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Pfefferspray

Die besten Abwehrsprays im Vergleich 2018

Pfefferspray
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Kundenbewertung (bei Amazon)
171 Bewertungen
142 Bewertungen
136 Bewertungen
120 Bewertungen
24 Bewertungen
455 Bewertungen
42 Bewertungen
Maße
39,9 x 45 x 125 mm
45 x 150 mm
21 x 21 x 83 mm
35 x 90 mm
35 x 35 x 110 mm
Gewicht
59 g
141 g
145 g
45 g
55 g
86 g
Fassungsvermögen
40 ml
15 ml
63 ml
100 ml
15 ml
40 ml
50 ml
Reichweite maximal
5 m
3 m
5 m
0,1 m
4 m
5 m
Tierabwehr
Befestigungsclip
Vorteile
  • Flip-Top-Abdeckung ermöglicht schnellen Einsatz
  • Dient zur Tierabwehr
  • Befestigungsclip für Sportler
  • Weniger Müll da Kartusche austauschbar
  • Dient zur Tierabwehr
  • Unbeteiligte werden durch Punktstrahl nicht getroffen
  • Im Wald zur Tierabwehr einsetzbar
  • Befestigungsclip für Sportler
  • Zur Tierabwehr geeignet
  • Im Wald zur Tierabwehr einsetzbar
  • Befestigungsclip sorgt für einen festen Halt
  • Zur Tierabwehr geeignet
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Pfefferspray-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Pfeffersprays enthalten einen speziellen Reizstoff, der jeden Angreifer außer Gefecht setzen kann. Die Distanzwaffe gilt mittlerweile als eines der effektivsten Abwehrmittel auf dem Markt.
  • Die meisten Pfeffersprays sind in Deutschland nur als Tierabwehrspray zugelassen. In Notwehrsituationen erlaubt der deutsche Gesetzgeber die Verwendung von Pfefferspray allerdings auch gegen Menschen.
  • Es gibt verschiedene Arten von Pfeffersprays, die sich voneinander in ihrem Reizstoff sowie in der Strahlweise unterscheiden. Einige Modelle sind allerdings in Deutschland verboten.
  • Bei Pfeffersprays handelt es sich um Abwehrmittel, welche unangenehme Folgen haben können. Einige Sicherheitsmaßnahmen sind deshalb bei dem Umgang mit Pfefferspray unabdingbar.

Ein wirkungsvolles Schutzmittel in brenzligen Situationen

Es klingt fast nach einem Setting für einen Horrorstreifen: Eine abgeschiedene, schlecht beleuchtete Straße, in der jedes Geräusch eine Bedrohung ankündigt und in jedem Schatten eine potentielle Gefahr lauern könnte. Doch weit gefehlt, dieses Szenario ist beleibe nicht nur der Fiktion vorbehalten. Vor allem in Großstädten ist die Kleinkriminalität stark vertreten. Natürlich kann auch ein harmloser Spaziergang im Wald oder im Park eine böse Überraschung bereithalten, wie etwa einen aggressiven Hund oder ein wildes Tier. Ein Pfefferspray in der Tasche oder am Gürtel sorgt hier nicht nur dafür, dass sich der Besitzer unterwegs etwas sicherer fühlt. Falls die Lage wirklich eskaliert, erweist sich Pfefferspray darüber hinaus als ein sehr zuverlässiges Mittel, um sich vor der drohenden Gefahr zu schützen und unversehrt davonzukommen.
Die Scoville-Skala
Der Grad der Schärfe eines Pfeffersprays wird mit der speziellen Skala Scoville Heat Unit (abgekürzt SHU) gemessen. Bei den in Deutschland zugelassenen Pfeffersprays variiert dieser zwischen 300.000 und 3 Millionen Scoville.
Grundsätzlich sind Pfeffersprays für die Abwehr gegen Tierangriffe vorgesehen. Mit diesem Tierabwehspray besitzen Jogger und Fahrradfahrer eine wirksame Abwehr zum Beispiel gegen aggressive Hunde. In Notwehrsituationen gilt Pfefferspray allerdings auch als hervorragendes Schutzmittel gegen Menschengewalt. Ihr entscheidender Vorteil gegenüber anderen Verteidigungssystemen liegt in der hohen Flexibilität. Die Pfefferspraydose ist in der Regel nicht besonders sperrig und passt selbst in kleinere Handtaschen oder – falls sie etwa mit einem Clip ausgestattet sind – an einen Gürtel. Die Abwehrmittel sind in der Regel einfach zu nutzen und eignen sich daher auch für nicht besonders kräftige Menschen. Da sie keine permanenten Schäden verursachen, ist für ihre Führung nur selten ein Waffenschein erforderlich. Zudem stimmt auch der Preis: Ein übliches Pfefferspray kostet normalerweise zwischen zehn und dreißig Euro, garantiert allerdings einen Schutz für die Mindestdauer von zwei bis vier Jahren.
Die zwei Tortendiagramme zeigen die Aufteilung der Straftaten im Jahre 2015 in Deutschland und in Berlin an. Einfacher und schwerer Diebstahl liegen jeweils bei 21,3 und 17,9 Prozent bundesweit, bei 26,8 und 20,1 Prozent in Berlin.

Die verschiedenen Arten von Pfeffersprays

Die Funktionsweise eines Pfeffersprays entspricht der einer normalen Sprühdose. Das Spray enthält einen speziellen Wirkstoff, der von dem Anwender durch ein Ventil in die Umgebung freigesetzt wird. Dieser Stoff besteht üblicherweise aus dem Reizmittel Oleoresin Caspicum (abgekürzt „OC“), welches sich auch in der Paprika und im Pfeffer wiederfindet. Angreifer, die von diesem Inhalt getroffen werden, erleben unangenehmene Folgen - hierzu zählen unter anderem:
  • Reizung der Augen
  • Schwellung der Haut
  • Starker Hustenreiz
Mittelweile existieren unterschiedliche Arten von Abwehrgeräten auf dem Markt. Angesichts der Strahlweise und der Form des enthaltenen Inhaltstoffes lassen sich folgende Typen unterscheiden: Das klassische Pfefferspray mit Sprühnebel, die Abwehrsprays mit Direktstrahl und die sogenannten Gel- und Schaum-Geräte. Folgender Abschnitt soll einen allgemeinen Überblick über die diversen Produkte liefern und die jeweiligen Vor- und Nachteile erklären:
Das neue Bag-System
Das Bag-System trennt die Reizflüssigkeit von dem Treibstoff und verringert dadurch die Gefahr, dass bei dem Einsatz nur das Treibgas gesprüht wird.

Die Pfeffersprays mit Sprühnebel

Hierbei handelt es sich um die verbreitetste Art von Abwehrsprays, welche den Reizstoff in einem Nebel freisetzen, der sich schnell in der Umgebung ausbreitet. Der Vorteil eines solchen Pfeffersprays liegt vor allem in der intuitiven Bedienung. Ein präzises Zielen ist mit diesem Pfefferspray nicht unbedingt notwendig, um einen Angreifer außer Gefecht zu setzen. Aus diesem Grund eignen sich die Nebelsprays besonders gut für unerfahrene Anwender, die in einer Notsituation schnell in Panik geraten. Im Vergleich zu anderen Geräten besitzen die klassischen Nebelsprays allerdings eine geringere Reichweite – etwa zwischen zwei und vier Metern – und sind deshalb nur wirksam, wenn der Angreifer sich in der unmittelbaren Nähe befindet. Außerdem kann der Sprühnebel leicht vom Wind zerstreut werden, sodass für den Anwender auch die Gefahr besteht, sich selbst zu treffen. Zudem sollten Nutzer Folgendes nicht vergessen: Die Füllmenge dieser Gerätetypen fällt meist gering aus, weshalb Pfeffersprays mit Sprühnebel häufig nur einmal eingesetzt werden können.
  • Weniger Präzision notwendig
  • Auch für unerfahrene Nutzer geeignet
  • Geringere Reichweite
  • Durch den Wind kann der Nebel auch für Dritte und Unbeteiligte gefährlich werden
  • Kein Nachladen möglich

Die Pfeffersprays mit Direktstrahl

Von den herkömmlichen Nebelsprays unterscheiden sich diese Geräte hauptsächlich in ihrer Strahlweise. Im Gegensatz zu einem klassischen Pfefferspray wird die in der Dose enthaltene Reizflüssigkeit hier nicht in die Umgebung gesprüht, sondern geradlinig in einem Sprühstrahl geschossen. Das spezielle Schusssystem bringt vor allem zwei Vorteile mit sich: Die Reichweite des Pfeffersprays ist durch den Sprühstrahl viel höher als die der üblichen Nebelsprays. In dem Strahl konzentriert sich außerdem eine hohe Dosis des Wirkstoffes, was das Pfefferspray deutlich wirksamer werden lässt. Weniger vorteilhaft fällt dagegen die Bedienung bei einem Pfefferspray mit Sprühstrahl aus. Um einen Angreifer außer Gefecht zu setzen, benötigt der Nutzer einen genauen Treffer, was in einer brenzligen Situation nicht immer einfach ist. Zudem sind Pfeffersprays mit Direktschuss gegen mehrere Angreifer weniger hilfreich.
  • Hohe Reichweite
  • Hohe Wirksamkeit
  • Nur für erfahrene Anwender geeignet
  • Das Pfefferspray ist meistens nur gegen einen einzigen Angreifer einsetzbar

Die Gel-Geräte und die Schaumsprays

Die Besonderheit dieser Geräte ist in erster Linie ihr Reizstoff. Dieser liegt hier nicht als Flüssigkeit vor, sondern in Form von Gel oder Schaum, wodurch sich gleich mehrere Vorteile durch das Pfefferspray ergeben. Im Gegensatz zu den Sprühgeräten sind diese Pfeffersprays für den Anwender unter anderem sehr sicher und eignen sich auch optimal für den Innenraum. In Form von Gel oder Schaum ist der Reizstoff außerdem nicht leicht abzuspülen, sodass sich Pfeffergel und Pfefferschaum als sehr wirksam erweisen. Etwas gering ist allerdings die Reichweite, die nur selten die fünf Meter erreicht. Ein weiterer Nachteil liegt in dem etwas höheren Preis: Gel- und Schaumsprays sind ab 20 Euro pro Einheit erhältlich.
  • Mehr Sicherheit für den Anwender
  • Hohe Wirksamkeit
  • Auch für den Innenraum geeignet
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Geringere Reichweite

Eine Alternative zu den üblichen Geräten: die Pfefferspray-Pistolen

Kunden, die beispielsweise für ihre Waldspaziergänge einen besonders zuverlässigen Schutz benötigen, erhalten mit den sogenannten Pfefferspray-Pistolen eine wirksame Alternative. Zwar haben diese Geräte ihren Preis, dafür eignen sie aber perfekt als Tierabwehrspray. Diese Distanzwaffen zeichnen sich durch eine höhere Reichweite aus und sind viel windstabiler als die meisten Sprays, sodass sie auch mit hohem Abstand ihr Ziel präzise treffen. Die meisten Pfefferspray-Sprühpistolen verfügen zudem über ein Magazin. Somit ist das Pfefferspray nach einem kurzen Nachladevorgang sofort wieder einsatzfähig. In Deutschland sind der Besitz und die Führung von Pfefferspray-Pistolen üblicherweise legal, dennoch mit schärferen Einschränkungen als bei den üblichen Abwehrsprays verbunden. Einige Modelle werden unter anderem als Anscheinswaffen eingestuft, sodass das Tragen des Gerätes in der Öffentlichkeit bundesweit untersagt ist. Andere Pfefferspray-Pistolen sind dagegen sogar bundesweit ausnahmslos verboten.
  • Hohe Wirkung
  • Hohe Reichweite
  • Mehr Sicherheit für den Anwender
  • Nachladen möglich
  • Die Geräte sind sehr sperrig
  • Hoher Preis
  • Scharfe Einschränkungen hinsichtlich des Besitzes und der Führung
  • Der Besitz einiger Modelle ist in Deutschland nicht legal

Die diversen Wirkungen des Pfeffersprays

Bei jedem Einsatz eines Abwehrsprays besteht nicht nur ein Risiko für den Angreifer, sondern auch für den Anwender selbst. Denn eine unvorsichtige oder unsachgemäße Nutzung des Aberwehrsprays kann manchmal zu unangenehmen Verletzungen führen. Vor dem Kauf eines Abwehrsprays ist es daher vor allem für unerfahrene Nutzer wichtig, sich über die Effekte und die Wirkungen zu informieren. Es ist allerdings nicht immer leicht, präzise vorauszusagen, welche Folgen die Verwendung von Pfefferspray auf den Körper haben kann. Denn die Wirkung des Reizstoffes wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, unter anderem seiner Schärfe, der Sprühweise des Abwehrsprays und natürlich der getroffenen Körperstelle. Die folgende Tabelle listet in Kürze die typischsten Effekte auf, die der menschliche Körper im Falle eines erfolgreichen Einsatzes zeigen kann:
WIRKUNG AUF DIE HAUT
Beim Kontakt mit dem Wirkstoff wird die Haut sofort rot. Zudem tritt an der getroffenen Stelle ein starker Juckreiz auf. Diese Effekte dauern in der Regel zwischen 15 und 50 Minuten an. In den schlimmsten Fällen sind auch Erythemen und Schwellungen nicht auszuschließen.
WIRKUNG AUF DIE AUGEN
Falls die Augen in Kontakt mit dem Wirkstoff kommen, verursacht er eine Entzündung der Bindehaut und einen starken Tränenfluss. Der Getroffene kann aus diesem Grund seine Augen nicht mehr öffnen. Manchmal folgt auch eine kurzfristige Erblindung (etwa 15 Minuten). Die Wirkungen verstärken sich allerdings, falls der Getroffene Kontaktlinsen trägt.
WIRKUNG AUF DIE ATMUNG
Die Wirkung auf die Atmung hängt stark von der inhalierten Menge des Reizstoffes ab. Hustenreiz und Atemnot zählen allerdings zu den üblichen Effekten. Besonders stark fällt die Wirkung bei Asthmatikern aus.

So behandeln Sie Verletzungen durch Pfefferspray

Nach dem Kontakt mit Pfefferspray kommt es vor allem auf eine schnelle und gezielte Erste-Hilfe an. Kommt der Reizstoff mit der Haut in Kontakt, sollte die betroffene Stelle umgehend mit kaltem Wasser behandelt werden. Gleiches gilt auch für die Augen. Falls der Betroffene Kontaktlinsen trägt, sind diese sofort zu entnehmen. Weiterhin sollten sich Betroffene sämtlicher Kleidungsstücke entledigen, die mit dem Pfefferspray in Berührung gekommen sind. Dies hilft dabei, die Dauer der Effekte auf den Körper des Getroffenen zu verringern.

Worauf ist bei der Verwendung von Pfefferspray zu achten?

Diese unangenehmen Folgen von Pfeffersprays zeigen es sehr deutlich: Auch mit einer Selbstverteidigungswaffe wie einem Pfefferspray muss der Nutzer immer vorsichtig umgehen. Falls das Pfefferspray nicht ordnungsmäßig verwendet wird, läuft der Nutzer nicht nur Gefahr, das Ziel zu verfehlen, sondern auch unbeteiligte Dritte oder gar sich selbst zu verletzen. Um das Pfefferspray wirkungsvoll zu verwenden, hat der Anwender hauptsächlich auf folgende Aspekte zu achten:
Die Tränengassprays:
Neben den herkömmlichen Pfeffersprays sind in Deutschland auch Tränengassprays erlaubt. Diese Geräte enthalten ein spezielles Gas (das sogenannte CS-Gas), das die Augen reizt und zu starkem Tränenfluss führt.

Der Schärfegrad

Das Reizmittel ist der zentrale Wirkstoff eines Pfeffersprays. Vor dem Einkauf eines Abwehrsprays empfiehlt es sich, auf das Aggregat in der Dose und vor allem auf den Grad der Schärfe zu achten. Dieser kann bei den traditionellen Abwehrsprays bis zu drei Millionen SHU betragen. Neben der Komposition des Reizstoffes sollte der Anwender auch einen Blick auf die maximale Geschwindigkeit werfen, mit welcher das Pfefferspray seinen Inhalt auf das Ziel sprüht. Bei Pfefferspray-Pistolen kann diese sogar die 180 Kilometer pro Stunde erreichen. Damit die Dose ordnungsmäßig funktioniert, empfiehlt es sich außerdem, sie vor Sonne und Hitze zu schützen.

Die Reichweite

Für den erfolgreichen Einsatz des Pfeffersprays ist neben der Schärfe die effektive Reichweite des Abwehsprays ein entscheidender Faktor. Diese liegt bei einem herkömmlichen Pfefferspray zwischen drei und fünf Metern. Ein neues Pfefferspray auf dem Markt kann allerdings auch eine Reichweite von sieben Meter erreichen. Wichtig ist darüber hinaus der Abstand vom Ziel. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, sollte dieser nicht weniger als 1,5 Meter betragen.

Die Umgebung

Frau mit Pfefferspray in der Hand Außerdem hängt die Wahl des Abwehrsprays von der Umgebung ab, in der das Pfefferspray zum Einsatz kommen soll. Sprays zur Tierbabwehr, die ihren Reizstoff in Nebel verteilen, eignen sich weniger für die Nutzung im Innenraum. Ein Gel-Spray mit Direktstrahl darf dagegen problemlos in einem geschlossenen und schlecht belüfteten Ambiente eingesetzt werden. Falls andererseits das Pfefferspray draußen verwendet wird, muss der Anwender nicht zuletzt auf den Wind achten. Wird der Reizstoff in die falsche Richtung gesprüht, besteht für den Anwender die Gefahr, kein Tier sondern nur sich selbst oder unbeteiligte Personen in der Nähe des Gasnebels zu verletzen. Um den Umgang mit dem Spray zu erlernen, ist nicht nur die Theorie, sondern auch die nötige Praxis unabdingbar. Für unerfahrene Anwender, die etwas Übung mit dem Sprühen benötigen, gibt es heute auch spezielle Produkte, die genau diesem Zweck dienen. Die sogenannten „Inert Training Units“ ähneln in ihrer Form und Größe einem herkömmlichen Pfefferspray, sind aber für Augen und Haut vollkommen ungefährlich. Dadurch erhält der Anwender die Möglichkeit, sehr realistisch und gleichzeitig ohne ernsthafte Gefahr die Handhabung von Sprühgeräten zu lernen und zu trainieren.

Die rechtliche Lage

Die Frage nach der Legalität von Abwehrsprays erhält nicht überall dieselbe Antwort. Denn über den rechtlichen Status und die Einsatzmöglichkeiten von Pfefferspray sind sich die verschiedenen Länder in vielen Hinsichten nicht einig. Einige Staaten erlauben den Besitz der meisten Sprühgeräte ohne besondere Einschränkungen. Andere Länder dagegen stufen Pfeffersprays als Waffe ein, sodass für ihre Nutzung ein spezieller Schein erforderlich ist. Es ist deshalb empfehlenswert, sich vor dem Kauf eines neuen Gerätes genau zu informieren, ob für das gewünschte Abwehrmittel besondere Genehmigungen erforderlich sind.
Gewaltkriminalität
Die Grafik zeigt die Änderung der Gewaltkriminalität in Deutschland zwischen 2001 und 2015 an. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik sind Gewaltstraftaten im Jahre 2015 um 0,2 Prozent gestiegen.
In der Bundesrepublik Deutschland ist der Besitz von Tränengas und Pfeffersprays normalerweise ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt. Gesetzmäßig ist allerdings meist nur die Nutzung als Tierabwehrspray, zum Schutz vor Tierangriffen erlaubt - die Anwendung gegenüber Menschen ist dagegen nur in Situationen der Notwehr zugelassen. Aus diesem Grund werden die Produkte in Deutschland vorrangig als Tierabwehrsprays verkauft, obwohl sie dennoch als verbreitetes Abwehrsystem zur Notwehr vor Angriffen durch Menschengewalt gelten. Die deutsche Polizei darf in besonders gefährlichen Situationen Abwehrsprays auch gegen Menschen einsetzen. Allerdings lassen sich auch einige Ausnahmen ausmachen. So untersagt der deutsche Gesetzgeber beispielsweise den Import und Verkauf einiger Sprühpistolen, da diese die Einstufung einer Schusswaffe erhalten haben. Die rechtliche Lage ändert sich aber jenseits der deutschen Grenze. In Österreich ist die Toleranz gegenüber Abwehrsprays etwas niedriger als in Deutschland. Hier unterliegen die meisten Pfeffersprays dem Waffengesetz, weshalb der Erwerb und der Besitz von solchen Abwehrmitteln erst ab 18 Jahren erlaubt sind. Weitere Abweichungen in der Gesetzgebung betreffen einige Einzelgeräte. Manche Abwehrsprays, die in Österreich legal sind, dürfen nämlich nicht nach Deutschland importiert oder dort verkauft werden. In der Schweiz unterliegen Abwehrsprays dagegen der Chemikaliengesetzgebung. Der Besitz und die Nutzung sind hier erst ab einem Mindestalter von 18 Jahren erlaubt.

So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Netzvergleich testet in dieser Kategorie keine Produkte selbst, sondern recherchiert, analysiert und bewertet Kundenbewertungen, Rezensionen, Produktdaten, Tests und Verkaufsrankings. Die Bewertung des ermittelten Vergleichsergebnisses basiert auf der Skala der deutschen Schulnoten und rangiert von „sehr gut“ bis „ungenügend“. Unsere Redaktion nimmt die besten und bekanntesten Produkte aus jeder Kategorie unter die Lupe und bewertet sie, wobei nur die ersten sieben Plätze aus unserem jeweiligen Ranking angezeigt werden.
Ganz gleich, ob als Abwehrspray zur Tierabwehr oder für die Selbstverteidigung gegen Menschengewalt: Ein gelungenes Pfefferspray erweist sich in diversen Gefahrsituationen als ein zuverlässiger Schutz. Um dem immer wichtiger werdenden Wunsch nach Sicherheit entgegenzukommen, bieten die Hersteller heute eine große Auswahl an Abwehrprodukten, welche sich zum Teil sehr stark voneinander unterscheiden. Einige Geräte treffen jedes Ziel mit beeindruckender Präzision und überzeugen dadurch mit ihrer Effektivität. Andere Sprays sind hinsichtlich der Stärke weniger präzise und wirkungsvoll, dennoch viel praktischer zu bedienen. Auch für den erfahrensten Anwender ist es deshalb nicht immer leicht, in diesem umfangreichen Angebot das richtige Pfefferspray zu finden.

Technische Merkmale

Im ersten Bewertungspunkt sammelt die Redaktion die verschiedenen Daten zu den verglichenen Geräten. Es handelt sich hier unter anderem um grundlegende Informationen über die Maße, das Gewicht und die Füllmenge des Wirkstoffs der diversen Pfeffersprays. Diese technischen Merkmale sagen vieles über die Handhabung und die Effektivität eines Gerätes aus. Kleine Sprays nehmen unter anderem in der Handtasche oder am Gürtel zwar wenig Platz in Anspruch, sind allerdings wegen der beschränkten Füllmenge oft nur einmal einsetzbar. Andererseits sind größere Geräte schnell greifbar, sie erweisen sich aber aufgrund ihrer Maße manchmal als sehr unpraktisch für unterwegs. Neben diesen Daten nimmt die Kategorie auch rechtliche Aspekte unter die Lupe, wie etwa die BKA-Zulassung oder das für die Führung erlaubte Mindestalter. Pfeffersprays, welche sich auch für Minderjährige eignen, erhalten in diesem Punkt zusätzliche Punkte.

Inhalt und Wirkung

Die zweite Bewertungskategorie beschäftigt sich mit der zentralen Komponente eines Pfeffersprays: dem Reizstoff. Die Redaktion nimmt hier sämtliche Charakteristika des Inhaltes unter die Lupe, wie die Typologie des Reizstoffes – ob es sich um das übliche „OC“ oder um ein spezielles Tränengas handelt – und die Prozent des Wirkstoff-Anteils in der Dose. Zudem analysiert das Bewertungskriterium die Sprühweise der verschiedenen Geräte und vergleicht ihre Reichweite. Unter anderem erfahren die Leser hier, ob das Pfefferspray seinen Inhalt in einem Sprühnebel oder in einem direkten Sprühstrahl freisetzt. Neben der Schärfe und der Sprühweise ist es ebenfalls relevant, in welcher Form der enthaltene Wirkstoff vorliegt. In den meisten Abwehrsprays ist dieser flüssig. Besonders hochwertige Geräte beinhalten den Reizstoff dagegen als Schaum oder als Gel, was die Effektivität ihres Strahles stark erhöht.

Bedienung und Ausstattung

Die Wirksamkeit des Reizstoffes ist allerdings nicht das einzige wichtige Kriterium bei der Wahl eines Pfeffersprays. Denn auch das Pfefferspray mit dem effizientesten Wirkstoff erweist sich in einer Notwehrsituation als wenig hilfreich, wenn es nicht leicht zu bedienen ist. Aus diesem Grund berücksichtigt die Redaktion in der letzten Bewertungskategorie auch den Aspekt der Bedienungsfreundlichkeit. Bei der Benotung der diversen Produkte beurteilt diese Kategorie zuerst den Griff der Sprays. Bei besonders neuen Geräten ist dieser ergonomisch gestaltet, was die maximale Sicherheit und die höchste Präzision bei Zielen garantiert. Neben dem Griff werden hier eventuelle Extras unter die Lupe genommen, welche die Bediendung des Abwehsprays vereinfachen. Viele Geräte sind unter anderem mit einem Clip oder einer Klemme für den Gürtel ausgestattet, andere sogar mit einem Schlüsselanhänger oder einem Armband. Ein solches Zubehör erweist sich als eine sehr praktische Lösung vor allem für Jogger und Fahrradfahrer, die normalerweise keine Handtasche bei sich tragen.

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