In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Da sie klein, leicht und kabellos sind, eignen sich In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer ideal, um unterwegs Musik, Podcasts oder Hörbücher zu genießen.
  • Neben den klassischen Ausführungen mit Nackenband gibt es auch True-Wireless-Modelle, die komplett ohne Verbindungskabel funktionieren.
  • Beim Kauf kommt es in erster Linie auf die Klangqualität, die Akkulaufzeit, den Tragekomfort und die Bedienung an.
  • Im Büroalltag kommen Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion und Mikrofon gelegen.Für den Einsatz beim Sport bieten sich schweißresistente sowie wasserdichte Modelle mit integriertem Bewegungssensor und Pulsmesser an.

Kabelloser Musikgenuss in kompaktem Gehäuse

Kabel sind lästig: Sie verheddern und verdrehen sich, brechen oder reißen gar und schränken den Bewegungsradius ein. Vor allem bei Kopfhörern ist diese eingeschränkte Flexibilität äußerst ungünstig. Abhilfe schaffen Bluetooth-Modelle. Dank Bluetooth lauschen Sie Ihren Lieblingssongs, -podcasts und -hörbüchern per bequemer Funkverbindung zum Smartphone oder Tablet, ohne vorher den ewigen Entwirrungskampf mit den in der Tasche verknäulten Kopfhörerkabeln führen zu müssen.

Die kabellosen Kopfhörer gibt es in verschiedenen Ausführungen, genauer gesagt als On-Ear-, Over-Ear- und In-Ear-Variante. Während On-Ear-Kopfhörer auf den Ohren aufliegen, umschließen Over-Ear-Kopfhörer sie komplett; bei beiden Modelltypen sind die Hörermuscheln über einen vergleichsweise großen Bügel miteinander verbunden. Der Bügel gewährleistet zwar einen festen Sitz auf dem Kopf, kann allerdings stören, etwa wenn er die Haare plattdrückt oder Sie eine Mütze tragen. In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer, die kleinste Version, kommen ohne Bügel aus: Sie werden direkt ins Ohr eingesetzt und passen sich dank flexibler Silikonaufsätze an den Gehörgang an.

Die Vor- und Nachteile von In-Ear-Bluetooth-Kopfhörern

In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer eignen sich für die Nutzung in der U-Bahn, beim Sport oder auch beim Wohnungsputz. Dank ihrer handlichen Größe passen sie in jede Hosen- oder Jacken- beziehungsweise Handtasche. Dank ihres geringen Gewichts sind sie auch für längere Zeit komfortabel zu tragen. Noch dazu sind sie aufgrund ihrer kompakten Maße sehr unauffällig.

Häufig gehören Silikonaufsätze in verschiedenen Größen und Formen zum Lieferumfang, damit jeder Nutzer die optimale Passform für sich findet. Somit bieten In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer nicht nur einen festen Sitz, sondern auch einen Sound, der längst mit Over-Ear-Kopfhörern mithalten kann: Durch die Nähe zum Trommelfell kommen die Schallwellen nahezu verlustfrei im Ohr an. Außerdem lassen die Kopfhörer nahezu keine Umgebungsgeräusche durch. Das sorgt einerseits für einen ungestörten Hörgenuss, andererseits dringt nichts von der Musik zum unmittelbaren Umfeld durch. Doch Vorsicht: Im Straßenverkehr kann die Abschirmung gefährlich sein, da Sie zum Beispiel herannahende Autos oder Warnsignale von Straßenbahnen nicht hören.

Auch mit Bluetooth-Kopfhörern ist Ihre Bewegungsfreiheit allerdings nicht vollkommen unbeschränkt: Die Reichweite des Signals ist auf wenige Meter begrenzt. Außerdem unterscheiden sich die maximalen Akkulaufzeiten von Modell zu Modell teilweise deutlich. Für Nutzungszeiten von fünf bis sechs Stunden sind die kabellosen Kopfhörer jedoch ideal.

VorteileNachteile
Ideal für unterwegsDurch Akkulaufzeit begrenzt
Hohe BewegungsfreiheitFunksignalreichweite nur wenige Meter
Leicht verstaubar
Sehr unauffällig
Isolierung der Außengeräusche
Kaum Störgeräusche nach außen

Die Bauweisen: Nackenband versus True-Wireless

In-Ear-Kopfhörer gibt es in zwei verschiedenen Bauweisen: mit und ohne Kabelverbindung. Zwar klingt es zunächst widersprüchlich, dass drahtlose Kopfhörer auf ein Kabel zurückgreifen. Bei den meisten Bluetooth-Modellen sind jedoch die beiden Ohrstecker über ein Nackenband verbunden. Ihr Akku-Laufzeit beträgt durchschnittlich fünf bis sechs Stunden.

geschaeftsmann mit kopfhoerern im buero

Davon unterscheiden sich die sogenannten True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer, auch Earbuds genannt, die spätestens seit dem Erscheinen von Apples Airpods im Trend liegen. Wie es der Name bereits vermuten lässt, funktionieren sie gänzlich ohne Anschlusskabel. Das gewährleistet ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit. Damit geht allerdings auch ein Nachteil einher: Da kaum Platz für die Akkus bleibt, haben True-Wireless-Kopfhörer eine sehr begrenzte Laufzeit von etwa zwei bis vier Stunden.

Hierfür gibt es inzwischen eine Lösung: Fast alle Modelle kommen mit einem Aufbewahrungs-Case, das mit einem separaten Akku ausgestattet ist. Darüber lassen sich die Kopfhörer unterwegs aufladen – vorausgesetzt, der Akku im Case ist aufgeladen.

Die Verbindungstechnik

Bei den meisten mobilen Geräten ist Bluetooth längst Standard. Dabei handelt es sich um eine kabellose digitale Schnittstelle. Das heißt, die Technik ermöglicht über Funk eine Verbindung zwischen zwei oder mehr Geräten auf kurzer Distanz. Im Idealfall unterstützen die Kopfhörer mindestens die Bluetooth-Version 4.0, denn diese ist wesentlich stromsparender als ihre Vorgängerin. Zwar geht damit eine längere Akkulaufzeit einher, auf die Klangqualität haben die verschiedenen Versionen jedoch keinen Einfluss. Im Juni 2016 erfolgte die letzte Aktualisierung auf Bluetooth 5.0 (Stand: April 2020).

Die Klangqualität der Bluetooth-Kopfhörer muss sich längst nicht mehr hinter dem Klang ihrer kabelgebundenen Pendants verstecken. Audiophile Zeitgenossen sollten jedoch unbedingt darauf achten, dass sowohl der Zuspieler, sprich das Smartphone oder der MP3-Player, als auch die In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer den aptX- beziehungsweise aptX-HD-Standard unterstützen. Dieser ermöglicht eine Übertragung der Musik in CD-Qualität, oder mit anderen Worten: erstklassige Klangergebnisse. Das liegt daran, dass die Umwandlungsverluste beim aptX-Codec sehr gering sind. Allerdings ist aptX bei Android-Geräten erst ab der Version 8.0 möglich; iPhones unterstützen das Format gar nicht.

Achtung

Möchten Sie mit Ihren In-Ear-Kopfhörern zusätzlich eine Sprachsteuerung nutzen, etwa über Siri, ist zusätzlich zur Übertragung per Bluetooth eine Verbindung des angeschlossenen Gerätes via WLAN nötig, da die Sprachverarbeitung serverseitig erfolgt.

Die vier wichtigsten Kauffaktoren

Je ausgiebiger Sie Ihre Kopfhörer nutzen möchten, desto wichtiger sind Faktoren wie Klang, Akkulaufzeit, Bedienung und Tragekomfort.

Die Klangqualität: Frequenzgang und Empfindlichkeit

Einen entscheidenden Beitrag zur Klangqualität liefert der Frequenzgang. Im Idealfall verläuft er linear, was bedeutet, dass sich alle Frequenzbereiche, sprich Höhen, Tiefen und Mitten, in einem harmonischen Verhältnis befinden. Das gewährleistet ein natürliches Hörerlebnis. Würde einer der Bereiche überwiegen, hätte es ein verfälschtes Klangbild zur Folge – der Ton „zischt“ oder „scheppert“. Im Durchschnitt liegt die Bandbreite zwischen 20 und 20.000 Hertz, was je nach Alter und Geschlecht etwa dem menschlichen Hörbereich entspricht.

Ebenfalls wichtig für ein ausgewogenes Klangerlebnis ist der maximale Schalldruckpegel, manchmal auch als Empfindlichkeit bezeichnet. Diese Kenngröße gibt den maximalen Dezibel-Wert an, den die In-Ear-Kopfhörer wiedergeben können. Anders ausgedrückt: Je höher der Wert ist, desto lauter lässt sich die Musik aufdrehen. Dabei sollten sie jedoch nicht an Sound-Qualität einbüßen, beispielsweise also einen zu „grellen“ oder zu „matschigen“ Klang erzeugen. Idealerweise liegt die Empfindlichkeit zwischen 75 und 110 Dezibel. Doch Vorsicht: Zu hohe Lautstärken (ab 85 Dezibel) können dem Gehör auf Dauer schaden. Achten Sie also in Ihrem eigenen Interesse darauf, die Lautstärke stets auf einem gesunden Level zu halten.

Der Akku: Lauf- und Ladezeit

kopfhoerer werden aus verpackung genommen

Damit der Hörspaß möglichst lange anhält, sollte der integrierte Akku über eine starke Laufzeit verfügen. Hier geht vielen In-Ear-Bluetooth-Kopfhörern aufgrund ihrer kompakten Maße jedoch vergleichsweise schnell die Puste aus. So kommen die meisten Modelle – je nach Bauart und eingestellter Lautstärke – auf Laufzeiten von nicht mehr als fünf bis sechs Stunden; höherpreisige Kopfhörer schaffen mitunter sieben oder acht, günstige Produkte wiederum nur ein oder zwei Stunden. Darüber hinaus müssen Nutzer eine Ladezeit von etwa zwei bis drei Stunden einkalkulieren.

Da die kabellosen True-Wireless-Kopfhörer nicht genügend Platz für leistungsstarke Akkus bieten, kommt bei diesen kleinen Modellen für gewöhnlich eine zusätzliche Ladestation in Form einer Box zum Einsatz. Das Aufladen der Kopfhörer funktioniert also sowohl mit als auch ohne direkte Verbindung zu einer Steckdose. Dahingegen lässt sich das Case zum Aufladen meist über einen Micro-USB-Anschluss mit einem Endgerät, etwa einem Notebook, verbinden. Ohne ein zwischenzeitliches Aufladen über das Case kommen die Earbuds auf eine Laufzeit von durchschnittlich drei bis vier Stunden. Mit zwischenzeitlichen Energy-Shots im Case halten sie insgesamt acht bis zwölf Stunden durch.

Tragekomfort: Passform und Bügel

Nahaufnahme von Kopfhoerern

Im Idealfall sitzen die Kopfhörer so im Ohr, dass sie kaum spürbar sind, den Gehörgang aber so abschließen, dass sie Außengeräusche abhalten und die Musik direkt ins Ohr leiten. Sie sollten weder rutschen noch drücken. Allerdings verfügt jeder Mensch über einen individuell geformten Gehörgang. Um für Nutzer die ideale Passform zu gewährleisten, liefern die meisten Hersteller zusätzlich zu den Kopfhörern mehrere Ohrpassstücke in verschiedenen Größen oder auch Härtegraden mit.

Varianten aus Silikon sorgen nicht nur für eine flexible Passform, sondern auch einen idealen Tragekomfort. Andere Versionen bestehen aus Schaumstoff: Nutzer müssen sie vor der Nutzung zusammenrollen; im Ohr passen sie sich dann der Form des Gehörgangs an. Bassliebhaber greifen am besten zu Passstücken aus Schaumstoff, da sie als schalldichter gelten und die Höhen etwas abdämpfen.

Mitunter besitzen die In-Ear-Kopfhörer einen Bügel oder einen Haken am Ohrpassstück, der sich um das Ohr herumlegt, sodass die Kopfhörer sicher im Ohr bleiben. Diese zusätzliche Befestigungsmöglichkeit wissen vor allem Sportler zu schätzen.

Die Bedienung: Bedienelemente versus Touchpad

Einige In-Ear-Kopfhörer sind mit simplen Bedienelementen ausgestattet, über die Nutzer die Kopfhörer ein- und ausschalten, die Musik starten beziehungsweise stoppen und die Lautstärke regulieren. Andere Modelle besitzen kleine Touch-Sensoren, die via Berührung beziehungsweise Fingerzeig oder Wischbewegung reagieren. Das kann jedoch schnell dazu führen, dass Nutzer unbeabsichtigt Reaktionen auslösen. Bei Modellen mit Nackenband sind die Bedienelemente häufig am Kabel angebracht, bei True-Wireless-Kopfhörern dagegen an den Earbuds selbst.

Beide Varianten haben einen entscheidenden Vorteil: Nutzer müssen nicht ständig ihr Handy hervorholen, um eine Änderung vorzunehmen. Insbesondere beim Sport sind solche Bedienelemente an den Kopfhörern selbst praktisch. Im Regelfall dient jedoch die entsprechende App, sei es Spotify oder Audible, als die erweiterte Steuerung, etwa für die Titelauswahl, Lautstärkeregulierung oder Anrufannahme.

Die Reichweite

Die Bluetooth-Verbindung verliert ab einer bestimmten Distanz an Stabilität. Inzwischen gewährleisten die meisten In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer jedoch eine Reichweite von 6 bis 20 Metern. Nutzer können sich damit also störungsfrei ihre Wohnung bewegen.

Zusatzfeatures für das Büro und den Sport

Je nachdem, ob die In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer lediglich für den Alltag, die Arbeit oder den Sport gedacht sind, müssen Sie andere Prioritäten setzen.

Darauf kommt es im Büro an

Im Büro ist es wichtig, dass die Kopfhörer störende Hintergrundgeräusche ausblenden. Modelle mit digitaler Geräuschunterdrückung, auch als Noise-Cancelling bekannt, filtern laute Außengeräusche aus dem Musiksignal heraus. Diese Funktion kommt auch in der Bahn oder im Flugzeug gelegen.

Wenn Sie viele Anrufe tätigen müssen, lohnt sich zudem ein In-Ear-Headset, mit dem Sie gleichzeitig das Gespräch führen und Ihre Arbeit am Computer verrichten können. Dafür müssen die Kopfhörer mit einem Mikrofon ausgestattet sein. Da bei den True-Wireless-In-Ears das Mikrofon weit weg vom Mund angebracht ist, eignen sich hierfür eher Modelle mit Nackenband. Bei ihnen ist das Mikrofon in der Regel ins Kabel integriert und somit bei Bedarf für eine bessere Sprachverständlichkeit in Mundrichtung bewegbar. Der Vorteil einer Freisprecheinrichtung ist auch, dass Nutzer Anrufe bequem über die Kopfhörer entgegen nehmen können. Sie müssen das Smartphone dafür also nicht aus der Tasche holen.

Darauf kommt es beim Sport an

Wer die In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer vor allem beim Sport beziehungsweise im Freien benutzt, sollte darauf achten, dass sie nicht nur fest sitzen, sondern sie auch schweißresistent und wasserdicht sind. Während einige Modelle lediglich spritzwassergeschützt sind, lassen sich andere sogar beim Schwimmen einsetzen. Hier kommt es auf die Wasserdichtigkeit an. Zur Orientierung helfen die sogenannten IPX-Schutzklassen:

  • IPX0: Kein Schutz
  • IPX1: Schutz senkrecht fallendes Tropfwasser
  • IPX2: Schutz gegen schräg fallendes Tropfwasser
  • IPX3: Schutz gegen Sprühwasser bis 60 Grad
  • IPX4: Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
  • IPX5: Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen
  • IPX6: Schutz gegen starken Wasserstrahl
  • IPX7: Schutz gegen zeitweises Eintauchen in Wasser
  • IPX8: Schutz gegen dauerndes Untertauchen

Ab Klasse 4 eignen sich die Kopfhörer für gewöhnlich auch für das Tragen im Regen; Modelle mit der Schutzklasse 7 sind wasserdicht.

Jogger mit Kopfhoerern

Mitunter sind die Kopfhörer auch mit einem Pulsmesser ausgestattet, der den Puls direkt im Ohr erfasst. Er sorgt dafür, dass Nutzer ihren Herzschlag jederzeit kontrollieren können. Ein integrierter Bewegungssensor erkennt automatisch verschiedenste Aktivitäten, sei es Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen, und zeichnet verknüpft mit einem GPS-Tracker Daten wie die zurückgelegte Distanz oder die Dauer auf; diese lassen sich wiederum in der zugehörigen App abrufen.

Damit Sportler nicht auf eine externe Musikquelle angewiesen sind, sollten sie zu einem Modell greifen, das über einen internen Speicher, idealerweise von bis zu vier Gigabyte, verfügt.

Der Preis

In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Das Spektrum reicht von etwa zehn Euro bis in den vierstelligen Bereich, wobei letztere allenfalls für Musiker im professionellen Bereich interessant sind. Kommen die Kopfhörer nur selten oder vorrangig beim Sport zum Einsatz, reichen in der Regel Modelle für 20 bis 200 Euro aus. Für Musik in Hi-Fi-Qualität müssen Verbraucher mit einer Investition von über 200 Euro rechnen.

Anleitung für das Pairing

Die Herstellung Verbindung Ihrer Kopfhörer mit einer Signalquelle ist ein Kinderspiel:

  1. Stellen Sie zunächst sicher, dass die Bluetooth-Kopfhörer ausreichend aufgeladen und ausgeschaltet sind.
  2. Halten Sie die Geräte nah beieinander und aktivieren Sie dann bei beiden Bluetooth. Dafür halten Sie für gewöhnlich die „Ein-/Aus“-Taste der Kopfhörer gedrückt. Sobald die Anzeige blinkt, lassen Sie die Taste los – die Kopfhörer aktivieren den Pairing-Modus.
  3. Anschließend suchen Sie Im Bluetooth-Untermenü auf dem Sendegerät, etwa Ihrem Smartphone oder Notebook, Ihre In-Ear-Kopfhörer und wählen diese aus.

Manchmal ist die Eingabe eines Passcodes erforderlich. Beim Pairing müssen Sie jedoch meist lediglich die vier Ziffern „0000“ eintippen; nachfolgend wird dieser Code nicht mehr verlangt.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von In-Ear-Bluetooth-Kopfhörern.

Im Jahr 2020 testete die Stiftung Warentest, das wohl bekannteste deutsche Testinstitut, 22 Bluetooth-Kopfhörer. Damit befinden sich inzwischen 125 Bluetooth-Kopfhörer in der Testdatenbank, darunter sowohl die größeren Bügelkopfhörer als auch die kleineren In-Ear-Modelle. Zu den Testkriterien gehörten neben dem Ton auch die Störeinflüsse, der Tragekomfort und die Handhabung, die Bluetooth-Verbindung, die Haltbarkeit, die Schadstoffbelastung und das Datensendeverhalten der App.

Von den In-Ear-Modellen erhielten 42 Testprodukte das Testurteil „Gut“, 21 ein „Befriedigend“ und 5 ein „Ausreichend“. Testsieger wurden sowohl die Reflect Flow von JBL als auch die Backbeat Pro 5100 von Platronics, jeweils mit der Testnote 1,7. Dicht darauf folgen die Sennheiser Momentum Free und die Sony WF-1000XM3 mit der Testnote 1,8. Gleich fünf Testkopfhörer teilen sich den dritten Platz mit der Testnote 1,9: die Adidas FWD-01, Beats by Dre Powerbeats Pro, die Bose Soundsport Wireless Bowers & Wilkins PI3, die JBL Everest Elite 150 NC und die Sennheiser Momentum True Wireless.

Auch CHIP nahm 2020 In-Ear-Kopfhörer unter die Lupe, genauer gesagt True-Wireless-Modelle. Als Top-Empfehlung der Testredaktion konnten sich die Sony WF-1000XM3 beweisen, als Preistipp hingegen die QCY T1. Auf dem zweiten Platz landeten Apples Airpods Pro, Platz drei ergatterten die Powerbeats Pro von Beats und den vierten Platz sicherten sich die Sennheiser Momentum True Wireless.

Laura Voigt

Laura Voigt

24.11.2020