Inhalator-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Inhalatoren dienen der Behandlung von akuten und chronischen Atemwegserkrankungen, inklusive Asthma und Allergien.
  • Sie eignen sich sowohl für Erwachsene als auch Kinder.
  • Inhalatoren mit Vernebelungs-Technologie zerstäuben Wirkstoffe in kleinste Partikel, sodass diese ebenso bei Krankheiten der unteren Atemwege effektiv sind.
  • Kompressor-Geräte sind für den stationären Gebrauch konzipiert, wohingegen Ultraschall- und Membran-Vernebler unterwegs einsetzbar sind.
  • Je höher die Vernebelungsrate, desto kürzer die Behandlungszeit.

Einfach Durchatmen

Der Anteil der Bevölkerung, der an einer akuten oder chronischen Atemwegserkrankung leidet, beträgt rund 20 Prozent und steigt kontinuierlich – Husten, Auswurf und Atemnot gehören zum Alltag. Neben Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen gehören Erkrankungen der Lunge inzwischen zu den häufigsten Todesursachen. Die Luft, die durch die Atemwege bis zu den kleinen Lungenbläschen oder Alveolen gelangt, versorgt den gesamten Körper mit lebenswichtigem Sauerstoff: Ist der Verteilungsprozess etwa durch Viren, Bakterien oder chronische Erkrankungen erschwert, wirkt sich dies auf den gesamten Körper aus.

Eine Methode, um Krankheiten der Atemwege zu behandeln und den Gesundheitszustand zu verbessern, ist die Inhalationstherapie. Wer den Begriff „Inhalator“ hört, denkt häufig an Asthma-Sprays. Diese gehören zu den Trockeninhalatoren. Es gibt sogenannte Pulverinhalatoren, bei denen Anwender den Wirkstoff mit einem kräftigen Atemzug einatmen, sowie Dosieraerosole, bei denen eine bestimmte Wirkstoffmenge per Knopfdruck ausgesprüht wird.

Neben diesen Trockensystemen gibt es mittlerweile auch Feuchtinhalatoren, also Dampfinhalatoren und Vernebler. Anstelle das Medikamentenpulver direkt einzunehmen, fügen Sie es zu reinem Wasser oder einer Kochsalzlösung hinzu. Im Folgenden liegt der Fokus auf Feuchtinhalatoren.

Warum Inhalatoren praktisch sind

Atmen Sie die Wirkstoffe ein, anstelle diese in Form von Tabletten oder Flüssigkeiten oral aufzunehmen, versorgen Sie die betroffenen Stellen im Organ auf direkte Art. Bei anderen Darreichungsformen gelangen die Stoffe erst über die Blutbahnen zum intendierten Ort. Da dieser Umweg nicht nötig ist, können die Arzneimittel in gebündelter Form zielgenau wirken. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass eine geringere Menge der Stoffe für denselben Behandlungsgrad nötig ist, was wiederum dafür sorgt, dass weniger unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Wer zudem Angst vor Spritzen hat, dem steht mit Verneblern eine effektive alternative Einnahmemethode zur Verfügung.

Darüber hinaus helfen bereits vernebeltes Kochsalz und Wasserdampf beim Lösen von Auswurf oder bei trockener Luft. Auch mit Heilkräutern oder ätherischen Ölen versetzter Dampf kann bei Erkältungsbeschwerden zum Einsatz kommen.

Anwendungsbereiche

Inhalatoren werden verwendet, um Erkrankungen und Beschwerden wie Allergiesymptome in den Atemwegen zu behandeln. Es gibt solche, die ausschließlich die oberen Atemwege betreffen – Nase, Rachen und Kehlkopf – sowie solche, welche in den unteren Atemwegen vorkommen, also Luftröhre, Lunge und Gewebe. Inhalatoren können bei beiden Einsatzorten helfen.

Obere Atemwegserkrankungen sind zum Beispiel Erkältungen mit Schnupfen und Halsschmerzen oder Rachen- sowie Mandelentzündungen. Die genannten Erkrankungen sind akut, das heißt, sie verschwinden meist nach ein bis zwei Wochen. Chronische Atemwegserkrankungen hingegen bestehen über einen langen Zeitraum und klingen allenfalls vorübergehend ab. Typische Symptome sind Verschleimung, Husten sowie Luftnot.

Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), chronische Bronchitis und die erbliche Erkrankung Mukoviszidose (Cystische Fibrose), bei der sich zähflüssiger Schleim in der Lunge ablagert, gehören dieser Kategorie an. Solche chronischen Krankheiten lassen sich mit Verneblern zwar nicht heilen, aber die Wirkstoffe lindern die Symptome effektiver als etwa Tabletten. Sie stellen auch das Hauptanwendungsgebiet von Inhaliergeräten dar. Bei Erkältung, Grippe oder Allergie kommen sie seltener zum Einsatz, obwohl die vernebelten Medikamente effektiver als beispielsweise Hustensaft oder Nasenspray sind.

Inhalatoren helfen somit unter anderem bei

  • Erkältungen,
  • grippalen Infekten,
  • akuter und chronischer Bronchitis,
  • Allergien,
  • Asthma bronchiale,
  • COPD sowie
  • Mukoviszidose.

Der Ursprung: Inhalation von aufsteigendem Dampf

Ein bekanntes Hausmittel gegen Erkältungen ist das Inhalieren von reinem oder mit Kräutern versetztem Wasserdampf. Bei der klassischen Methode füllen Anwender eine Schüssel mit kochendem Wasser und versetzen es zum Beispiel mit Kamillentee. Dann beugen sie sich mit einem Handtuch über dem Kopf darüber und atmen den aufsteigenden Dampf ein. Inzwischen ist diese Inhalationstherapie deutlich ausgereifter: Ein Dampfinhalator besteht aus einem Behältnis für das heiße Wasser und Zusätze wie Heilkräuter oder ätherische Öle sowie einen Aufsatz für Mund und Nase. Das Erhitzen erfolgt je nach Gerät per Netzkabel, Batterie oder wiederaufladbarem Akku. Der Aufsatz sorgt dafür, dass der Dampf gezielt in Richtung Gesicht geleitet wird.

Ein Dampfinhalator ist weder die einfachste noch die effektivste Inhalationslösung. Zwar hilft diese Methode bei der Linderung von oberflächlichen Erkältungsbeschwerden wie einer verstopften Nase, aber eine heilende Wirkung erzielen Sie durch das Einatmen der Dämpfe nicht. Die Wirkstoffe erreichen nur die oberen Atemwege, also Nase, Mund, Rachen sowie den oberen Halsbereich, nicht die Bronchien oder Lungenbläschen im unteren Bereich.

Inhalationstherapie mit Verneblern

Nur mithilfe von Verneblern können Medikamente in den unteren Bereichen der Lunge effektiv arbeiten. Die Geräte gehören zur Kategorie der Feuchtvernebler. Dabei handelt es sich um Inhalationsgeräte, die mittels verschiedener Technologien aus einem flüssigen Wirkstoff – beispielsweise eine mit Medikamenten versetzte Kochsalzlösung – einen feinen Wirkstoffdampf erzeugen. Die dem Wasser hinzugefügten Wirkstoffe oder Arzneimittel zerspalten sich in so kleine Partikel, dass sie bis zum Wirkort gelangen. Verwendete Medikamente schlagen meist atemwegserweiternd, schleimlösend, entzündungshemmend sowie antibiotisch an.

Um Wirkstoffe effektiv zu vernebeln, arbeiten die Inhalationsgeräte mit einer von drei Technologien: der Druckluft-, Ultraschall- oder Schwingmembran-Technologie.

Druckluft-Technologie

Inhalatoren, die mit Druckluft arbeiten, sind auch als Düsenvernebler und Kompressorvernebler bekannt. Sie sind mit einem Kompressor ausgestattet, der Pressluft erzeugt, die wiederum über einen Luftschlauch sowie eine Düse zum Inhalat gelangt. Der Luftstrom spaltet die Wirkstoffteilchen vom flüssigen Inhalat ab und vermischt sie mit weiterer Luft. Der Anwender atmet dann die mit dem Wirkstoff versetzte Luft über ein Mundstück oder eine Maske ein.

Ultraschall-Technologie

Diese Variante verfügt über einen Piezokristall, der durch Vibration Ultraschall erzeugt. Dieser versetzt das Wasser in Schwingungen, sodass sich die Wirkstoffteilchen aus dem Inhalat lösen können. Die Schwingfrequenz bestimmt die Partikelgröße: Je höher die Frequenz, desto feiner die Teilchen und desto wirkungsvoller das Inhalat. Wie bei Düsenverneblern gelangen diese dann durch den Luftkanal zum Mundstück oder zur Maske.

Schwingmembran-Technologie

Diese Art von Inhaliergeräten, auch Membran-Vernebler genannt, ist mit einer dünnen Membran ausgestattet, die mit tausenden von Mikrobohrungen versehen ist. Elektrische Signale versetzen die Membran in Schwingung, sodass das Inhalat durch die Bohrungen gesaugt wird. Die Größe der Teilchen, die zum Mundstück gelangen, entspricht dem Durchmesser der Löcher. Daher ist die Effektivität der Wirkstoffe von der Membranoberfläche abhängig: Je kleiner die Bohrungen, desto tiefer können die Wirkstoffteilchen in die Atemwege gelangen.

Darauf kommt es beim Kauf eines Inhalators an

Inhalatoren sind medizinische Geräte, die zur Linderung oder Behebung verschiedener Beschwerden zum Einsatz kommen: Das ideale Gerät ist demnach so konstruiert, dass es genau diese behandeln kann.

Anwendungszwecke

Inhalationstherapie ist für verschiedene Krankheitsbilder von Bedeutung: sowohl für leichte Erkältungsbeschwerden als auch für schwerwiegende chronische Atemwegserkrankungen. Entsprechend der vielfältigen Zwecke verfügen auch Inhalationsgeräte über unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte. Geräte, die nur für die oberen Atemwege konzipiert sind, eignen sich nicht für die Medikamentenbehandlung bei chronischen und akuten Erkrankungen der unteren Atemwege.

Zu den Varianten, die für die medikamentöse Behandlung nicht geschaffen sind, gehören vor allem Dampfinhalatoren. Ihr Einsatz ist sinnvoll, wenn Sie Schleim in den oberen Atemwegen lösen oder die Durchblutung anregen möchten. Zudem lassen sich damit Haut, Augen und Ohren behandeln. Da sich Kinder am heißen Wasser verbrennen können, ist die Anwendung nur unter Aufsicht ratsam.

Nur mit Verneblern lassen sich die unteren sowie tieferen Atemwege behandeln und Medikamente gezielt einsetzen: Sie zerlegen die Wirkstoffe in kleine Tröpfchen, die problemlos zum Zielort gelangen und dort ihre Wirkung entfalten. Das macht sie zu einem bedeutsamen Werkzeug beim Umgang mit chronischen und schwerwiegenden Atemwegserkrankungen. Da es höchstens bei Ultraschallverneblern zu einem sehr geringen Wärmeaufbau kommt, besteht keine Verbrennungsgefahr.

Tisch oder Tasche?

Inhalationsgeräte gibt es in zwei Ausführungen: als große Tisch- und kleine Taschengeräte. Sind Sie häufig unterwegs und benötigen ein Modell, das Sie spontan einsetzen können, eignet sich ein handlicher Inhalator, der mithilfe eines Akkus oder von Batterien angetrieben wird. Akku-Geräte sind meist per USB-Kabel wiederaufladbar. Da das Gehäuse der Taschengeräte zu klein für eingebaute Kompressoren ist, handelt es sich bei den Ausführungen um Vernebler mit Ultraschall- oder Schwingmembran-Technologie. Beide Varianten arbeiten flüsterleise, aber effektiv.

Tischgeräte sind für den stationären Einsatz konzipiert: Anwender müssen während der gesamten Behandlungszeit am Platz sitzen bleiben. Die meisten Modelle arbeiten mit Druckluft-Kompressor und erhalten den nötigen Strom per Steckdose. Dadurch müssen Sie sich nicht um leere Akkus oder Batterien während der Behandlungszeit sorgen. Im Vergleich zu Handgeräten sind die großen Modelle aufgrund des Kompressors jedoch sehr laut.

Teilchengröße

Ein wichtiges Kriterium ist der Durchmesser der Teilchen, die der Vernebler aus dem flüssigen Inhalat produziert. Der Teilchendurchmesser bestimmt, wie effektiv der Wirkstoff ist: Aerosole müssen eine bestimmte Größe haben, um bis in die Bronchien beziehungsweise Lungenbläschen (Alveolen) zu gelangen und anzuschlagen. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie so klein wie möglich sein sollten: Sind die vernebelten Teilchen kleiner als 0,5 Mikrometer, gelangen sie zwar tief in die Lunge, können sich aber nicht festsetzen und ihre Wirkung entfalten – sie werden vom Anwender wieder ausgeatmet. Haben sie hingen eine Größe von mehr als 6,0 Mikrometern, erreichen die Teilchen nur die oberen Atemwege und bleiben im Nasen-, Mund- sowie Rachenraum hängen. Aerosole mit einem Durchmesser von mehr als 0,5 und weniger als 5,0 Mikrometern sind ideal für den Einsatz im Bereich der Lungenbläschen.

Möchten Sie etwa eine akute Atemwegserkrankung im Rahmen einer Inhalationstherapie behandeln, ist es wichtig, dass der Wirkstoff tief in die Lunge gelangt. Achten Sie deshalb auf die Partikelgrößenangabe in der Produktbeschreibung. Bei einigen Geräten können Sie zwischen mehreren Partikelgrößen wählen.

Vernebelungsrate

Die Vernebelungsrate bestimmt maßgeblich, wie lange eine Sitzung mit dem Inhalationsgerät dauert. Sie gibt an, wie viel Flüssigkeit in Milliliter der Vernebler innerhalb einer Minute verarbeitet. Je niedriger die Vernebelungsrate ist, desto weniger Wirkstoff kann der Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums einatmen – die Behandlung dauert länger. Eine hohe Vernebelungsrate verringert die Behandlungsdauer und ist daher zu empfehlen. Sie beträgt durchschnittlich 0,25 bis 0,40 Milliliter pro Minute. Die Vernebelungsrate ist nur geringfügig von der Methode abhängig: Sowohl bei Druckluft- als auch bei Ultraschall-Modellen sind geringe und hohe Raten zu finden. Nur bei Membran-Verneblern übersteigen sie kaum 0,30 Milliliter pro Minute.

Inhalatoren für Kinder?

Viele reguläre Inhalationsgeräte sind auch für Kinder geeignet: Sie kommen bereits mit einer kleineren Maske speziell für die Jüngsten. Achten Sie auf eine kleine Partikelgröße, da diese besser von Heranwachsenden aufgenommen werden. Kinder-Vernebler unterscheiden sich von anderen Geräten vorwiegend durch eine niedliche Form und ein mehrfarbiges Design. Da die Kleinen häufig nicht lange still sein möchten, ist ein Gerät, das eine kurze Behandlungszeit erfordert, sinnvoll.

Handhabung

Ein einfacher Umgang mit dem Gerät während der Behandlung ist besonders wichtig, wenn es für Kinder gedacht ist. Auch die Vorbereitung sowie die nachfolgende Reinigung des Inhalationsgeräts sollte problemlos durchführbar sein. Sind Sie kaum in der Lage, die Flüssigkeit einzufüllen oder den Schlauch zwischen dem Vernebler und dem zugehörigen Kompressor anzuschließen, erschwert sich der Einsatz deutlich.

Weiterhin ist es wichtig, dass sich die Maske am Gesicht anpassen lässt und angenehm zu tragen ist. Handelt es sich um ein Mundstück, ist ein genauer Blick auf die Form ebenfalls zu empfehlen. Ein großes und breites Mundstück ist für Kinder und zierliche Erwachsene unangenehm zu nutzen. In den Produktbeschreibungen der wenigsten Inhalatoren finden sich jedoch genaue Informationen zu den Masken oder Mundstücken. Verbraucher können daher oft nur mithilfe von unabhängigen Produkttests oder Käuferbewertungen abschätzen, ob diese für die eigene Anwendung geeignet ist.

Um das Gerät möglichst einfach reinigen zu können, ist es ratsam, dass alle Teile leicht abnehmbar sind und das Gehäuse nicht verwinkelt ist. Je mehr Ecken und Kanten vorhanden sind, desto komplizierter gestaltet sich die Reinigung.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Inhalatoren nicht selbst getestet.

Ein Inhalationsgeräte-Test vonseiten des Verbrauchermagazins Stiftung Warentest ist zwar vorhanden, aber seit langem nicht mehr aktuell. Er stammt aus dem Jahr 2007 und thematisiert zehn Vernebler. Damaliger Testsieger waren der Micro Drop Pro sowie der Pari Boy SX mit der Note „gut“ (2,5), die beide mit einer guten Gerätefunktion und einer vergleichsweise kurzen Behandlungsdauer überzeugten. Während der Micro Drop Pro mit einem einfachen Filterwechsel punktete, stach der Pari Boy SX durch die einstellbare Teilchengröße und die Intervallvernebelung hervor. Zwar war eine Intervallvernebelung auch mit dem Aerosonic 3019 Combineb sowie dem Omron C 1 Silentio möglich, allerdings dauerte die Behandlung im Vergleich zum Testsieger länger.

Ein aktueller Test und Vergleich verschiedener Inhalationssysteme ist zwar nicht vorhanden, aber die Redakteure des ETMTestmagazins führteneinen Einzeltest durch. Sie prüften den Schwingmembran-Inhalator IH 55 von Beurer. Das Modell behandelt die oberen sowie die unteren Atemwege. Dank verschieden großer Maske sowie eines Mundstücks können Erwachsene und Kinder das Gerät anwenden. Den Redakteuren zufolge ist der IH 55 nicht nur hervorragend verarbeitet, sondern auch leicht zu handhaben. Weiterhin ist eine zügige Vernebelung möglich. Der einzige Nachteil, der den Testern ausfiel, ist die schwierige Ablesbarkeit der Skala bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Mit Blick auf die überwiegend positiven Eigenschaften vergaben sie das Urteil „sehr gut“ (94,2).

Tatjana Tomic

Tatjana Tomic

23.11.2020