Keyboard-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Keyboards sind elektronische Tasteninstrumente, die aus Orgeln hervorgegangen sind und Klänge verschiedener Instrumente reproduzieren.
  • Anfänger- und Profimodelle haben unterschiedliche Ausstattungsmerkmale und Funktionen. Sie variieren unter anderem in der Tastenanzahl, Klangqualität und den Soundeffekten.
  • Lernprogramme und Begleitautomatik sind ideal für Beginner. Anschlagsdynamik und Pedalenmechanik sorgen für ein authentisches Spielgefühl.
  • Zusätzliche Utensilien wie eine Tragetasche und ein Keyboard-Hocker vervollständigen das Equipment.

Die Erfolgsgeschichte des Pianos

Mit der voranschreitenden technologischen Entwicklung war die Musik der 1980er-Jahre mehr denn je geprägt von elektronischen Sounds. Ein wichtiges Musikinstrument in der Bewegung von Synthie-Pop und Electronic-Wave war das Keyboard. Spätestens in den 90er-Jahren trat das Instrument auch im privaten Bereich seinen Siegeszug an. Schon bald war es aus Musikschulen, Kinderzimmern und Hobby-Bandräumen kaum noch wegzudenken. Aufgrund seiner Wandlungsfähigkeit ist es in der Musikszene nach wie vor ständiger Begleiter zahlreicher Bands unterschiedlichster Musikrichtungen. Teilweise kommen sie ganz ohne zusätzliche melodische Instrumente aus, weil das Keyboard hervorragend die Klänge dieser imitiert.

Unterschied zwischen Keyboard und E-Piano

Wer sich für den Kauf eines Keyboards interessiert, stößt bei der Recherche nach dem geeigneten Modell wahrscheinlich auch auf den Begriff E-Piano. Auf den ersten Blick mag es rein optisch keine großen Unterschiede zwischen den beiden Instrumenten geben. Was Ursprung und Technologie angeht, gibt es jedoch einige feine Details, über die der angehende Musiker Bescheid wissen sollte.

Keyboards gehen aus elektronischen Orgeln hervor und sind dafür vorgesehen, verschiedene Klangarten zu produzieren. Nicht nur Piano- oder Orgeltöne können sie wiedergeben, sondern meist auch sehr authentisch den Sound von Blas- und Streichinstrumenten. Üblicherweise hat ein Keyboard eine ungewichtete Tastatur mit 61 Tasten. Integriert sind häufig begleitende Rhythmen und gesampelte Sounds.

Frau am Keyboard mit Laptop

Ein E-Piano ist die elektrische Variante des klassischen Pianos. Hier geht es nicht darum, möglichst vielfältige Sounds zu kreieren, sondern eher darum, den Pianoklang optimal zu reproduzieren. Genau wie ein akustisches Piano verfügt die E-Variante über 88 gewichtete Tasten. Eine solche Tastatur wird auch Hammertastatur genannt, da im Inneren Hämmer auf die Saiten schlagen; je tiefer der Ton, desto größer und schwerer der Hammer. Sie ist besonders in den Tasten für tiefe Töne ein wenig schwergängiger, um das Spielgefühl eines akustischen Pianos zu imitieren.

Mittlerweile gibt es allerdings auch Instrumente, die wiederum die Eigenschaften der beiden oben genannten vereinen. Sie haben bis zu 88 gewichtete Tasten und bieten eine hohe Anzahl von Samples und Rhythmen.

Was unterscheidet Keyboard-Modelle voneinander?

So unterschiedlich die Kenntnisse und Wünsche des Spielers sind, so variantenreich präsentieren sich die Keyboards. Sowohl die Anzahl der Tasten als auch die voreingestellten Funktionen können variieren. Achten Sie darauf, dass die Voraussetzungen Ihren individuellen Ansprüchen genügen. Es gibt sehr hochwertige und langlebige Modelle mit exzellenter Klangqualität und zahllosen Einstellungsmöglichkeiten. Aber auch Einsteigermodelle für die ersten Versuche an den Tasten, die vielleicht schon bald einer besser ausgestatteten Variante weichen müssen, erfüllen unter Umständen ihren Zweck.

Anzahl der Tasten

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Die Länge der Keyboards variiert mit der Anzahl der Tasten. Aufgrund derer kann ein größerer Tonumfang gespielt werden. Bei Hobby-Keyboards und Anfängermodellen finden sich für gewöhnlich 61 Tasten, was fünf Oktaven entspricht. Das ist auch am praktischsten für portable Keyboards, da größere unhandlich sind. Bei semiprofessionellen Modellen oder auch Synthesizern sind 76 Tasten (6 ⅓ Oktaven) oder gar 88 Tasten (7 ⅓ Oktaven) üblich, was der standardisierten Klaviertastatur entspricht und deshalb auch bei E-Pianos Verwendung findet. Kleinere Keyboards für Kinder haben einen geringeren Tastenumfang von 49 Stück.

Anschlüsse

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Keyboards verfügen über unterschiedliche Kabelanschlüsse, um andere Geräte mit sich zu verbinden. Die meisten haben mindestens einen Anschluss für Kopfhörer, damit der Spieler üben kann, ohne die Umgebung zu beschallen. Aber auch externe Lautsprecher, Aufnahmegeräte oder ein Mikrofon sind häufig mit den Keyboards kompatibel. USB-Anschlüsse ermöglichen die Verbindung mit einem PC oder Laptop, damit gespielte Stücke als Datei übertragen werden können.

Klangqualität

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Ob Anfänger oder Profi – wichtig ist, dass es gut klingt. Das Keyboard sollte über ein klares Klangbild verfügen und sich nicht blechern anhören. Falls es die Sounds anderer Instrumente erzeugen kann, sollten sie möglichst authentisch und originalgetreu klingen. Die integrierten Lautsprecher sind also im Idealfall bereits raumfüllend, ohne dass die Klangqualität darunter leidet; es sollte kein Knacken oder Rauschen zu hören sein. Auf der anderen Seite dürfen sie auch auf der niedrigsten Stufe nicht zu laut sein. Alternativ können Sie externe Lautsprecher anschließen oder auf ein hochwertigeres Keyboard umsteigen.

Maße

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Besonders wenn der Spieler sein Instrument häufig transportiert, spielen Gewicht und Größe eine Rolle. Je mehr Tasten ein Keyboard hat, desto breiter ist es logischerweise. Pro Oktave können Sie auf dem Tastenfeld mit 16,5 Zentimetern rechnen. Auf Übungsmodellen sind diese Maße oftmals auf 14,0 Zentimeter gestaucht, damit eine gewisse Fingerfertigkeit aufgebaut werden kann, über die der Spieler verfügen muss, um das Instrument zu beherrschen. Auch Keyboards für Kinder haben schmalere Tasten.

Verarbeitung

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Die Investition in hochwertige Geräte bedeutet in der Regel auch, dass diese eine höhere Lebensdauer haben. Bei Übungsgeräten für Anfänger muss der Fokus noch nicht allzu streng auf diesem Punkt liegen. Profis sollten jedoch darauf achten, ein Keyboard von hoher Qualität zu erwerben. Eine schlechte Verarbeitung, beispielsweise mit viel Kunststoff, hat auch einen negativen Einfluss auf den Klang.

Bedienung

keyboard icon grafik bedienelemente

Keyboards verfügen über eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen. Der Umfang variiert dabei von Modell zu Modell, in jedem Fall ist jedoch darauf zu achten, dass das Bedienfeld benutzerfreundlich ist. Es sollte intuitiv zu steuern sein und auch bei großem Umfang nicht zu kompliziert wirken. Modelle für Anfänger sollten dementsprechend einsteigerfreundlich sein. Zu viele Funktionen könnten für jemanden, der gerade mit dem Spielen beginnt, überfordernd sein.

Welche Funktionen sollte mein Keyboard haben?

Je nachdem, ob sich der Musiker ein Anfängermodell zulegen möchte, um zunächst das Keyboardspielen zu lernen, oder ob es ein Instrument für Fortgeschrittene beziehungsweise Profis werden soll, hat er die Wahl aus Instrumenten mit Funktionen unterschiedlichen Umfangs. Eine hohe Anzahl an Funktionen ist nicht gleichbedeutend mit einem guten Keyboard. Zu viele Extras können über eine mäßige Tonqualität hinwegtäuschen. Für Anfänger empfehlen sich vorinstallierte Lernprogramme und eine Begleitautomatik, fortgeschrittene Spieler wünschen sich vielleicht mehr Effekte und Sounds, um die neu erworbenen Kenntnisse auszuprobieren; Profi-Keyboarder legen wahrscheinlich Wert darauf, die gespielten Stücke speichern und auf den PC übertragen zu können.

Was braucht der Anfänger …

Grundsätzlich sollte ein Keyboard wie ein Klavier oder eine Orgel klingen. Musiklaien entwickeln so schnell ein Gefühl dafür, was wie klingen muss. Die meisten Modelle, ob für Lernende oder Profis, verfügen über eine Vielzahl von Klängen anderer Instrumente. Das gibt dem eigenen Spiel neue Facetten und bekannte Songs bekommen eine andere Note. Erworbene Fertigkeiten können auf verschiedene Weise ausgelebt werden und vorinstallierte Rhythmen sowie Melodien animieren zum Experimentieren.

Auf dem Gerät installierte Lernprogramme begleiten Anfänger bei ihren ersten Schritten. Mit ihnen können Melodien nachgespielt werden oder sie helfen dem Musikschüler mit aufleuchtenden Tasten auf den richtigen Weg. So behalten Sie Ihre Fortschritte im Blick und sind nicht auf einen Musiklehrer angewiesen. Kinder-Keyboards besitzen häufig Lernprogramme, die besonders auf die Jüngeren zugeschnitten sind.

… und was braucht der Profi?

Besonders praktisch für Personen, die mit dem Keyboard als Solomusiker auftreten, sind begleitende Rhythmen oder Beats. So bieten Bass- oder Schlagzeugtöne eine passende Ergänzung zum Keyboardspiel und können eine ganze Band simulieren. Beim Üben unterstützt sie ein eingebautes Metronom (welches unter Umständen auch schon für Beginner praktisch ist), dass Sie nicht aus dem Takt geraten und die gewünschte Spielgeschwindigkeit einhalten.

Auch ein Modulationsrad macht das Spiel auf dem Keyboard variationsreicher. Mit diesem Regler werden bebende Frequenzen (Vibratos) eingesetzt oder Tonhöhen gesteuert.

keyboard, cajon, mikrofon

Eine Anschlagdynamik wiederum vermittelt ein authentischeres Spielgefühl. Ähnlich wie bei einem klassischen Piano fällt der Klang entweder leiser oder lauter aus – je nachdem, wie stark die Tasten gedrückt wurden. Sie können also sanft über die Tasten gleiten und ruhige Töne erzeugen oder mit Elan zu Werke gehen und ein kräftiges Klangbild hervorrufen. Während Anfänger der Anschlagdynamik noch keine Beachtung schenken müssen, ist sie für Fortgeschrittene und Profis unerlässlich.

Wer schon fortgeschrittene Kenntnisse und Fähigkeiten hat, möchte eventuell die Möglichkeit haben, seine gespielten Stücke festzuhalten. Auf einigen Keyboards lassen sich Audiodateien lokal speichern, sodass man sich das Gespielte noch einmal anhören kann. Manche Geräte verfügen auch über einen USB-Anschluss, damit Dateien auf den Computer oder einen externen Datenträger überspielt werden können. So haben Sie Ihre eigenen Stücke immer griffbereit.

Unterschied zwischen Audio- und MIDI-Dateien

Während es bei älteren Keyboards noch MIDI-Anschlüsse gab, sind diese mittlerweile fast komplett vom USB-Anschluss ersetzt worden. Dateien können auf einem USB-Stick gespeichert oder gleich per Kabel mit einem Computer verbunden werden. Zur Musikbearbeitung ist es wichtig, zwischen Audio-Dateien, wie zum Beispiel MP3, und MIDI-Dateien zu unterscheiden. Während bei Audio-Dateien der exakte Sound aufgenommen wurde, also auch unterschiedliche Klänge des Keyboards, speichert MIDI (Music Instrument Digital Interface) nur die Daten des Tons. Diese können von einem Bearbeitungsprogramm gelesen und verarbeitet werden.

Wie teuer ist ein Keyboard?

Je mehr Features ein Keyboard hat und je hochwertiger es verarbeitet ist, desto mehr Geld müssen Sie investieren. Einsteigermodelle bewegen sich meist in einem preislichen Rahmen von 100 bis 200 Euro. Für professionelle Instrumente fallen häufig Kosten jenseits der 500 Euro an, in speziellen Fällen auch deutlich mehr als 1.000. Achten Sie darauf, was im Lieferumfang enthalten ist – Aufbewahrungstaschen oder einklappbare Ständer können für Sie wichtige zusätzliche Utensilien sein, die den Preis noch einmal erhöhen.

Zusätzliches Equipment für mehr Professionalität

Je besser der Spieler mit seinem Instrument wird, desto mehr stellt sich möglicherweise der Wunsch nach zusätzlicher Ausstattung ein. So kann das Gerät mitunter praktischer in den Alltag integriert werden. Gerade wenn das Keyboard über längere Zeit ein stetiger Begleiter wird, empfiehlt sich die Investition in einige Gadgets. Diese machen die Nutzung komfortabler oder vielseitiger und bewahren damit langfristig die Spielfreude am Instrument sowie die Qualität.

Tragetasche

tasche für keyboard

Wer mit seinem Keyboard viel unterwegs ist, ob zu Auftritten oder in Übungsräume, sollte sich für das Musikinstrument eine Tasche anschaffen. Darin wird es nicht nur bequem getragen, es ist auch gegen Stöße besser geschützt – besonders, wenn sie innen gepolstert ist. Außerdem wird das Keyboard vor Verschmutzungen, beispielsweise beim Transport im Auto, bewahrt. Außentaschen bieten zusätzlichen Platz für weiteres Zubehör. Beachten Sie, dass nicht jedes Instrument gleich groß ist und die Tasche passende Maße aufweisen muss.

Abdeckung

Wird das Musikinstrument nicht genutzt, können Sie es mit einer Abdeckung vor Verschmutzungen schützen. Diese Decke aus Textil- oder Kunststoff wird über die Tastatur und das Bedienfeld gelegt. So ist das Gerät sicher vor klebrigen Kinderhänden oder dreckigen Katzenpfoten. Außerdem ist das Keyboard mit einer Abdeckung nicht so anfällig für Staubbefall, wenn es eine längere Zeit nicht genutzt wird. Manche Abdeckungen bestehen aus dehnbarem Material, sodass es auf Instrumente unterschiedlicher Größe passt. Sie sind in der Regel schnell zu säubern und bei Bedarf auch in der Maschine zu waschen.

Ständer

Damit Sie nicht am Schreibtisch oder auf anderen Möbeln Platz für das Keyboard schaffen müssen, empfiehlt sich ein Keyboardständer. Darauf können Sie das Instrument platzieren, wo immer es gewünscht ist. Oftmals kann die Breite verändert und so auf unterschiedliche Modelle angepasst werden. Auch in der Höhe können Sie ihn verstellen und somit an Ihre Sitzposition anpassen. Der Ständer ist in der Regel zusammenklappbar, damit er problemlos verstaut und transportiert werden kann.

Hocker

Für einen komfortablen Sitz am Keyboard sollte ein spezieller Hocker her, der die Bewegung nicht zu sehr einschränkt und selbst nach längerem Sitzen nicht unbequem wird. Idealerweise fördert er, gerade wenn Sie ihn häufig benutzen, eine ergonomisch korrekte Sitzhaltung. Besonders Heranwachsende sollten einen höhenverstellbaren Keyboard-Hocker haben, der an die Körpergröße angepasst wird. Viele Hocker kommen in der Form von kurzen Bänken mit Polsterung oder als zusammenklappbare Variante.

Kopfhörer

Wer mit Kopfhörern spielt, kann die Lautstärke aufdrehen und auch spät am Abend noch musizieren, ohne dass er Personen in der Umgebung oder die Nachbarn stört. Gleichzeitig lässt sich die Musik und jeder Ton ohne Nebengeräusche genießen. Das ist besonders praktisch, wenn die Kinder in der Wohnung lärmen oder man bei der Bandprobe die anderen Instrumente ausblenden will. Sollte das Keyboard an sich keine gute Tonqualität haben, kann diese durch den Einsatz von Kopfhörern etwas gebessert werden.

Pedale

Wie bei einem akustischen Piano können auch beim Keyboard mit bis zu drei Pedalen Töne beeinflusst werden. Betätigt man diese mit dem Fuß, lassen sich zum Beispiel ein längerer Nachhall beziehungsweise eine schnellere Dämpfung des Tones produzieren. Ein sogenanntes Soft-Pedal ermöglicht es dem Spieler, durch sanften Tastendruck extrem leise Töne zu erzeugen. Fortgeschrittene Musiker sollten eine solche Anschaffung in Betracht ziehen, da sich ein authentischeres Spielgefühl, wie auch schon mit der Anschlagsdynamik, erzielen lässt. Die Pedalen lassen sich einfach per Audiokabel anschließen.

Vorteile gegenüber klassischen Pianos

Natürlich lassen sich Keyboards und Pianos nicht eins zu eins vergleichen, weil ihr Ursprung ein anderer ist und die Klänge, nicht vom jeweils anderen Instrument in der gleichen Qualität imitiert werden können. Wer den vollen Klang eines Pianos liebt, wird vielleicht auf dem Keyboard üben, aber nicht ewig dabei bleiben. Wer das Keyboard wegen seiner Vielfältigkeit bevorzugt, stößt mit dem Piano schnell an seine Grenzen. Keyboards haben jedoch den deutlich geringeren Anschaffungspreis und eigenen sich nicht zuletzt dadurch als Übungs- und Lehrinstrument. Da sie auch kleiner und leichter sind, stellen sie für viele eine praktischere Alternative im Alltag dar. Es fallen jedoch noch weitere Vorteile auf.

Elektronische Tasteninstrumente haben den Vorteil, dass sie nicht gestimmt werden müssen. Da klassische Pianos aus Holz gefertigt sind, das sich mit der Zeit verzieht, müssen sie ungefähr einmal im Jahr gestimmt werden, damit sie ihren optimalen Klang nicht verlieren.

Frau am keyboard im Proberaum der Band

Keyboards kommen zwar mit einem anderen Sound, bieten in dieser Hinsicht aber auch die umfangreichere Bandbreite. Klänge Dutzender Musikinstrumente – von Fanfaren und Saxofonen über Drums und Xylophone, bis hin zu Orgeln oder Violinen –, Lernfunktionen und Rhythmusbegleitung können von diesem Instrument übernommen werden.

Ein Kopfhöreranschluss ermöglicht es, zu spielen, ohne dabei von Nachbarn oder Mitbewohnern gehört zu werden. Außerdem ist es mit anderen elektronischen Geräten kompatibel und bietet so eine umfangreichere Möglichkeit für die Aufnahme und Wiedergabe.

Nachteilig ist, dass Keyboards immer mit einer Stromquelle beziehungsweise Batterien betrieben werden müssen. Viele erste Schritte auf dem Weg zu einem guten Klavierspiel werden jedoch auf einem Keyboard getätigt, weil es sich hervorragend als Einstiegsinstrument eignet.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Keyboards nicht selbst getestet.

Weder die Stiftung Warentest noch ÖKO-TEST führten bisher einen Vergleichstest für Keyboards durch. Im Jahr 2017 gab es zwar einen Test von E-Pianos, der bei der Suche ins Auge fällt, dieser lässt sich aber nicht auf Keyboards übertragen. Ein Test wäre für angehende Musiker und Kaufinteressenten durchaus von Vorteil. Gerade Beginner könnten so erfahren, welche Modelle zum Üben gut geeignet sind. Damit würden sie sich davor bewahren, zu viel in ein Instrument zu investieren, dessen Funktionen eher auf den professionellen Gebrauch zugeschnitten sind. Auch eine Warnung vor Billigproduktionen oder schlecht verarbeiteten Modellen würde im Rahmen eines Test Sinn ergeben. Selbst Anfänger-Modelle sollen gut klingen und ein gewisses Maß an Qualität bieten.

Gerrit Menk

Gerrit Menk

15.02.2021