OK

Wichtig! Netzvergleiche.de verdient ggf. Geld, wenn Sie auf Links klicken. Unsere Wertungen bleiben davon unbeeinflusst. Weitere Informationen. Netzvergleiche.de benutzt Cookies zur Analyse des Nutzerverhaltens.

Systemkamera

Systemkamera Vergleich 2018

Systemkamera
Sony ILCE-6000L
Systemkamera
Sony Systemkamera
Systemkamera
Canon Systemkamera
Systemkamera
Sony DSC-HX60
Systemkamera
Sony Systemkamera
Systemkamera
Canon Systemkamera
Systemkamera
Panasonic DMC-GF7KEG-S
Systemkamera
Sony ILCE-6000L
Systemkamera
Sony Systemkamera
Systemkamera
Canon Systemkamera
Systemkamera
Sony DSC-HX60
Systemkamera
Sony Systemkamera
Systemkamera
Canon Systemkamera
Systemkamera
Panasonic DMC-GF7KEG-S
Modell
Sony ILCE-6000L
Sony Systemkamera
Canon Systemkamera
Sony DSC-HX60
Sony Systemkamera
Canon Systemkamera
Panasonic DMC-GF7KEG-S
Zum Angebot
sehr gut1,4
201808
sehr gut1,5
201810
sehr gut1,5
201810
gut1,6
201805
gut1,6
201810
gut1,7
201810
gut1,8
201811
Kundenbewertung (bei Amazon)
445 Bewertungen
91 Bewertungen
47 Bewertungen
206 Bewertungen
93 Bewertungen
22 Bewertungen
30 Bewertungen
BILDQUALITÄT
Auflösung
24,3 MP
24,2 MP
24,2 MP
20,4 MP
24,3 MP
24,2 MP
16 MP
Sensorformat
APS-C
APS-C
Vollformat, APS-C
APS-C
APS-C
MFT
Maximaler ISO-Wert
51.200
51.200
12.800
25.600
25.600
25.600
KONNEKTIVITÄT
NFC
Bluetooth-fähig
WLAN-fähig
GPS
HDMI-Anschluss
DISPLAY
Größe Display
3 Zoll
3 Zoll
3,2 Zoll
3 Zoll
3 Zoll
3 Zoll
3 Zoll
Touchscreen
Display neigbar
SONSTIGES
Objektiv inklusive
Blitz
Maße
4,5 x 6,7 x 12 cm
4,9 x 6,7 x 12 cm
6,6 x 8,9 x 11,6 cm
3,8 x 6,4 x 10,8 cm
3,6 x 6,3 x 11 cm
3,5 x 6,7 x 10,8 cm
3,8 x 6,5 x 11,1 cm
Gewicht
344 g
361 g
426 g
272 g
224 g
268 g
266 g
Vorteile
  • Nutzen sie ihr WLAN, auch bei diesem Produkt
  • Objektiv ist zusätzlich dabei
  • Blitz am Gerät vorhanden
  • Mit integrierten GPS-Eigenschaften
  • Exzellente Signalübertragung dank HDMI-Anschluss
  • Nutzen sie ihr WLAN, auch bei diesem Produkt
  • Inklusive Touchscreen
  • Verfügt über Blitz-Funktion
  • Das Display ist neigbar
  • Exzellente Signalübertragung dank HDMI-Anschluss
  • Touchscreen für mehr Komfort
  • Verfügt über NFC
  • Erweiterte Funktionen durch NFC
  • HDMI-Anschluss für optimale Übertragung
  • Klassisch ausgestattet mit Blitz
  • Nutzen sie ihr WLAN, auch bei diesem Produkt
  • Klassisch ausgestattet mit Blitz
  • Inklusive Touchscreen
  • NCF ist vorhanden
  • Exzellente Signalübertragung dank HDMI-Anschluss
  • NCF ist vorhanden
  • Integrierter Touchscreen
  • Blitz am Gerät vorhanden
  • Integrierte Bluetooth-Funktion
  • Kein Kabelsalat dank WLAN
  • Nutzen sie ihr WLAN, auch bei diesem Produkt
  • Touchscreen für mehr Komfort
  • Im Lieferumfang ist Objektiv inklusive
  • Erweiterte Funktionen durch NFC
  • Enthält einen HDMI-Anschluss
Angebot
Erhältlich bei*
amazon517,46 € ebayPreis prüfen foto-mundus.de529,00 € alza.de546,90 € OTTO569,00 €
amazonPreis prüfen ebay770,00 € foto-mundus.de777,00 € OTTO829,99 € alza.de1,399,00 €
amazonPreis prüfen ebay999,99 €
amazon198,00 € ebay279,00 € Xxl-deals.de239,00 € OTTO229,00 € hitseller.de199,00 €
amazonPreis prüfen ebay429,00 € OTTO399,99 € Media Markt Online Shop479,00 € check24.de499,00 €
amazonPreis prüfen ebay329,99 € OTTO439,00 € Media Markt Online Shop399,00 € Rakuten.de574,82 €
amazon398,00 € ebay329,99 € foto-mundus.de319,99 € check24.de357,95 € TECHNIKdirekt449,00 €
War dieser Vergleich hilfreich?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
3,00 / 5 aus 3 Bewertungen

Systemkamera-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Systemkameras sind sowohl als spiegellose Variante als auch mit integriertem Spiegel verfügbar.
  • Von der Bildqualität, den Einstellungsmöglichkeiten und der Funktionsvielfalt her haben moderne und hochwertige Systemkameras klar zu den Spiegelreflexkameras aufgeschlossen.
  • Der elektronische Sensor hebt auch die Hobby-Fotografie quasi auf einen professionellen Level.
  • Qualitativ hochwertige Systemkameras mit einem schnellen Hybrid-Autofokus und einem guten elektronischen Sensor sind oftmals teurer als Spiegelreflexkameras.
  • Große Auswahl an Modellvarianten: Es gibt sowohl besonders kleine als auch sehr große Modelle.

Was zeichnet Systemkameras aus?

Systemkamera Alpha

Seit etwa 2008 hat sich auf dem Markt für Kameras eine Trendwende ergeben. Standen zuvor hauptsächlich Spiegelreflexkameras im Fokus und auch in der Gunst der Fotografen ganz oben, sind ab diesem Zeitpunkt auch die Systemkameras in den Vordergrund gerückt. Dies liegt insgesamt an der dynamischen Entwicklung dieser Kameralösungen. Bis heute sind immer wieder neue Techniken und Funktionen integriert worden, die Systemkameras auf Augenhöhe mit den Spiegelreflexkameras brachten. Mittlerweile erhalten Verbraucher bei Kameras dieser Art eine mitunter ausgezeichnete Bildqualität bei einem vergleichsweise kompakten Gehäuse. Wir geben einen Überblick über die Vor- und Nachteile, die grundsätzlichen Eigenschaften, die Besonderheiten und die internen Unterschiede hinsichtlich der verschiedenen Varianten.

Im direkten Vergleich: Systemkamera versus Spiegelreflexkamera

Systemkameras stellen im Grunde genommen die spiegellose Zukunft der hochwertigen Digitalfotografie dar. So verfügen DSLMs in der Regel über einen hochwertigen APS-C Sensor oder einen Micro Four-Thirds Sensor. Mit diesen Ausstattungskomponenten stehen Systemkameras den klassischen Spiegelreflexkameras im Hinblick auf die Bildqualität in nichts mehr nach. Dank einer speziellen Funktion behalten Nutzer ihre Einstellungen zu jeder Zeit im Blick; außerdem profitieren sie von spezifischen Schnittstellen und professionellen Wechselobjektiven.

Spiegelreflexkameras gelten als der Klassiker für Profis schlechthin. Kameras dieser Art verfügen über einen APS-C, Micro Four Thirds oder sogar einen Vollformat-Sensor. Gemeinsam mit den Systemkameras haben sich die Spiegelreflexmodelle längst als führende Kraft in der Fotografie etabliert. Da sich eine Spiegelreflexkamera gerade durch umfangreiche manuelle Einstellungsoptionen auszeichnet, sind Sie jederzeit bestens für die unterschiedlichsten Situationen und Motive gewappnet.

Auf einen Blick: Systemkameras und Spiegelreflexkameras im direkten Vergleich

Die wesentlichen Vorteile von Systemkameras:

  • Systemkameras weisen ein vergleichsweise geringes Gewicht auf.
  • Es wird eine Vielzahl an automatischen Zusatzfunktionen angeboten.
  • Der elektronische Sucher ermöglicht eine Live-Vorschau.
  • Nutzer haben Zugriff auf verschiedene Schnittstellen und können gezielt Wechselobjektive nutzen.

Die wesentlichen Vorteile von Spiegelreflexkameras:

  • Spiegelreflexkameras verfügen über einen Vollformat-Sensor.
  • Im Handel ist eine große Auswahl an unterschiedlichen Objektiven erhältlich.
  • Nutzer können mittels des umfangreichen Zubehörs zahlreiche Erweiterungen realisieren.

Die wichtigsten Funktionen und Ausstattungsmerkmale für die Kaufentscheidung

Gerade die Funktionen, die Ausstattungsmerkmale und die jeweiligen Eigenschaften sind die wesentlichen Faktoren hinsichtlich der Kaufentscheidung. Da die einzelnen Modelle hier oftmals unterschiedliche Ausrichtungen und Konzeptionen verfolgen, gilt es hier Transparenz und Übersichtlichkeit zu schaffen, um eine individuell passende Systemkamera aus einer Vielzahl an Angeboten auszuwählen. Wir haben die wichtigsten diesbezüglichen Entscheidungsgrundlagen zusammengefasst.

Auslöseverzögerung

Auslöseverzögerung

Während eine kompakte Digitalkamera eine Auslöseverzögerung von über einer Sekunde aufweist, liegt diese bei den meisten Systemkameras unter 0,3 Sekunden. Die liegt nicht zuletzt an der Unterstützung durch einen präzisen Autofokus. Dank dieser minimalen Auslöseverzögerung erfassen Nutzer auch bewegte und vor allem unerwartete Motive – wie zum Beispiel Tiere oder Sportler – damit sowohl zielsicher als auch scharf.
Lichtempfindlichkeit

Lichtempfindlichkeit

Fotografieren Sie öfters bei schlechten Lichtbedingungen? Dann sollten Sie darauf achten, dass der in der Systemkamera verbaute Bildsensor über eine hohe Lichtempfindlichkeit verfügt. Denn je lichtempfindlicher ein Bildsensor ist, desto besser können Sie dunkle Motive erfassen und generell mit schlechten Lichtbedingungen umgehen. So können Nutzer dann auch auf hohe ISO-Werte sowie auf lange Belichtungszeiten verzichten und damit auch Bildrauschen sowie Verwacklungen erfolgreich verhindern.
Einstellungsmöglichkeiten

Einstellungsmöglichkeiten

Ein Automatik-Modus ist bequem und explizit darauf ausgelegt, mit den jeweiligen Gegebenheiten und jeder Situation zurechtzukommen. Allerdings kann sich eine durchschnittliche Kamera dabei oftmals nicht gezielt an die Situation und Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Daher ist es wichtig, dass eine Systemkamera manuelle Einstellmöglichkeiten bietet. Das gibt Nutzern die Möglichkeit, wirklich individuelle Fotos zu realisieren.
Sucher

Optischer beziehungsweise elektronischer Sucher

Aufnahmeeinstellungen können immer über das Kameradisplay beurteilt werden. Eine richtige Bewertung ist allerdings mitunter – gerade bei grellem Tageslicht – äußerst schwierig. Um dieses Problem zu entgehen, sollten Nutzer sich eine Systemkamera mit optischem respektive elektronischem Sucher zulegen. Schon der optische Sucher erleichtert die Beurteilung der Aufnahmeeinstellungen, während ein elektronischer Sucher noch einen weiteren Vorteil offenbart: Er ermöglicht nämlich direkt vom Sensor eine Live-Vorschau der digitalen Bilder.
RAW-Format

RAW-Format

Nutzer sollten darauf achten, dass ihre Wunsch-Systemkamera Aufnahmen im RAW-Format erlaubt. Dieses häufig als digitales Negativ bezeichnete Format gehört zum Standard einer hochwertigen beziehungsweise professionellen Kamera, denn das Format bietet ideale Voraussetzungen für eine nachträgliche Bildbearbeitung mit Programmen wie Photoshop oder Paintshop. Dabei bleiben alle erfassten Daten vollständig erhalten; im Gegensatz zu JPEG-Dateien lassen sich die Daten also ohne Komprimierung speichern.
Belichtungsreihen

Belichtungsreihen

Dies ist eine ganz wichtige Funktion, um ein Motiv auch bei komplexen Lichtsituationen in das richtige Lichtverhältnis zu rücken. Dabei werden mehrere Bilder hintereinander mit jeweils unterschiedlichen Belichtungswerten aufgenommen. Nutzer müssen dann nur noch das passende Ergebnis auswählen. Alternativ können sie zum Beispiel auch die einzelnen Fotos zu einem qualitativ hochwertigen HDR-Bild zusammenfügen.

Sensoren gelten als die erfolgskritischen Faktoren schlechthin

Um eine grundsätzlich gute Bildqualität zu erzielen, benötigen Sie qualitativ hochwertige Sensoren. Wie wichtig der Sensor ist, wird gerade in Extremsituationen deutlich. So sorgt ein leistungsstarker und großer Bildsensor etwa für rauschfreie Bilder auch bei überaus schlechten Lichtverhältnissen. Blitzlicht benötigen Sie dann nicht, was natürlich der situativen Lichtharmonie zugutekommt. Dabei haben Sie im Hinblick auf Systemkameras mehrere Sensoren zur Auswahl, die unterschiedliche Stärken aufweisen.

Die wesentliche Erkenntnis dabei: Es kommt bei Sensoren tatsächlich immer auf die Größe an. So können zum Beispiel kleine Smartphone-Sensoren nur schwerlich mit den größeren Modellen in DSLM-Systemen mithalten. Der Grund hierfür ist ganz simpel. Denn je größer ein Bildsensor ist, desto mehr Bildinformationen und Licht werden von Ihrer Systemkamera erfasst. Somit können Nutzer die Leistungskraft immer analog der Größe abschätzen.

Es kommt also bei den Sensoren doch immer auf die Größe an

An folgenden Größenordnungen können sich Nutzer für eine individuelle Einschätzung orientieren:

  • iPhone 6: 4,9 mal 3,7 Millimeter.
  • „1“: 13,2 mal 8,8 Millimeter.
  • Four-Thirds: 17,3 mal 13,0 Millimeter.
  • APS-C: 22,2 mal 14,8 Millimeter.
  • Voll-Format: 36,0 mal 24,0 Millimeter.

Um Ihnen die Entscheidung für oder gegen einem Bildsensor zu erleichtern, skizzieren wir im Folgenden kurz und prägnant die jeweiligen Eigenschaften und zeigen die relevanten Stärken auf:

Micro Four-Thirds Sensor

Micro Four-Thirds Sensor

Bildsensoren dieser Art weisen eine konstant hohe Lichtempfindlichkeit auf. Zudem sind sie kleiner sowie auch kostengünstiger als andere Bildsensoren. Da ihre Verbauung in DSLM-Systeme mittlerweile deutlich verbessert wurde, wird dieser Sensor laut Expertenmeinung zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen. Allerdings weisen Micro Four-Thirds Sensoren auch einen entscheidenden Nachteil auf: Es besteht gegenüber etwa den APS-C Sensoren ein leicht höheres Grundrauschen.
APS-C Sensor

APS-C Sensor

Wenn sich Verbraucher für diese Variante entscheiden, setzen sie auf die Sensoren mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Je nach Hersteller und Modell kann die Größe der Sensoren dabei variieren, die Vorteile bleiben aber dieselben: Sie erhalten ein preiswertes Equipment, das ihnen – auch bei wenig Licht – eine hohe Bildqualität garantiert.
Vollformat-Sensor

Vollformat-Sensor

Für Profis und wirklich ambitionierte Hobby-Fotografen führt aber eigentlich kein Weg an einem Vollformat-Sensor vorbei. Der große Bildsensor ist sehr leistungsstark: Beste Lichtempfindlichkeit, kaum Rauschen sowie eine geringe Schärfentiefe sind Garanten für hochwertige Fotos. Nutzer erhalten mit einem Vollformat-Sensor quasi das Beste vom Besten. Allerdings müssen sie für einen solchen Bildsensor auch tiefer in die Tasche fassen. Hier gilt: Qualität hat ihren Preis.

Vorteile durch kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht

Neben den Sensoren sollten Nutzer aber noch auf eine ganze Reihe weiterer Aspekte achten, so wie beispielsweise die passende Größe und das Gewicht. Gegenüber den klassischen Spiegelreflexkameras weisen Systemkameras prinzipiell eine kompaktere Bauform auf. Dies liegt nicht zuletzt am Fehlen eines Spiegels. Zudem ist auch ihr Gewicht in der Regel weitaus geringer als bei den Varianten mit Spiegelreflex. Die kompakten Abmessungen im Verbund mit einem vergleichsweise geringen Gewicht beschert dabei einige wesentliche Vorteile.

Nutzer können gerade auf längeren Touren, auf Reisen oder im Urlaub eine Systemkamera wesentlich leichter transportieren. Steigern können sie diesen Effekt noch einmal zusätzlich, wenn sie lediglich ein leichtes und kleines Objektiv nutzen. Dies schont nicht nur ihren Rücken beim Tragen der Systemkamera und den jeweiligen Zubehörkomponenten; der Transport ist dann grundsätzlich wesentlich bequemer.

Im Ganzen ist eine Systemkamera weitaus unauffälliger als Spiegelreflexkameras. Dies alleine für sich ist das zwar noch kein entscheidendes Kriterium, aber es gibt immer wieder fotografische Situationen, in denen diese Unauffälligkeit für die besten Motive sorgt. So werden Verbraucher etwa in der Streetfotografie oder aber auch auf Veranstaltungen, wie zum Beispiel ein Geburtstag, eine Hochzeit oder ein Familientreffen, nicht schnell als Fotograf erkannt. Dadurch verhalten sich die Menschen in der Umgebung natürlicher und sind nicht vorwiegend damit beschäftigt, stets die eigene Schokoladenseite zu präsentieren.

Mit Systemkameras können Sie unauffälliger situative Motive einfangen

Allerdings beziehen sich diese Vorteile eher auf die Verwendung im privaten Rahmen. Bei einem professionellen Hintergrund werden nämlich die kompakten Abmessungen sowie das geringe Gewicht und somit auch das gesamte Erscheinungsbild der genutzten Systemkamera eher kritisch gesehen. Hier wird eben die Unauffälligkeit vergleichsweise negativ betrachtet, denn die Kunden eines Fotografen nehmen die Systemkameras oftmals überhaupt nicht als professionelle Werkzeuge wahr. Eine Spiegelreflexkamera hat diesbezüglich noch deutliche Vorteile im Hinblick auf die Reputation, wenngleich auch die Systemkameras bei professionellen Anwendungen mittlerweile immer öfters zum Einsatz kommen.

Außerdem sind die im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera kompakten Abmessungen und der Gewichtsvorteil immer im Verhältnis zu betrachten. Denn auch eine Systemkamera können Nutzer nicht mal eben in der Hosen- oder Jackentasche verstauen. Dies geht alleine schon aufgrund der mitgeführten Wechselobjektive nicht. Sollten sie aber gerade das Gewicht und die Abmessungen als entscheidende Kaufkriterien festgelegt haben, ist es durchaus ratsam, sich einmal intensiv nach guten Modellen aus dem Bereich der Kompaktkameras umzuschauen. Diese Varianten bieten explizite Vorteile im Hinblick auf Kompaktheit und Gewicht.

Zubehör- und Ausstattungselemente relativieren in der Praxis die Größen- und Gewichtsvorteile

Objektiv

Grundsätzlich sollten Nutzer die Abmessungen und das Gewicht aber nicht zu hoch von der Bedeutung her einschätzen, denn die Kompaktheit beziehungsweise die im Vergleich eher geringe Größe relativiert sich bei einer Systemkamera. Diese Attribute beziehen sich nämlich rein auf den eigentlichen Korpus der Kamera, also auf das Kameragehäuse. Zwar sind auch zahlreiche Objektive für Systemkameras eher klein und dabei eminent leicht. Wenn Nutzer dann aber gleich mehrere Objektive für ihre Fotosession mit sich führen, erhöht sich das Gewicht des Equipments deutlich.

Dies fällt noch mehr ins Gewicht, wenn Fotografen zum Beispiel schwerere Objektiv-Lösungen von Drittanbietern dabeihaben oder sich zum Beispiel für ein Objektiv aus dem Bereich der Spiegelreflexkameras entscheiden. Für letztere Variante benötigen sie zudem noch einen Adapter, um Objektive dieser Art dann auch anschließen respektive befestigen zu können. Auch Wechsel-Akkus und möglicherweise ein Stativ zählen in der Regel zum mitgeführten Inventar. Lassen Sie sich daher nicht von einer kompakten Größe täuschen. In Anbetracht des mitzführenden Equipments können Nutzer nämlich nur in seltenen Fällen tatsächlich von dem kompakten Korpus und dem geringen Gewicht einer Systemkamera nachhaltig profitieren.

Deutliche Unterschiede im Hinblick auf die ergonomische Ausrichtung

Sind Nutzern demgegenüber gerade die ergonomischen Gesichtspunkte wichtig, sind sie mit den spiegellosen Systemkameras stets gut beraten. Allerdings ist Systemkamera hier nicht gleich Systemkamera. Es gibt deutliche Unterschiede im Hinblick auf die ergonomische Ausrichtung. Bei der Wahl der passenden Systemkamera können sie diesbezüglich dann zwischen verschiedenen Ansätzen wählen. Zur Auswahl stehen hier zum einen die etwas größeren Modelle, die mit einem Sucher ausgestattet sind. Diese Varianten liegen ausgesprochen gut in der Hand und orientieren sich von der grundsätzlichen Bauform her stark an Spiegelreflexkameras, sind aber natürlich mitunter erheblich kleiner. Wenn sie von einer Spiegelreflexkamera auf eine Systemkamera wechseln möchten, stellt diese Variante eine erstklassige Lösung dar. Trotzdem aber sollten sie in einem solchen Fall immer eine Gewöhnungsphase einkalkulieren.

Achten Sie auf die Anordnung und Erreichbarkeit der Bedienelemente

Gerade wenn Nutzer über vergleichsweise große Hände besitzen, ist der Umgang mit einer Systemkamera zu Beginn ein wenig herausfordernder. Je nach Modell der Systemkamera sind zudem die Bedienungselemente teilweise an unterschiedlichen Stellen am Gehäuse untergebracht. In entsprechenden Testurteile wird zum Beispiel kritisiert, dass wichtige Funktionstasten regelrecht versteckt wurden und das Bedienen sowie das gesamte Handling dadurch verkomplizieren. Daher ist es nicht unwichtig, dass sie sich vor einem Kauf über die Lage der relevanten Bedienelemente sowie der jeweiligen Funktionstasten ein genaues Bild machen.

Ausprobieren geht in diesem Fall über Studieren

Wenn es möglich ist, sollten Verbraucher die jeweilige Kamera immer vor der letztendlichen Kaufentscheidung in die Hand nehmen und Handling sowie Ergonomie intensiv in Augenschein nehmen. Das Ausprobieren am realen Objekt stellt hier quasi ein unabdingbares Muss dar. So können sie am besten und schnellsten herausbekommen, mit welcher Bauform respektive Systemkamera sie im täglichen Gebrauch optimal zurechtkommen. Bei einigen Modellen können Verbraucher dabei das Handling und damit auch die ergonomischen Eigenschaften nachträglich optimieren. So bieten einige Hersteller zum Beispiel so bezeichnete Extensions an.

Hinter diesem Begriff verbergen sich alternativ nutzbare Ausstattungselemente wie beispielsweise ein Batteriegriff. Der meist an der Unterseite der Systemkamera angebrachte Batteriebegriff dient der vereinfachten Bedienung bei Aufnahmen im Hochkant-Format; außerdem sorgt er für eine Verlängerung der Stromversorgungsdauer. Das wirkt sich natürlich positiv auf die entsprechende Handhabung aus. Im Gegenzug wird die jeweilige Systemkamera hinsichtlich der Abmessungen und des Gewichts dann natürlich ein wenig größer.

Die kleineren Modelle sind kaum von Kompaktkameras zu unterscheiden

Mann mit Kamera

Zum anderen haben die Hersteller aber auch sehr kleine Modelle auf den Markt gebracht. Kameras dieser Art erinnern nahezu überhaupt nicht mehr an eine klassische Spiegelreflexkamera-Variante. Vielmehr sind diese kleinen Modelle aufgrund der geringen Größe und der äußerst kompakten Bauweise kaum von reinen Kompaktkameras zu unterscheiden. Dabei ist hierbei nicht alleine die Größe der entscheidende Faktor, denn auch funktionell müssen Nutzer ganz wesentliche Abstriche in Kauf nehmen.

So fehlt innerhalb dieser Klasse meistens auch ein elektronischer Sucher, der gerade für die Bedienbarkeit bedeutsam ist. Stattdessen geschieht die Bildkomposition ausschließlich über das Display; dies ist eigentlich ein klassisches Merkmal von Kompaktkameras. Sie halten die Kamera stets ein wenig weiter weg, betrachten das Display, wählen anschließend den gewünschten Bildausschnitt, stellen dann scharf und betätigen den Auslöser.

Die richtige Kamera für den jeweiligen Verwendungszweck finden

Ob Verbraucher sich letztendlich für eine größere Systemkamera mit integriertem Sucher oder für ein Modell ohne Sucher entscheiden, hängt letztendlich immer vom Verwendungszweck und dem Einsatzgebiet ab. Wenn sie bei der Fotografie dabei durchaus Ambitionen verfolgen, stellt ein Modell mit Sucher sicherlich die bessere Wahl dar. Im Handel finden sie entsprechende Modelle mit Sucher, die sich durch eine ergonomische Bauweise auszeichnen und sich grundsätzlich am Workflow respektive an der Performance von klassischen Spiegelreflexkameras orientieren. Das bewusste Erlebnis beim Fotografieren ist mit dieser Art von Systemkameras ungleich höher als bei den sehr kleinen und kompakten Kameralösungen, die lediglich das Display für die Bildkomposition nutzen. Kommt eine Kamera demgegenüber eher sporadisch zum Einsatz und beschränkt sich die Fotografie auf das Aufnehmen von beispielsweise Familienfotos oder Urlaubserinnerungen treffen Verbraucher auch mit den kleineren Systemkameras eine vortreffliche Wahl. Gute Fotos können sie nämlich auch mit diesen kleinen Systemkameras realisieren.

Auf die Ausstattungsmerkmale achten: Der elektronische Sucher erhöht den Komfort

Im Vergleich zu den Spiegelreflexkameras sind die Sucher (auch englisch „electronic view finder“ oder kurz „EVF“,) dabei allerdings anders konzeptioniert. Im Grunde genommen erzeugt der elektronische Sucher ein digitales Abbild, das – ähnlich wie beim Kamera-Display – vom integrierten Sensor berechnet wird. Auch wenn es immer noch kritische Stimmen im Hinblick auf diese vergleichsweise neue Technologie gibt, generiert sie eine große Bandbreite an expliziten Vorteilen. Diese hängen aber immer stark mit den zur Verfügung stehenden Funktionen im Zusammenhang. Bestimmte Modi und Funktionen sollte eine qualitativ hochwertige Systemkamera daher auf jeden Fall an Bord haben.

Mit dem Zebra-Modus können Sie die Belichtungsfaktoren exakt identifizieren

Hierbei markieren elektronische Sucher bestimmte Bereiche im Bild, die überbelichtet sind. Sollte ihr Urteil dabei unbefriedigend ausfallen, erhalten Nutzer direkt die Möglichkeit, gezielt gegensteuern, indem sie die maßgebliche Lichtmenge durch kürzere Belichtungszeiten, Abblenden oder auch geringere ISO-Wert reduzieren. Die farbliche Schraffur ist dabei lediglich im Sucher sowie auf dem LCD-Display sichtbar, zu keiner Zeit aber auf der Aufzeichnung bzw. Aufnahme selbst. Bei der Auswahl ihrer Kandidaten sollten sie aber verstärkt auf die Regulierungsmöglichkeiten achten.

Fehlen sollte hier auf gar keinen Fall die Option, den jeweils sichtbaren Helligkeitsbereich nach den eigenen Vorlieben einstellen zu können. Im Optimalfall bietet eine Systemkamera dabei eine stufenlose Einstufung sowie eine prozentual aufgeschlüsselte Werteangabe. In der Praxis haben sich insbesondere die Stufen 53 Prozent, 70 Prozent und 100 Prozent als tauglich erwiesen. Neben der Angabe eines Prozentwertes können die jeweiligen Werte je nach Modell auch durch eine einfache Zahl angezeigt werden. Manchmal wird der Helligkeitsbereich auch noch zusätzlich mit der Maßeinheit IRE (englisch „Institute of Radio Engineers“) gekennzeichnet.

Weißabgleich: Ein Muss für alle ambitionierten Fotografen

Systemkamera Einstellungen

Auch der Weißabgleich stellt ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl einer individuell passenden Systemkamera dar. Schließlich sorgt er dafür, dass sich die Kamera exakt auf die jeweils vorliegende Farbtemperatur des Lichtes sensibilisiert. Dabei erlaubt die digitale Aufnahme von Fotos oder auch Filmen eine den vorliegenden Lichtverhältnissen am Aufnahmeort angepasste Farbtemperatur. Übrigens: Mit der sogenannten chromatischen Adaption verfügt auch das menschliche Auge über eine solche Fähigkeit. Im EVF können Nutzer so analog zur Helligkeit die Auswirkungen des momentan eingestellten Weißabgleichs sehen. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, die Darstellung der Farben explizit nach ihren Wünschen zu realisieren. Diese Funktion ist ein Muss für ambitionierte Fotografen, die auf eine maximale Qualität der Aufnahmen Wert legen.

Belichtungsvorschau: Auswirkungen auf Farben und Helligkeit erkennen

Ein weiterer wesentlicher Punkt, der die Qualität einer Aufnahme sowohl positiv als auch negativ beeinflusst, ist die Funktion Belichtungsvorschau. Dabei überprüfen Nutzer direkt im Sucher die Helligkeit des geplanten Bildes, denn das Bild wird in der Vorschau immer exakt gemäß den eingestellten Parametern angezeigt. So gesehen handelt es sich quasi um eine Vorschau im Echtzeitmodus. Sind sie mit dem Ergebnis in der Vorschau nicht zufrieden, können sie die Parameter jederzeit entsprechend anpassen. Dass sämtliche Vorgaben auch absolut exakt umgesetzt werden und dass der Sucher nicht doch die Darstellung der Farben verfälscht hat, sollten Nutzer hier ausschließlich auf Qualität und Hochwertigkeit setzen.

Die Funktionsfähigkeit beziehungsweise die Präzision einer entsprechenden Belichtungsvorschau können Nutzer dabei im Kern überprüfen. Schließen sie zum Beispiel die Blende, muss das Bild in der Belichtungsvorschau auch direkt dunkler dargestellt werden. Neben der Blende müssen zudem auch die beiden Belichtungsfaktoren Tageszeit und ISO Auswirkungen auf die Darstellung von Farben und Helligkeit Auswirkungen mit sich bringen. Von einer wirklich stimmigen, also funktionellen hochwertigen, Belichtungsvorschau profitieren vor allem Einsteiger respektive Anfänger, da sie die jeweiligen Auswirkungen der gewählten Einstellungen sofort aufzeigt. Dies minimiert die Fehlerquote bei der Belichtung.

Fokus Peaking: Für manuelle Einstellungen eine echte Trumpfkarte

Falls sich Fotografen grundsätzlich nur sporadisch auf die automatischen Einstellungsoptionen verlassen möchten und stattdessen lieber öfters selbst Hand anlegen wollen, sollten sie bei der Auswahl der passenden Systemkamera auf Features wie zum Beispiel dem so bezeichneten Fokus Peaking achten. Hierbei handelt es sich um eine Fokussierungshilfe, die scharf gestellte Bildbereiche im Sucher mittels einer auffälligen Farbgebung gesondert hervorhebt. So können Sie sofort exakt erkennen, worauf genau sie gerade scharf gestellt haben. Verwenden Nutzer zum Beispiel ältere Objektive, die über keinen Autofokus verführen, lässt sich dieses Manko mittels der Funktion Fokus Peaking gänzlich ausgleichen.

Weitere Anzeigemöglichkeiten: Individualität ist Trumpf

Verbraucher sollten vor einem Kauf auf jeden Fall immer die entsprechenden Anzeigemöglichkeiten hinsichtlich des elektronischen Suchers überprüfen. Die einzelnen Hersteller haben hier teilweise unterschiedliche Features gewählt, die im EVF eingeblendet werden können. Sie können also gezielt nach genau den Einstellungsoptionen Ausschau halten, die für ihre avisierten Einsatzbereiche von Relevanz sind. So werden zum Beispiel Anzeigemöglichkeiten wie Gitternetzlinien, eine Wasserwaage oder eine Vergrößerungsfunktion angeboten. Hier können sie Ihre Systemkamera ein wenig mehr individualisieren.

Die Vorschau als wichtiges Arbeitstool

Akkus

Die Vorschau entspricht in der Regel stets dem fertigen Foto. Bei schwierigen Lichtsituationen hilft insbesondere die Zebra-Funktion. Allerdings sollten Nutzer dabei nicht den jeweiligen Stromverbrauch außer Acht lassen, denn die elektronischen Sucher verbrauchen immer noch vergleichsweise viel Strom. Dies wirkt sich vor allem auf längeren Touren aus. Sie müssen hier stets dafür sorgen, dass sie auch genügend Ersatzakkus dabeihaben. Zum Vergleich: Die in Spiegelreflexkameras verwendeten optischen Sucher verbrauchen überhaupt keinen Strom.

Fotografen mit professionellem Hintergrund nehmen dabei den Blick durch den optischen Sucher der Spiegelreflexkamera als angenehmer und natürlicher wahr. Auch wenn es sich hierbei natürlich um subjektive Einschätzungen handelt, ist es in der Tat so, dass die Technologie in den Systemkameras hier Nachteile aufweist, denn gerade bei intensiven und längeren Shootings wirken elektronische Sucher mitunter ermüdend auf das menschliche Auge. Schließlich schauen Nutzer hier letztendlich auch nur auf ein digitales Display.

Zusätzlich zu der Belastung für die eigenen Augen kommt es gerade bei älteren Modellen oder auch bei qualitativ nicht so hochwertigen elektronischen Suchern manchmal zu Schlieren im Bild sowie zu Verzögerungen. Bei den modernen Varianten mit entsprechender Qualität tritt dieses Problem aber nicht auf. Dies führt deutlich vor Augen, dass es bei den elektronischen Suchern immer auf Qualität und den Entwicklungsstand ankommt. Der Kauf einer Systemkamera mit einem eher technologisch veralteten elektronischen Sucher macht daher nur bedingt Sinn.

Ältere Modelle entpuppen sich oftmals als echte Schnäppchen für Einsteiger und Anfänger

Da viele dieser Modelle aber zu besonders günstigen Preisen angeboten werden, finden Verbraucher hier garantiert das ein oder andere Schnäppchen. Als Einstiegsmodell stellen Systemkameras dieser Art daher eine durchaus gute Lösung dar. Wenn sie die Fotografie aber später mit viel Ambitionen angehen, werden sie die kleinen Fehler und Mängel wahrscheinlich ärgern. Dann sollten Interessierte lieber auf moderne Kameras setzen, deren elektronischer Sektor der neuesten Generation entstammt.

Die Bildqualität als ein entscheidendes Qualitätsmerkmal

Aber nicht nur die optischen Sucher und die damit einher gehende Qualität sowie Funktionalität steht bei der Entscheidungsfindung bezüglich des Kaufs einer Systemkamera im Fokus. Ganz wichtig ist natürlich auch immer die Bildqualität. Und in diesem Bereich stehen die Systemkameras den Spiegelreflexkameras oftmals nicht nach. Entscheidend für die Bildqualität sind dabei die verbauten Sensoren. Die Bandbreite an Möglichkeiten reicht hier von den kleinen Micro Four Thirds Sensoren über APS-C Sensoren bis hin zu Sensoren im Vollformatmodus. Wem das nicht reicht, der kann alternativ auch auf darüberhinausgehende Sensoren im Mittelformat zurückgreifen. Diese sind vergleichsweise groß und auch sehr teuer.

Systemkameras und Spiegelreflexkameras liegen hier quasi auf Augenhöhe

Photografie Equipment

Von der reinen Qualität her reicht es aber schon, wenn sich Verbraucher eine Systemkamera mit Micro Four Thirds Sensoren zulegen. Diese Sensorgröße ist qualitativ nur unwesentlich schwächer als das gängige APS-C Format, das letztendlich auch in den meisten Einsteiger-Modellen zum Einsatz kommt. Große Unterschiede hinsichtlich der Bildqualität gibt es also im Vergleich zu den Spiegelreflexkameras nicht. Das macht die günstigeren Systemkameras noch einmal interessanter für Hobby-Fotografen. Steigen sie etwa von einer Kompaktkamera auf eine Systemkamera um, können Interessierte daher einen ähnlichen Zuwachs an Qualität und Funktionalität wie bei einer Spiegelreflexkamera erwarten.

Autofokus: Deutliche Unterschiede im Hinblick auf die Technologien

In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch der Autofokus funktionell bedeutend, der oftmals als Zünglein an der Waage hinsichtlich der letztendlichen Qualität einer Kamera fungiert. Beim Fokussieren kommen dabei grundsätzlich zwei unterschiedliche Techniken zum Einsatz.

Zum einen handelt es sich hierbei um die Phasendetektions-AF. Diese generiert den Vorteil, dass sie auch bei schlechten oder ungünstigen Wetterbedingungen kontinuierlich zuverlässig arbeitet. Zudem weist sie eine enorme Schnelligkeit auf. Der Phasen-AF kommt aufgrund dieser Merkmale bereits seit Jahren auch bei den Spiegelreflexkameras zum Einsatz.

Der so bezeichnete Kontrast-AF ist demgegenüber präziser. Das geht allerdings spürbar zu Lasten der allgemeinen Geschwindigkeit. Außerdem ist das Fokussieren bei wenig Licht schwer und funktioniert nicht immer wie gewünscht.

Moderne Systemkameras verfügen über leistungsstarke Hybrid AF Systeme

Vor Jahren noch wiesen die Systemkameras in Bezug auf den Auto-Fokus deutliche Nachteile gegenüber den Spiegelreflexkameras auf, da zu der Zeit ausschließlich der Kontrast-AF verwendet wurde. Dieser Nachteil äußerte sich durch eine erheblich langsamere Geschwindigkeit beim Fokussieren. Aber die Zeiten haben sich geändert. Mittlerweile nutzen die spiegellosen Systemkameras so bezeichnete Hybrid AF Systeme. Zudem werden in vielen Systemkameras mittlerweile auch der Phasen-AF genutzt. Qualitativ hochwertige und technologisch moderne Systemkameras zeichnen sich aktuell dadurch aus, dass sie gleich beide Möglichkeiten zur Fokussierung im Portfolio haben. Dadurch ist der früher bestehende Geschwindigkeitsnachteil gegenüber den Spiegelreflexkameras jetzt ausgeglichen.

Hybrid-Autofokus: Profitieren Sie von den neuesten Entwicklungen

Mit dem optimierten Kontrast-AF besitzen Nutzer zusätzlich noch das Potential, weniger fehleranfälliger und zudem präziser zu arbeiten. Diesbezügliche Probleme zum Beispiel in Form von Front- und Backfokus sind nämlich typische Probleme bei der Nutzung von Phasendetektions-AF. Wenn sie hier konsequent auf Qualität setzen möchten, führt kein Weg an einer modernen Systemkamera mit beiden Technologien an Bord vorbei, denn ältere und auch günstige Systemkameras verfügen nicht über diese technologischen Möglichkeiten. Stattdessen arbeiten sie noch ausschließlich mit herkömmlichen Kontrast-AF. Diese Kameras sind dann schon gegenüber Einsteiger-Spiegelreflexkameras deutlich unterlegen. Idealerweise sollten Verbraucher sich also für eine Systemkamera mit Hybrid-Autofokus entscheiden.

Serienbildgeschwindigkeit: Systemkameras haben enorm aufgeholt

Dass es gerade die jüngeren Entwicklungen und Innovationen sind, die Systemkameras zu einem neuen Höhenflug verholfen haben, wird gerade im Hinblick auf die Seriengeschwindigkeit deutlich. Wer früher – etwa als professioneller Sportfotograf oder auch als Wildlife-Fotoreporter – auf eine Kamera angewiesen war, die viele Bilder hintereinander schießt, hat sich eigentlich grundsätzlich für eine hochwertige Spiegelreflexkamera entschieden. Systemkameras waren aufgrund ihrer Technologie dazu nämlich nur bedingt in der Lage. Mittlerweile haben sich die aktuellen Systemkameras auch hinsichtlich der Serienbildgeschwindigkeit professionalisiert.

Unterschiede liegen bei den Modellvarianten zumeist im Detail

Allerdings liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Systemkamera-Modellen hier oftmals im Detail verborgen. Ein Vergleich der jeweiligen Attribute ist also unabdingbar. Empfehlenswert ist es hier auch, dass sie sich von Erfahrungsberichten inspirieren lassen, denn manchmal verspricht die hohe Serienbildgeschwindigkeit zwar einen enormen Vorteil, aber bei einigen Kameras sorgt die flotte Geschwindigkeit für eine schlechtere Bildqualität. Daher sollten sie hinsichtlich der Serienbildgeschwindigkeit stets darauf achten, dass auch die passenden Formate angeboten werden. Weist ihre Kamera nämlich eine hohe Serienbildgeschwindigkeit auf, bietet aber lediglich Speichermöglichkeiten als JPEG-Datei an, müssen sie aufgrund der geringen Auflösung mit entsprechenden Einbußen bei der Bildqualität rechnen.

Akkulaufzeiten: Immer Ersatzakkus zur Hand haben

Wenn Verbraucher eine explizite Schwäche bei den Systemkameras herausstellen möchten, ist dies der grundsätzlich hohe Stromverbrauch. Im Vergleich zu Spiegelreflexkameras gelten die Systemkameras als echte Stromfresser. Einen deutlichen Nachteil haben Nutzer dabei aber immer erst dann, wenn Sie nicht genügend Akkus im Gepäck haben. Gerade bei längeren Fototouren und zum Beispiel auch bei mehrtägigen Reisen sollten sie immer gleich mehrere Ersatz-Akkus mitnehmen. Sie können aber auch darüber nachdenken, ob sie sich eine portable Power-Bank anschaffen.

Dann können Nutzer die leeren Akkus gleich im Rucksack oder in der Umhängetasche wieder aufladen. Dadurch müssen sie dann nicht allzu viele Akkus dabeihaben. Während sie bei Systemkameras durchaus schon einmal ein halbes Dutzend Akkus über den Tag verteilt benötigen, kommen Spiegelreflexkameras mit einem einzigen Akku oftmals aus. Dies liegt am optischen Sucher der Spiegelreflexkameras, der keinerlei Strom benötigt. Demgegenüber muss der bei Systemkameras verwendete elektronische Sucher beim Betrieb stetig mit Strom versorgt werden.

Systemkameras kombinieren einen elektronischen und einen mechanischen Verschluss

Alle Arten von Systemkameras verzichten übrigens auf einen Schwingspiegel, der in Spiegelreflexkameras für die Steuerung der Verschlusszeiten verantwortlich ist. Stattdessen setzten zum Beispiel die spiegellosen Modelle auf eine Kombination aus elektronischem und mechanischem Verschluss. Dies hat den Vorteil, dass Systemkameras sehr hohe Belichtungs- respektive Verschlusszeiten bieten. Aktuell sind Zeiten von etwa 1/16.000 Sekunde realisierbar. Dieser Wert wird sich zukünftig noch weiter verbessern.

Wenn Fotografen zum Beispiel Portraitfotos erstellen möchten, sollten sie sich immer für ein Modell mit einer extrem geringen Verschlusszeit wählen. Denn dank dieser Eigenschaft können sie auch dann noch mit einer Offenblende arbeiten, wenn starkes Sonnenlicht vorhanden ist. Das Bild wird dann nicht überbelichtet. Kameras mit der typischen Spiegelkonstrunktion können demgegenüber aufgrund dieser Bauweise nicht derart schnell auslösen.

Darauf sollten Sie bei der Reinigung achten

Reinigung Sensor

Ebenso wie bei den Spiegelreflexkameras kann Staub in das Geräteinnere gelangen, wenn sie die Objektive wechseln. Dabei besteht immer die Möglichkeit, dass sich der Staub auch auf dem Kamerasensor festsetzt. Ist dies der Fall, sind auf den Bildern oftmals kleine schwarze Flecken sichtbar. Das Risiko ist dabei bei einer Systemkamera ungleich höher als bei der Spiegelreflexlösung. Denn hier schützt kein Spiegel die dahinter liegenden Sensoren zumindest teilweise vor dem Staubbefall. Daher sollten Nutzer beim Wechseln der Objektive nicht nur besonders sorgfältig vorgehen, sondern ihre Kamera häufiger reinigen.

In vielen Fällen erweist sich dabei bereits die interne Reinigungsfunktion als hilfreich. Alternativ können Nutzer zum Beispiel auch einen Blasebalg benutzen, um die feinen Staubkörner zu entfernen. Eine Nassreinigung sollten sie demgegenüber nur in Betracht ziehen, wenn es sich augenscheinlich um stärkere Verunreinigungen handelt.

Dabei gehen sie folgendermaßen vor:

  • Einen staubfreien Platz wählen und Spatel, Reinigungstuch, Reinigungsflüssigkeit und Tesafilm bereitstellen.
  • Das Tuch einmal in der Vertikalen falten. Anschließend legen Nutzer den Spatel zwischen die beiden Hälften.
  • Nun falten sie erst die eine und dann die andere Seite leicht diagonal nach innen.
  • Ist dies erledigt, verschaffen sie dem Tuch mit etwas Tesafilm einen sicheren Halt am Spatel. Die obere Kante sollte dabei stets faltenfrei und stramm anliegen.
  • Dann entfernen sie das Objektiv und sorgen für einen freien Zugang zum Sensor.
  • Sie benetzen den umwickelten Spatel mit etwas Reinigungsflüssigkeit.
  • Für die eigentliche Reinigung setzen sie den dann den betuchten Spatel auf eine der Sensorkanten und streichen behutsam über den Sensor. Der ist sehr sensibel, daher sollten sie nicht zu viel Druck ausüben. Wichtig ist dabei, dass sie den Sensor gleichmäßig mit der Reinigungsflüssigkeit in Kontakt bringen. Dieser Vorgang sollte grundsätzlich zwischen ein- und zweimal wiederholt werden.

Es gibt noch keine Kommentare

Seien Sie der Erste und schreiben Sie uns, wie Ihnen der Vergleich gefällt, oder stellen Sie uns eine Frage zu den Produkten!

Neuen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.