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Desktop-Computer

Die besten Desktop-PCs im Vergleich 2018

Desktop-Computer
HP 1JS78EA #ABD
Desktop-Computer
Lenovo 90GB002BGE
Desktop-Computer
HP 1JT30EA#ABD
Desktop-Computer
Medion P3604 D
Desktop-Computer
HP Desktop-Computer
Desktop-Computer
Hyrican PCK05553
Desktop-Computer
Hyrican PCK05554
Desktop-Computer
HP 1JS78EA #ABD
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Desktop-Computer
HP 1JT30EA#ABD
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HP Desktop-Computer
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Hyrican PCK05553
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Modell
HP 1JS78EA #ABD
Lenovo 90GB002BGE
HP 1JT30EA#ABD
Medion P3604 D
HP Desktop-Computer
Hyrican PCK05553
Hyrican PCK05554
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Vergleichsergebnis
sehr gut1,3
201805
gut1,6
201809
gut1,6
201808
gut1,7
201809
gut1,8
201807
gut2,0
201805
gut2,1
201809
Kundenbewertung (bei Amazon)
19 Bewertungen
3 Bewertungen
17 Bewertungen
9 Bewertungen
41 Bewertungen
keine Bewertungen
1 Bewertungen
ALLGEMEINE MERKMALE
Maße
16,3 x 30,7 x 31,5 cm
9 x 29,7 x 34,4 cm
16,3 x 30,7 x 31,5 cm
18,5 x 38 x 43 cm
25 x 25 x 50 cm
19,8 x 42,5 x 48,4 cm
19,8 x 42,5 x 48,4 cm
Gewicht
5,7 kg
5,2 kg
1 kg
9 kg
5,1 kg
18 kg
18 kg
Monitor inklusive
Tastatur
Maus
Handbuch
ANSCHLÜSSE
WLAN-fähig
LAN
SATA
VGA-Anschluss
USB-Anschluss
Anzahl USB-Anschlüsse
2
2
2
2
1
1
HDMI-Anschluss
Anzahl HDMI-Anschlüsse
1
1
1
PRODUKTDETAILS
Arbeitsspeicher
8 GB RAM
8 GB RAM
8 GB RAM
8 GB RAM
8 GB RAM
16 GB RAM
8 GB RAM
Typ Arbeitsspeicher
DDR4-SDRAM, DDR3
DDR4-SDRAM, DDR3-SDRAM
DDR4-SDRAM, DDR3
DDR4-SDRAM
DDR3
DDR4
DDR4
Prozessor
Intel Core i5
Intel Core i5
Intel Core i5
AMD Ryzen 5
AMD A8-7410
Intel Core i7
Intel Core i7
Prozessortakt
3 GHz
3 GHz
3 GHz
3,2 GHz
2,4 GHz
3,6 GHz
3,6 GHz
Anzahl Prozessorkerne
4
4
4
4
4
4
Typ Grafikkarte
AMD Radeon RX 460, Intel HD Grafik
NVIDIA GeForce, Intel HD Grafik
Intel HD Grafik
AMD Radeon RX 460
AMD Radeon R5
NVIDIA GeForce GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1060
Speichertyp
SSD, HDD
SSD, HDD
SSD, HDD
HDD
HDD
HDD, SSD
HDD, SSD
Speicherkapazität
1128 GB
1000 GB
1128 GB
1000 GB
2000 GB
1000 GB
1000 GB
Betriebssystem
Windows
Windows 10 Home
Windows 10
Windows 10 Home
Windows 7
Windows 10 Home
Windows 10 Home
Vorteile
  • HDMI-Anschluss für optimale Übertragung
  • USB-Anschluss ist vorhanden
  • Tastatur im Lieferumfang enthalten
  • Kabelloser Empfang über WLAN
  • Internetzugang problemlos möglich mittels LAN
  • Inklusive Tastatur
  • Kabelloser Empfang über WLAN
  • Maus im Set inbegriffen
  • Externe Dateien einfach per USB-Anschluss abrufen
  • HDMI-Anschluss für optimale Übertragung
  • Verbindung mit einem verfügbaren Netzwerk möglich durch LAN
  • Inklusive Monitor
  • Tastatur im Lieferumfang enthalten
  • Kabelloser Empfang über WLAN
  • Dateien per USB-Anschluss übertragbar
  • Verbindung mit einem verfügbaren Netzwerk möglich durch LAN
  • Externe Dateien einfach per USB-Anschluss abrufen
  • Kein Kabelsalat dank WLAN
  • HDMI-Anschluss für optimale Übertragung
  • Kein Kabelsalat dank WLAN
  • Maus im Lieferumfang enthalten
  • Dateien per USB-Anschluss übertragbar
  • HDMI-Anschluss für optimale Übertragung
  • Versehen mit LAN
  • Enthält einen HDMI-Anschluss
  • Inklusive Tastatur
  • Externe Dateien einfach per USB-Anschluss abrufen
  • Internetzugang problemlos möglich mittels LAN
  • Maus im Set inbegriffen
  • Monitor im Set inbegriffen
  • Tastatur im Set inbegriffen
  • Kein Kabelsalat dank WLAN
  • Einfache Einrichtung über das umfangreiche Handbuch
  • USB-Anschluss ist vorhanden
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Desktop-Computer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Desktop-Computer zeichnen sich neben ihrer extremen Flexibilität und Modularität insbesondere mit ihrer hohen Leistung aus.
  • Von günstigen Geräten für Office-Arbeiten bis zu extrem leistungsfähigen Modellen für die professionelle Arbeit und Gaming sind alle Bereiche abgedeckt.
  • Aufgrund der umfangreichen Auswahl – sei es der Mini-Tower, der All-in-One-PC oder der NUC – sollten Käufer ihre Auswahl entsprechend sorgfältig fällen.
  • Bei der Entscheidung spielen unter anderem die Geschwindigkeit des Prozessors, die Größe des Arbeitsspeichers oder auch die Interoperabilität des Mainboards eine Rolle.

Was zeichnet einen Desktop-Computer aus?

Desktop-Computer sind vor allem bei Käufern beliebt, die nicht nur Flexibilität und Modularität, sondern auch eine hohe Leistung suchen. Ein hochwertiger PC stellt jedes Notebook heute leistungstechnisch klar in den Schatten. Außerdem können Käufer selbst aussuchen, was sie benutzen. Während Interessenten bei einem Notebook beispielsweise auf die mitgelieferte Tastatur und das Touchpad angewiesen sind, suchen sie Maus und Tastatur bei einem Desktop-Computer selbst aus. Das Gleiche gilt für alle anderen Komponenten vom Netzteil bis zum Monitor.

Zusätzlich lassen sich Desktop-PCs selbst nach dem Kauf sehr einfach erweitern. Der Austausch von Arbeitsspeicher, Grafikkarten oder Festplatten stellt Anfänger nicht vor unlösbare Aufgaben. Wer also in einigen Jahren bemerkt, dass die Grafikkarte nicht mehr schnell genug ist, kann sie einfach auswechseln und umgeht damit einen Neukauf. Bei einem Notebook hingegen sind viele Modelle überhaupt nicht erweiterbar.

Die Kehrseite der Medaille: Da Desktop-PCs stationär sind, passen sie eventuell nicht in mobile Lebensstile.

  • Flexibel wählbar zwischen einem kostengünstigen oder leistungsstarken Modell
  • Modularer Aufbau ermöglicht simple Reparaturen
  • Erweiterbarkeit durch Modularität
  • Genug Leistung für jede Tätigkeit vom Surfen auf Webseiten bis zum Video-Rendering
  • Stationärer Arbeitsplatz
  • Bestmögliche Leistung ist mit hohen Preisen verbunden

Wofür setzen Sie einen Desktop-PC ein?

Die Anwendungsfelder sind anschließend sehr breit gestaffelt: Ein Desktop-Computer könnte zum Beispiel ein

  • Arbeitsgerät im Home-Office,
  • ein Spiele-PC,
  • eine Multimedia-Zentrale,
  • ein Gerät für die Bearbeitung von Urlaubsbildern und -videos,
  • eine Maschine für die Modellierung von 3D-Objekten,
  • ein kleiner Server zu Hause für die Verteilung von Daten,
  • eine Überwachungszentrale für IP-Kameras in Haus und Wohnung,
  • ein Gerät für das Mining von Kryptowährungen

und vieles mehr sein. Es gibt keine anderen computerähnlichen Geräte, die so flexibel sind wie der PC. Die meiste Software, die Verbraucher im Internet finden, ist zudem mit einem Windows-PC problemlos kompatibel.

All-in-One-PC

Für den stationären Einsatz wäre auch die Verwendung eines All-in-One-PC überlegenswert.

Falls sich der Nutzer nicht für ein sehr kompaktes Gehäuse wie ein NUC entscheidet, handelt es sich um einen stationären Arbeitsplatz. Er kann ihn also nicht beliebig hin und her tragen. Dem modernen Lebensstil mit Smartphones und Tablets passt das unter Umständen nicht mehr ins Konzept. In den meisten Büros kommen heute ebenfalls Notebooks oder sehr kleine, kompakte Gehäuse zum Einsatz. Die Tower-PCs haben praktisch ausgedient. Das ist aber auch der einzige signifikante Nachteil, den Desktop-Computer bieten. Können sich Verbraucher damit arrangieren, werden sie keine Probleme bekommen – zumal für PC-Spieler kein Weg an einem Desktop-Computer vorbeiführt.

Verschiedene Bauformen: Welcher Desktop-PC ist der Richtige?

Desktop-Computer gibt es, ebenso wie Notebooks, in den unterschiedlichsten Größen und Varianten. Einige verbreitete Modelle fallen wie folgt aus:

Big Tower-PC

Mini-, Midi- und Big-Tower

Diese bekannte Form bezeichnet die Größe des Gehäuses. Je mehr Volumen das Gehäuse bietet, desto mehr Platz gibt es im Inneren, aber desto mehr Raum nehmen sie auch in den eigenen vier Wänden ein. Für die meisten Käufer stellen Midi-Tower den besten Kompromiss dar. Big-Tower spielen praktisch nur eine Rolle, wenn sehr viele Erweiterungskarten und Festplatten inklusive aufwendiger Kühlung vorgesehen sind. Mini-Tower sind oftmals für etwas potentere Grafikkarten zu klein.
All-in-One-PC

All-in-One-PCs

Bei diesen Geräten steckt die Hardware gleich im mitgelieferten Monitor (oder in dessen Standfuß). Das ist praktisch, da ein separates Gehäuse komplett entfällt. Allerdings sind diese Computer oft nur rudimentär oder überhaupt nicht erweiterbar, was dem Konzept eines Desktop-PCs entgegenläuft. Falls weder die Modularität noch die einfache Reparierbarkeit eine Rolle spielen, können All-in-One-PCs aber vor allem aus ästhetischer Sicht die richtige Wahl sein.
Gamer-Computer

Office-PCs versus Gamer-Computer

Gehäuse speziell für Spieler sind häufig mit zusätzlichen Designs „veredelt“. Sie tragen einen eher auffälligen Look, was nicht jedermanns Sache ist. Gleichzeitig achten die Hersteller meist auf eine intelligente Kabelführung sowie zahlreiche Steckplätze für Lüfter, was auch für typische Office-PCs von Vorteil ist. Sofern das Design kein Problem ist, spricht nichts gegen den Kauf eines typischen Gamer-PCs.
NUCs

NUCs

Diese kleinen Geräte sind sehr kompakt und finden damit auch auf eingeschränkten Arbeitsplätzen genügend freien Raum. Intel ist ein bekannter Hersteller dieser Geräte. Zwar sind sie nur begrenzt erweiterbar, dafür aber eine interessante Alternative zur etablierten Tower-Form der meisten Desktop-Computer und zusätzlich recht mobil.

Am Ende muss der Verbrauch seine Entscheidung auf einer Fall-zu-Fall-Basis treffen. Maximale Modularität bieten nur die bekannten Tower-PCs. Alle anderen Varianten können, abhängig vom Nutzungsfall, ebenfalls problemlos zum Einsatz kommen. Wer mit Erweiterbarkeit in den kommenden Monaten und Jahren rechnet, wird um den klassischen Tower aber nicht herumkommen.

Achtung: Lüftersteckplätze

Das Gehäuse dient nicht nur als Unterbringung der Hardware, sondern bietet außerdem ein gewisses Angebot an Lüftersteckplätzen. Die Lüfter versorgen das Innere des Gehäuses mit Luft. Je mehr Steckplätze vorhanden sind, desto flexibler ist der Nutzer: Es kann zum Beispiel sinnvoll sein, sehr viele Lüfter zu verwenden, die alle mit einer niedrigen Geschwindigkeit rotieren. Das senkt den Geräuschpegel, während gleichzeitig noch genügend Luft nach innen und wieder hinaus geschaufelt wird. Auch die Größe der Steckplätze ist relevant: 80, 90 und 120 Millimeter sind weit verbreitet. Je größer ein Lüfter, desto leiser kann er beim Transfer einer bestimmten Luftmenge arbeiten.

Viel hilft viel!

Wenn die Entscheidung für eine bestimmte Bauform oder auch für die Komponenten im Inneren schwerfällt, hilft eine einfache Faustregel: Lieber etwas zu viel kaufen als zu wenig. Käufer, die in einigen Monaten oder Jahren noch eine Erweiterung vornehmen möchten, können dies in ausreichend dimensionierten Geräten problemlos tun. Falls das Gehäuse zu klein ist, um etwa große CPU-Kühler, eine weitere Festplatte oder besonders lange Grafikkarten aufzunehmen, liegt jedoch ein erhebliches Problem vor. Im Zweifelsfall gilt es daher, lieber ein wenig über das Ziel hinauszuschießen und dafür in den kommenden Monaten keine Probleme bei eventuellen Aufrüstplänen zu bekommen.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Desktop-PCs achten

„Den besten PC“ gibt es nicht. Die Kaufentscheidung sollte immer abhängig von den eigenen Ansprüchen fallen. Jemand, der hauptsächlich Office-Arbeiten erledigen möchte, braucht andere Hardware als ein Spiel- und Multimedia-Fan.

Typische Nutzergruppen fallen unter anderem wie folgt aus:

Gelegentliche Nutzer

Gelegentliche Nutzer

Diese Personen lesen vor allem E-Mails, bewegen sich in sozialen Netzwerken, schauen Videos bei YouTube oder ähnlichen Portalen und arbeiten gelegentlich mit Text- und Tabellenprogrammen. Die Leistung spielt hier eine sehr untergeordnete Rolle, da sogar die schwächsten PCs in der Lage sind, diese Anforderungen zu erfüllen. Hauptaugenmerk sollte hier auf Prozessor und Arbeitsspeicher liegen. Die restlichen Hardwarekomponenten haben höchstens einen geringen Einfluss auf die Arbeitsgeschwindigkeit in den Gebieten, die für diese Nutzer interessant sind.
Multimedia-Fans

Multimedia-Fans

Ein wenig mehr Leistung verlangen Personen, die beispielsweise Spiele im Browser spielen, Videos in HD oder Ultra-HD streamen, nebenbei Musik hören und dergleichen. Im Wesentlichen kommt es auch hier auf den Prozessor und Arbeitsspeicher an, allerdings kann eine dedizierte Grafikkarte von AMD oder NVIDIA bereits eine kluge Investition sein. Sie beschleunigt nicht nur Spiele drastisch, sondern kann auch beim Anschauen von HD-Streams Last von den anderen Komponenten nehmen. Große Monitore mit Auflösungen von 1080 Pixel und darüber hinaus sind Pflicht.
Spieler und professionelle Nutzer

Spieler und professionelle Nutzer

Ob es um PC-Games, Video- und Bildbearbeitung, 3D-Modellierung, CAD oder andere Baustellen geht: Für diese Nutzergruppen ist maximale Leistung die Maxime. Das heißt, dass schnelle Prozessoren, sehr viel Arbeitsspeicher und auch leistungsstarke Grafikkarten keine Option, sondern Pflicht sind. Verbraucher geben für diese Desktop-Computer mit Abstand am meisten Geld aus, was vor allem an den hohen Preisen für Grafikkarten und Arbeitsspeicher liegt.

Die verschiedenen Komponenten im Überblick

Die nachfolgende Auflistung veranschaulicht, was genau die einzelnen Komponenten in einem Computer machen und wie diese die Kaufentscheidung beeinflussen:

Prozessor

Prozessor (CPU)

Der Prozessor ist eine Art Allzweckwaffe: Er kann zwar alles, aber nichts davon besonders gut. Je schneller diese Komponente ist (die Anzahl der CPU-Kerne sowie der Taktfrequenz in Gigahertz geben darüber recht verlässlich Auskunft), desto zügiger werden die meisten Aufgaben erledigt. Das reicht vom Start des Betriebssystems oder von Programmen über die Ausführung von Befehlen bis zur Arbeitsgeschwindigkeit in Word. Für Bild- und Videobearbeitung kann die CPU praktisch gar nicht schnell genug sein. Relevante Hersteller sind AMD und Intel.
Festplatte

Festplatte (HDD oder SSD)

Auf der Festplatte werden Daten gespeichert. Heute spielt jedoch das Volumen eine weniger große Rolle als noch vor vielen Jahren. Grund dafür sind die veränderten Nutzungsgewohnheiten: Streaming von Musik, Filmen und Serien sowie Cloud-Speicher für Dokumente bedeuten, dass nicht mehr alles lokal gespeichert werden muss. SSDs – also Festplatten, die auf Flash-Speicher basieren – arbeiten wesentlich schneller als klassische HDDs, und genau dieser Unterschied ist im Alltag sehr stark zu spüren. Daher gilt: Mit SSDs mit 256 oder 512 Gigabyte Kapazität sind die meisten Anwender heute schon gut beraten. Weiterer Speicherplatz kann günstig über eine HDD hinzufügt werden, die dann als Datenarchiv fungiert.
Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher (RAM)

Der Arbeitsspeicher sichert Daten temporär. Beim Öffnen eines Dokuments wird diese Datei zum Beispiel in den Arbeitsspeicher gelegt, damit von diesem (extrem schnellen) Speicher ein flüssigeres Arbeiten als von der Festplatte möglich ist. Beim Kauf ist es wichtig, dass das Mainboard den gewünschten Speicher-Standard auch unterstützt – also etwa DDR3 oder DDR4. Davon abgesehen entscheidet vor allem die Menge: Acht Gigabyte sind heute das Minimum, 16 Gigabyte ist besser, aber doppelt so teuer. Enthusiasten greifen zu 32 Gigabyte; daran hängt dann aber auch ein entsprechendes Preisschild. Der Arbeitsspeicher lässt sich auch lange nach Anschaffung des Desktop-PCs noch nachrüsten.
Mainboard

Mainboard

Bei Desktop-Computern wird das Wort Interoperabilität großgeschrieben. Die meisten Komponenten arbeiten also auf einem Großteil aller Mainboards fehlerfrei. Wichtig ist jedoch, sich für ein Mainboard zu entscheiden, das auch die gewünschte CPU sowie den dazu passenden Arbeitsspeicher unterstützt. Mindestens die CPU ist nämlich auf keinen Fall zwischen verschiedenen Mainboard-Typen austauschbar. Ansonsten spielt die Technik eine kleinere Rolle, wichtiger ist die Ausstattung: Wie viele Anschlüsse für Festplatten gibt es? Wie groß dürfen CPU-Kühler maximal sein? Sind Sound und LAN an Bord? Wie viele PCIe-Steckplätze bietet das Mainboard? Fragen dieser Art zu beantworten, ist vor dem Kauf wichtig, um nicht im Nachhinein in eine Aufrüstsackgasse zu laufen.
Grafikkarte

Grafikkarte (GPU)

In allen 3D-basierten Anwendungen kann die Grafikkarte ihre Vorzüge ausspielen: Sie kann fast nur diese einzige Aufgabe, aber das dafür besonders gut. Spiele sind ohne eine dedizierte Grafikkarte praktisch nicht denkbar. Relevante Hersteller sind AMD und NVIDIA mit ihren Marken Radeon und GeForce. Wichtig ist, bei der Auswahl auch auf die Auflösung des Monitors zu achten: 1080-Pixel-Monitore begnügen sich schon mit einer Grafikkarte aus der Mittelklasse. Bei Ultra-HD etwa muss es schon ein High-End-Modell sein, um genügend Bilder pro Sekunde zu liefern. Der Anschluss erfolgt immer über HDMI oder (Mini-)DisplayPort. Achtung: Grafikkarten ab der Mittelklasse gehören zu den teuersten Komponenten in einem Computer. Entsprechend sorgfältig sollten Verbraucher hier wählen.
Zusätzliche Hardware

Zusätzliche Hardware

Neben den genannten vier Komponenten spielt beispielweise das Netzteil eine Rolle, das alle Komponenten mit Strom versorgen muss. Je leistungshungriger der PC, desto mehr Watt muss das Netzteil liefern. Ebenfalls wichtig sind eventuelle zusätzliche Laufwerke wie optische DVD- oder Blu-ray-Laufwerke. Das ist für Multimedia-Anwender relevant, die einen Film auf den PC übertragen und von dort aus weiterverarbeiten möchten. Nicht zu vergessen ist die Peripherie: Maus, Tastatur, Monitor und möglicherweise Lautsprecher kosten auch Geld und sind sorgfältig auszuwählen. Ob DVD- und BD-Brenner heute noch eine große Rolle spielen, hängt von den eigenen Nutzungsplänen ab. Die meisten Anwender verzichten auf diese Komponenten.
Anschlüsse

Anschlüsse

Am Ende müssen alle Komponenten miteinander interagieren können. Zwei Bereiche sind wichtig: Einerseits muss intern alles stimmen, also muss zum Beispiel die Grafikkarte einen freien PCIe-Slot haben und die CPU muss auf das Mainboard passen. Im externen Bereich ist es wichtig, dass der Monitor einen Anschluss für die Grafikkarte bietet, sodass Nutzer die Peripherie anschließen und drahtlose Anschlüsse wie WLAN und Bluetooth nachrüsten können.

Wer diese Punkte im Hinterkopf behält, kann beim Kauf nicht viel falschmachen. Beim Betriebssystem spielt für die meisten Menschen heute nur Windows 10 eine Rolle. Alternativen sind diverse Linux-Distributionen. Anfänger sollten dann jedoch eine gewisse Leidenschaft fürs „Basteln“ mitbringen, da sich beispielsweise viele Lösungsvorschläge im Internet bei Problemen mit bestimmter Hardware nur auf Windows beziehen. macOS wäre eine Alternative, aber klassische Desktop-PCs stellt Apple nicht her. Höchstens ein iMac wäre eine ungefähre Entsprechung eines All-in-One-PCs.

Auf die Lautstärke kommt es an!

Vor allem leistungshungrige Komponenten verlangen nach einer adäquaten Kühlung. Minderwertige Kühllösungen können jedoch einen recht hohen Lärmpegel verursachen, was einfach keinen Spaß macht – weder bei der Arbeit noch beim Gaming oder bei der Unterhaltung. Käufer schauen also bei der Auswahl der Komponenten und der Lüfter für den PC nicht nur auf deren Leistung, sondern auch auf die Lautstärke. Silent-Komponenten sind bei PC-Nutzern sehr beliebt, entsprechend viel Auswahl gibt es auf dem Markt. Hin und wieder sollten Nutzer auch die Lüfter und Kühler von Staub befreien, was ebenfalls mehr Laufruhe verursachen kann. Bei einer zu hohen Lautstärke empfiehlt es sich, den PC aus dem Schlafzimmer fernzuhalten.

Die Extras: Vom Zubehör bis zu den Zusatzfunktionen

Da der größte Vorteil des Desktop-PCs seine Flexibilität ist, fällt auch die Menge an Zubehör sehr umfangreich aus. Monitor, Maus und Tastatur sind obligatorisch. Ohne sie ist die Nutzung des Geräts nicht möglich. PC-Lautsprecher sind zwar auch eine Baustelle, gelegentlich haben Monitore aber kleine (und qualitativ nicht überragende) Lautsprecher integriert.

Genauso wichtig sind drahtlose Funktionen: Anders als bei Notebooks oder Tablets sind Bluetooth und WLAN keine festen Komponenten in jedem PC und auf jedem Mainboard. Vielmehr müssen Nutzer diese Funktionen nachrüsten. Das geht im Fall von Bluetooth schon mit kleinen USB-Adaptern, die in einem beliebigen USB-Slot einen Platz finden. Danach können Nutzer Bluetooth verwenden, um etwa kabellose Tastaturen oder Mäuse und Lautsprecher anzuschließen. 

Drahtlose Verbindungen

WLAN ist ebenfalls selten inbegriffen. Auch hier gibt es USB-Sticks, teilweise auch separate Antennen für einen besseren Empfang, die WLAN-Empfang erst möglich machen. Ethernet-Kabel sind zwar immer eine Option, da jedes Mainboard über diesen Anschluss verfügt, doch nicht in jeder Wohnung ist die ansehnliche Verlegung dieser Kabel möglich. WLAN und Bluetooth sind damit zwei heute oft essenzielle Dinge, die einem neuen PC – in Eigenbau oder komplett – meist fehlen.

Hilfe bei der Einrichtung können sich Käufer eventuell bei erfahrenen Freunden und Bekannten holen. Ohne jegliches Vorwissen ist die Ersteinrichtung dieser Geräte inklusive Ausflug ins BIOS nicht immer ganz einfach. Sobald Windows 10 (oder ein beliebiges anderes Betriebssystem) erst einmal installiert ist, sollte der Rest der Einrichtung jedoch wie von selbst gehen. 

Tipps zur Nutzung und Pflege eines Desktop-Computers

Wie jedes Produkt kann auch ein Desktop-PC nicht für immer ohne Wartung existieren. Ein bisschen Pflege hilft dabei, möglichst lange Spaß am Gerät zu haben. Da alle Desktop-Computer über mindestens einen Gehäuselüfter verfügen und Staubgitter nur selten vorhanden sind, wird sich bereits nach wenigen Monaten sehr viel Staub im Inneren ansammeln. Das stört den Luftfluss. Bei Bedarf kann es also nicht schaden, bei ausgeschaltetem(!) PC das Gerät innen zu säubern. Verbraucher sollten vor allem die Lüfter und Kühler befreien. Hier sind Hilfsmittel wie eine Druckluftflasche aus dem Baumarkt eine gute Idee, um den Staub wegzublasen.

PC reinigen

Bei der Reinigung des PCs ist äußerste Vorsicht geboten.

Diese Prozedur hat auch handfeste Vorteile: Staub verhindert einen ungestörten Luftfluss durch die Lamellen von CPU- und GPU-Kühlern. Das heißt, dass diese Komponenten im Betrieb heißer werden. Dies schlägt sich entweder in einer niedrigeren Leistung durch automatische Reduktion des Takts nieder oder führt zu einer kürzeren Lebenszeit des Bauteils.

Positive Effekte ruft Staub also auf keinen Fall hervor. Wichtig ist es, bei der Reinigung ein wenig vorsichtig zu sein: Empfindliche Komponenten wie das Mainboard mögen es nicht besonders, wenn etwa ein großes Staubsaugerrohr daran herumkratzt.

Abschließend kann es sich langfristig rentieren, den PC „umweltbewusst“ zu nutzen. Das heißt, dass sich zum Beispiel der Monitor nach wenigen Minuten selbst ausschalten sollte, sofern der Nutzer nicht daran arbeitet. Die Einstellung dafür bietet jedes aktuelle Betriebssystem. Bei der Wahl der Komponenten wäre es nicht verkehrt, Geräte zu verwenden, die einen „Idle“-Modus haben. Das sind etwa CPUs, die im Leerlauf wesentlich weniger Strom verbrauchen, oder Grafikkarten, die sich in diesem Szenario sogar teilweise komplett deaktivieren. Das freut am Ende nicht nur den Planeten, sondern auch den Geldbeutel.

Was mache ich bei einem Defekt?

Desktop-Computer sind so designt, dass der Austausch jeder einzelnen Komponente jederzeit möglich ist. Welches Bauteil genau defekt ist, spielt also gar keine Rolle. Es lässt sich garantiert ersetzen. Allein die Fehlerdiagnose kann etwas aufwendig sein. Falls keine eigene Erfahrung vorliegt, ist es mitunter sinnvoll, sich externe Hilfe von Freunden, Bekannten oder auch Profis zu holen. Sobald das beschädigte Bauteil identifiziert ist, kann der Austausch aber schon mit wenigen Handgriffen erfolgen. Nur bei CPU und Mainboard dauert dieser Wechsel bauartbedingt etwas länger, da hierfür umfangreichere Arbeiten am Gehäuse notwendig sind. Alle anderen Komponenten tauschen erfahrene Hände innerhalb von zwei bis drei Minuten komplett aus und sorgen dann wieder für einen funktionsfähigen PC. Bei einem Notebook oder gar Tablet würde diese Option nicht bestehen.

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