Einbaugeschirrspüler-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Einbaugeschirrspüler sparen Platz, Zeit und Geld.
  • Geschirrspüler zum Einbau lassen sich harmonisch in die Küche integrieren.
  • Bei ordnungsgemäßem Betrieb birgt der Einbaugeschirrspüler weniger Risiko, dass Rückstände von Keimen und Bakterien am Geschirr verbleiben, als beim Spülen per Hand.

Bereits beim Frühstück fällt das erste Geschirr an, aber schon rufen die Verpflichtungen des Tages. Mit dem Mittagsgeschirr wächst er weiter in die Höhe und der Abend setzt dem Geschirrberg in der Küche seinen Gipfel auf. Steht ein Einbaugeschirrspüler bereit und wird jedes Geschirrstück nach der Nutzung umgehend hineingestellt, bleibt die Küche selbst bei Zeitmangel aufgeräumt und wirkt stets ordentlich. Zudem entfällt das aufwendige Spülen per Hand – sofort nach dem Start übernimmt das Gerät die gesamte Arbeit.

Was zeichnet den Einbaugeschirrspüler aus?

Beim Einbaugeschirrspüler handelt es sich um eine Variante der Spülmaschine. Wie der Name sagt, wird er fest in der Küche eingebaut, wobei er sich optisch stilbewusst zwischen Schränken und anderen Geräten einfügt: Vorne schließt eine Tür im Küchendesign ab, oben die Arbeitsplatte. So verbirgt sich die Spülmaschine unsichtbar hinter der Küchenfront. Am Übergang zum Boden sorgt die Sockelleiste für einen sauberen Abschluss.

Für wen eignen sich Einbaugeschirrspüler?

Damit eignen sich Einbaugeschirrspüler für alle, die ein einheitliches Design in der Küche wünschen. Sie sind ebenso ideal, wenn der Platz begrenzt ist: Wer lediglich Raum für eine Küchenzeile hat, verfährt ähnlich wie beim Einbaukühlschrank und dem Einbauherd mit der Spülmaschine und integriert sie.

Wie funktionieren Einbaugeschirrspüler?

Das Funktionsprinzip eines haushaltsüblichen Standardgerätes ist recht einfach: Über den Anschlussschlauch fließt unten Wasser in das Gerät und wird, nachdem es auf Betriebstemperatur aufgeheizt wurde, in die Dreharme im Innenraum gepumpt. Die daran befindlichen Sprühdüsen befreien das Geschirr von ersten Rückständen. Dem Naturgesetz entsprechend läuft das Wasser auf den Boden der Spülmaschine. Hier fließt es durch Siebe, um anschließend erneut in den Spülvorgang gepumpt zu werden. Nach dem groben Reinigungsvorgang öffnet sich die Klappe mit dem Spülmittel, dieses löst sich nach und nach im Wasser auf und der obige Vorgang wiederholt sich fortlaufend, bis die Maschine schließlich nur noch mit klarem Wasser spült.

Gegebenenfalls wird nun noch der zugefügte Klarspüler freigesetzt. Zwischendurch wird immer wieder Schmutzwasser abgepumpt und Frischwasser zugeleitet. Den Abschluss bildet die Trocknung, indem durch Heizstäbe eine hohe Lufttemperatur erzeugt wird.

Verschiedene Arten von Einbaugeschirrspülern

Einbaugeschirrspüler unterscheiden sich insbesondere in den Maßen und damit in der Aufnahmekapazität. Weitere Unterschiede gibt es in der Konstruktion, denn es gibt folgende Varianten:

  • Unterbaufähig
  • Teilintegrierbar
  • Vollintegrierbar

Der gelegentlich als Einbaugerät bezeichnete Unterbaugeschirrspüler wird zwar in die Küche integriert, streng genommen handelt es sich dabei jedoch nicht um eine Einbauvariante: Er wird lediglich unter die Arbeitsplatte geschoben oder erhält eine gesonderte Abdeckung. Eine frontale Verkleidung fehlt ihm.

Vollintegrierbar ist eine Spülmaschine, die sich nahtlos einfügt und seitlich mit einem Schrankelement verschraubt ist. Zur Bedienung muss die Tür, die der äußeren Verkleidung dient, jedoch geöffnet werden. Ist sie geschlossen, bleibt auch die Statusanzeige nebst Bedienleuchten verborgen, die über das gewählte Programm und den Fortschritt informieren. Bei modernen Geräten sind die Bedienelemente meist im oberen Türabschluss zu finden.

Eine teilintegrierbare Geschirrspülmaschine wird ebenso eingebaut und schließt vorne mit einer Verblendung im Stil der übrigen Küche ab. Diese nimmt jedoch nicht die volle Höhe in Anspruch, so dass die Bedienelemente frei bleiben und das Display immer sichtbar ist. Je nach Gerät ist die Verkleidung mit einer Bedienleiste möglich, die lediglich die Elemente und ein eventuelles Display offen lässt. Eine Form des teilintegrierbaren Geschirrspülers ist ein dekorfähiges Gerät, welches vorne mit Rahmen und Platte in möglichst küchenähnlichem Design verkleidet, aber seitlich nicht fest verschraubt wird.
Da die Gesamthöhe bei jeder Einbauvariante durch die durchgängige Küchenarbeitsplatte bestimmt wird, besteht bei der Wahl der Spülmaschine wenig Flexibilität in der Höhe: Ist sie zu hoch, passt sie nicht darunter; ist sie zu niedrig, verbleibt eine Lücke zwischen der Oberkante des Geräts und Arbeitsplatte. Die Füße bieten einen gewissen Spielraum zur Höhenverstellung. Reicht das bei einem niedrigeren Modell nicht aus, ist für den passgenauen Einbau ein Sockel unter dem Gerät erforderlich. Je nach Platzverhältnissen muss ein Einbaugerät nicht unbedingt in der Unterschrankzeile integriert werden. Der Einbau in einem Hochschrank ist ebenso möglich. Dafür eignen sich Kompakt- und Modulargeräte.

ProKontra
integriert sich vollständig in das KüchendesignProgrammanzeige und Restlaufzeit nur bei geöffneter Tür oder mit spezieller Ausstattung einsehbar
harmonisches Frontbildgeringer Spielraum in der Höhe
durchgängige Arbeitsplatteeingeschränkte Flexibilität bei sich ändernden Platzverhältnissen durch Umzug oder Übernahme in eine neue Küche
Küche wirkt klar strukturiert und aufgeräumt

Die verschiedenen Konstruktionsformen unterscheiden sich in der Art und Weise wie sie sich in die Küche integrieren. Die Konstruktionsweise erlaubt allerdings keine Rückschlüsse auf Funktionalität, Funktionsweise und Komfort der Maschine selbst.

Alles Luxus?

Die Ausstattung ist individuell vom Gerät abhängig und reicht von der einfachen Standardausstattung bis zu zahlreichen Sonderfunktionen und technischen Extras. Das kann zum Beispiel bei einem vollintegrierten Geschirrspüler die außen auf den Boden reflektierte Restlaufzeit sein oder ein Spot, der darauf hinweist, wenn das Gerät in Betrieb ist.

Die Aufnahmekapazität ist abhängig von der Größe des Gerätes: Ein Standard-Geschirrspüler misst 60 Zentimeter in der Breite und etwa 81 bis 86 Zentimeter in der Höhe. Er fasst rund zwölf Maßgedecke.

Für einen Singlehaushalt ist das in der Regel zu groß – ein Einbaugeschirrspüler im Singleformat mit 45 Zentimetern Breite kann hier ausreichen. Das Fassungsvermögen ist entsprechend geringer: maximal acht bis neun Maßgedecke passen hinein. Modular- und Kompaktgeräte weisen weitere Unterschiede in den Maßen und dem Fassungsvermögen auf. Sechs Maßgedecke sind hier üblich.
Ein Maßgedeck umfasst nach der Europäischen Norm für haushaltstechnische Geräte EN 50242 folgende Geschirr- und Besteckstücke:

EinheitMaße
Essteller26 Zentimeter Durchmesser
Dessertteller19 Zentimeter Durchmesser
Suppenteller23 Zentimeter Durchmesser
Unterteller14 Zentimeter Durchmesser
Tasse200 Milliliter Fassungsvermögen
Glas250 Milliliter Fassungsvermögen
Messer20,3 Zentimeter Länge
Gabel18,4 Zentimeter Länge
Dessertlöffel15,6 Zentimeter Länge
Teelöffel12,6 Zentimeter Länge
Suppenlöffel19,5 Zentimeter Länge

Die Norm dient für den Hersteller als Richtwert bei der Prüfung und Angabe der Beladekapazität. Verbraucher können sich daraus eine Vorstellung vom Fassungsvermögen ableiten. Je nach Gerätegröße und darauf basierend der Anzahl Maßgedecke findet weiteres Geschirr wie Servierschüsseln, Servierplatten und Servierbesteck Platz.

Worauf gilt es beim Kauf eines Einbaugeschirrspülers zu achten?

Die Anschaffung eines Einbaugeschirrspülers ist eine langfristige Investition. Über die Eignung entscheiden verschiedene Kriterien, die jeder Interessent individuell zuvor abwägen sollte:

  • Größe und Fassungsvermögen
  • Platzverhältnisse in der Küche und Integrationsmöglichkeit
  • Wasser- und Stromanschluss
  • Energieeffizienz, Strom- und Wasserverbrauch
  • Verfügbare Programme
  • Bedienkomfort
  • Zusatzfunktionen
  • Budget

Für einen vollintegrierbaren Einbaugeschirrspüler muss ein Küchenmöbel in der richtigen Größe vorhanden sein. In der Breite besteht bei den Standardgeräten die Auswahl zwischen 60 und 45 Zentimetern, wobei auch ein Sondermaß von 90 Zentimetern möglich ist. Die ideale Wahl hängt vom verfügbaren Platz in der Küche ab.

Die Größe bestimmt außerdem, wie viel Geschirr hineinpasst: Wer viel kocht, ist, ebenso wie ein Mehrpersonenhaushalt, mit 60 Zentimetern Breite gut ausgestattet. Für eine oder zwei Personen kann eine schmale Variante, alternativ ein Kompakt- oder Modulargerät ausreichend sein. Eine solche kleinere Ausführung eignet sich auch, wenn nur in einem Gerätehochschrank die Möglichkeit zum Einbau gegeben ist.

Energieverbrauch

Der Strom- und Wasseranschluss muss sich zur Inbetriebnahme in erreichbarer Nähe befinden. Über die Betriebskosten entscheidet der Strom- und Wasserverbrauch. Darüber geben die Herstellerhinweise und das Energiezertifikat Aufschluss. Laut Stiftung Warentest beträgt der durchschnittliche Anteil des Stromverbrauchs einer Spülmaschine etwa sieben Prozent des Gesamthaushalts.

Das Energielabel

Die Energieeffizienzklassen reichen von A bis D, wobei D der höchste Verbrauch zuzuordnen ist. Klasse A unterteilt sich nochmals in A+, A++ und A+++; letztere ist am sparsamsten im Verbrauch.

Neben der deklarierten Energieeffizienzklasse entscheiden die real verfügbaren Spülprogramme über den Verbrauch. Bei einfachen älteren Modellen zählen mindestens zwei, bei neueren mindestens drei Spülprogramme zur Grundausstattung.

Mehr Programme sind nicht unüblich, die Geräte können aber teurer in der Anschaffung sein. Sie unterscheiden sich in der Temperatur, dem Wasserdruck, der Programmdauer und damit verbunden dem Reinigungseffekt, bestimmen aber auch den Strom- und Wasserverbrauch mit. Es kann sich daher trotz höherem Kaufpreis langfristig lohnen, einen Einbaugeschirrspüler mit höherer Programmzahl zu wählen, wenn sich dadurch der Strom- und Wasserverbrauch senken lassen.

Verfügbare Programmauswahl

Die folgenden Beispiele dienen einer groben Orientierung, wobei je nach Gerät Abweichungen im Detail und weitere Programme möglich sind:

ProgrammbezeichnungWaschtemperaturCharakteristika
Normalprogramm60 bis 75 Grad CelsiusStandardprogramm
Sparprogram45 bis 55 Grad CelsiusGeringerer Verbrauch, längere Dauer
Intensivprogramm65 bis 75 Grad CelsiusBei starken Verschmutzungen
Eco-Programm45 bis 55 Grad CelsiusSpart Wasser und Energie, Dauer bis zu drei Stunden
Vario-Speed- oder Schnellprogramm45 bis 55 Grad CelsiusSehr kurze Dauer für leichte Verschmutzungen
Glasprogramm Schonende Reinigung für empfindliche Gläser
Automatik Temperatur und Wassermenge automatisch anhand Sensoren gesteuert

Was trägt zum Komfort und zur Sicherheit bei?

Zu den Komfortmerkmalen zählen zunächst die Bedienelemente. Dabei sollten Interessenten auf folgende Gesichtspunkte achten:

  • Wie gut sind sie erreichbar?
  • Sind sie eindeutig zuzuordnen?
  • Wie gestaltet sich die Programmwahl?
  • Gibt es ein Display?
  • Ist das Display gut lesbar?
  • Woran ist das Programmende ersichtlich?

Verschiedene Zusatzfunktionen und besondere Ausstattungsmerkmale sind ebenfalls ausschlaggebend für den Komfort, erfüllen aber auch sicherheitsrelevante Aspekte. So dient ein sogenannter AquaStop dazu, den Austritt von Wasser bei einer Beschädigung oder Störung zu verhindern. Sensoren können im Betrieb fortlaufend den Wasserstand kontrollieren. Ist eine definierte Grenze erreicht, wird der Zulauf automatisch gestoppt.
Eine integrierte Bodenwanne mit Füllstandskontrolle zählt zur gehobenen Ausstattung. Das System dient dazu, den eventuellen Austritt von Wasser zu registrieren und bei Bedarf die Stromversorgung zu unterbrechen. Ein spezielles Sicherheitssystem verfügt über Doppelventile und einen Doppelschlauch: Reagiert das eigentliche Ventil nicht, stoppt das zweite bei Bedarf die Wasserzufuhr. Ist ein Schlauch defekt, wird das Wasser durch den anderen gepumpt. Auch eine Abpumpautomatik kann integriert sein, um das Risiko eines Wasserschadens zu begrenzen.

Für jeden Bedarf und Geldbeutel das passende Gerät

Derartige Sicherheitssysteme erfordern eine höher entwickelte Technologie, deren Kosten mit der Art der Ausstattung steigen. Selbst die Anbindung an das intelligente Heimnetzwerk ist möglich. Daher entscheidet letztendlich das Budget über die Gerätewahl und Ausstattung. Grundsätzlich kann bei der Anschaffung selten jeder Aspekt gesondert betrachtet werden. Unter anderem muss hinsichtlich der Größe und dem Nutzungsbedarf sowie den Platzverhältnissen und Integrationsmöglichkeiten gegebenenfalls ein Kompromiss getroffen werden. Die gewünschte Ausstattung ist dagegen vor allem mit dem Budget abzustimmen, wobei auch die Energiekosten einfließen sollten. Ein sorgfältiger Vergleich der einzelnen Funktionen, des Kaufpreises und der Betriebskosten lohnt sich.

Für wen passt welches Einbaugerät?

Für Wenignutzer und Menschen, die praktische Funktionalität bevorzugen, ist ein einfacher Einbaugeschirrspüler mit der üblichen Standardausstattung sicher völlig ausreichend. Fällt dagegen täglich viel Geschirr mit unterschiedlichen Verschmutzungsgraden an, darf es gerne etwas mehr sein. SmartHome-Anwender wünschen vermutlich die Anbindung ihrer Küchengeräte an das System und bevorzugen eine entsprechende High-Tech-Ausstattung.

Sachgemäße Nutzung und Pflege

In einen Einbaugeschirrspüler gehört tatsächlich nur Geschirr. Die unsachgemäße Nutzung kann die Funktionalität beeinträchtigen.

Was darf in die Maschine, was nicht?

Nicht jede Art Geschirr und Haushaltsutensilien sind dazu geeignet, in der Maschine gereinigt zu werden. Bei Holzbrettern und Kochlöffeln aus Holz nimmt das Gerät zwar keinen Schaden, das Material kann sich jedoch dauerhaft verziehen. Die Schnittflächen von Messern leiden langfristig unter dem automatischen Spülvorgang. Bei Töpfen und Pfannen sollten Nutzer grundsätzlich darauf achten, ob sie spülmaschinengeeignet sind: Sind einzelne Elemente wie die Griffe mit Schrauben befestigt, ist je nach Material Rostbildung möglich. Hochwertiges Geschirr erfordert eventuell einen besonders schonenden Spülgang bei niedrigerer Temperatur. Ist kein entsprechendes Programm vorhanden, empfiehlt sich das Säubern per Hand.

Reinigung eines Einbaugeschirrspülers

Wie die sachgemäße Nutzung verlängert die Pflege des Einbaugeschirrspülers dessen Lebensdauer. Regelmäßig durchgeführt ist der Zeitaufwand gering. Insbesondere neigen Spülmaschinen zur Verstopfung des Siebes. Dieses lässt sich unkompliziert entnehmen und abspülen.
Ein weiteres häufiges Problem sind Kalkablagerungen. Solche können im Laufe der Zeit ebenfalls das Sieb zusetzen, vor allem aber als Ablagerungen Schäden am Gerät verursachen. Mit einem handelsüblichen Entkalker lässt sich vorbeugen. Bei der Anwendung sind stets die Angaben des Herstellers zu beachten.

Als Schwachstelle kann außerdem der Ablauf unterhalb des Siebes bezeichnet werden. Wird das Sieb selbst regelmäßig gesäubert und Kalkablagerungen vorgebeugt, treten größere Verunreinigungen hier seltener auf.
Die Reinigung des Innenraumes erfolgt mit einem feuchten Tuch und gegebenenfalls ebenfalls einem geeigneten Mittel. Nutzer sollten gelegentlich die Gummidichtungen prüfen und diese gut abwischen, um neben Verschmutzungen der Schimmelbildung vorzubeugen. Spezielle Spülmaschinenreiniger können ergänzend in bestimmten Intervallen zum Funktionserhalt und einer langen Lebensdauer beitragen. Wie häufig die Anwendung erforderlich ist, bestimmen die Nutzungshäufigkeit und der Verschmutzungsgrad des Geschirrs. Spätestens, wenn nach dem Spülvorgang unschöne Flecken auf dem Geschirr zurückbleiben, was sich vor allem an Gläsern zeigt, ist Zeit für eine gründliche Reinigung des Gerätes.
Die Wartung betrifft die Anschlüsse und Schläuche. Der Wasserzulauf ist insbesondere regelmäßig auf Dichtigkeit zu überprüfen. Dicht muss natürlich auch der Ablauf sein, wobei der Abwasserschlauch ebenso wie die Verbindungselemente zusätzlich durch Speisereste oder Kalk beeinträchtigt sein können.
Konkret sind zur Reinigung aller Elemente sowie die geeigneten Substanzen und Maßnahmen betreffend immer die Herstellerinformationen mit eventuellen Warnhinweisen zu beachten.

Häufige Fragen zum Einbaugeschirrspüler

Rund um Einweggeschirrspüler drehen sich zahlreiche Fragen von Interessenten und Anwendern.

Wie wird der Einbaugeschirrspüler installiert?

Seitlich des Geräts ist zur Installation etwas Platz erforderlich, da zunächst der Anschluss der Schläuche sowie der Stromanschluss erfolgt. Ist dies geschehen, wird der Einbaugeschirrspüler vorsichtig an seinen Platz geschoben. Dabei ist darauf zu achten, dass sich die Schläuche und das Stromkabel hinter dem Gerät befinden und nicht knicken. Steht die Spülmaschine an ihrem Platz, wird sie über die Füße waagerecht ausgerichtet, damit die Arbeitsplatte später bündig aufliegt. Anschließend erfolgt die Montage der vorderen Verkleidung und die seitliche Befestigung im Schrankrahmen.

Wann kann das Gerät geöffnet werden?

Grundsätzlich ist es möglich, einen Einbaugeschirrspüler während des Betriebes zu öffnen, um noch nachträglich vergessenes Geschirr einzuräumen. Das Programm wird durch das Öffnen kurzfristig unterbrochen. Einige Hersteller raten jedoch davon ab. Zu beachten ist außerdem, dass bei fortgeschrittenem Programmstatus heiße Dämpfe austreten können. Sicherheitshalber sollte eine zwischenzeitliche Öffnung daher allenfalls erfolgen, wenn der Spülvorgang erst kurz zuvor gestartet wurde. Nach Programmende kann es ebenfalls heiß werden. Es ist daher ratsam, bis zu 20 Minuten mit dem Öffnen zu warten. So wird zugleich verhindert, dass das Mobiliar in der Umgebung unter der austretenden Feuchtigkeit leidet – Holzelemente können dadurch aufquellen, Verleimungen instabil werden.

Warum riecht die Spülmaschine unangenehm?

Unangenehme Gerüche in der Spülmaschine sind ein Hinweis auf Ablagerungen. Solche bleiben bei verschmutztem Geschirr nicht aus. Durch die regelmäßige Reinigung lässt sich die Geruchsbildung vermeiden.