24-Zoll-Fernseher Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Kleine Fernseher eignen sich gut als Zweitgerät in Schlafzimmer, Küche oder Gästezimmer.
  • Die Bildschirmdiagonale bei 24-Zoll-Fernsehern beträgt 61 Zentimeter. Als Bildauflösungen stehen nur HD ready und Full HD zur Auswahl.
  • Geräte mit integriertem DVD-Player sind eine Empfehlung, wenn nur wenig Platz vorhanden ist.
  • Bei Bild und Ton kommen die kleinen Fernseher leider nicht an die Qualität von großen TV-Modellen heran. Der Käufer darf hier nicht anspruchsvoll sein.
  • Für Sport- und Action-Sendungen sind die TV-Zwerge aufgrund der mangelnden Bildqualität bei schnellen Kamerabewegungen keine Empfehlung.

Fernsehen ist in Deutschland nach wie vor eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Laut Statista verbrachten die Deutschen im Jahr 2016 durchschnittlich 223 Minuten pro Tag vor dem Fernseher.

Daher wundert es nicht, dass in vielen Haushalten mehr als ein Fernseher zu finden ist. Als Zweitgeräte für die Küche oder für das Schlafzimmer greifen Verbraucher gern zu kleineren Modellen, wie zum Beispiel 24-Zoll-Fernseher. Die Ansprüche an die Bild- und Tonqualität sollten jedoch nicht allzu hoch sein. UHD-Qualität liefern die TV-Minis nämlich nicht. Hier muss der Nutzer Abstriche machen.

Unser Vergleich stellt die beliebtesten 24-Zoll-TV-Geräte vor. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten.

Klein, aber oho – 24-Zoll-Fernseher – die Minis unter den TV-Geräten

24-Zoll-Fernsehgeräte sind moderne Flachbildfernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll. Damit gehören sie zusammen mit den 32-Zollern zu den Zwergen unter den TV-Geräten.

Wie viel sind 24 Zoll in Zentimetern?

Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter. Bei einem 24-Zoll-Fernsehgerät beträgt die Bildschirmdiagonale damit 60,96 Zentimeter. In der Produktbeschreibung liest man jedoch der Einfachheit halber 60 beziehungsweise 61 Zentimeter.

Mit ihrer geringen Größe sind 24-Zoll-Fernseher natürlich ideal für kleine Räume. Vor allem als Zweitgerät finden sie ihren Platz in manchem Schlaf-, Jugend- oder Gästezimmer. Einige Modelle, wie beispielsweise das Modell von Telefunken aus unserem 24-Zoll-Fernseher-Vergleich, sind mit einem DVD-Player ausgestattet. Das ist ein Vorteil für Film-Fans, denen nicht viel Platz zur Verfügung steht. Auf einen separaten DVD-Player kann man so verzichten.

Einen Haken hat die Sache jedoch: Ein kinogleiches Erlebnis in UHD können die TV-Minis nicht bieten. Dazu ist der Bildschirm zu klein. Bei Geräten dieser Größenordnung ist nur eine Bildschirmauflösung in HD ready (720p) oder Full HD (1080p) möglich. Und Curved-Design ist bei Maßen von rund 55 x 37 Zentimetern geradezu lächerlich.

ProKontra
PlatzsparendBildauflösung nur bis Full HD, kein UHD/4K
Kombi-Geräte mit DVD-Player erhältlichKein Curved-TV möglich
Ideal als Zweitgerät für Schlaf- oder GästezimmerWenige Anschlussmöglichkeiten
Preiswert
Sparsamer Energieverbrauch

Hinzu kommt, dass ein 24-Zoll-Fernseher nicht so viele Anschlüsse mitbringen kann wie ein 65- oder 75-Zoll-TV-Gerät. Dazu fehlt einfach der Platz. Aber keine Sorge: Die meisten Modelle weisen USB-Anschlüsse und ein bis zwei HDMI-Ports auf. Und auch der Internetanschluss gehört zur Standardausstattung. Für die gelegentliche Nutzung reicht dies völlig aus.

Bildschirmtypen bei kleinen Fernsehern

So riesig wie bei den großen TV-Geräten ist die Auswahl bei den 24-Zollern nicht. Curved-Design ist in dieser Größenordnung nicht zu finden. Die teure OLED-Technik kommt aktuell ebenfalls nur in großflächigen Bildschirmen zum Einsatz.

Kleine Fernseher, die man heute auf dem Markt findet, sind normalerweise mit einem modernen LED-Display ausgestattet. In den Produktbeschreibungen findet man auch die Kombination LED/LCD-Bildschirm. Die gleichbedeutende Verwendung der Begriffe ist absolut korrekt, denn ein LED-Bildschirm ist eine Form des Liquid Crystal Displays (LCD, Flüssigkristallanzeige). Bei dieser Anzeigetechnik besteht der Bildschirm neben der LC-Schicht aus weiteren Schichten und Farbfiltern, die von hinten durch LEDs beleuchtet werden (LED-Backlight).

Aufbau LCD-Bildschirm
Beim LC-Display passiert das weiße Licht Polarisationsfilter, Flüssigkristallschicht und Farbfilter. Dadurch wird das Bild erzeugt.

Bei dieser LED-Hintergrundbeleuchtung unterscheidet man wiederum zwei Bauweisen:

  • Edge-LED
  • Direct-LED

Bei Edge-LED befinden sich die Leuchtdioden am äußeren Rand des Bildschirms, also am Rahmen. Mithilfe von Prismen wird das Licht auf der gesamten Fläche verteilt. Aufgrund dieser Bauweise sind diese TV-Geräte recht schmal. Der Nachteil: Die Ausleuchtung kann ungleichmäßig sein, so dass sich helle Lichtflecken auf dem Bildschirm bilden können. Diese können vor allem dann sichtbar werden, wenn dunkle Aufnahmen gezeigt werden, also wenn der Bildschirm dunkel ist. Bildteile, die eigentlich satt schwarz sein müssten, sehen dann so aus, als ob jemand von hinten eine Taschenlampe darauf richtet. Daher wird dieser Effekt, der recht häufig bei LED-Bildschirmen auftritt, als „Taschenlampen-Effekt“ bezeichnet. Im niedrigen Preissegment ist dieser Bildschirmfehler häufig anzutreffen. Nicht jeder Nutzer empfindet es störend.

Edge- und Direct-LED
Bei LCD-Bildschirmen unterscheidet man 2 Bauweisen: Edge-LED und Direct-LED.

Wer bei den TV-Zwergen dennoch auf ein kontrastreiches Bild besteht, sollte nach einem Modell mit Direct-LED beziehungsweise Full-LED suchen. Hierbei sind LEDs auf der gesamten Fläche angebracht. Dadurch ist eine bessere Ausleuchtung des Bildschirms möglich. Allerdings verbrauchen die Geräte ein wenig mehr Energie.

Einige 24-Zoll-Modelle von Philips sind mit Direct-LED bestückt. Das noch präzisere Local-Dimming, bei dem jede LED einzeln angesteuert wird, ist jedoch auch bei diesen Geräten nicht vorhanden.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines 24-Zoll-Fernsehers achten

In unserem Vergleich der 24-Zoll-Fernseher finden Sie Geräte namhafter Marken wie Samsung, Philips und Panasonic, aber auch No-Name-Geräte. Bei der Kaufentscheidung kommt es nicht auf die Marke an, und auch der Vergleichssieger muss nicht zwingend für jeden Verbraucher die erste Wahl sein. Auf welche Details Sie beim Kauf achten sollten, erklären wir im folgenden Abschnitt.

Die Größe des Bildschirms: Warum nur 24 Zoll?

Vor dem Kauf sollte sich der Verbraucher mit einigen Fragen rund um die Geräteauswahl auseinandersetzen. Dazu zählt unter anderem die Fragen nach der Bildschirmgröße.

Wer sich im Sortiment der 24-Zoll-Fernseher umsieht, hat bezüglich der Bildschirmgröße schon seine Entscheidung getroffen. Die kleinen Geräte sind selbstverständlich ideal für kleine Räume. Wer sich in seinem Wohnzimmer nur eine kleine Fernsehecke einrichten möchte, ohne dass das TV-Gerät das ganze Zimmer dominiert, ist mit einem Fernseher in Minigröße ebenfalls gut beraten. Häufig finden die 24-Zoll-TVs auch in einem Schlaf- oder Gästezimmer ihren Platz. Sie sind dann für die gelegentliche Nutzung gedacht, um vielleicht noch vor dem Schlafengehen eine Sendung zu Ende zu sehen.

Die Bildauflösung

Im Vergleich zu größeren Fernsehern bietet das Sortiment der 24-Zoll-Fernseher nur zwei Optionen was die Bildauflösung betrifft:

  • HD ready
  • Full HD

Bei der Auflösung gilt:

Je mehr Bildpunkte (Pixel) vorhanden sind, desto schärfer das Bild.

Der allgemeine Standard für Streaming-Dienste und TV-Sender ist immer noch Full HD. Mit einem TV mit einer Bildauflösung in Full HD ist der Nutzer also gut beraten. Höhere Bildauflösungen wie 4K/UHD findet man erst bei TV-Geräten ab etwa 55 Zoll. Die kleinen 24-Zoll-Fernseher warten hingegen häufig nur mit HD-ready auf. Die geringere Auflösung fällt aber auf dem kleinen Display kaum auf. Auf einem großen TV-Bildschirm wäre das Bild hingegen unscharf. Für den Neukauf raten Experten dennoch zu einem Gerät mit Full HD – schon deshalb, weil diese Auflösung zukunftssicherer ist.

Übersicht über Bildauflösungen bei TV-Geräten

BezeichnungPixelangabeAbkürzungBesonderheiten
HD ready1366 x 768 Pixel720pGeeignet für HD-Sendungen und DVDs
Full HD1920 x 1080 Pixel1080pGeeignet für die Wiedergabe von Blu-ray-Discs, HD-Sendungen und Streaming-Diensten
4K/UHD3840 x 2160 Pixel4KGeeignet für UHD-Blu-rays und UHD-Sendungen

Insgesamt ist die Bildqualität bei 24-Zoll-Fernsehern aber mittelmäßig. In den Tests von Stiftung Warentest kann kein Modell in diesem Bereich überzeugen. Insbesondere bei schnellen Bewegungen ruckelt das Bild, so dass die Bewegung wird nicht flüssig dargestellt wird. Mit den Bildeinstellungen kann der Nutzer nur geringfügig Verbesserungen erzielen. Die Test-Experten empfehlen Verbrauchern, die den Fernsehgenuss verbessern möchten, auf die Soundoptimierung zu setzen. Dazu ist eine Audio-Schnittstelle erforderlich, was uns weiter zu den Schnittstellen des Fernsehers bringt.

Die Anschlüsse bei einem 24-Zoll-Fernseher

Ein wichtiger Punkt beim Produktvergleich sind die Schnittstellen, die der Fernseher mitbringt. Folgende Anschlüsse sollten bei einem neuen Fernseher unbedingt vorhanden sein:

  • HDMI
  • USB
  • Digital Audio Out

An die High Definition Multimedia Interface (HDMI)-Schnittstellen lassen sich externe Geräte wie DVD-Player, Laptops, Konsolen oder Adapter für Streaming-Dienste (z.B. Google Chromecast) anschließen. Je mehr HDMI-Anschlüsse der Fernseher hat, umso besser. Ein neuer 24-Zoll-Fernseher sollte mindestens einen, besser noch zwei HDMI-Anschlüsse aufweisen.

Fernseh-Anschlüsse
HDMI-Anschlüsse sind ein Muss. Der große Scart-Anschluss stirbt hingegen langsam aus.

USB-Schnittstellen sind erforderlich um Festplatten oder USB-Sticks anzuschließen. Wer auf dem kleinen Fernseher gelegentlich Fotos ansehen möchte, sollte auf dieses Ausstattungsmerkmal achten. Wenn der Fernseher eine Aufnahmefunktion hat, ist ein USB-Anschluss unerlässlich, um eine externe Festplatte anzuschließen.

Der Audio-Ausgang ist nötig, um eine Soundbar, einen Bluetooth-Sender oder eine HiFi-Anlage anzuschließen. Gerade bei 24-Zoll-Fernsehern kann der optimierte Klang den Fernsehgenuss wesentlich verbessern.

Optional sind Slots für Smartcards (CI+ Steckplätze) von Pay-TV-Sendern sowie Kopfhörerbuchsen.

Smart-TV und Internetverbindung

Eine Internetverbindung ist bei modernen TV-Geräten mittlerweile Standard. Die Fernsehgeräte werden damit ebenso „smart“ wie die Mobiltelefone. Über den Internetzugang greift das TV-Gerät auf die Apps von Netflix, YouTube und Google Play zu. Viele Fernseher lassen sich per WLAN bequem mit dem Internet verbinden. Allerdings ist dieser kabellose Anschluss nicht immer ganz störungsfrei. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verbindet den 24-Zoll-Fernseher via Kabel mit dem Web. Voraussetzung ist eine LAN-Buchse am TV-Gerät. Ein weiterer Vorteil: Internetfähige Fernseher lassen sich ins Heimnetzwerk einbinden.

Das folgende Video erklärt die Möglichkeiten von Smart-TV bei Samsung-Geräten:

Smarte Fernseher sind heute in der Regel HbbTV-fähig. HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) ist ein internationaler Standard zur Übertragung interaktiver Anwendungen. Den meisten Verbrauchern ist HbbTV als „Red-Button“-Technik vertraut. Direkt beim Fernsehen werden Hinweise auf Zusatzinformationen eingeblendet, die der Nutzer per Fernbedienung abrufen kann.

Die Tuner-Ausstattung

Was wäre ein Fernseher ohne Empfang? Überflüssig. Daher sollten interessierte Käufer unbedingt darauf achten, wie viele Empfangsteile (Tuner) in dem Fernsehgerät verbaut sind. Geräte mit Triple-Tunern sind für Antenne-, Kabel- und Satelliten-Empfang gleichermaßen geeignet.

Hinweis: Wenn Sie über Antenne fernsehen, dann schauen Sie bei Sonderangeboten genau hin und gehen Sie sicher, dass der Fernseher den neuen Übertragungsstandard DVB-T2 HD unterstützt – erkennbar an dem grünen Logo. Diese Spezifikation kombiniert den neuen terrestrischen Übertragungsstandard DVB-T2 mit dem neuen HD-Video-Codec HEVC/H.265.

Der Stromverbrauch: Wie viel Stromkosten verursacht das neue TV-Gerät?

Jedes Elektro-Gerät ist ein neuer „Stromfresser“ im Haushalt. Vor dem Kauf empfehlen Experten daher immer ein Kontroll-Blick auf das EU-Energieeffizienz-Label und auf die Leistungsaufnahme (Watt).

Bei den 24-Zoll-Fernsehern halten sich die Zusatzkosten jedoch in Grenzen. Durch den kleinen Bildschirm verbrauchen diese Geräte sowieso deutlich weniger Strom als die großen Modelle. Die Energieeffizienzklasse rangiert bei ihnen zwischen A und A+. Die Leistungsaufnahme beträgt in der Regel etwa 20 Watt.

Ein Fernseher mit einer Leistungsaufnahme von 20 Watt, der zwei Stunden läuft, verbraucht etwa 0,04 Kilowattstunden (kWh). Er verursacht damit Kosten in Höhe von etwa einem Cent (wenn eine Kilowattstunde 28 Cent kostet) pro Tag. Das sind etwas mehr als vier Euro Energiekosten im Jahr.

Im Internet finden Sie diverse Stromverbrauchsrechner, die bei der Ermittlung der voraussichtlichen Energiekosten helfen.

Energie-Spartipp: Auch im Stand-By-Betrieb verbraucht ein Fernseher geringfügig Energie. Wenn Sie das Gerät über längere Zeit nicht nutzen, unterbrechen Sie die Stromzufuhr.

Funktionen wie ein Sleep-Timer, Bild-Ausschalten oder ein Öko-Modus tragen ebenfalls zu einem geringeren Stromverbrauch bei.

Checklist: Auf diese Ausstattungsmerkmale sollten Sie achten

Die Must-Haves

  • HDMI-Anschlüsse: Je mehr, desto besser
  • USB-Anschlüsse: Immer gut
  • Bei Antennen-Empfang: Unterstützung von DVB-T2 HD
  • Smart-TV und HbbTV-Support
  • Audio-Ausgang für Sound-Anschluss

Gern gesehen

  • Energieeffizienz-Klasse A+
  • Auflösung in Full HD (1920 x 1080)
  • Bluetooth-Unterstützung

Extras bei 24-Zoll-Fernsehern

Einige 24-Zoll-Fernseher können mit Zusatzfunktionen aufwarten, die das platzsparende TV-Gerät noch attraktiver machen.

USB-Recording

Neuere Modelle besitzen diese praktische Aufnahmefunktion, zum Beispiel die EWS504-Reihe von Panasonic. Der Nutzer benötigt dafür ein Speichermedium mit USB-Anschluss. Für kurze Aufnahmen genügt ein USB-Stick mit mindestens vier Gigabyte. Generell sind jedoch USB-Festplatten die bessere Wahl.

Hinweis:

Nehmen Sie dafür unbedingt eine leere Festplatte. Nachdem der Speicher über den USB-Anschluss mit dem Fernseher verbunden ist, beginnt ein Formatierungsprozess und die Festplatte wird für die Aufnahme eingerichtet. Die Aufzeichnungen kann der Nutzer danach nur auf dem Smart-TV ansehen und nicht auf dem PC oder anderen Geräten.

Über den elektronischen Programm-Guide aktiviert der Nutzer die Aufnahme. Zu beachten ist jedoch, dass es nicht möglich ist, eine Sendung aufzunehmen und währenddessen eine andere im Fernsehen zu schauen. Nur teure Fernseher und Festplattenrecorder besitzen ein doppeltes Empfangsteil (Tuner).

Integrierter DVD-Player

Das Telefunken-Modell in unserem Vergleich der besten 24-Zoll-Fernseher besticht durch einen integrierten DVD-Player. Diese Kombination ist perfekt für Film-Fans, die wenig Platz im Zimmer und eine DVD-Sammlung haben. Aber auch Foto-Dia-Shows auf DVD lassen sich mit einem solchen Fernseher im kleinen Rahmen präsentieren.

Tipps für die richtigen Bildeinstellungen am Fernseher

In den seltensten Fällen ist der Fernseher mit seinen Werkseinstellungen optimal eingestellt. Auch bei neuen Bildquellen wie DVD-Player oder Konsole muss der Nutzer die Einstellungen des Fernsehers oft justieren.

Helligkeit und Kontrast

Helle und dunkle Bereiche des Bildes sollten klar erkennbar sein, ohne dass dabei Details verloren gehen. Am besten stellt man zuerst die Helligkeit ein und passt danach den Kontrast an. Bei optimaler Einstellung sind auch Graubereiche gut erkennbar und helle Flächen strahlen nicht übermäßig.

Farbe und Farbtemperatur

Ein TV-Bild mit knalligen Farben sieht zunächst meist recht brillant und satt aus. Wenn die Farben jedoch so grell sind, dass man keine Farbabstufungen mehr sieht, kann das Sehen anstrengend werden. Verringern Sie in diesem Fall die Farbsättigung ein wenig.

Auch die Farbtemperatur des Bildes wirkt sich auf den Fernsehgenuss aus. Ein Bild mit starkem Rotanteil wirkt etwas zu warm. Zuviel Blau macht das TV-Bild hingegen deutlich kälter. In den Farbeinstellungen kann der User auch diese Farbstiche korrigieren.

Voreinstellungen

Damit der Nutzer nicht viel Zeit damit verbringen muss, an den verschiedenen Farb- und Kontrastreglern zu drehen, weisen viele Fernsehgeräte Voreinstellungen auf. Ähnlich wie Filter bei einer Fotokamera kann der Nutzer damit die Optik mit einem Knopfdruck anpassen. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn der 24-Zoll-Fernseher als Monitor für den PC oder die Konsole dienen soll.

Fragen & Antworten

Wie viel kostet ein 24-Zoll-Fernseher?

Der Preis für einen Fernseher richtet sich in den meisten Fällen nach der Größe des Bildschirms und Extra-Funktionen wie 3D-Fähigkeit. Ein kleiner 24-Zoll-TV ist für 200 bis 300 Euro zu haben.

Wie groß ist der ideale Sitzabstand bei 24-Zoll-Fernsehern?

Um den passenden Standort für den TV im Zimmer zu finden, sind die gängigen Faustregeln für den idealen Sitzabstand hilfreich. Bei einer HD-Auflösung empfiehlt sich folgende Gleichung:

Größe des TV-Gerätes in Zentimetern (Bildschirmdiagonale) x 2,5 = optimaler Sitzabstand zum Fernseher in Zentimetern.

Bei einem 24-Zoll-Fernseher wären das etwa 1,5 Meter.

Ist ein 24-Zoll-Fernseher für das Wohnmobil geeignet?

Aufgrund der geringen Maße gehören die TV-Minis natürlich in die engere Auswahl, wenn es um die Technik-Ausstattung im Wohnmobil geht. Allerdings ist nicht jedes Gerät optimal. Wer einen 24-Zoll-Fernseher für das Wohnmobil sucht, muss unbedingt darauf achten, dass bei dem Wunschgerät ein 12V-Anschluss zur Stromversorgung vorhanden ist. Dann kann der Fernseher problemlos an das Bordnetz angeschlossen werden.

Mein Traumfernseher hat keinen Bluetooth-Abschluss. Kann ich das Gerät mit Bluetooth aufrüsten?

Ja, es ist möglich, einen Bluetooth-Anschluss zu ergänzen. Im Handel erhältliche Bluetooth-Sender sind dafür die Lösung. Der Sender wird über den Kopfhörer-Anschluss oder den digital-optischen Audio-Ausgang mit dem Fernseher verbunden und sendet das Tonsignal an das gekoppelte Bluetooth-Gerät. Bei der Kaufentscheidung sollte der Käufer daher darauf achten, welcher Audio-Ausgang am TV-Gerät vorhanden ist. Dann kann ein Bluetooth-Speaker oder Bluetooth-Kopfhörer für besseren Klang sorgen.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von 24-Zoll-Fernsehern. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Über die letzten Jahre haben sich in der Test-Datenbank der Stiftung Warentest insgesamt 430 Fernseher angesammelt. Alle Modelle in den Tests der Stiftung Warentest werden im Hinblick auf das Bild, den Ton, die Handhabung, die Vielseitigkeit und die Umwelteigenschaften getestet. In puncto Bildqualität kam es den Testern insbesondere auf folgende Kriterien an:

  • das Fernsehen über Satellit
  • das Fernsehen über Kabel
  • das Fernsehen über Antenne
  • das Fernsehen über die HDMI-Schnittstelle
  • das Fernsehen über UHD
  • die Wiedergabequalität von Fotos
  • das Bild bei schnellen Bewegungen
  • die Veränderungen je nach Betrachtungswinkel
  • die Eignung für helle Umgebungen

Bezüglich der Handhabung prüften die Tester

  • die Gebrauchsanleitung und die integrierten Hilfen
  • die Installation und die Anschlüsse
  • die Benutzerführung im Bildschirmmenü
  • der tägliche Gebrauch
  • die Handhabung der elektronischen Programmzeitschrift
  • die Verwendung der USB-Anschlüsse
  • die Fernbedienung
  • die Bedienung am Gerät
  • die Aufnahmefunktionen
  • die Einbindung ins Netzwerk

Testsieger im Bereich der 24-Zoll-Fernseher ist der Philips 24PFS5863 für 255 Euro mit der Testnote 3,3. Als einziger 24-Zoll-Fernseher im Test erhielt er das Testurteil „Befriedigend“. Der Großteil der Testmodelle wird lediglich mit einem „Ausreichend“ bewertet. So landeten der Panasonic TX-24DSW504 für 330 Euro und der Philips 24PFS5231 für 259 Euro jeweils mit der Testnote 3,6 auf dem zweiten Platz. Die Bronzemedaille staubte der Panasonic TX-24DW334 für 207 Euro ab. Ein Fernseher erhielt sogar das Testurteil „Mangelhaft“: Der Dyon Live 24C schwächelte insbesondere bei seiner Tonqualität, aber auch hinsichtlich der Umwelteigenschaften.