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Beamer

Beamer Vergleich 2018

Beamer
Epson EH-TW6700W
Beamer
Optoma HD142X
Beamer
BenQ W1090
Beamer
Acer H5382BD
Beamer
BenQ TH683
Beamer
BenQ TH530
Beamer
LG PH30JG
Beamer
Epson EH-TW6700W
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Optoma HD142X
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BenQ W1090
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Acer H5382BD
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BenQ TH683
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BenQ TH530
Beamer
LG PH30JG
Modell
Epson EH-TW6700W
Optoma HD142X
BenQ W1090
Acer H5382BD
BenQ TH683
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Vergleichsergebnis
sehr gut1,4
201808
sehr gut1,4
201805
sehr gut1,4
201805
gut1,5
201808
gut1,5
201808
gut1,5
201807
gut1,6
201807
Kundenbewertung (bei Amazon)
keine Bewertungen
32 Bewertungen
27 Bewertungen
keine Bewertungen
keine Bewertungen
118 Bewertungen
9 Bewertungen
ALLGEMEINE MERKMALE
Maße
15,7 x 30,4 x 41 cm
9,6 x 23 x 29,8 cm
10,2 x 21,5 x 34,6 cm
9,8 x 21,4 x 31,5 cm
10 x 22 x 37 cm
10 x 22 x 37 cm
8,5 x 14,6 x 36,5 cm
Farbe
Weiß
Schwarz
Weiß
Weiß
Weiß
Weiß
Weiß
Gewicht
7 kg
2,4 kg
2,7 kg
2,9 kg
3 kg
2 kg
0,4 kg
Leistung
250 W
195 W
210 W
195 W
210 W
270 W
PRODUKTEIGENSCHAFTEN
3D-Umwandlung
Auflösung
1920 x 1080 Pixel
1920 x 1080 Pixel
1920 x 1080 Pixel
1280 x 720 Pixel
1920 x 1080 Pixel
1920 x 1080 Pixel
1280 x 720 Pixel
HDMI-Anschluss
VGA-Anschluss
Lautstärke maximal
36 dB
26 dB
29 dB
31 dB
34 dB
33 dB
22 dB
Lichtleistung
3000 lm
3000 lm
2000 lm
3300 lm
3200 lm
3200 lm
250 lm
Kontrast
70000 : 1
23000 : 1
10000 : 1
20000 : 1
10000 : 1
10000 : 1
100000 : 1
Full HD
Bluetooth-fähig
Anzahl Brillen inklusive
0
0
Fernbedienung
Batterien inklusive
Handbuch
Aufbewahrungstasche
Lautsprecher
Lebensdauer Lampe
3500 h
5000 h
3000 h
10000 h
3500 h
4000 h
30000 h
Projektionsdiagonale minimal
29,9 Zoll
28 Zoll
26 Zoll
59,8 Zoll
59,8 Zoll
20 Zoll
Projektionsdiagonale maximal
332 Zoll
305 Zoll
405,5 Zoll
300 Zoll
300 Zoll
100 Zoll
Vorteile
  • Umwandlung von 2D- zu 3D-Bild
  • Integrierte Bluetooth-Funktion
  • Full HD bei diesem Modell vorhanden
  • Zusätzliche Aufbewahrungstasche ermöglicht die problemlose Mitnahme des Artikels
  • Verfügt über Full HD
  • Modell mit Full HD
  • Umwandlung von 2D- zu 3D-Bild
  • Inklusive Aufbewahrungstasche für das perfekte Verstauen des Artikels
  • Verfügt über Full HD
  • Verfügt über Full HD
  • Modell mit Full HD
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Beamer-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Beamer sind eine interessante Alternative zu Flatscreen-TVs
  • Heimkino-Beamer haben andere Stärken als liräsentations-Beamer
  • Schon günstige Mittelklasse-Geräte können 3D
  • Die Investition in eine gute Leinwand lohnt sich

Geräteklassen

Beamer sind faszinierende Geräte. Dem Zauber des „Malens“ mit Licht kann sich fast niemand entziehen. Sie verwandeln das Wohnzimmer oder den Hobbykeller in ein Heimkino. Gamer tauchen ganz in die Spielwelt ein, wenn der Videoprojektor sie in Lebensgröße an die Wand projiziert, und portable, akkubetriebene Geräte ermöglichen es, an beinahe jedem Ort optisch beeindruckende Präsentationen zu zeigen. Wer einen Mini-Projektor für das Smartphone dabei hat, ist bestens gerüstet für einen spontanen Foto- und Videoabend mit Freunden und Familie.

Die Hersteller haben eine Vielzahl von Beamern für unterschiedliche Einsatzwecke und Ansprüche entwickelt. Die Preisspanne der Geräte reicht von weniger als 100 Euro bis hin zu Beträgen im hohen vierstelligen Bereich.

LED Beamer

Ein typischer LED-Beamer.

So schön diese Vielfalt auch ist, Kaufinteressierte stellt sie vor Herausforderungen. Es ist nicht einfach, im Dschungel aus technischen Fachbegriffen und Marketingbezeichnungen den Überblick zu bewahren. Das gekaufte Gerät soll weder mit einer unzureichenden Leistung enttäuschen noch unnötig teuer sein. Konsumenten, die sich ein wenig Wissen aneignen, fällt es deutlich leichter, den richtigen Videoprojektor für ihre Zwecke zu finden.

Wofür will ich den Beamer verwenden und wo will ich ihn aufstellen? Das sind die wichtigsten Fragen, zu denen sich Käufer Gedanken machen sollten. Schließlich muss ein Projektor, der im vollständig verdunkelten Kellerheimkino montiert ist, ganz andere Anforderungen erfüllen als ein Gerät, das im mobilen Einsatz an Orten mit eher schlechten Lichtbedingungen Präsentationen an die Wand wirft.

Beamer für das Heimkino

Bei Videoprojektoren für das Heimkino kommt es auf eine optimale Bildqualität mit hoher Auflösung und guten Kontrasten an. Wichtig ist auch, dass das Gerät nicht durch laute Betriebsgeräusche vom Filmgenuss ablenkt. Die Reaktionszeit sowie Größe und Gewicht spielen hingegen eine untergeordnete Rolle. Wenn sich das Heimkino an einem Ort befindet, der gut abgedunkelt werden kann, ist es zudem irrelevant, ob der Beamer auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine hervorragende Bildqualität bietet.

Gerade bei Heimkinoprojektoren ist die preisliche Spannbreite groß. Der Markt bietet sowohl kostengünstige Einsteigergeräte als auch teure High-End-Beamer. Im hochpreisigen Segment dürfen Kunden Extras wie 3D-Technologie und 4K-Auflösung erwarten. Leinwandbreiten von bis zu sieben Metern sind möglich – damit kann kein Flatscreen-Fernseher mithalten.

Wohnzimmer mit Beamer Leinwand

Mit der richtigen Ausstattung kommt im Wohnzimmer echte Kino-Atmosphäre auf.

Auch bei günstigen Geräten erwarten Filmliebhaber mindestens HDTV-Auflösung. Da Beamer für das Heimkino in der Regel festmontiert sind, dürfen sie gerne größer und schwerer sein als tragbare Mini-Projektoren. Sie sollen bei der Bildqualität keine Kompromisse machen, auch wenn das auf Kosten der Miniaturisierung geht. Gute Heimkino-Projektoren sind auch für das Gaming bestens geeignet. Wer vorhat, seinen Film-Beamer auch dafür einzusetzen, sollte allerdings auf möglichst gute Reaktionszeiten achten, denn bei schnellen Action-Games ist die Bewegungsunschärfe eines langsamen Projektors (oder Monitors) sehr störend.

Für das Heimkino kommt sowohl die DLP- als auch die LCD-Technologie in Betracht. DLP-Beamer zeichnen sich durch eine hohe Lichtstärke und gute Kontraste aus. Sie haben sattere Schwarztöne als LCD-Beamer. Ihr Nachteil ist allerdings der sogenannte Regenbogeneffekt, den manche Betrachter als störend empfinden. Bei hochwertigen Geräten tritt diese Bildstörung nur in geringem Maße auf, ganz verhindern lässt sie sich allerdings nicht.

LCD-Beamer glänzen hingegen mit einer besonders natürlichen Farbgebung und haben keinen Regenbogeneffekt. Allerdings weisen sie schlechtere Kontrastwerte als DLP-Beamer auf und erzeugen daher keine so dunklen Schwarztöne. Ein weiterer Nachteil ist der sogenannte Fliegengittereffekt. Technikbedingt ist jeder Pixel von einem dunklen Rand umgeben, was vor allem bei Projektionen mit großer Bilddiagonale stört. Bei höheren Auflösungen und somit kleineren Pixeln ist dieser Effekt weniger sichtbar.

Beamer für Präsentationen

Beamer, die für Präsentationen eingesetzt werden, sollten möglichst lichtstark sein, denn die schummrige Atmosphäre, die beim Filmgenuss im heimischen Wohnzimmer herrscht, ist bei Vorträgen meistens nicht gewünscht. Auch auf ein gutes Kontrastverhältnis sollten Käufer achten. Mit einer Lichtstärke von mindestens 2.500 ANSI Lumen und einem Kontrastverhältnis ab 5.000:1 erzeugen die Projektoren auch in lichtdurchfluteten Räumen klare, gut erkennbare Bilder.

Beamer im Meeting

Im Meeting hilft der Beamer, Daten anschaulich zu präsentieren.

Neben der Lichtstärke ist das Gewicht eines mobilen Präsentations-Beamers ein entscheidendes Kriterium. Während ein Heimkino-Projektor zehn Kilogramm und mehr wiegen darf, sollte ein Gerät für Präsentationen auf maximal drei Kilogramm kommen, wenn es nicht fest an einem Standort montiert ist.

Die Auflösung ist bei Beamern für Präsentationen sekundär. Full HD ist zwar nett, aber auch 800 x 480 Pixel sind noch ausreichend. Die ultrahohe 4K-Auflösung wird für diesen Einsatzzweck nicht benötigt. Auch 3D-Funtionen sind überflüssig. Relevant werden diese Features nur, falls der Nutzer das Gerät auch für die Wiedergabe von Filmen verwenden möchte.

Da Präsentationen auf unterschiedlichen externen Medien gespeichert sein können, sollte ein Präsentations-Beamer über möglichst viele Schnittstellen verfügen. Es sollte mindestens einen HDMI-, DVI-, VGA- und USB-Anschluss haben. Auch die Unterstützung der drahtlosen Standards Bluetooth und WLAN ist sehr wünschenswert. Speicherkartenslots für SD-Karten können praktisch sein, wenn Bilder von einer Digitalkamera gezeigt werden.

Spezielle Beamer: Mini-Beamer und 4K-Geräte

Eine Klasse für sich bilden portable Mini-Beamer. Sie wiegen meistens weniger als ein Kilogramm und sind das perfekte Zubehör für das Smartphone. Günstige Geräte dieser Klasse sind bereits für weniger als 100 Euro zu haben. Die Auflösung dieser preiswerten Mini-Beamer ist aber nur gering. Mit den 320 x 240 Pixeln, die Geräte im untersten Preissegment haben, taugen sie zwar als interessantes Gimmick, aber kaum für die ernsthafte Nutzung.

Etwas bessere Produkte mit einem Preis von knapp unter hundert Euro haben eine native Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Damit wird das Ansehen von Filmen und Fotos zum Vergnügen. Auch für Präsentationszwecke lassen sie sich gut einsetzen. Anwender, die für wenig Geld einen alltagstauglichen Allround-Beamer erwerben wollen, werden in dieser Preisklasse fündig.

https://www.youtube.com/watch?v=3hG8C3ScMq8

Auch ein günstiger Beamer kann sein Geld wert sein.

Doch nicht alle Mini-Projektoren sind günstige Einsteigergeräte. Höherwertige Geräte in dieser Klasse glänzen mit einer hohen Helligkeit und Android-Betriebssystem. Auch Extras wie eingebaute Akkus und 3D-Kompatibilität sind bei gut ausgestatteten Mini-Beamern zu finden.

Am anderen Ende der Preisskala befinden sich Projektoren mit 4K-Auflösung. Bei dieser auch als UHD (Ultra High Definition) bezeichneten Auflösung besteht ein Bild aus 3.840 mal 2.160 Bildpunkten. Anwender dürfen sich also auf ein Bild mit extremer Detailschärfte freuen, sofern sie bereit sind, den hohen Preis von üblicherweise mehr als 1.000 Euro für so ein Spitzengerät zu bezahlen.

4K-Projektoren sind auch deshalb so teuer, weil sie noch relativ neu auf dem Markt sind. Die Preise sinken aktuell (Mitte 2018) recht schnell, daher kann es sich für Interessierte lohnen, mit dem Kauf einige Monate zu warten. Damit 4K-Beamer ihre Stärken ausspielen können, muss auch das Ausgangsmaterial in hoher Auflösung vorliegen. Geeignet sind Blu-Ray-Disks im UHD-Format beziehungsweise Streams in entsprechender Qualität.

3D ja oder nein?

Dreidimensionale Bildwiedergabe ist eine der neuesten Innovationen bei Fernsehgeräten und Video-Beamern. Solche Projektoren erzeugen mit 3D-Filmen auf Blu-ray im heimischen Wohnzimmer ein dreidimensionales Filmerlebnis wie im Kino. Selbstverständlich eignen sich 3D-Beamer auch zum Abspielen herkömmlicher 2D-Filme. Da 3D-Beamer mittlerweile nur unerheblich teurer sind als herkömmliche 2D-Geräte, ist ihre Anschaffung für alle Käufer empfehlenswert, die sich einen zukunftstauglichen Heimkino-Projektor zulegen möchten.

Cinema Projector

Die 3D-Brille ist für den dreidimensionalen Filmgenuss unentbehrlich.

Wer sich für 3D-Beamer interessiert, findet zwei unterschiedliche Bezeichnungen vor: 3D Ready und Full 3D. Beamer, die nur 3D Ready sind, haben zwar einen Anschluss für den Transmitter, der die Daten an die 3D-Brille überträgt, dieser muss jedoch zusätzlich erworben werden. Bei Full-3D-Beamern hingegen ist der Transmitter schon integriert. Shutter-Brillen sind bei beiden Standards nicht im Lieferumfang enthalten. Da die Hersteller verschiedene Techniken für diese Brillen verwenden, ist es beim Kauf wichtig, darauf zu achten, dass sie mit dem eigenen Beamer kompatibel sind.

Beamer oder Flatscreen?

Beamer gelten seit einigen Jahren als echte Alternative zu Flatscreen-TVs. Beide sind vor allem Bildausgabegeräte. Mit einem externen Receiver für den SAT- oder Kabelempfang ist auch der Projektor voll fernsehtauglich. Für Smart-TV-Funktionen werden Videoprojektoren genauso wie Fernsehgeräte per HDMI-Port mit den Streaming-Sticks und Boxen der Marktführer Amazon, Apple und Google verbunden.

Flatscreen an der Wand

Im ausgeschalteten Zustand ist ein Flatscreen-TV einfach nur ein unansehnlicher, schwarzer Klotz.

In Deutschland werden allerdings immer noch deutlich mehr Fernseher als Beamer verkauft. Dabei können Heimkino-Projektoren einige handfeste Vorteile für sich verbuchen. Während ein Flatscreen-TV im ausgeschalteten Zustand mit einer riesigen, schwarzen Fläche den Raum dominiert, ist ein Beamer relativ unauffällig, so lange er nicht in Betrieb ist. Eine Leinwand ist flexibler als ein wuchtiger Fernseher. Aufrollbare Modelle ermöglichen die Doppelnutzung von vertikalen Flächen und können beispielsweise vor einem Fenster oder Bücherregal montiert werden. Ein weiteres Plus von Beamern ist die Bildgröße, mit der Fernsehgeräte nicht mithalten können.

Ein Nachteil von Videoprojektoren ist ihre relativ komplizierte Installation. Während Fernsehgeräte direkt nach dem Auspacken voll funktionsfähig sind, gilt es beim Videoprojektor zuerst die Kabel für die Verbindung mit Soundanlage und externem Receiver unauffällig im Raum zu verlegen. Meistens wird der Projektor an einer Deckenhalterung befestigt. Sobald das Setup steht, geht es an die Feinabstimmung des Bildes.

Für die Installation des Beamers sollten Käufer mindestens einen halben Arbeitstag einplanen. Wer sich das nicht zutraut oder sich die Arbeit ersparen möchte, kann jemand damit beauftragen. Spezialfirmen übernehmen sogar den gesamten Prozess, von der Planung des Heimkinos bis zur Umsetzung beim Kunden.

Ob ein Beamer oder ein Flatscreen-Fernseher besser ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Beide Geräte haben Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für das eine oder das andere hängt vor allem von persönlichen Vorlieben und von den räumlichen Voraussetzungen am Aufstellort ab.

  Vorteile Nachteile
Beamer
  • Kommt dem echten Kino-Erlebnis sehr nahe
  • Fällt im ausgeschalteten Zustand kaum auf
  • Größere Bilddiagonale
  • Natürlichere Farbwiedergabe
  • Variable Bildgröße
  • Komplizierte Installation
  • Schlechtes Bild bei Tageslicht
  • Störendes Lüftergeräusch
  • Teure Ersatzlampen
Flatscreen-TV
  • TV-Empfänger integriert
  • Eingebaute Lautsprecher
  • Einfache Montage
  • Gutes Bild auch in heller Umgebung
  • Bessere Schwarzwerte
  • Dominiert auch ausgeschaltet den Raum
  • Schwer und wuchtig
Vor- und Nachteile von Beamer und Flatscreen-TVs

Videoprojektor-Technologien

Zwei Beamer-Technologien haben sich am Markt durchgesetzt, die beide Vor- und Nachteile haben. Bei LCD-Beamern wird das Licht durch einen kleinen, durchsichtigen LCD-Display geleitet; es handelt sich im Prinzip um die selbe Technik, die auch bei LCD-Bildschirmen zum Einsatz kommt. Bei DLP-Beamern hingegen färbt ein winziges Farbfilterrad jeden einzelnen Pixel ein.

Auch die verwendete Lichtquelle stellt ein wichtiges Unterscheidungskriterium dar. Neben Glühlampen, die nach einigen Tausend Betriebsstunden ausgetaucht werden müssen, werden langlebige LED-Lampen immer beliebter.

DLP-Beamer

Die DLP-Technik (Digital Light Procession) war ursprünglich nur in Oberklasse-Beamern zu finden, mittlerweile sind entsprechende Geräte aber deutlich erschwinglicher. Sie zeichnen sich durch besonders gute Kontraste und sehr dunkle Schwarzwerte aus. Ihr Nachteil ist allerdings, dass Nutzer bei schnellen Bewegungen von hellen Objekten vor einem dunklen Hintergrund Farbschlieren wahrnehmen, da sich das Bild von DLP-Projektoren aus Einzelbildern in den Grundfarben zusammensetzt. Diese Bildstörung wird Regenbogeneffekt genannt.

DLP-Projektoren sind in der Regel größer und lauter als solche mit LCD-Technik. Diese Geräte sind ab wenigen hundert Euro zu haben, preislich sind die Grenzen nach oben hin offen. Auch professionelle Projektoren für Kinos verwenden üblicherweise die DLP-Technik.

LCD-Beamer

Beamer mit LCD-Technik (Liquid Crystal Display) sind DLP-Geräten mittlerweile in fast allen Bereichen ebenbürtig. Ihre Schwarztöne sind nicht ganz so dunkel, dafür zeichnen sie sich aber durch eine natürliche Farbwiedergabe aus. Der Regenbogeneffekt ist bei diesen Geräten ausgeschlossen. Ihr Bild hat jedoch eine andere Eigenheit, die manche Betrachter stört: Die Begrenzungen zwischen den einzelnen Pixeln sind recht deutlich sichtbar. Dieser Fliegengittereffekt ist umso auffallender, je niedriger die Auflösung und je größer die Projektionsfläche ist. Bei hochauflösenden Projektoren stört er kaum.

Viele tragbare Mini-Beamer in der Preisklasse unter hundert Euro verwenden LCDs. Es sind aber auch große Modelle für den stationären Einsatz mit dieser Technik erhältlich.

LED oder Glühlampe?

Unabhängig davon, ob ein Beamer mit DLP- oder LCD-Technik funktioniert, kann er als Lichtquelle entweder eine Glühlampe oder eine LED verwenden. Ursprünglich wurden für Videoprojektoren immer spezielle Halogen-Glühlampen verwendet. Diese haben eine Lebensdauer von einigen Tausend Stunden und müssen dann ersetzt werden. Eine Lampe kostet je nach Hersteller oft hundert Euro und mehr. Besitzer solcher Beamer müssen damit rechnen, dass etwa einmal pro Jahr die Anschaffung einer teuren Ersatzlampe fällig ist.

LED-Lampen haben einige Vorteile. Der wichtigste ist ihre deutlich längere Lebensdauer von rund 50.000 Stunden. Üblicherweise werden sie während der gesamten Benutzungsdauer des Beamers nie ersetzt. Zudem arbeiten sie effizienter. Für dieselbe Helligkeit verbrauchen sie deutlich weniger Strom als eine Glühlampe. Das bedeutet auch, dass weniger Wärme als Nebenprodukt entsteht und somit die Lüfter von LED-Beamern relativ leise arbeiten. All diesen Vorteilen steht allerdings ein entscheidender Nachteil entgegen: Die maximale Lichtleistung, die sich mit LEDs realisieren lässt, beträgt etwa 3.500 Lumen. Wer einen helleren Projektor haben möchte, muss zu Modellen mit Halogenlampen greifen.

Die wichtigsten technischen Daten

Kaum zu glauben, auf wie viele technische Details beim Beamer-Kauf geachtet werden muss! Interessierte werden mit ellenlangen Datenblättern konfrontiert. Ein wenig Wissen über die wichtigsten Begriffe und Kennzahlen macht es aber einfach, sich anhand der Daten einen Eindruck von den Fähigkeiten eines Geräts zu verschaffen.

Auflösung

Die Auflösung gibt an, aus wie vielen Pixeln sich ein Bild zusammensetzt. Je mehr Pixel, desto schärfer und detailreicher wirkt das Bild. Zur Falle für Käufer kann werden, dass Hersteller gerne mit einer „unterstützten Auflösung“ werben, die weit über der tatsächlich vom Gerät darstellbaren Pixelzahl liegt. Wenn ein Gerät beispielsweise „1080p“ (also eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln) „unterstützt“, bedeutet das nur, dass es ein Eingangssignal mit dieser Auflösung verarbeiten kann. Der entscheidende Wert ist allerdings die „native Auflösung“, die angibt, aus wie vielen Pixeln sich das projizierte Bild tatsächlich zusammensetzt.

Die Tabelle gibt einen Eindruck von verbreiteten Auflösungen und wofür sie eingesetzt werden:

Auflösung Pixel Seiten-
verhältnis
Verwende für
PAL 768 x 576 4:3 analoges Fernsehen in Europa
WVGA 800 x 480 5:3 günstige Beamer
DVD-Video, DVB 720x576 16:9 DVDs, digitales Fernsehen
HDTV („720p“) 1.280 x 720 16:9 Fernsehen mit hoher Auflösung
Full HD („1080p“) 1.920 x 1.080 16:9 Maximale Auflösung einer gewöhnlichen Blu-ray-Disc
UHD-1 (4K) 3840 × 2160 16:9 Ultra HD Blu-ray, Streamingdienste
UHD-2 7.680 x 4.320 16:9 kaum Inhalte verfügbar
Die wichtigsten Auflösungen bei Beamern

Für alle Einsatzzwecke sollte ein Beamer mindestens eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln aufweisen. Diese Auflösung ist bei günstigen Einsteigergeräten häufig zu finden. Ein solcher Projektor ist sowohl für Präsentationen als auch zum Ansehen von Filmen und Videos geeignet. Wer höhere Anforderungen an die Bildqualität stellt, sollte sich nach einem Modell mit einer Auflösung ab 1.280 x 720 Pixel umsehen. Diese Geräte sind immer noch relativ erschwinglich und bieten einen sehr guten Kompromiss aus Preis und Leistung.

Für anspruchsvolle Film-Fans mit etwas größerem Budget kommt natürlich nur Full HD in Frage. Auch 4K-Geräte sind mittlerweile erschwinglich, kosten aber immer noch mindestens 1.000 Euro und teilweise deutlich mehr. Um sie auszureizen, ist Filmmaterial mit entsprechend hoher Auflösung nötig, und das ist momentan noch rar. Neben Ultra-HD-Blu-ray-Discs kommen vor allem Streaming-Dienste in Frage, die einige wenige Serien und Filme in 4K-Qualität anbieten.

Lichtstärke

Neben der Auflösung ist die Lichtstärke eines der wichtigsten Kriterien für die Leistungsfähigkeit und damit auch den Preis eines Videoprojektors. Sie wird in ANSI-Lumen gemessen. Lumen ist die Maßeinheit für den Lichtstrom, der Zusatz „ANSI“ besagt, dass die Lichtstärke des Beamers nach den Vorgaben des American National Standard Institute getestet wurde.

Je größer das projizierte Bild ist und je heller die Umgebung, desto mehr Lumen sind nötig, um eine gut sichtbare Projektion zu erzeugen. Wer auf der Suche nach einem Beamer ist, kann sich an folgenden Richtwerten orientieren:

  • Generell ungeeignet: weniger als 100 Lumen pro Quadratmeter
  • Gut abgedunkelte Räume (lichtdichte Vorhänge): 100 bis 250 Lumen pro Quadratmeter
  • Geringe Abdunklung (normale Vorhänge): 250 bis 500 Lumen pro Quadratmeter
  • Helle Räume und im Freien: mehr als 500 Lumen pro Quadratmeter

Eine Projektion mit einer Bilddiagonale von 100 Zoll hat beispielsweise eine Projektionsfläche von 3,1 Quadratmetern. Dafür ist in einem gut abgedunkelten Raum ein Projektor mit mindestens 310 ANSI-Lumen erforderlich. Ohne Abdunklung stellen 1550 ANSI-Lumen das Mindestmaß dar. Auch günstige Geräte schaffen heute mehr als 1.500 Lumen. Weniger sollten es nicht sein, da das die Verwendungsmöglichkeiten des Projektors zu stark einschränken würde.

Mit 2.500 bis 3.500 ANSI-Lumen ist der Projektor auch für große Bilder in hellen Umgebungen sehr gut gerüstet. Größere Lumen-Werte sind selten. Sie sind normalerweise nur bei extrem hochwertigen Geräten mit Preisen im mittleren vierstelligen Bereich zu finden.

Kontrast

Außer der Auflösung hat der Kontrast den größten Einfluss darauf, wie scharf und detailgetreu die Darstellung eines Beamers wirkt. Der Kontrastwert beschreibt den maximal darstellbaren Helligkeitsunterschied: Je höher der Kontrast ist, desto heller sind die hellen Bildbereiche und desto dunkler die dunklen. Bei schlechten Kontrastwerten wirkt das Bild verwaschen, Schwarz ist allenfalls dunkelgrau und Weiß nur hellgrau.

Der Kontrast wird als Verhältnis der Helligkeit des hellsten Bildpunktes zur Helligkeit des dunkelsten Bildpunktes angegeben. Ein Kontrast von 1.000:1 bedeutet also, dass ein weißer Pixel tausendmal heller dargestellt wird als ein schwarzer Pixel.

Heutige Projektoren haben meistens sehr gute Kontrastwerte. Kontrastverhältnisse von 10.000:1 und mehr sind durchaus üblich. Ein Kontrast in dieser Größenordnung lässt nichts zu wünschen übrig. Weitere Steigerungen bieten kaum eine wahrnehmbare Verbesserung der Bildqualität. Ein Kontrast von weniger als 5.000 führt hingegen zu sichtbaren Einbußen bei Farbbrillanz und Schärfe.

Vergleich Kontrast

Der Unterschied zwischen niedrigen und hohen Kontrastwerten.

Lautstärke

In diesem Punkt geht es nicht um die Lautstärke der eingebauten Lautsprecher, sofern vorhanden, sondern um die störenden Betriebsgeräusche von Beamern. Die hellen Lampen der Geräte erhitzen sich stark und müssen mit Lüftern gekühlt werden. Diese sind hauptverantwortlich für die Geräuschentwicklung von Videoprojektoren. Völlig geräuschlose Modelle sind nicht verfügbar, allerdings gibt es leise Geräte mit weniger als 20 Dezibel. Je nach  Umgebungslautstärke ist dieser niedrige Geräuschpegel nicht wahrnehmbar oder zumindest kaum störend.

Die durchschnittliche Geräuschentwicklung bei Beamern beträgt rund 30 Dezibel. Das entspricht in etwa den Lüftergeräuschen eines Laptops und geht kaum über die Umgebungsgeräusche in einem ruhigen Zimmer hinaus. Viel lauter sollte ein Videoprojektor allerdings nicht sein. Die Dezibel-Skala steigt nämlich nicht linear an, sondern exponentiell. Drei Dezibel mehr bedeuten bereits eine Verdoppelung der Lautstärke. Bei 40 bis 50 Dezibel ist bereits die Lautstärke eines normalen Gesprächs erreicht, was für ungetrübten Filmgenuss zu viel ist und auch bei Präsentationen stört.

Optische Funktionen

Die optischen Funktionen eines Projektors sorgen dafür, dass das Bild scharf, verzerrungsfrei und in der richtigen Größe auf der Leinwand zu sehen ist. Wer sich ein wenig mit Fotografie auskennt, dem dürften sie bekannt vorkommen, denn der optische Aufbau eines Projektors unterscheidet sich nicht wesentlich von dem einer Kamera. Während bei der Kamera das Licht von außen durch die Linse auf den Film oder Sensor fällt, projiziert es der Beamer durch die Linse auf die Leinwand. Das Abbild auf der Leinwand entspricht also dem Bild auf dem Kamerasensor.

Fokus

Ohne eine Fokuseinstellung kommt kein Projektor aus. Sie sorgt dafür, dass das Bild scharf gestellt wird. Würde sie fehlen, könnte der Abstand zur Leinwand nicht verändert werden, da dann das Bild nur aus einer bestimmten Entfernung scharf wäre.

Zoom

Ein Zoomobjektiv macht es möglich, dass das Bild vergrößert oder verkleinert werden kann, ohne die Entfernung des Beamers zur Leinwand zu ändern. Diese Funktion ist normalerweise nur in Premium-Geräten verbaut. Grundsätzlich sind teurere Geräte flexibler und haben einen größeren Zoombereich.

Lens Shift

Die Lens-Shift-Funktion (Linsenverstellung) dient zur Korrektur von Trapezverzerrungen, die entstehen, wenn der Projektor nicht genau mittig vor der Leinwand steht. Diese wichtige Funktion fehlt leider bei vielen günstigen Geräten. Auch höherwertige Projektoren haben meistens nur die wichtigere vertikale Lens-Shift-Funktion. Ist ein Gerät damit ausgestattet, kann es auch an der Decke montiert werden, ohne dass das Bild verzerrt wird. Auf horizontales Lens Shift hingegen können die meisten Anwender gut verzichten. Wenn überhaupt ist es nur in absoluten Oberklasse-Projektoren zu finden.

Trapezverzerrung

Trapezverzerrung in Abhängigkeit von der Position des Projektors

Keystone-Korrektur

Die Keystone-Korrektur ist sozusagen die Billigvariante von Lens Shift und in fast jedem Beamer eingebaut. Auch hier geht es um die Korrektur von Trapezverzerrungen. Anders als bei der Lens-Shift-Funktion erfolgt sie jedoch nicht optisch, sondern digital. Das Bild wird im Projektor umgerechnet, um der Verzerrung entgegenzuwirken. Pixel am Rand bleiben dadurch jedoch schwarz, was zu einem Verlust von Auflösung und Helligkeit führt.

Bei den meisten Beamern sorgt ein Lage-Sensor dafür, dass sich die Keystone-Korrektur automatisch zuschaltet, wenn das Gerät geneigt montiert wird. Falls es irgendwie möglich ist, sollten Nutzer darauf verzichten und stattdessen den Trapez-Effekt durch die richtige Positionierung des Geräts vermeiden. Noch besser ist natürlich ein Beamer mit Lens-Shift. Er kann relativ frei im Raum platziert werden, ohne dass der Betrachter Einschränkungen der Bildqualität in Kauf nehmen muss.

Netzwerkfähigkeit und Anschlüsse

Bei Anschlüssen für die Übertragung von Bildsignalen wird grundsätzlich zwischen digitalen und analogen Schnittstellen unterschieden. Digitale Schnittstellen sind besser, weil sie eine störungsfreie Signalübertragung gewährleisten. Viele Projektoren haben zusätzlich einen USB-Anschluss und einen Karten-Slot, um Filme und andere Inhalte direkt von Speichermedien abzuspielen. Ein WLAN-Anschluss ermöglicht die Integration ins Heimnetzwerk und stellt die Verbindung ins Internet her. Mit Bluetooth lassen sich Peripheriegeräte wie Mäuse, Tastaturen, Fernsteuerungen und Lautsprecher verbinden.

Digitale Schnittstellen
  • HDMI: HDMI ist der modernste und wichtigste Anschluss. Das HDMI-Kabel überträgt sowohl das Bild- als auch das Tonsignal. Fast alle modernen Geräte unterstützen diesen Standard. Das gilt sowohl für Blu-ray- und DVD-Player als auch für Computer, Laptops, Tablets und beispielsweise den Amazon Fire TV Stick.
  • DVI: Die DVI-Schnittstelle überträgt nur ein Bild-, aber kein Tonsignal. Im Unterschied zu HDMI, das aus dem Bereich Unterhaltungselektronik kommt, ist DVI vor allem im Computerbereich zu finden, wird aber auch dort allmählich von HDMI abgelöst.
Analoge Schnittstellen
  • SCART: Dieser europäische Steckerstandard für Audio- und Videogeräte war lange Zeit dominierend und ist auch heute noch weit verbreitet. Er wird aber durch HDMI immer mehr zurückgedrängt. Auffällig sind seine relativ großen Stecker.
  • VGA: Der analoge Standard zum Anschluss von Computermonitoren wird heute noch bei vielen Geräten verwendet. Meistens wird er aber nur noch aus Gründen der Rückwärtskompatibilität verbaut. Fast alle neuen Geräte mit VGA-Anschluss verfügen zusätzlich über HDMI-Buchsen, die einfacher im Handling sind und ein besseres Bild liefern.
Speichermedien
  • USB: Ein USB-Anschluss ermöglicht es, Bilder und Videos auf USB-Sticks oder externen Festplatten direkt wiederzugeben.
  • SD-Karte: Kartenslots, meistens für SD- oder Micro-SD-Karten, sind hilfreich, wenn Fotos und Filme von digitalen Kameras oder Smartphones gezeigt werden.
Kabellose Schnittstellen
  • WLAN: Eine Drahtlose Netzwerkverbindung gehört zu den nützlichsten Schnittstellen eines Projektors. Dank drahtloser Screencast-Technologien wie Airplay, Miracast oder DLNA können Geräte wie Handys, Tablets und Laptops Medieninhalte über das WLAN direkt an den Projektor senden. Die WLAN-Schnittstelle sorgt auch für die Verbindung mit dem Internet, so dass Nutzer mit entsprechend ausgestatteten Beamern direkt auf Inhalte von Streamingdiensten und Mediatheken zugreifen können.
  • Bluetooth: Die wichtigste Funktion von Bluetooth bei Projektoren ist die kabellose Übertragung des Sound-Signals an Bluetooth-Lautsprecher. Bei einem Gerät mit Android-Betriebssystem lässt sich über Bluetooth auch eine Maus und eine Tastatur anschließen.

Das Beamer-Setup

Beim Aufstellen eines Videoprojektors gibt es einiges zu beachten. Jedes Modell hat einen vom Hersteller vorgesehenen Mindest- und Höchstabstand zur Leinwand. Werden diese Abstände nicht eingehalten, ist das Bild nicht scharf beziehungsweise nicht hell genug. Um ein unverzerrtes Bild zu erzeugen, muss das Gerät auch genau mittig vor der Leinwand platziert werden. Eine Höhenabweichung lässt sich allerdings meistens durch eine Keystone-Korrektur oder besser durch Lens-Shift beheben.

Soll der Beamer regelmäßig genutzt werden, empfiehlt sich die feste Montage, damit nicht vor jeder Benutzung alle Einstellungen erneut vorgenommen werden müssen. Ideal ist dafür die Befestigung an der Decke mittels einer Deckenhalterung. Dann steht das Gerät nicht im Weg und die Anwesenden können sich relativ frei im Raum bewegen, ohne durch das Bild zu laufen.

Halterungen für Videoprojektoren

Beamer an der Decke

Der beste Platz für den Beamer ist oft die Zimmerdecke.

Sowohl für die Wand- als auch für die Deckenmontage sind geeignete Halterungen verfügbar. Manche sind auch als Universalhalterungen ausgeführt, mit denen sich der Projektor sowohl an der Wand als auch an der Decke befestigen lässt. Bei allen Ausführungen ist es wichtig, dass der Projektor flexibel in alle Richtungen geschwenkt werden kann, um ihn perfekt auszurichten. Für Beamer, die nicht stationär aufgestellt werden, hat der Handel verschiedene Stative im Angebot. Eine weitere Option sind Projektionstische mit Rollen und einer neigbaren Platte.

Beamer-Leinwände

Nur mit einer guten Leinwand kann ein Videoprojektor sein volles Potential entfalten. Daher lohnt es sich nicht, hier zu sparen. Und noch etwas spricht für die Anschaffung einer hochwertigen Leinwand: Während die Technik selbst des besten Videoprojektors früher oder später als überholt gilt, hat eine gute Leinwand kein Ablaufdatum und lässt sich auch mit der nächsten und übernächsten Generation von Beamern problemlos nützen.

Mehr Gain ist nicht immer besser

Die wichtigste Kennzahl für Projektionsleinwände ist der Gain-Faktor. Er beschreibt das Reflexionsverhalten der Leinwand. Bei einem Gain von 1,0 wird das einfallende Licht gleichmäßig in alle Richtungen reflektiert. Auch seitlich sitzende Betrachter sehen noch ein helles Bild. Bei einem Gain von 2,0 hingegen wird nach vorne hin doppelt so viel Licht abgestrahlt wie zur Seite. Zuschauer, die mittig vor der Leinwand sitzen, sehen also ein doppelt so helles Bild; bei einem schrägen Betrachtungswinkel erscheint es hingegen dunkler.

Hohe Gain-Werte führen bei großen Leinwänden auch dazu, dass das Bild ungleichmäßig ausgeleuchtet wirkt. Nach außen hin erscheint es immer dunkler. Ein weiterer Effekt bei Leinwänden mit viel Gain ist, dass sie seitlich eintreffendes Licht weniger stark reflektieren. Das ist vorteilhaft, wenn der Raum nicht vollständig abgedunkelt werden kann. In Konferenz- und Vortragsräumen fällt die Entscheidung daher häufig zu Gunsten eines höheren Gain-Faktors aus. Im Heimkino-Bereich gelten hingegen Werte zwischen 0,75 und 1,5 als ideal.

Die Montage der Leinwand

Ein wichtiges Kriterium für die Wahl der Leinwand ist die Art ihrer Anbringung. Aus den alten Zeiten der Dia-Projektoren sind vielen noch tragbare Stativleinwände bekannt. Sie sind ideal, wenn der Projektor an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden soll.

Wenn der Projektor regelmäßig am selben Ort genutzt wird, sind fix installierte Leinwände die bessere Wahl. Mit einer speziellen Farbe (ScreenGoo) kann sogar die Wand als Leinwand genutzt werden. Rollleinwände, die an der Wand oder an der Decke befestigt werden, gehen den Mittelweg zwischen Bedienkomfort und Flexibilität. Sie lassen sie sich einfach aufrollen und fallen dann kaum auf. Besonders komfortabel sind motorbetriebene Modelle mit Fernsteuerung.

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