rasenmäher-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Unabhängige Institutionen und Testportale nahmen Rasenmäher mit den unterschiedlichen Antriebstechniken unter die Lupe. Im Fokus der Tester standen Kriterien wie

  • die Flächenleistung und Mäheffizienz,
  • das Auffangvermögen,
  • die Schnittbreite,
  • die Schnitthöhe,
  • die Handhabung und
  • die Sicherheit.

Akkurasenmäher sind sicher im Betrieb

Akkurasenmäher sind zwar die Leichtgewichte unter den Rasenmähern, können aber den Testurteilen zufolge in puncto Leistung durchaus mit Elektro- und Benzingeräten mithalten. Der sichere Betrieb ist gewährleistet, wenn keine rotierenden Teile berührt werden können. Ein abziehbarer Sicherheitsschlüssel beim Akkumäher fließt ebenfalls positiv in die Testnote ein.

Die Stiftung Warentest testete unter anderem Geräte von Stihl, Gardena, Stiga und Einhell. Ein großes Manko sahen die Tester beim Mähen höherer Grasbestände: Solche bereiten Akkurasenmähern grundsätzlich Mühe. Ein Radantrieb ist bei feuchtem Gras vorteilhaft und verbessert das Testurteil.

Kein eindeutiger Testsieger bei den Elektrorasenmähern

ÖKO-TEST widmete sich in einem Test speziell Markengeräten, darunter Modelle von Bosch, Viking, Gardena, Wolf und Sabo. Einen konkreten Testsieger konnten die Tester nicht ermitteln, wohl aber betonen sie die überdurchschnittliche Leistung beispielsweise des Bosch Rotak 37: Auch feuchtes und höheres Gras bewältigte der Rasenmäher im Test mühelos.

Benzinrasenmäher überzeugten die Tester

Bei den Benzinrasenmähern floss vor allem ein regulierbarer Antrieb positiv in das Testurteil ein. Die Tester waren sich einig, dass sich der Komfort auszahlt. Auch die Montage zur Inbetriebnahme stuften sie bei allen getesteten Geräten als zumutbar ein. Beanstandet wurden unter anderem Konstruktionsschwächen wie das Herausfallen von Rasenschnitt beim Abnehmen des Fangkorbes. Auch das Lösen des Fangkorbes während des Betriebes, so beim getesteten Makita-Modell festgestellt, schmälerte das Testurteil. Sehr gute bis gute Leistungen der Benziner bestätigten hingegen die positiven Testnoten.