MP3-Player-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Günstige MP3-Player bieten bereits einen Speicherplatz von 8 Gigabyte. Diese Kapazität reicht für etwa 2.000 Songs.
  • Die meisten Anbieter setzen auf Flash-Speicher, die robuster als Festplatten sind.
  • Inzwischen finden sich auch viele Multimediaplayer auf dem Markt, die nicht nur Audiodateien (MP3) wiedergeben können, sondern auch Fotos anzeigen und Videos (MP4) abspielen.
  • Kopfhörer haben einen großen Einfluss auf die Klangqualität. User mit hohen Ansprüchen, sollten mehr in diesen Zubehör investieren.

Was ist ein MP3-Player?

Hund mit Kopfhörern

Ein MP3-Player ist ein tragbarer Mediaplayer, der in erster Linie Audiodateien im MP3-Format abspielt. Er ist der perfekte Begleiter für alle, die viel unterwegs sind und dabei auf Musikgenuss nicht verzichten möchten.

Zugegeben, fast jedes Smartphone verfügt heute über eine MP3-Player-Funktion. Trotzdem ziehen viele User zum Musikhören einen MP3-Player vor. Woran das liegt? Ganz einfach: Zum einen gibt es sehr kleine MP3-Player, die sich problemlos mit einem Clip am Ärmel oder Gürtel befestigen lassen. Die Mini-Mediaplayer sind so leicht, dass sie auch bei sportlicher Aktivität gut halten. Die Gefahr, dass sie auf den Boden fallen könnten, besteht dabei kaum. Zum anderen möchte man nicht immer das teure Smartphone mitnehmen – beispielsweise beim Joggen im Wald. Vor allem Sportler und Pendler setzen daher gerne auf MP3-Player, um unterwegs Musik zu hören.

Nicht zuletzt schon es den Akku des Smartphones, wenn die MP3-Funktion auf ein anderes Gerät „ausgelagert“ wird. Dies funktioniert auch umgekehrt: Da die kleinen Media-Abspielgeräte ausschließlich zum Musikhören (oder Hörbücher abspielen) genutzt werden, hält ihr Akku im Vergleich zum multifunktionalen Smartphone relativ lange.

Zudem sind die MP3-Player recht robust, stoßfest und in manchen Ausführungen sogar spritzwassergeschützt beziehungsweise wasserdicht.

Welche Arten von MP3-Playern gibt es?

MP3-Player gibt es in vielen Varianten und Größen: Vom winzig kleinen Gerät, die an einen USB-Stick erinnern über Player im Streichholzschachtel-Format bis hin zu großen Multimedia-Playern mit eigenem HD-Display für Fotos oder Videos.

Der erste MP3-Player kam aus Deutschland

Der erste tragbare MP3-Player kam 1999 in Serie auf den Markt. Entwickelt wurde die technische Neuheit namens „MPlayer3“ von der Pontis Electronic GmbH aus Schwarzenfeld. Doch erst die iPods machten MP3-Player ab 2001 der breiten Öffentlichkeit bekannt.

Zu den bekanntesten und beliebtesten MP3-Playern zählen bis heute die iPods aus dem Hause Apple. Bei ihrem Markteintritt im Jahre 2001 lösten sie eine kleine Revolution aus. Der große Vorteil lag dabei in der Menge an Musik, die der Nutzer jederzeit „in der Hosentasche“ mit sich herumtragen konnte. Im Vergleich: Eine Kassette bot gerade einmal Platz für knapp 90 Minuten Musik.

Auch der Hersteller Sony, der sich mit dem Walkman bereits einen Namen im Bereich der tragbaren Musikabspielgeräte erarbeitet hatte, brachte einen eigenen MP3-Player auf den Markt. Andere Konkurrenten zogen schnell nach, sodass ein heißer Wettkampf entbrannte. Dieser hat sich heute wieder ein wenig gelegt und das Angebot ist überschaubarer geworden. Trotzdem gilt es, zwischen den verschiedenen Arten von MP3-Playern zu unterscheiden.

iPods von Apple

Play and Stop

Die iPods gelten auch heute noch als die am meisten verkauften tragbaren Musikabspieler. Seit seiner Markteinführung wurde der iPod in verschiedenen Versionen insgesamt über 400 Millionen Mal verkauft. Momentan beschränkt sich Apple auf den iPod Touch, der über einen Touchscreen bedient wird. Er bietet maximal 128 Gigabyte Speicherplatz, was für 40 Stunden Audio beziehungsweise 8 Stunden Videobetrieb reicht. Um den iPod Touch zu befüllen, benötigt der Nutzer die Apple-Software iTunes. Eine Nutzung des Players als USB-Stick oder als Datenspeicher ist damit jedoch nicht möglich.

ProKontra
Ausgefeiltes Design und hochwertige TechnikSehr hochpreisig
Ermöglicht Musik- und VideowiedergabeNur mit iTunes bespielbar
Großes Touchscreen-Display mit sehr guter Auflösung

MP3-Player mit Flashspeicher

Die meisten MP3-Player sind heute nicht mehr mit einer Festplatte ausgestattet, sondern mit einem Flashspeicher (einem Chip), auf dem die Songs gespeichert werden. Dies hat zwei Vorteile: Die Musikabspielgeräte sind dadurch kleiner und leichter. Und es gibt keine beweglichen Teile im Player, die durch Erschütterungen beim Laufen beschädigt werden könnten.

USB Stick Grafik

MP3-Player mit Flashspeicher werden wie ein USB-Stick genutzt: der User schließt sie einfach an die entsprechende Schnittstelle am PC an und speichert die Musikdateien per „Copy & Paste“ auf dem MP3-Player. Kleinstgeräte verfügen meist nicht über ein Display, was die Bedienung oder das Suchen nach bestimmten Songs erschwert. Der Benutzer navigiert durch Tasten zwischen den Musikordnern. Eine integrierte „Voice-Over“-Funktion, ist hier unbedingt erforderlich. Dabei sagt eine Stimme an, in welchem Ordner sich der User gerade befindet oder welche Alben, Interpreten und Songs in der Playlist sind.

In größeren MP3-Playern ist meist ein Display verbaut. Dies kann ein einfarbiges Display sein, welches gerade einmal ein Navigieren durch die Musikbibliothek ermöglicht oder gar ein hochauflösendes Farbdisplay, auf dem Videos abgespielt werden können.

Einige Modelle bieten die Möglichkeit einer Speicherweiterung durch SD- oder MicroSD-Karten.

ProKontra
Kompakte und robuste BauweiseUmständliche Bedienung bei MP3-Playern ohne Display
Einfache Bedienung durch Copy & Paste bzw. Drag & DropEinige Modelle mit Speicherlimit
Günstiger Preis
Dank USB-Anschluss an jeden PC anschließbar
Als Datenspeicher nutzbar

Multimediaplayer für Musik, Videos und Spiele

Musik auf dem mp3-Player hören

Die Multimediaplayer sind die wohl neueste Generation der tragbaren Abspielgeräte. Sie kombinieren Musikgenuss mit Videos und Fotos. Selbst bestimmte Spiele-Apps lassen sich auf ihnen installieren. Die Multimediaplayer geben nicht nur MP3-Dateien wieder, sondern auch MP4-Dateien und weitere Dateiformate. Sie verfügen meist über einen sehr großen Speicher (ab 128 Gigabyte aufwärts) und ein mindestens vier Zoll großes Display. Das entspricht etwa 10 Zentimetern. Meist ist es sogar noch größer. Damit kommen die Multimediaplayer, zumindest von der Größe her, schon an kleine Smartphones heran.

ProKontra
Hoher Entertainment-FaktorRelativ groß
Viel SpeicherplatzGroße Displays benötigen viel Strom
Einfache Bedienung durch Touchscreen

Was sind eigentlich MP3 und MP4?

Bei der MP3 handelt es sich um ein reines Audioformat für Musik und Sprache. Durch die Kompression (digitale Datenreduzierung) werden die Lieder so abgespeichert, dass sie möglichst wenig Speicherplatz benötigen – was allerdings in manchen Fällen mit Einbußen in der Klangqualität einhergehen kann. Das Format MP4 basiert auf denselben Prinzipien, umfasst allerdings neben der Audio-Komponente zusätzlich weitere Inhalte wie Videos, Fotos, Grafiken und Texte.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines MP3-Players achten

Als die MP3-Player zum ersten Mal auf dem Markt erschienen, drehte es sich alles nur um eine Frage: Wie viel Speicherplatz bietet das Gerät? Doch wie fast alle technischen Geräte haben sich auch die tragbaren Mediaplayer in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Heute verfügen die meisten Modelle über zahlreiche Extras und Zusatzfunktionen, die bei der Kaufentscheidung zu bedenken sind. Die wichtigsten Funktionen und Features beleuchtet der folgende Abschnitt.

Das Display

Einfache MP3-Player mit Display sind in der Regel mit einem OLED-Display ausgestattet. Auf dem einfarbigen Display liest der User Titel und den Namen des Interpreten ab. Auch bei der Navigation in verschiedenen Ordnern hilft die Anzeige. Ein weiterer Vorteil: OLED-Displays benötigen wenig Energie.

Farbdisplays eignen sich bereits, um auch Fotos und Videos anzuzeigen. Die LC-Displays zeigen neben dem Songtitel auch das Albumcover an. Touchscreen-Displays wie beim iPod-Touch erinnern von der Bedienung und der Bildqualität her an Smartphones. Sie machen die Bedienung besonders komfortabel.

Schnittstellen des MP3-Players

Viele MP3-Player werden einfach über einen USB-Anschluss an Endgeräte angeschlossen und genau wie USB-Sticks genutzt. Andere Modelle besitzen einen Micro-USB-Anschluss, um das Gerät mit dem Computer zu verbinden. iPods haben ein eigenes Kabel, welches über ein USB-Endstück angeschlossen wird. Einige Geräte bieten zudem die Möglichkeit, Lieder per Bluetooth oder WLAN zu übertragen. Zudem verfügt jeder MP3-Player natürlich über einen Anschluss für Kopfhörer.

Speichergröße- und Erweiterung

Günstige MP3-Player verfügen heute über einen Speicherplatz von acht Gigabyte. Der Benutzer kann ungefähr 2.000 Songs darauf speichern, was für den Anfang vollkommen ausreicht. Trotzdem geht es in Sachen Speicher natürlich weiter nach oben. Der Apple iPod Classic ist mit einer Speicherkapazität von 160 Gigabyte erhältlich. Damit bietet er Platz für bis zu 40.000 Songs oder 200 Stunden Video.

Bei einigen MP3-Playern lässt sich der interne Speicher durch eine SD- oder Micro-SD-Karte erweitern. Das bietet auch die Möglichkeit, auf der Karte eine andere Playlist zu speichern als auf dem Gerätespeicher und so bequem zu wechseln. Der AGPTek G05 ist beispielweise ein solches Modell.

Gängige Speicherkapazitäten bei MP3-Playern

SpeicherplatzAnzahl an Liedern*
2 GB500
4 GB1.000
8 GB2.000
16 GB4.000
32 GB8.000
64 GB16.000
160 GB40.000

*Schätzwert bei starker Datenkomprimierung.

Wer viel Speicherplatz zur Verfügung hat, wird mehr Songs auf dem MP3-Player speichern. In diesem Zusammenhang ist auch eine einfache Bedienung wichtig, am besten über einen Touchscreen. Wer daran spart, müsste sich per Tastendruck und Voice-Over durch Tausende von Songs klicken. Und dies wird auf die Dauer frustrierend.

Unterstützte Dateiformate

Das bekannteste Format ist die namensgebende MP3. Gute Abspielgeräte unterstützen mehr Formate, auch wenn diese nicht besonders bekannt sind. Darunter fallen beispielsweise WAV, AIFF, M4A, Ogg Vorbis und AAC für Apple-Geräte. Hochwertige MP3-Player bieten zudem die Möglichkeit, unkomprimierte Stücke zu hören, die im FLAC, Enhanced Audio, AAX, AAX+ oder Apple Lossless Format abgespeichert sind. Bei Playern, die Videos abspielen können, kommen MP4 und Gifs dazu.

Schnittstellen des MP3-Players

Viele MP3-Player werden einfach über einen USB-Anschluss an Endgeräte angeschlossen und genau wie USB-Sticks genutzt. Andere Modelle besitzen einen Micro-USB-Anschluss, um das Gerät mit dem Computer zu verbinden. iPods haben ein eigenes Kabel, welches über ein USB-Endstück angeschlossen wird. Einige Geräte bieten zudem die Möglichkeit, Lieder per Bluetooth oder WLAN zu übertragen. Zudem verfügt jeder MP3-Player natürlich über einen Anschluss für Kopfhörer.

Equalizer

Echte Musikfans, die in den bestmöglichen Musikgenuss kommen möchten, finden MP3-Player mit einer Equalizer-Funktion. Ob genaues Einstellen der Höhen und Tiefen oder eine allgemeine Konfiguration für verschiedene Musikgenres (Rock, Klassik, Jazz etc.) bleibt einem dabei selbst überlassen.

Zusatzfunktionen des MP3-Players

Radiofunktion

Einige MP3-Player bringen eine zusätzliche Radiofunktion mit. Wer unterwegs Nachrichten oder auch mal ganz andere Musik als die gewohnten Playlists hören möchte, wird sich darüber freuen. Allerdings sind die Antennen der kleinen Mediaplayer teilweise nicht ganz ausgereift. Es kann also unter Umständen zum gefürchteten Rauschen im Radio kommen.

Aufnahmefunktion

Wem öfter mal Geistesblitze kommen, die er nicht vergessen möchte, sollte sich für einen MP3-Player mit Mikrofon und Sprachaufnahme-Funktion entscheiden. Die Diktierfunktion speichert die Sprachaufnahmen.

Equalizer

Echte Musikfans, die in den bestmöglichen Musikgenuss kommen möchten, finden MP3-Player mit einer Equalizer-Funktion. Ob genaues Einstellen der Höhen und Tiefen oder eine allgemeine Konfiguration für verschiedene Musikgenres (Rock, Klassik, Jazz etc.) bleibt einem dabei selbst überlassen.

Sportfunktionen

Gerade Sportler, die den MP3-Player beim Work-Out oder Joggen nutzen möchten, freuen sich über Funktionen, die die Leistung beim Training überwachen. Schritt- und Kalorienzähler sind daher beliebte Extras, die ein moderner MP3-Player bietet.

Der Hersteller AGPTek hat in seinem Sortiment außerdem wasserdichte MP3-Player. Diese sind sogar Schwimmbad-tauglich und für Wassersportler eine Empfehlung.

Wer beim Sport keine Lust auf Kabelsalat hat, kann auch zu Bluetooth-Kopfhörer greifen. Dafür muss allerdings der MP3-Player ebenfalls mit Bluetooth ausgestattet sein.

Soundqualität von MP3-Dateien

MP3 bezeichnet eigentlich ein Verfahren, mit dem digitale Audiodaten komprimiert gespeichert werden. Durch die Reduktion der Datenmenge geht ein Verlust der Klangqualität einher.

Die Datenrate einer MP3-Datei gibt Aufschluss darüber, wie gut die Qualität der Datei ist. Gemessen wird sie Kilobit pro Sekunde (kbps, kBit/s).

Im Groben unterscheidet man bei den MP3-Dateien folgende Bitraten:

  • Von 32 bis 128 kBit/s (niedrige Qualität)
  • Von 160 bis 192 kBit/s (mittlere Qualität)
  • Ab 224 bis 320 kBit/s (hohe Qualität)

Je höher die Bitrate ist, desto mehr Bits pro Sekunde blieben beim Komprimierungsvorgang aus der ursprünglichen Audiodatei erhalten. Das bedeutet die Klangqualität ist besser, die Datei nimmt aber auch mehr Speicherplatz ein.

Wer über genügend Platz auf dem MP3-Player verfügt, sollte eine relativ hohe Datenrate bei der Umwandlung von CD-Audio-Tracks zu MP3s wählen.

Die Schwachstelle vieler MP3-Player: die Kopfhörer

Oft wird den Kopfhörern bei der Kaufentscheidung eher weniger Beachtung geschenkt. Dabei haben sie mit den größten Einfluss auf die Klangqualität der tragbaren Mediaplayer. Wenn sich die Musik anhört, als käme sie aus einer Blechbüchse, dann liegt das oft nicht am Gerät selbst, sondern an den qualitativ minderwertigen Kopfhörern, die dem MP3-Player beiliegen.

Achtung! Noise Pollution!

Zu laute Musik kann auf Dauer das Gehör schädigen und zudem vor allem im Straßenverkehr gefährlich werden!

Oft handelt es sich dabei um In-Ear-Kopfhörer. Diese erreichen meist nicht die Klangqualität, die ein Over-Ear-Kopfhörer (Kopfhörer zum Aufsetzen) bietet. Wer also Wert auf eine brillante Klangqualität legt, sollte in Betracht ziehen, neben dem MP3-Player zusätzlich einen hochwertigen Kopfhörer zu erwerben – Ihre Ohren werden es Ihnen danken.

Zubehör für den MP3-Player

Natürlich bietet der Markt auch jede Menge Zubehör, um die Bedienung des Mediaplayers so komfortabel und praktisch wie möglich zu gestalten. Beim Kauf sollten Nutzer unbedingt darauf achten, dass die Extras mit dem neuen MP3-Player kompatibel sind. Folgendes Zubehör kann den Funktionsumfang ergänzen und/oder den Bedienkomfort erhöhen:

Lautsprecher Grafik

Lautsprecher

Wer die Lieblingssongs der MP3-Playlisten am liebsten laut im Zimmer hören möchte, sollte sich nach guten mobilen Lautsprechern umsehen. Auch Dockingstations, die nicht nur Musik laut wiedergeben können, sondern zudem das Gerät auch laden, sind für Heim-Hörer äußerst praktisch.

Befestigung mp3-Player Grafik

Zubehör zur Befestigung

Sportler legen Wert auf eine sichere Befestigungsmöglichkeit des MP3-Players. Dazu gibt es eine breite Auswahl, wie zum Beispiel Befestigungsclips, Gummibänder, in die das Gerät eingeschoben wird oder spezielle Armbänder für den Oberarm. Diese „Taschen“ sollten den Player bei der sportlichen Aktivität sicher halten und dennoch die Bedienung nicht verkomplizieren.

Audio-Splitter Grafik

Audio-Splitter

Wer seine auf dem MP3-Player gespeicherten Songs nicht allein hören möchte, kann sich einen Audio-Splitter dazukaufen. Mit diesem Adapter kann der User zwei oder mehr Kopfhörer an den Mediaplayer anschließen – je nach Ausstattung des Splitters. Nützlich ist dies zum Beispiel bei der Fahrt in einem Reisebus, wenn zwei Personen gemeinsam Musik hören möchten, ohne andere Leute dabei zu stören.

Wie komme ich an MP3s für meinen Player?

Der einfachste Weg, um MP3 für den neuen Player zu fertigen, ist das sogenannte „Rippen“ der eigenen CD-Sammlung. Dafür wird die CD in den Computer eingelegt. Über ein Mediaprogramm werden die Audiodateien in digitale MP3 umgewandelt, die der MP3-Player wiedergeben kann. Besondere Software ist nicht erforderlich. Schon der Windows Media Player kopiert bereitwillig Tracks von der CD in die Medienbibliothek und macht sie damit auch Player-tauglich. Die meisten Umwandlungsprogramme lesen die auf der CD hinterlegten Metadaten zu den Tracks aus und übernehmen sofort Titel, Interpret und Album. Dies erspart dem User das langwierige Abtippen der Songinformationen und vereinfacht später die Navigation über den MP3-Player.

Übrigens:

Das Rippen der eigenen CDs ist legal – solange man die MP3s nicht mit anderen teilt oder kostenpflichtig zum Download einstellt.

Neben dem Rippen besteht zudem die Möglichkeit, MP3s online zu kaufen, beispielsweise bei Musikdiensten wie iTunes oder auch auf Amazon.

Andreas Kiener

Andreas Kiener

22.10.2019