Apple MacBook-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Apple MacBooks besitzen mit macOS ein eigenes Betriebssystem, das sehr benutzerfreundlich, sicher und wenig fehleranfällig ist.
  • Aktuell befinden sich das MacBook Air und das MacBook Pro in einer 13-Zoll- und einer 16-Zoll-Variante im Apple-Sortiment.
  • Die Bedienung eines MacBooks ist dank TouchBar und TouchID intuitiv. Der Apple T2 Security Chip garantiert auch bei einer Infektion die Sicherheit Ihrer Daten.
  • Die aktuellen MacBook-Modelle unterscheiden sich in der Größe des Displays sowie in Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz.

Eine technische Koryphäe

Kennen Sie den Namen des Chefdesigners von Lenovo oder Microsoft? Wahrscheinlich nicht, und damit sind Sie nicht allein. Außerhalb der Computerbranche sind diese Namen nahezu unbekannt. Jonathan Ive, der Design-Chef von Apple, hat es hingegen zu einiger Prominenz gebracht. Neben dem verstorbenen Firmengründer Steve Jobs ist er die bekannteste Persönlichkeit hinter der Marke. Das kommt nicht von ungefähr: Produktdesign wird in Cupertino großgeschrieben – das ist eine der größten Stärken des Unternehmens. Dabei folgt Apple streng dem Ansatz „Form follows function“. Das Nutzungserlebnis steht im Mittelpunkt. Der Computer muss sich dem Menschen anpassen, nicht der Mensch dem Computer.

Dieser Fokus auf Design zeichnet auch MacBooks aus, die Laptops von Apple. Von der hochwertigen Verarbeitung über die leistungsstarke Technik bis hin zum benutzerfreundlichen Betriebssystem: Bei seinen MacBooks überlässt der Hersteller nichts dem Zufall. Es sind hochwertige Premium-Notebooks, die einfach funktionieren, ohne Wenn und Aber. Vom üblichen Computer-Frust, den Windows-Anwender nur zur Genüge kennen, bleiben MacBook-Besitzer weitgehend verschont.

Die MacBook-Modelle

Im Jahr 2006 stellte Apple das erste MacBook vor und prägte damit den Notebook-Markt nachhaltig. Seitdem ist das MacBook in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich, wobei das ursprünglich MacBook kaum noch eine Rolle spielt. Heutzutage sind das MacBook Air und das MacBook Pro prägend; die beiden Serien werden stetig mit aktuellen Modellen versorgt.

Verschiedene Mac-Modelle
Das MacBook Air (links) und das MacBook Pro (rechts) im direkten Vergleich

MacBook Air

Das erste MacBook Air erschien 2008 und wurde von Apple als dünnstes Notebook der Welt beworben. Im Jahr 2012 erschien die zweite und 2018 die dritte Generation, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut. Das aktuelle MacBook Air ist im zusammengeklappten Zustand lediglich 1,6 Zentimeter hoch. Bei einem Gewicht von rund 1,30 Kilogramm ist das Air ein Leichtgewicht auf technischem Höchstniveau. Das klare, geschwungene Design ist unverkennbar, sodass Apple 2012 ein Patent darauf erhielt. Das Retina-Display des Notebooks misst etwa 34 Zentimeter und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln.

Das MacBook Air ist mit 256 oder 512 Gigabyte Speicherplatz ausgestattet und hat einen Arbeitsspeicher von 8 oder 16 Gigabyte, je nach Modellvariante. Über zwei Thunderbolt3-Anschlüsse können Sie es aufladen und diverse Geräte anschließen. Darüber hinaus verfügt das MacBook Air über einen TouchID-Sensor, eine High-Definition-Kamera, einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss sowie einen Lithium-Polymer-Akku, der Ihnen mit einer Ladung rund 12 Stunden Arbeiten am Stück ermöglicht. Das Betriebssystem macOS ist vorinstalliert und dank des Sidecar-Features können Sie Ihr iPad als Zweitbildschirm verwenden. Apple bewirbt bei seinem MacBook Air zudem die Umweltfreundlichkeit der verwendeten Materialien: Ein Quecksilber- und arsenfreies Display sowie ein brom-, PVC- und berylliumfreies Gehäuse, das darüber hinaus aus 100 Prozent recyceltem Aluminium besteht.

16 MacBook Pro

Das MacBook Pro in der 16-Zoll-Variante wurde 2019 veröffentlicht und stellt bereits die fünfte Generation an MacBooks Pro dar. Das Gerät ist Nachfolger des 15-Zoll-MacBook Pro und bietet einen ein Zoll größeren Bildschirm. Zudem besitzt die Variante sämtliche Features der Vorgängermodelle und einige Neuerungen. Denn Apple hat sich Anregungen der Nutzer zu Herzen genommen und bei dem 16-Zoll-MacBook Pro mehrere Dinge verändert: So besitzt das MacBook keine Butterfly-Tastatur, sondern eine Tastatur mit Scherenmechanismus. Das Tastaturlayout hat sich ebenfalls verändert, da der TouchID-Knopf von nun an separiert von der TouchBar ist. Auch die Escape-Taste ist nicht mehr in die TouchBar integriert, weshalb diese insgesamt kürzer ausfällt.

Darüber hinaus wartet dieses MacBook Pro mit einem umfangreicheren Speicher von mehreren Terabyte, überarbeiteten Lautsprechern, einem neuentwickelten Kühlsystem, einer verbesserten Grafikkarte und einem größeren Akku auf. Zwar ist das 16-Zoll-MacBook ein wenig schwerer und größer als seine Vorgängermodelle; dennoch sollten die meisten Nutzer milde gestimmt werden, wenn es um das verbesserte und innovative Innenleben des Apple-Notebooks geht. Intel trägt mit seiner aktuellen Prozessorgeneration seinen Teil zum Ganzen dabei.

13 MacBook Pro

Das 13-Zoll-MacBook Pro erschien nur ein Jahr später als die 16-Zoll-Variante auf dem Markt und repräsentiert mit dem größeren Partnermodell die fünfte Generation des MacBooks Pro. Das 13-Zoll-Modell bietet Ihnen die gleichen Features wie der „große Bruder“: Auch hier tippen Sie angenehm auf einer Tastatur mit Scherenmechanik; diese erfreut sich mittlerweile so großer Beliebtheit, dass Apple keine Produkte mit Butterfly-Mechanik mehr herstellt. Der Speicher wurde ebenfalls erweitert. Sie haben nun die Wahl zwischen 256, 512 und 1.024 Gigabyte. Zudem können Sie sich zwischen einem MacBook mit einem Intel-Prozessor der achten oder der zehnten Generation entscheiden.

Das MacBook in der 13-Zoll-Variante verfügt ebenfalls über ein Retina-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und über vier Thunderbolt-Anschlüsse. Aufgrund des Innenlebens ist auch dieses MacBookPro-Modell um einiges schwerer als die Vorgänger. Die Unterstützung von Dolby Atmos und die TrueTone-Technologie, die die Farbtemperatur automatisch an die Umgebung anpasst, machen das MacBook Pro zu einem Entertainment-Gerät für den Alltag.

Tauschen für die Umwelt

Wenn Ihr alter Mac in einem guten Zustand ist, können Sie ihn gegen eine Gutschrift in einem Apple-Store Ihrer Wahl eintauschen. Für den Fall, dass sich Ihr Gerät nicht mehr für eine Inzahlungnahme eignet, können Sie ihn dennoch in einen Store bringen. Denn dort wird er ohne Aufpreis sachgemäß entsorgt und recycelt.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines MacBooks achten

Beim Kauf eines MacBooks sollten Sie vor allem auf die technischen Details achten: Prozessor, Arbeitsspeicher und Speicherplatz richten Sie vorrangig nach Ihren Vorhaben. Denn der verfügbare Speicher sowie die Geschwindigkeit des Notebooks variieren auch in den aktuellen Modellklassen untereinander. Die neuesten MacBooks sind jedoch so leistungsfähig, dass der Durchschnittsnutzer, der surft, tippt und streamt, mit einer günstigeren Variante zufriedengestellt sein wird. Diejenigen, die planen, Bilder und Videos sowie Grafiken oder ähnliches zu bearbeiten sollten zu einem teureren Modell greifen. Zu guter Letzt müssen Sie sich die Frage stellen, welche Farbe Sie am ehesten anspricht und wie lange die Garantie gültig ist.

Farbe

Farbe - Icon

Seit den bonbonfarbenen iBooks der frühen Nullerjahre ist die Farbe ein wichtiges Erkennungszeichen von Apple-Notebooks. So bunt wie damals sind die Geräte heute zwar nicht mehr, aber dennoch können Nutzer zwischen verschiedenen Farbvarianten wählen. Beide Ausführungen des neuesten MacBook Pro erhalten Sie entweder in „Space Grau“ oder in Silber. Zukünftigen Besitzern eines MacBooks Air steht zudem Gold zur Auswahl. Die Farben sind matt und wirken edel, den Deckel ziert immer ein leuchtendes Apple-Logo in Weiß.

Prozessor

Prozessor - Icon

Wenn es um den Prozessor des MacBooks geht, dann gilt: Je teurer das Modell, desto besser Prozessor. Die günstigste aktuelle Variante ist das MacBook Air mit einem Inteli3-Prozessor, der lediglich mit zwei Kernen aufwartet, für rund 1.200 Euro. Einen Vier-Kern-Prozessor finden Sie in der 300 Euro teureren Variante des Air und standardmäßig in sämtlichen Modellen des 13-Zoll-MacBooks Pro. Im 16-Zoll-Format hat das MacBooks sechs oder acht Kerne, je nach Preisklasse: Hierfür müssen Sie entweder 2.600 oder 3.100 Euro bezahlen.

Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher - Icon

Der Arbeitsspeicher ist der Speicher, der die Programme und Daten enthält, die Sie zurzeit ausführen. Je größer er ist, desto mehr Programme können Sie parallel nutzen; dies ist besonders praktisch, wenn Sie mehrere rechenintensive Anwendungen auf Ihrem MacBook laufen lassen möchten. Das MacBook Air erhalten Sie lediglich mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Beim Kauf des MacBooks Pro in der 13-Zoll-Varianten haben Sie die Wahl zwischen 8 und 16 Gigabyte. Das 16-Zoll-Modell ist serienmäßig mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet.

Speicherplatz

Speicherplatz - Icon

Die aktuellen MacBook-Modelle sind mit einem SSD-Speicher ausgestattet. „Solid-State-Drives“ sind elektronische Speichermedien ohne bewegliche Teile. Sie sind robust, geräuschlos und bieten schnelle Zugriffszeiten. Das MacBook Air ist entweder mit einem 256- oder einem 512-Gigabyte-SSD-Speicher erhältlich. Bei der 13-Zoll-Variante des MacBooks Pro können Sie ebenfalls zwischen 256 und 512 Gigabyte wählen, oder aber die Version mit einem Terabyte-Speicher kaufen. Das 16-Zoll-Modell wird in einer 512-Gigabyte- und einer 1-Terabyte-Ausführung angeboten.

Garantie

Garantie - Icon

Die Garantie auf Apple-Produkte gilt für ein Jahr ab dem ursprünglichen Kaufdatum. Innerhalb dieser Zeit können Sie auch von der Garantie Gebrauch machen, wenn Sie das Gerät über einen Drittanbieter erworben haben. Möchten Sie den Garantieanspruch Ihres Produkts prüfen, können Sie dies auf der englischsprachigen Supportseite von Apple machen. Dort müssen Sie lediglich die Seriennummer des Modells angeben. Auf diese Weise erfahren Sie auch, ob Ihr Gerät durch die Garantieerweiterung Apple-Care-Protection-Plan geschützt ist und wie lange Ihre Garantie noch gültig ist.

Besonderheiten von Apple MacBooks

Apple hat den Ruf, der etwas andere Computerhersteller zu sein. Unlängst kündigte das Unternehmen sogar an, in Zukunft für seine Desktops und Laptops selbstentwickelte Prozessoren zu verwenden, nicht mehr Intel-CPUs wie alle anderen Computerhersteller. Auch sonst geht Apple gern eigene Wege. Die Besonderheiten beginnen beim Betriebssystem und hören bei den Schnittstellen noch lange nicht auf.

macOS und Apps

Einer der wesentlichsten Unterschiede zwischen Macs und PCs ist das Betriebssystem. Bei der überwiegenden Mehrheit aller PCs ist das Windows, bei Computern von Apple hingegen immer macOS. Das Betriebssystem legt nicht nur fest, wie die verschiedenen Hardwarekomponenten eines Computers und seine Programme miteinander interagieren, sondern trägt auch entscheidend dazu bei, wie Sie mit Ihrem Computer arbeiten. Ob es einfach oder schwierig ist, neue Programme zu installieren, wie sie gespeicherte Dateien abrufen, ob ein Computer stabil läuft oder ständig abstürzt sowie ob und wie sie zwischen verschieden Programmen wechseln können: Für all das und noch viel mehr ist zu einem großen Teil das Betriebssystem verantwortlich.

eingeschaltetes MacBook

macOS, das Betriebssystem von Apple, gilt als sehr benutzerfreundlich, sicher und wenig fehleranfällig. Apple-Fans finden die Benutzeroberfläche nicht nur übersichtlicher als die von Windows oder die meisten Desktop-Environments unter Linux, sondern auch ästhetisch ansprechender. Dass Hardware und Software aus einer Hand kommen, ist ein großer Vorteil von Apple. Dadurch wird es möglich, Rechner zu produzieren, bei denen alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Anders als der Windows-Entwickler Microsoft muss Apple bei seinem Betriebssystem kaum Kompromisse eingehen. Es muss nicht auf unzähligen Hardwarekonfigurationen verschiedener Hersteller laufen, sondern nur auf den eigenen Rechnern – und mit drei Laptop- sowie vier Desktop-Modellen ist die Vielfalt bei den Macs recht überschaubar.

Nachteile hat macOS nur recht wenige. Aufgrund der geringeren Verbreitung dieser Plattform ist auch das Softwareangebot etwas weniger vielfältig. Das stellt zwar im Normalfall kein Problem dar, mit einem MacBook können Sie im Prinzip alles machen, was Sie mit einem Windows-Laptop auch machen können, aber falls sie auf spezielle Programme angewiesen sind, sollten Sie sich besser vor dem Kauf informieren, ob diese auch für den Mac verfügbar sind. Auch Gamer werden mit macOS nicht glücklich, das Spiele-Angebot ist relativ beschränkt. Wer gerne aktuelle Titel zockt, bleibt besser beim PC – oder holt sich zusätzlich zum Mac eine Spielkonsole.

Unibody-Gehäuse aus recyceltem Aluminium

Nicht nur das Logo mit dem angebissenen Apfel, das den Gehäusedeckel jedes MacBooks ziert, ist ikonisch, sondern auch das Gehäuse selbst. Als einer der ersten Laptop-Hersteller verwendete Apple nicht Kunststoff, sondern Aluminium für seine Gehäuse. Dabei bedient sich das Unternehmen einer besonderen Fertigungstechnik: Das Gehäuse sowie Kabelführungen und Befestigungselemente für Innenteile werden aus einem soliden Metallblock gefräst. Das Resultat sind sehr stabile und gleichzeitig schlanke Gehäuse, die Apple mit dem Marketingbegriff Unibody vermarktet – der generische Name für diese Fertigungstechnik, die ursprünglich aus dem Fahrzeugbau stammt, lautet allerdings Monocoque.

TouchBar

Nahaufnahme der TouchBar

Die TouchBar wurde bei ihrer Einführung 2016 von den Nutzern recht kontrovers aufgenommen: Die einen hielten sie für die innovativste Neuerung bei MacBooks seit langem, für die anderen war sie schlicht überflüssiger Schnickschnack. Gut, Neuerungen haben es nicht immer leicht, dabei ist die Idee durchaus einleuchtend: Statt einer Reihe mit Funktionstasten besitzt das MacBook Pro eine schmale Touch-Display-Leiste, die Programme zur Anzeige von Buttons und anderen Steuerelementen nutzen können. Praktisch ist das beispielsweise für Wortvorschläge beim Tippen oder für die Farbauswahl in einem Bildbearbeitungsprogramm.

TouchID

Hinter der Bezeichnung TouchID verbirgt sich ganz einfach ein Fingerabdrucksensor, der ähnlich eingesetzt wird der von Smartphones. Der Fingerabdruck ersetzt Passwörter – vor allem bei der Anmeldung und beim Nutzerwechsel, aber auch in Apps, falls die Entwickler diese Option integriert haben.

Retina-Display

Retina-Display bedeutet so viel wie „Netzhaut-Bildschirm“ und beschreibt den Bildschirm von Apple-Produkten. Das Display entstammt der Technikschmiede von Apple, weshalb es in den USA und Kanada ein eingetragener Markenname ist. Die Punktdichte eines Retina-Displays ist so hoch, dass das menschliche Auge keine einzelnen Bildpunkte erkennen kann. Aktuelle iPhones und iPads haben eine Bildschirmauflösung von 2.688 x 1.242 Pixeln beziehungsweise 2.732 x 2.048 Pixeln. Je nach MacBook haben die Laptops einen maximalen Pixelwert von 3.072 x 1.920 und werden nur von den 4K- und 5K-Displays der iMac-Modelle übertroffen.

Apple T2 Security Chip

Der Apple T2 Security Chip stellt die zweite Generation an Sicherheitshardware dar, die speziell für das MacBook entwickelt wurde. Der Chip bietet einen verschlüsselten Speicher und das sichere Starten des Geräts. Dabei übernimmt der T2 die Steuerung des Mikrofons sowie der Kamera und verhindert unrechtmäßigen Zugang von außen oder eine Infektion während des Bootvorgangs. Darüber hinaus schaltet er das Mikrofon aus, wenn Sie das MacBook schließen. Die Software verschlüsselt den internen Speicher in Echtzeit und entlastet so den Prozessor. Somit bleiben Ihre Daten auch während eines Fernzugriffs geschützt, da diese nicht über die CPU ausgelesen werden können. Auf die Festplatte können Sie lediglich mit einem generierten Schlüssel zugreifen, der für jedes Gerät einzigartig ist.

Thunderbolt 3

Kante eines MacBooks

Thunderbolt beschreibt eine Schnittstelle zwischen Computern, Monitoren und anderen Peripheriegeräten, die der Elektronikhersteller Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelte. Thunderbolt ist die dritte Version dieser Entwicklung: Mit dem drehbaren USB-C-Stecker können Sie mit bis zu 40 Gigabits pro Sekunde sämtliche Dateien übertragen. Thunderbolt ersetzt alle anderen externen Schnittstellen, weshalb Sie im Zweifelsfall einen Adapter von Apple benötigen, um Ihre Geräte an das MacBook anzuschließen. Ende 2020 sollen die ersten Geräte mit Thunderbolt 4 auf den Markt kommen.

Zubehör für das Apple MacBook

Um sämtliche Funktionen Ihres MacBooks optimal nutzen zu können, stellt Apple diverses Zubehör bereit, dass Sie separat erwerben müssen.

Kabel und Adapter

Da Apple grundsätzlich seine eigenen Schnittstellen nutzt, ist es wichtig, dass Sie sich mit den richtigen Kabeln und gegebenenfalls Adaptern ausstatten, um sämtliche Peripheriegeräte und externe Apple-Produkte Ihrer Wahl nutzen zu können. Damit Sie Ihr MacBook beispielsweise mit Ihrem iPhone oder iPad verbinden können, brauchen Sie ein USB-C-Lightning-Kabel. Besonders praktisch ist der Multiport-Adapter von Apple: Schließen Sie diesen an Ihr MacBook an, um es mit einem weiteren Thunderbolt-fähigen Modell, über den HDMI-Anschluss mit einem Fernseher oder einem Gerät mit USB-Schnittstelle zu verbinden.

Hülle und Cases

Um Ihr MacBook sicher zu transportieren und Kratzern oder anderen Schäden vorzubeugen, empfiehlt sich eine Hülle. Diese gibt es zwar nicht von Apple selbst, dafür aber von unterschiedlichen Drittherstellern in diversen Materialien und Farben: Beispielsweise sieht Leder sehr edel aus, während Stoffhüllen oft in hellen und bunten Mustern erhältlich sind. Um das Gehäuse des MacBooks während der Nutzung zu schützen, können Sie ein Hardcase verwenden. Ähnlich wie bei einem Smartphone wird dieses an das MacBook „geschnallt“. Ein Rucksack ist vor allem für diejenigen empfehlenswert, die mehr als nur ihr Notebook transportieren: iPad, iPhone, Ladekabel, Papierblock et cetera finden hier ausreichend Platz.

Schutz für Sie und Ihr MacBook

Diejenigen, die an öffentlichen Orten arbeiten und sich vor den Blicken neugieriger Mitmenschen schützen möchten, können zu einem Displayschutz für MacBooks greifen. Dieser Blickschutz wird am Bildschirm festgeklemmt und verringert die seitliche Sichtbarkeit des Displays dank eines innovativen Seitenblickfilters. Darüber hinaus dient das Produkt als Blendschutz; sämtliche Bildschirmfunktionen wie etwa der Schlafmodus sind weiterhin nutzbar. Da sich der Displayschutz leicht wieder abnehmen lässt, ist er optimal für Reisen und Arbeiten außerhalb des Büros geeignet.

Tastatur und Maus

Wer sein MacBook als reinen Bildschirm nutzen oder sich ein Schreibtisch-Setup mit Zweitmonitor aufbauen möchte, kann mit externer Tastatur und Maus bestmöglich arbeiten. Apple-Tastaturen erhalten Sie entweder mit oder ohne Ziffernblock. Bei den Mäusen haben Sie eine große Auswahl an diversen Modellen.

verschiedene Mauese
Drei exemplarische Mäuse, die kompatibel mit MacBoos sind: eine Magic Mouse (links), eine Hands-Free Mouse (mitte) und eine Trackball Mouse (rechts).

Die herkömmliche Apple-Maus, auch als Magic Mouse bekannt, funktioniert kabellos und besitzt eine Multi-Touch-Oberfläche, mit der Sie sämtliche Funktionen steuern können. Die Maus ist mit rund 100 Gramm und etwa 2 Zentimetern besonders leicht und klein. Die Hands-Free Mouse ermöglicht Menschen mit motorischen Einschränkungen die Bedienung ohne Hände. Steuern Sie Ihr MacBook mit Kopfbewegungen und klicken Sie per Verweilsteuerung. Die Maus ist zudem mit iPhones und iPads kompatibel. Eine spezielle Maus für Menschen, die Schwierigkeiten mit ihrer Feinmotorik haben, ist ebenfalls erhältlich. Sie besitzt eine drei Zoll große Kugel in der Mitte, mit der Sie navigieren können. Extra große Tasten links und rechts von dem Ball erlauben eine simple Bedienung. Optional können Sie eine zweite, „normale“ Maus zusätzlich anschließen. So gut wie jede herkömmliche Maus ist mit einem MacBook kompatibel.

Trackpad
Trackpad

Das Magic Trackpad von Apple ist ein 1 Zentimeter flaches Pad, dessen Oberfläche aus Glas besteht. Darunter befinden sich vier Sensoren, die es Ihnen ermöglichen, überall auf das Pad zu klicken, um die Funktionen Ihres MacBooks zu nutzen. Die Sensoren erkennen zudem, wie stark und wie lange Sie drücken, damit Sie sämtliche Funktionen des Notebooks einzig und allein mit dem Pad steuern können. Das Trackpad koppelt automatisch mit Ihrem MacBook.

Ständer und Auflagen

MacBook-Ständer haben ein ergonomisches Design, dass Ihnen bequemes Arbeiten garantiert. Sie haben die Wahl zwischen Metall-, Holz- und Kunststoffmodellen, die entweder direkt bei Apple oder einem der diversen Dritthersteller erhältlich sind. Wenn sich in der Mitte der Auflage eine Auslassung befindet, wird das MacBook zudem besser belüftet. Manche Ständer besitzen Halterungen an der Vorderseite, in die Sie das Gerät einspannen, sodass Sie es mit einer Hand öffnen können. Manche Auflagen sind so hoch, dass sich das Arbeiten an der MacBook-Tastatur schwierig gestaltet. In diesem Fall sind eine externe Tastatur sowie eine Maus empfehlenswert. Mit einem zweiten Bildschirm erhalten Sie das optimale Schreibtisch-Setup.

AirPods

AirPods sind kabellosen Kopfhörer aus dem Hause Apple. Die technisch innovativen AirPods bieten eine gute Klangqualität, Geräuschunterdrückung und einen Transparenzmodus. Wenn dieser aktiviert ist, werden Außengeräusche dank nach außen gerichteter Mikrofone zugelassen. So hören Sie alles, was um Sie herum geschieht, auch wenn Sie die Kopfhörer in den Ohren haben. Mit den AirPods lassen sich Videos und Musik, die Sie auf Ihrem MacBook streamen, in bester Qualität genießen.

Externe Festplatten

Zwar verfügen die neuesten MacBook-Modelle über einen großen internen Speicher, ein Terabyte stellt aber die Obergrenze dar. Wenn Sie mehr Speicher brauchen, kann eine externe Festplatte Abhilfe schaffen. Diese Festplatten sind meist mehrere Terabyte groß und bieten ausreichend Platz für Videos, Musik und Fotos in höchster Qualität. Mit Festplatten können Sie sogar Backups Ihrer Notebook-Software anfertigen, sodass Ihre gesamten Daten nie verloren gehen.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die MacBooks nicht selbst getestet.

Die Stiftung Warentest unterzog seit 2017 insgesamt 109 mobile Computer einem Test. Im Jahr 2019 waren es 40 Notebooks, Ultrabooks, Convertibles und Detachables, darunter auch zwei Apple-Produkte. Die Tester überprüften die Funktionen, das Display, den Akku, die Handhabung sowie die Vielseitig der Geräte. Die insgesamt acht getesteten Apple-Produkte konnten seit Testbeginn in allen Kategorien gute Ergebnisse erzielen und erhielten allesamt Noten im „Einserbereich“.

Die aktuellen Testsieger von Apple sind das Apple MacBook Pro 15“ und das Apple MacBook Pro 13“ mit der Testnote 1,7. Die 15-Zoll-Variante konnte vor allem in den Kategorien „Funktionen“ und „Akku“ mit sehr guten Ergebnissen von sich überzeugen. In den restlichen Testkategorien erhielt das MacBook gute Noten. Mit rund 2.300 Euro ist das 15-Zoll-MacBook Pro um einige hundert Euro teurer als das 13-Zoll-MacBook. Letzteres konnte lediglich in der Testkategorie „Funktionen“ ein sehr gutes Resultat erzielen. Die Vielseitigkeit des MacBook Pro 13“ beurteilten die Tester mit „befriedigend“; die restlichen Wertungen fielen gut aus. Das 13-Zoll-Modell kostet rund 1.500 Euro.

Das Elektronikmagazin CHIP testete 2020 das Apple MacBook Pro 16 von 2019. Die Tester überprüften das Gerät auf dessen Ausstattung, Leistung, Display, Akkulaufzeit und Handhabung. Letztendlich konnte das MacBook in allen Kategorien überzeugen und erhielt die Testnote 1,2 sowie das Qualitätsurteil „sehr gut“.

Die Testkategorien „Leistung“, „Akkulaufzeit“ und „Handhabung“ beurteilten die Tester mit „sehr gut“ und vergaben die Bestnote 1,0. Das Display bewerteten Sie mit 1,2, während die Ausstattung lediglich die Note 2,2 erhielt. Größtes Manko war für die Tester die Tatsache, dass Apple sein Produkt nur mit USB-C-Schnittstellen versehen hat. Darüber hinaus merkten die Tester an, dass die SSD schneller sein könnte. Nichtsdestotrotz überzeugten sie letztendlich die ausgezeichnete Performance, die tolle Akkulaufzeit, die gute Verarbeitung sowie die praktische TouchBar. Mit der Gesamtnote konnte sich das MacBook Pro 16 den Testsieg im Test der besten Workstation- und Creator-Laptops von CHIP sichern. Einzig der Preis von rund 2.800 Euro sticht negativ hervor und wurde lediglich als „akzeptabel“ beurteilt.