Headset-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Headsets sind eine Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon. Sie werden vorwiegend zum Telefonieren und für Videospiele genutzt.
  • Neben mono- und biauralen Headsets gibt es auch In-Ear-, Over-Ear- und On-Ear-Ausführungen.
  • Während Sie mit Wireless-Headsets mehr Bewegungsfreiheit genießen, punkten kabelgebundene Modelle oft mit einer höheren Audioqualität.
  • Gaming-Headsets zeichnen sich durch ihren räumlichen Klang aus und gewährleisten eine klare Kommunikation mit den Mitspielern.
  • Für Vieltelefonierer, die von ihrer Umgebung nicht komplett abgeschottet sein wollen, empfehlen sich Bügel-Headsets mit nur einer Ohrmuschel.

Headsets: Multitalente für Arbeit und Gaming

Headsets kommen überall dort zum Einsatz, wo Multitasking gefragt ist. Da sie sich Kopfhörer und Mikrofon zusammensetzen, sind sie ideal für Telefonate, Webinare, Präsentationen, Videospiele oder einfach nur zum Musikhören. Ob beim Gaming oder im Büro: Ein Headset ermöglicht die direkte Kommunikation mit einem oder mehreren Personen, ohne dass Sie Ihre Hände benutzen müssen. So können sich Gamer voll und ganz auf die Steuerung konzentrieren, sich mit Mitspielern absprechen und blitzschnell auf jedes verräterische Geräusch reagieren.

Bei Telefonaten und Videocalls bieten Headsets nicht nur eine besonders gute Gesprächsqualität, sondern ermöglichen es Trägern auch, währenddessen ganz unkompliziert Notizen zu machen oder Präsentationen zu halten. Das funktioniert zwar ebenso mit einer Freisprechfunktion – hier stören aber schnell Nebengeräusche wie das Klappern von Tastaturen oder die Computerlüftung. Auch der Gesprächspartner profitiert, denn er versteht das Gesagte dank des Mikrofons am Headset viel besser.

Schwarzes Headset mit Fernsteuerung auf Holztisch, Aloe-Vera-Pflanze im Hintergrund
Das Headset, ein unverzichtbares Zubehör für Zoom-Meetings, Skype-Calls und mehr.

Welche Vorteile bieten Headsets beim Gaming?

Multiplayer-Spiele stehen bei Gamern hoch im Kurs: Hier spielen mehrere Menschen gegeneinander oder miteinander im Team. Bei Letzterem entscheidet vor allem die Kommunikation zwischen den Mitspielern über den Erfolg oder Misserfolg einer Mission. Da ein Chat bei der oftmals hohen Spielgeschwindigkeit keine Option ist, muss die Kommunikation über Gespräche stattfinden. Bei vielen Spielen lohnt es sich zudem, genau hinzuhören, da schon ein leises Rascheln eine drohende Gefahr andeuten kann. Verlassen sich die Spieler hierbei ausschließlich auf den Computer-Ton, könnten ihnen derlei dezente Hinweise aufgrund störender Nebengeräusche schnell entgehen. Ein Headset hilft daher nicht nur dabei, sich laufend über die gemeinsame Strategie auszutauschen, sondern auch, sich bestmöglich auf das Spiel zu konzentrieren.

Was bringen Headsets für den Büroalltag?

Jeder, der im Büro arbeitet, kennt die Situation: Das Telefon klingelt und die Hände sind voll mit Ordnern, Papieren oder der Kaffeetasse. Gerade in einer solchen Lage soll vielleicht die eine oder andere Notiz gemacht werden – mit einem Headset ist all das kein Problem, denn Sie brauchen Ihre Hände nicht zum Telefonieren. Das ist vor allem ein Argument für Menschen, die häufig Online-Präsentationen oder Webinare halten und sich auf die Steuerung des Bildschirms konzentrieren müssen. Für alle, die in einem Großraumbüro arbeiten, ist es von Vorteil, dass die Kopfhörer störende Nebengeräusche der Kollegen abschirmen. Aber nicht nur für Vieltelefonierer sind Headsets bestens geeignet, auch Berufsfahrer und Angestellte im Sicherheitsdienst verlassen sich auf die Flexibilität, die ihnen Headsets bieten.

Seitlicher Blick auf Bildschirm, an dem ein Headset hängt
Ein Headset in seinem natürlichem Lebensraum, einem Büro.

Welche Arten von Headsets gibt es?

Die Kopfhörer sind das wichtigste Unterscheidungsmerkmal von Headsets. Es gibt sie mit nur einer oder mit zwei Hörmuscheln sowie als In-Ear-, On-Ear- und Over-Ear-Ausführung. So unterschiedlich die Einsatzmöglichkeiten sind, so variantenreich ist auch ihre Gestalt. Daher sollten sich Verbraucher, die sich für ein Headset interessieren, vorab bereits Gedanken darüber machen, in welchen Situationen sie das Headset überwiegend nutzen wollen.

Monaurale Headsets

Monaurale Headsets haben lediglich eine einzige Hörmuschel, das andere Ohr bleibt frei. Damit imitieren sie das klassische Telefon, das auch nur an ein Ohr gehalten wird. Aus diesem Grund werden monaurale Headsets vorwiegend zum Telefonieren verwendet, etwa im Callcenter oder Sicherheitsdienst, wo die Umgebung während des Telefonierens weiter beobachtet werden muss. Für das Heimkino oder zum Musikhören hingegen sind monaurale Headsets eher ungeeignet, da Nebengeräusche zu stark wahrgenommen werden.

Biaurale Headsets

Ein biaurales Headset besteht aus zwei Hörmuscheln und bedeckt somit beide Ohren. Da störende Umgebungsgeräusche sehr gut abgeschirmt werden, sind die Geräte ideal zum Musikhören, Filmeschauen oder für das Gaming. Auch für Telefonate in lauten Umgebungen sind biaurale Headsets gut geeignet. Wer nicht gleichzeitig darauf achten muss, was um ihn herum passiert, sondern sich voll und ganz dem Gespräch, Spiel, Film oder der Musik widmen kann, der ist mit einem biauralen Headset besser beraten.

In-Ear-Headsets: Bügellose Leichtgewichte für Sport und Freizeit

Bei In-Ear-Headsets werden die kleinen Lautsprecher direkt in das Ohr gesteckt. Sie sind meist über ein Kabel miteinander und mit dem Endgerät verbunden; auch das Mikrofon befindet sich am Kabel. Da In-Ear-Headsets besonders leicht und platzsparend sind, eignen sie sich perfekt für unterwegs und beim Sport. Durch ihre flexible Bauweise können sie sowohl mit beiden Kopfhörern als auch mit nur einem verwendet werden. Verbunden werden In-Ear-Headsets typischerweise mit dem Smartphone, weshalb das Kabel lang genug sein sollte, damit das Smartphone in der Hosentasche getragen werden kann.

Over-Ear-Headsets: Beste Abschirmung für optimalen Klang

Over-Ear-Headsets verfügen über große Ohrmuscheln, die beide Ohren komplett umschließen. Damit schirmen sie die Außenwelt und all ihre Geräusche bestmöglich ab; auch nach außen dringen selbst bei hoher Lautstärke weniger Geräusche. Das macht sie besonders bei Musik- und Filmeliebhabern beliebt, denen ein sattes und räumliches Klangerlebnis wichtig ist. Aber auch Gamer schwören auf Over-Ear-Headsets, da dank des räumlichen Sounds viel differenziertere Wahrnehmungen möglich sind als beispielsweise bei In-Ear-Modellen. Ihre Bauweise macht sie allerdings für unterwegs oder beim Sport recht sperrig. Noch dazu können bei vielen Modellen, die sehr gut nach außen abdichten, die Ohren unangenehm warm werden.

On-Ear-Headsets: Kompakte Variante für soliden Klang und Tragekomfort

Ein Kompromiss aus In-Ear- und Over-Ear-Ausführungen sind On-Ear-Headsets. Sie haben kleinere Ohrmuscheln als Over-Ear-Headsets und liegen damit direkt auf den Ohren auf. Das macht sie leichter und kompakter; außerdem werden die Ohren nicht so schnell warm. Für einen angenehmen Tragekomfort achten viele Hersteller auf hochwertige Polsterungen. Aufgrund der kleineren Ohrmuscheln sind On-Ear-Headsets den größeren Over-Ear-Kopfhörern allerdings in puncto Klangqualität in der Regel unterlegen.

Schwarzes Headset auf Holztisch, Bügel zeigt nach links, Mikrofon nach rechts, links im Hintergrund steht eine Aloe-Vera-Pflanze
On-Ear-Headsets wie dieses Modell von Sennheiser sind deutlich kleiner und leichter als Over-Ear-Headsets.

Kabel, Funk oder Bluetooth – welche Verbindungstechnologie ist die beste?

Headsets lassen sich entweder über Kabel per Klinkenanschluss beziehungsweise USB mit dem Smartphone oder Computer verbinden oder kabellos über Funk beziehungsweise Bluetooth. Der Vorteil einer kabellosen Verbindung ist die Bewegungsfreiheit; auch der gefürchtete Kabelsalat ist damit passé. Das macht sie nicht nur bei Sportlern und Berufsgruppen wie dem Sicherheitsdienst beliebt. Auch Gamer bevorzugen oft die Variante ohne störendes Kabel. Allerdings ist bei einer kabellosen Verbindung auf die maximale Reichweite zu achten, denn meist bricht die Verbindung nach etwa zehn Metern ab. Wireless-Headsets sind zudem teurer, haben aufgrund des verbauten Akkus ein höheres Gewicht und müssen immer ausreichend aufgeladen sein. Bei der Klangqualität liegen kabelgebundene Headsets oft vorne – wobei es hier auf die Übertragungstechnik ankommt.

Folgende Übersicht fasst die Vor- und Nachteile von Wireless-Headsets zusammen:

VorteileNachteile
Mehr BewegungsfreiheitHäufig geringe Reichweite
Kein störendes KabelOftmals höherer Anschaffungspreis
Meist geringere Klangqualität
kabelgebundene Modelle
Schwerer
Aufladen erforderlich

Worauf es beim Kauf eines Headsets ankommt

Neben der geeigneten Bauweise und Verbindungstechnologie für den jeweiligen Einsatzzweck gibt es eine Reihe weiterer Eigenschaften, die für die Qualität eines Headsets entscheidend sind.

Wichtig ist vor allem die Kompatibilität

Ob 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss, USB, Bluetooth oder Funk: Vor dem Kauf sollten Sie prüfen, ob das Endgerät, mit dem das Headset gekoppelt werden soll, die Verbindungstechnologie unterstützt.

Klangqualität

Bei der Klangqualität kommt es auf mehrere Faktoren an. Wer das Headset vor allem zum Telefonieren benötigt, legt sicherlich nicht ganz so viel Wert auf den Sound wie beispielsweise ein Gamer, der auf die akustischen Nuancen im Spiel achten muss. Daher wird beim Gaming auch Surround- vor Stereo-Sound bevorzugt. Beim Stereo-Sound gibt es lediglich zwei verschiedene Kanäle. Hier wird also nur unterschieden, ob der Ton von links oder rechts kommt. Für mehr Räumlichkeit sorgen Surround-Headsets, die eine höherer Anzahl an Tonquellen virtuell simulieren.

Im Musikbereich ist der Klang zudem eine höchst subjektive Angelegenheit. Wer zum Beispiel vor allem Hip-Hop hört, erwartet ein ganz anderes Klangprofil als ein Klassik-Liebhaber. Für Verbraucher, die ihr Headset auch zum Filmeschauen und Musikhören benutzen wollen, ist ein solider und vor allem räumlicher Sound auf jeden Fall sinnvoll.

Mikrofon

Das verbaute Mikrofon ist für die Übertragungsqualität enorm wichtig – hier lohnt es sich, bei den einzelnen Modellen genauer hinzuschauen. Viele Headset-Hersteller statten die Mikrofone ihrer Modelle mit einer Rauschunterdrückung aus. Diese filtert störende Umgebungsgeräusche heraus. Wer gern flexibel ist, sollte zu einem Headset greifen, bei dem sich das Mikrofon wegklappen oder einfahren lässt.

Tragekomfort

Die Bauweise von Headsets entscheidet über den Tragekomfort, was vor allem für Verbraucher wichtig ist, die das Headset über mehrere Stunden am Tag tragen. Wer sein Headset zum Sporttreiben nutzen will, sollte auf einen festen Halt achten. On-Ear-Headsets sind beispielsweise weniger gut geeignet, da sie leichter aus den Ohren rutschen. Zudem wird die Polsterung vom Schweiß schnell angegriffen.

Halbprofil eines jungen Mannes mit Dreitagebart, Brille und am Hinterkopf zusammengeknoteten Haaren, der ein Headset trägt
Netzvergleich-Redakeur Gerrit beim Ausprobieren eines Headsets.

Das Gewicht spielt für das Tragegefühl ebenfalls eine große Rolle. Over-Ear-Headsets sind zwar recht schwer, viele Hersteller gleichen das Gewicht aber durch eine ausgeklügelte Bauweise und weiche Polsterungen aus. Damit sind sie häufig gerade bei längerem Tragen bequemer als In-Ear-Modelle. Auch der Bügel ist ein wichtiger Faktor für den Komfort. Besonders Brillenträger sollten darauf achten, zu einem Headset zu greifen, das sich mit der Polsterung dem Kopf möglichst gut anpasst. In jedem Fall sollte der Bügel verstellbar sein; alternativ gibt es Headsets mit Nackenbügel.

Impedanz

Die Impedanz beschreibt den elektrischen Widerstand eines Headsets und wird in Ohm angegeben. Ein Headset mit einem hohen elektrischen Widerstand benötigt beim Endgerät mehr Leistung, um höhere Lautstärken zu erzeugen. Daher ist die Impedanz an sich kein aussagekräftiges Qualitätsmerkmal eines Headsets, sondern ein Hinweis darauf, mit welcher Art Endgerät es welche Lautstärken erreichen kann. Ein Headset mit niedriger Impedanz eignet sich beispielsweise besser für die Nutzung in Kombination mit einem Smartphone.

Kabellänge und Reichweite

Wer sich für ein Headset-Modell mit Kabel entscheidet, sollte darauf achten, dass das mitgelieferte Kabel lang genug ist, um einigermaßen flexibel in der Reichweite mit dem Endgerät zu sein. Ein zu langes Kabel kann wiederum schnell stören oder sich verknoten – hier lohnt sich auf jeden Fall ein genauerer Blick auf den Lieferumfang. Im Zweifel lassen sich Kabel für wenig Geld austauschen.

Wireless-Headsets haben meist eine Reichweite von etwa zehn Metern, was für mobile Endgeräte völlig ausreicht. Wer jedoch mit seinem PC verbunden ist und schnell zum Kühlschrank ans andere Ende der Wohnung laufen will, muss damit rechnen, dass die Verbindung abbricht. Moderne Hi-Fi-Headsets schaffen hingegen dank der sogenannten Kleer-Wireless-Technologie eine Reichweite bis zu 100 Metern. Die Klangqualität liegt im Vergleich zu Bluetooth ebenfalls vorne und der Akkuverbrauch ist niedriger – dafür sind diese Geräte sehr teuer.

Ausstattung

Viele Headsets verfügen über mehr als nur einen Einschaltknopf. Lautstärkeregler sind für die meisten Nutzer sehr wichtig, vor allem wenn das verbundene Endgerät meist in der Tasche verstaut ist. Auch eine Stummschaltung kann sinnvoll sein, etwa bei Online-Meetings, an denen mobil von unterwegs aus teilgenommen wird. So werden die anderen Teilnehmer nicht durch die Umgebungsgeräusche gestört.

Headset mit Fernsteuerung und USB-Anschluss auf Holztisch
Dieses USB-Headset hat eine eingebaute Lautstärkeregelung und einen Hardware-Schalter zur Stummschaltung des Mikrofons.

Eine weitere wichtige Funktion, insbesondere für Gamer, Musikliebhaber und Filmefans, ist das Noise Cancelling. Diese Funktion nutzt spezielle Mikrofone, welche die Umgebungsgeräusche herausfiltern, sodass der Nutzer möglichst wenig akustische Signale von außen mitbekommt. Das erreichen Over-Ear-Headsets zwar bereits zu einem gewissen Grad dank ihrer Bauweise, Noise Cancelling unterdrückt Außengeräusche jedoch aktiv und sehr effektiv, sodass der Fokus allein auf den abgespielten Klang liegt. Headsets mit Noise Cancelling sind zwar meist teurer und auch der Akku hält bei Wireless-Headsets mit eingeschaltetem Noise Cancelling weniger lang. Das Klangerlebnis profitiert jedoch in jedem Fall.

Preis

Bei Headsets gilt: Gute Qualität muss nicht teuer sein. Die Preisspanne von Headsets reicht von einigen wenigen bis zu tausenden Euro. Immer wieder decken Produkttests erstaunliche Mängel bei sehr teuren Headsets auf, während günstige Modelle positiv überraschen. Vor dem Kauf Sie in jedem Fall wissen, für welchen Einsatzzweck das Headset gedacht ist, damit das Modell Ihrer Wahl die entsprechenden Funktionen aufweist.

Headset von Sennheiser in transparenter Kunststoffverpackung zwischen zwei Pflanzen auf Holztisch
Das Sennheiser PC 8 USB ist ein beliebtes und erschwingliches Headset für den Alltag in Büro und Homeoffice.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Headsets nicht selbst getestet.

Eine hervorragende Klang- und Mikrofonqualität ist vor allem für eine Verbrauchergruppe im wahrsten Sinne des Wortes spielentscheidend: Gamer. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die meisten Produkttests auf Gaming-Headsets konzentrieren – so auch der Test von PC-WELT aus dem Jahr 2020, in dem das Corsair Virtuoso RGB Wireless SE klar dominierte. Trotz des recht hohen Preises von knapp 200 Euro empfehlen die Tester das Headset aufgrund seiner hochwertigen Haptik und des umfangreichen Lieferumfangs. Der Testsieger lässt sich sowohl über Klinken- und USB-Kabel als auch über Drahtlosverbindung mit dem Endgerät koppeln und bietet einen optimalen Stereo- und Raumklang. Günstiger kommen Verbraucher mit dem FnaticReact-Headset weg: Für rund 80 Euro erhalten sie mit dem Preis-Leistungs-Sieger ein solides Headset, das mit einem hohem Tragekomfort, einem brillanten Klang und einem sehr guten Mikrofon punktet. Im Test von CHIP konnte das Turtle Beach Atlas One mit einem guten Sound, einem ausgezeichneten Tragekomfort und einem sehr kompetitiven Preis von etwa 40 Euro überzeugen. Selbst Brillenträgern wird dieses Headset empfohlen: Nicht nur die Ohrmuscheln bieten höchsten Komfort dank Memory Foam und Kunstleder. Das sogenannte ProSpecs Glasses Relief System erlaubt es Nutzern darüber hinaus, ihre Brillenbügel in eine Art Kanal an die Ohrmuscheln zu drücken, sodass das Headset nicht unangenehm drückt. Für rund 90 Euro ist die Kaufempfehlung der Mittelklasse erhältlich: Das Logitech G Pro X überzeugt mit seiner leichten, hochwertigen Verarbeitung und vor allem mit seinem Lieferumfang. Neben einer kleinen USB-Soundkarte und diversen Anschlusskabeln enthält dieser sogar Ersatzpolster und einen Aufbewahrungsbeutel. Wer noch ein bisschen mehr ausgeben möchte, sollte laut den Testern zum Teufel Cage greifen. Bei diesem gibt es für etwa 150 Euro eine erstklassige Verarbeitung, sehr klare Mikrofon-Aufnahmen und einen ausgezeichneten virtuellen 7.1-Surround-Sound, mit dem auch das Musikhören zum Genuss wird.

Carmela

Carmela

24.11.2020