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DVB-T2-Receiver

DVB-T2-Receiver Vergleich 2018

DVB-T2-Receiver
TechniSat DigiPal ISIO HD
DVB-T2-Receiver
TechniSat DigiPal T2 HD
DVB-T2-Receiver
Skyworth SKW-T20
DVB-T2-Receiver
Xoro HRT 8720
DVB-T2-Receiver
Skymaster DTR5000
DVB-T2-Receiver
DIGITALBOX IMPERIAL T2 IR Plus
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Humax HD NANO T2
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Modell
TechniSat DigiPal ISIO HD
TechniSat DigiPal T2 HD
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Xoro HRT 8720
Skymaster DTR5000
DIGITALBOX IMPERIAL T2 IR Plus
Humax HD NANO T2
Zum Angebot
sehr gut1,2
201805
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201807
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201805
sehr gut1,5
201805
sehr gut1,5
201805
Kundenbewertung (bei Amazon)
297 Bewertungen
98 Bewertungen
5 Bewertungen
718 Bewertungen
131 Bewertungen
258 Bewertungen
54 Bewertungen
FUNKTIONEN
Elektronischer Programmführer (EPG)
Timeshift-Funktion
Media-Player
Recording-Funktion (PVR)
Irdeto-Entschlüsselungssystem
HbbTV
PayTV-fähig
SmartCard-Reader
Kindersicherung
ANSCHLÜSSE
SCART-Anschluss
HDMI-Anschluss
USB-Anschluss
S/PDIF
WLAN-fähig
Ethernet
Audio-Ausgänge
PRODUKTDETAILS
Maße
4 x 13 x 21 cm
4 x 12,6 x 18,2 cm
4,3 x 16,4 x 22 cm
3 x 15 x 22 cm
2,5 x 14 x 24 cm
3,8 x 12 x 18 cm
4,7 x 16,9 x 20,6 cm
Gewicht
320 g
240 g
499 g
500 g
470 g
390 g
540 g
Farbe
Schwarz, Grau
Schwarz, Grau
Schwarz
Grau
Schwarz
Grau, Schwarz
Schwarz
Fernbedienung
ZUBEHÖR
Batterien inklusive
HDMI-Kabel
Netzteil
Handbuch
Vorteile
  • Kabelloser Empfang über WLAN
  • Enthält bereits Batterien
  • USB-Anschluss ist vorhanden
  • Erhalten sie all ihre Programminformationen über HbbTV
  • Exzellente Signalübertragung dank HDMI-Anschluss
  • Nutzen sie ihr WLAN, auch bei diesem Produkt
  • HDMI-Anschluss für optimale Übertragung
  • Kein zusätzlicher Kauf von Batterien nötig
  • USB-Anschluss ist vorhanden
  • Exzellente Signalübertragung dank HDMI-Anschluss
  • Externe Dateien einfach per USB-Anschluss abrufen
  • Externe Dateien einfach per USB-Anschluss abrufen
  • Kein zusätzlicher Kauf von Batterien nötig
  • Enthält einen HDMI-Anschluss
  • Dateien per USB-Anschluss übertragbar
  • Exzellente Signalübertragung dank HDMI-Anschluss
  • Batterien sind enthalten
  • Exzellente Signalübertragung dank HDMI-Anschluss
  • USB-Anschluss ist vorhanden
  • Enthält bereits Batterien
  • Kabelloser Empfang über WLAN
  • Erhalten sie all ihre Programminformationen über HbbTV
  • Batterien sind enthalten
  • Externe Dateien einfach per USB-Anschluss abrufen
  • Enthält einen HDMI-Anschluss
Angebot
Erhältlich bei*
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DVB-T2-Receiver-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

    Das Wichtigste in Kürze
  • Um Antennenfernsehen im neuen Standard zu empfangen, benötigen Verbraucher gegebenenfalls einen neuen Fernseher oder einen separaten DVB-T2-Empfänger.
  • Externe DVB-T2-Receiver sind eine deutlich günstigere Alternative zu einem neuen TV-Gerät mit integriertem DVB-T2-Empangsteil.
  • Grundsätzlich sind DVB-T2-Empfänger wetteranfällig. Daher müssen Nutzer bei bewölktem Himmel und starkem Wind mit Empfangsstörungen rechnen.

Die Umstellung auf DVB-T2 HD

In einigen Teilen Deutschlands wird es bereits seit Ende März dieses Jahres ausgestrahlt, in anderen Teilen kommt es bald: Das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD. Was das eigentlich genau ist, wer von der Umstellung betroffen und was dabei zu beachten ist, erklären wir im Folgenden.

Was bedeutet DVB-T2?

Die Abkürzung DVB-T steht für „Digital Video Broadcasting – Terrestrial“, was ins Deutsche übersetzt „Digitale Videoübertragung – Antenne“ bedeutet. Das Signal dafür kommt von den deutschlandweit verteilten Sendern, die umgangssprachlich auch gern als „Fernsehtürme“ bezeichnet werden. DVB-T2 ist der Nachfolger des DVB-T, also das neue Antennenfernsehen.

Wen betrifft die Umstellung?

Von der Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 sind grundsätzlich nur Verbraucher betroffen, die ihre Fernsehsender über eine Antenne empfangen. Für diejenigen, deren TV-Empfang über Kabel, Satellit oder Internet erfolgt, bleibt alles beim Alten.

Die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 begann bereits Ende März 2017: Seit dem 29. März empfangen einige Regionen Deutschlands das neue Antennenfernsehen. Diese Regionen befinden sich überwiegend im Norden und Osten Deutschlands. Aber auch in einigen südlich oder westlich liegenden Ballungsräumen fand die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 HD bereits statt. Am 8. November dieses Jahres folgen weitere Regionen der Umstellung. Allerdings sind dort zunächst nur die öffentlich-rechtlichen Programme von ARD und ZDF empfangbar. Die übrigen Regionen, vor allem ländliche Gebiete, empfangen weiterhin den alten Standard DVB-T. Bis Mitte des Jahres 2019 soll die Umstellung auf DVB-T2-HD-Antennenfernsehen dann bundesweit abgeschlossen sein. Welche Regionen Deutschlands ab Ende März beziehungsweise ab Anfang November 2017 DVB-T2 empfangen, veranschaulicht die Karte.

Deutschlandkarte - Empfangsgebiete DVB-T2

In den gekennzeichneten Regionen erfolgte die Umstellung auf DVB-T2 bereits am 29.03.2017.

Was ist neu?

Das künftige Antennenfernsehen beschränkt sich nicht mehr auf die SD-Auflösung, sondern wird in HD-Qualität ausgestrahlt. Möglich macht das ein besseres Videokodierungsverfahren, das HEVC oder auch H.265. HEVC reduziert die Anzahl der zu übertragenden Bits und ermöglicht es, höher aufgelöste Bilder über die Antenne zu übertragen. Zudem profitieren die Verbraucher von mehr Programmen. Um die schärfere Bildqualität und zusätzlichen Sender empfangen zu können, benötigen Nutzer auch neue Technik. Die bisherigen DVB-T-Receiver müssen durch neue Empfänger ersetzt werden, die sogenannten DVB-T2-Receiver. Hierfür haben sie zwei Möglichkeiten:

  1. Ein neuer Fernseher mit aktuellem Empfänger
  2. Eine Set-Top-Box als separaten DVB-T2-Receiver

Wer sich für die günstigere zweite Option entscheidet, muss lediglich den DVB-T2-Receiver anschließen. Verbunden werden die Geräte mit einem HDMI- oder SCART-Kabel. Die bisherige Antenne ist weiterhin verwendbar, da DVB-T2 über die gleichen Frequenzen sendet wie der Vorgänger.

HDMI an Receiver

Über HDMI verbinden Anwender den DVB-T2-Receiver mit dem Fernseher.

HDMI an Fernseher

Die meisten modernen Fernseher haben zwei oder sogar mehr HDMI-Anschlüsse.

Die Receiver für den neuen Standard finden Verbraucher bereits seit Anfang des Jahres 2016 im Handel. Sie erkennen sie an dem grünen DVB-T2-HD-Logo.

DVB-T2 Logo

Die neuen Empfänger sind mit dem DVB-T2-Logo gekennzeichnet.

Eine weitere Neuerung kommt mit dem Wechsel von DVB-T zum neuen, hochauflösenden Antennenfernsehen: Mit DVB-T2 HD sind nur noch die öffentlich-rechtlichen Sender frei und ohne laufende Zusatzkosten empfangbar. Wer private Sender unverschlüsselt sehen möchte, muss dafür bezahlen. Das Jahresabo kostet beim Netzbetreiber freenet TV knapp 70 Euro. Voraussetzung für den Empfang ist entweder ein spezieller freenet-Receiver, der über eine eingebaute Irdeto-Entschlüsselung verfügt und an dem aufgedruckten freenet-Logo zu erkennen ist, oder ein CI+-Kartenschacht, über den Verbraucher mittels entsprechendem Modul die Privatsender freischalten.

Vorsicht bei blauschwarzem Logo

Receiver, die anstelle des grünen Logos nur den blauschwarzen DVB-T2-Schriftzug tragen, funktionieren in Deutschland möglicherweise nicht, sondern nur im europäischen Ausland.

Wichtige Funktionen und Anschlüsse eines DVB-T2-Receivers

Ein Vorteil eines externen DVB-T2-Anschlusses in Form einer Set-Top-Box gegenüber dem Empfangsteil im Fernseher besteht darin, dass die Set-Up-Boxen häufig über einige praktische Zusatzfunktionen verfügen. Welche Funktionen ein guter DVB-T2-Receiver mitbringen sollte, verraten wir unter diesem Abschnitt.

Irdeto-Entschlüsselungssystem

Irdeto ist ein Verschlüsselungssystem für bezahltes Fernsehen. Receiver mit integriertem Irdeto-Entschlüsselungssystem ermöglichen es, ohne zusätzliches CI+-Modul die verschlüsselten Privatsender freizuschalten. Receiver mit Entschlüsselungssystem sind anhand ihrer Seriennummer eindeutig zuzuordnen und können dementsprechend für freenet TV aktiviert und freigeschaltet werden.

Aufnahmefunktion

Einige Receiver bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, das laufende Programm auf einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte aufzunehmen. Allerdings beschränkt sich diese Option bei einigen Empfangsgeräten auf die öffentlich-rechtlichen Sender. Um die freigeschalteten Privatsender aufnehmen zu können, ist häufig ein Anruf bei der freenet-Hotline notwendig, um die Aufnahmefunktion zu aktivieren.

Timeshift (Zeitversetztes Fernsehen)

Bestimmte Empfangsgeräte mit USB-Speicher beinhalten neben einer Aufnahmefunktion das Feature Timeshift, das auch unter der Bezeichnung zeitversetztes Fernsehen bekannt ist. Mit dieser Funktion können Anwender eine Sendung zeitgleich aufnehmen und ansehen. So können sie das Programm beispielsweise pausieren, um später weiterzusehen.

Kindersicherung

Um zum einen den Nachwuchs vor ungeeigneten TV-Inhalten zu schützen und zum anderen zu verhindern, dass Kinder versehentlich oder beabsichtigt Einstellungen im Menü verändern, sind viele DVB-T2-Receiver mit einer Kindersicherung und einer Alterskontrolle für die empfangbaren Sender ausgestattet. Bei Aktivierung der Alterskontrolle müssen Nutzer beispielsweise eine meist vierstellige PIN eingeben, wenn sie Programme sehen möchten, die erst ab einem bestimmten Alter freigegeben sind.

HbbTV

DVB-T2-Receiver mit HbbTV sind vor allem für Besitzer eines Fernsehgeräts ohne HbbTV interessant. Die Abkürzung steht für „Hybrid Broadcasting Broadband TV“. Das bedeutet ganz einfach, dass vielfältige TV-Empfangswege und Breitbandinternet es ermöglichen, neue Anwendungen, Informationen und Inhalte auf den Fernseher zu bringen. Internet und Fernsehen verschmelzen also miteinander. Beispiele für solche Inhalte sind etwa die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender oder ein elektronischer TV-Programmführer (EPG) als Ersatz für den etwas veralteten Video-Text.

Die wichtigsten Anschlüsse

Um eine Verbindung zu anderen Geräten herstellen zu können, sind DVB-T2-Receiver mit diversen Anschlüssen ausgestattet. Welche Anschlüsse für welchen Zweck notweindig sind, verraten wir im Folgenden:

Antenneneingang

Antenne In/Out

Um das Antennensignal empfangen zu können, benötigen DVB-T2-Receiver natürlich einen Antennenanschluss. Über „ANT IN“, den Antenneneingang, verbinden Anwender sie mittels eines passenden Antennenkabels mit der Zimmer- oder Dachantenne. Ein Antennenausgang („ANT OUT“) ist nur dann nötig, wenn noch ein weiteres Gerät mit dem Antennensignal versorgt werden soll.
HDMI Kabel

HDMI

Besonders wichtig ist das High-Definition Multimedia Interface, das eine Schnittstelle zur digitalen Übertragung von hochauflösenden und kopiergeschützten Video- und Audiodateien darstellt. Darüber verbinden Anwender den DVB-T2-Receiver mit ihrem Fernseher.
SCART Kabel

SCART

Der SCART-Anschluss ist gewissermaßen der Vorgänger der HDMI-Schnittstelle und ein europäischer Standard für Verbindungen von Audio- und Videogeräten. Auch über ihn können Nutzer ihren Receiver also mit dem Fernseher verbinden. Allerdings ist dabei zu beachten, dass der veraltete Anschluss technisch bedingt keine HD-Qualität ausgibt.
CI+

CI+

„Common Interface“-Steckplätze ermöglichen es, verschlüsselte Pay-TV-Inhalte wie beispielsweise die privaten freenet-TV-Sender oder Sky zu empfangen. Dazu platziert der Anwender das CI+-Modul des entsprechenden Bezahlsenders in den CI+-Slot und empfängt diesen gegen eine monatliche Gebühr in hochauflösender Qualität. Dieser Anschluss ist besonders dann sinnvoll, wenn es sich nicht um einen freenet-Receiver handelt oder Nutzer zusätzliche Pay-TV-Angebote nutzen möchten.
USB Kabel

USB

Über einen USB-Anschluss (Universal Serial Bus) schließen Nutzer externe Speichermedien wie etwa einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte an den Receiver an. So spielen sie darauf gespeicherte Medien wie Musik, Bilder oder Videos über den Fernseher ab. Verfügt die Empfangsbox über die entsprechende Funktion, können sie auch Programme aufnehmen, indem sie diese auf einem USB-Medium speichern.
Ethernet

Internetanschluss

Um HbbTV-Inhalte nutzen zu können, ist eine Internetverbindung erforderlich. Hierfür sind die meisten Receiver mit einem WLAN-Modul sowie einem Netzwerkanschluss (LAN) ausgestattet. Die kabelgebundene Variante über LAN empfiehlt sich für eine besonders stabile Netznutzung, da das WLAN-Signal durch Wände und Decken geschwächt wird.
Audioanschlüsse

Audio-Ausgänge

Um den Receiver an eine Stereo-Anlage oder ein anderes Sound-System anzuschließen, sind gängige Empfangsgeräte mit den dazu notwendigen Tonausgängen ausgestattet. Surround-Sound gibt es über einen digitalen Audio-Ausgang.

Die wichtigsten Kaufkriterien – darauf sollten sie achten

Bei der Anschaffung eines DVB-T2-Receivers haben Verbraucher die Qual der Wahl. Diverse Hersteller buhlen mit unterschiedlichen Designs und Features um ihre Gunst. Worauf Kunden bei ihrer Wahl achten sollten, erläutern wir im Folgenden.

Produktstapel

Diverse Hersteller bieten DVB-T2-Receiver in verschiedenen Designs und Ausführungen an.

Der Funktionsumfang

Zu den Grundfunktionen, welche die meisten Modelle beinhalten, zählen beispielsweise ein automatischer sowie ein manueller Sendersuchlauf, ein elektronischer TV-Programmführer und die Medienwiedergabe von USB-Inhalten. Viele Receiver ermöglichen außerdem das Erstellen von Favoritenlisten für die gespeicherten Sender. Hierbei unterscheiden sich die verschiedenen Modelle häufig hinsichtlich der Anzahl. Familien mit Kindern im Haushalt sollten zudem darauf achten, welche Art von Kindersicherung die Geräte mitbringen. Beispielsweise verfügen einige Receiver nur über eine Altersbegrenzung für die Sender, während andere Modelle zusätzlich eine Menüsperre inkludieren. Für Fans des privaten Fernsehens ist darüber hinaus eine integrierte Irdeto-Entschlüsselung wichtig.

Das beiliegende Zubehör

verschiedene viel Zubehör

Die Hersteller statten ihre Produkte mit unterschiedlich viel Zubehör aus.

Neben den enthaltenen Funktionen ist das im Lieferumfang enthaltene Zubehör ein wichtiges Kaufkriterium. Zum Standard gehören ein Stromkabel und eine Fernbedienung. Für Anwender, die mit ihrem Receiver die verschlüsselten Privatsender empfangen möchten, ist eine beiliegende freenet-ID vorteilhaft. Praktisch ist es auch, wenn Hersteller ihren Produkten zur Fernbedienung die passenden Batterien beilegen.

Der Anschaffungspreis

Die Alternative zu einem DVB-T2-Receiver ist ein Fernseher mit integriertem DVB-T2-Empfangsteil. Die aktuellen Receiver sind jedoch bereits ab 30 Euro erhältlich und damit deutlich günstiger als ein neues TV-Gerät. Für Verbraucher, die mit ihrem vorhandenen Fernseher noch zufrieden sind, lohnt sich der Kauf eines DVB-T2-Receivers also unbedingt. Die meisten Modelle bewegen sich in einer Preisspanne zwischen 30 und 100 Euro. Dabei ergeben sich die Preisunterschiede in der Regel aus dem Funktionsumfang der Geräte. Meist bieten höherpreisige Geräte mehr Zusatzfunktionen wie zum Beispiel Timeshift und HbbTV sowie zusätzliche Anschlüsse. Nur wenige Geräte kosten über 100 Euro. Allerdings können diese dann in der Regel neben dem Antennensignal noch Kabel- oder Satellitenfernsehen (oder gar beides) empfangen.

Die Inbetriebnahme

DVB-T2-Receiver Anschluss

Ein guter DVB-T2-Receiver sollte sich möglichst einfach an den Fernseher anschließen lassen.

Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich häufig auch darin, wie einfach sie sich in Betrieb nehmen lassen. Hierzu zählen der Anschluss an den Fernseher und die Installation des Geräts. Eine gute Bedienungsanleitung erklärt Anwendern die Inbetriebnahme Schritt für Schritt. Üblicherweise schließen sie die DVB-T-Antenne an den Receiver an, verbinden ihn per HDMI-Kabel mit dem Fernseher und schließen ihn mit dem beiliegenden Kabel beziehungsweise Netzteil an den Strom an. Einige Geräte sind automatisch in Betrieb, sobald sie mit Strom versorgt werden, während anderen über einen An-Aus-Knopf verfügen.

Viele DVB-T2-Receiver erleichtern ihren Nutzern die erste Inbetriebnahme mit einem Einrichtungsassistenten, der sie durch die notwendigen Schritte führt. In der Regel gehören dazu die Wahl der Sprache, der Region, der Untertitel und der Bildeinstellungen. Den Abschluss bildet der erste Sendersuchlauf.

Die Bedienung

Fernbedienungen

Das wohl wichtigste Zubehör eines DVB-T2-Receivers: Die Fernbedienung.

Darüber hinaus spielt bei einem DVB-T2-Receiver eine anwenderfreundliche, einfache Bedienung eine tragende Rolle. Dazu zählt etwa eine klar strukturierte Menüführung und ein gut lesbares, verständliches Menü. Außerdem sollte sich der Receiver sowohl über die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung als auch über die Knöpfe am Gerät komfortabel steuern lassen.

Die Fernbedienungen können sich je nach Receiver-Modell stark unterscheiden. Im Sinne der Benutzerfreundlichkeit sollten die Knöpfe groß sein, genügend Abstand zueinander haben und so angeordnet beziehungsweise gekennzeichnet sein, dass der User die Fernbedienung intutiv nutzen kann. Zudem sollte der Receiver auch bei größeren Abständen und spitzeren Winkeln zuverlässig und reaktionsschnell auf die Befehle der Fernbedienung reagieren.

Bild, Ton & Signal

Besonders wichtig ist natürlich die Empfangsqualität. DVB-T2-Receiver haben grundsätzlich das Problem, dass der Empfang sehr stark vom Wetter abhängig ist. Es ist also nicht unüblich, dass ein Modell, das bei blauem Himmel alle verfügbaren Sender findet, bereits bei leichter Bewölkung nur noch einen Bruchteil davon aufspüren kann. Bei schlechterem Signal treten außerdem Wackler im Bild auf, und der Ton stockt gelegentlich. Dafür, wie gut Bild und Ton überhaupt wiedergegeben werden können, ist der Fernseher verantwortlich.

Anschlüsse

Je nachdem, wie Anwender ihren Receiver einsetzen möchten, benötigen sie verschiedene Anschlüsse. Um überhaupt ein Signal empfangen zu können, ist ein Antenneneingang notwendig. Voraussetzung, um das Gerät mit einem Fernseher zu verbinden, ist ein HDMI-Anschluss. Darüber hinaus ist ein USB-Anschluss nützlich, um Bilder, Videos und Musik über den Receiver abzuspielen beziehungsweise Programme aufzunehmen. Manche Modelle bringen zusätzlich einen SD-Karten-Slot mit. Wer seinen Receiver mit dem Internet verbinden möchte, muss auf einen entsprechenden Ethernet-Anschluss achten. Viele DVB-T2-HD-Receiver verfügen außerdem über einen SCART-Anschluss, die ältere Alternative zum HDMI-Anschluss. Einige bringen zusätzlich einen Antennenausgang mit, über den ein weiteres Gerät mit dem Antennensignal versorgt werden kann.

Tipps für einen guten Empfang

Selbst der beste DVB-T2-Receiver bedeutet natürlich nicht automatisch auch einen störungsfreien Empfang des Antennensignals. Hierfür sind weitere Faktoren mitverantwortlich. Welche Tipps und Tricks Verbrauchern zu einem einwandfreien Empfang und einen optimalen TV-Genuss verhelfen, verraten wir im Folgenden.

DVB-T2-Receiver Grafik

Kostenloser Empfangscheck

Das offizielle Informationsportal dvb-t2hd.de bietet Verbrauchern die Möglichkeit, sich mittels Eingabe ihrer Postleitzahl über die Stärke des Empfangssignals in ihrer Region zu informieren. Diese Information spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahl der geeigneten Antenne.
DVB-T2-Receiver Grafik

Die richtige Antenne

Die Wahl besteht zwischen einer Zimmer-, einer Außen- und einer Dachantenne. In Regionen mit schlechterem Empfang genügt eine Zimmerantenne meist nicht, um eine gute Übertragung zu erreichen. Hier verbessert sich der Empfang in der Regel mit einer Außenantenne, die etwa an der Hauswand oder am Balkongeländer angebracht wird. Reicht eine solche nicht aus, bleibt noch die Dachantenne als Alternative.
DVB-T2-Receiver Grafik

Antennen-Check

Wer mit der Empfangsstärke unzufrieden ist oder gar keinen Empfang verzeichnet, sollte zunächst sicherstellen, dass die Antenne richtig eingesteckt und an die Stromversorgung angeschlossen ist. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Versorgungsspannung der aktiven Antenne im Receiver-Menü aktiviert ist. Sind trotzdem keine Programme empfangbar, hilft es meist, den DVB-T2-Receiver auf seine Werkseinstellungen zurückzusetzen.
DVB-T2-Receiver Grafik

Der richtige Standort für die Zimmerantenne

Bei Nutzung einer Zimmerantenne ist der Antennenstandort entscheidend für die Empfangsqualität. Ähnlich wie beim Mobiltelefon ist der Empfang in Fensternähe meist besonders gut. Als Hilfe zur Standortoptimierung nutzen Verbraucher nach dem Suchlauf die Pegel- und Qualitätsanzeige ihres DVB-T2-Empfängers. Grundsätzlich sollte die Entfernung der Antenne zum Fernseher und Receiver zwei bis fünf Meter betragen.
DVB-T2-Receiver Grafik

Aktive statt passiver Zimmerantenne

Zimmerantennen unterteilen sich in passive und aktive Modelle. Im Gegensatz zur passiven Zimmerantenne benötigt eine aktive Antenne zusätzlichen Strom, den sie entweder aus dem Receiver oder mittels Netzteil aus der Steckdose bezieht. Aktive Zimmerantennen sind zwar etwas kostenintensiver als passive, verstärken aber das Signal und verbessern in signalschwächeren Regionen die Empfangsqualität.

Welche Programme empfange ich kostenlos?

In den bereits auf DVB-T2 umgestellten Regionen Deutschlands empfangen Nutzer aktuell knapp 40 Programme. Etwa die Hälfte davon sind verschlüsselte private Sender, die nur mit dem kostenpflichtigen freenet-Abo empfangbar sind. Welche 21 Sender DVB-T2-Nutzer kostenlos empfangen können, veranschaulicht das untenstehende Bild. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass sich die Anzahl der frei empfangbaren Sender je nach Region unterscheiden kann.

DVB-T2 HD - Frei empfangbare Sender

Maximal 21 Sender sind aktuell kostenfrei empfangbar, weitere sollen bald folgen.

Noch mehr freie Sender mit freenet TV connect

Wem die Programmauswahl nicht genügt, der kann mit freenet TV connect noch mehr Sender kostenlos empfangen. Voraussetzung ist entweder ein connect-fähiger Receiver oder ein Smart-TV, sodass Nutzer per Ethernet oder WLAN eine Internetverbindung herstellen können. Steht die Internetverbindung, erhalten User ganz ohne Anmeldung oder Abonnement Zugang zu IP-Kanälen, Mediatheken, Apps und On-Demand-Angeboten.

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