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Kinderwagen

Kinderwagen Vergleich 2018

Kinderwagen
knorr-baby 3100-01
Kinderwagen
Lux4Kids Kinderwagen
Kinderwagen
Bergsteiger Kinderwagen
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Chic4Baby Kinderwagen
Kinderwagen
Chilly Kids Kinderwagen
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Bugaboo Kinderwagen
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Modell
knorr-baby 3100-01
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Zum Angebot
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201810
gut1,6
201805
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Kundenbewertung (bei Amazon)
61 Bewertungen
29 Bewertungen
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33 Bewertungen
49 Bewertungen
keine Bewertungen
12 Bewertungen
ALLGEMEINE MERKMALE
Hersteller
knorr-baby
Lux4Kids
Bergsteiger
Chic4Baby
Chilly Kids
Bugaboo
Lux4Kids
Typ
Kombikinderwagen
Kombikinderwagen
Kombikinderwagen
Kombikinderwagen
Kombikinderwagen
Kinderwagen
Sportkinderwagen, Buggy
Altersempfehlung
ab 0 Monate
ab 6 Monate
ab 0 Monate
ab 0 Monate
ab 6 Monate
ab 0 Monate
ab 0 Monate
Belastbarkeit maximal
15 kg
3 kg
22 kg
15 kg
3 kg
17 kg
3 kg
Mögliche Sitzrichtung
In und gegen die Fahrtrichtung
In und gegen die Fahrtrichtung
In und gegen die Fahrtrichtung
Abwaschbar
Gurtsystem
Feststellbremse
Einkaufskorb
Federung
Regenverdeck
Sonnendach
Verstellbare Liege-/Sitzfläche
Räder schwenkbar
Fußstütze verstellbar
Rückenlehne verstellbar
Schiebegriff verstellbar
Zubehör
Wickeltasche
Wickeltasche
Wickeltasche
Wickeltasche
Wickeltasche
Material Rollen
Gummi
Gummi
Durchmesser Rollen
26 cm
30 cm
31 cm
Material Rahmen
Aluminium
Aluminium
Material Bezug
Polyester
Polyester
Maße
43 x 66 x 87 cm
56 x 70 x 117 cm
63 x 70 x 90 cm
66 x 110 x 110 cm
62 x 80 x 110 cm
61 x 80 x 124 cm
Maße zusammengeklappt
42 x 67 x 100 cm
30 x 62 x 85 cm
30 x 58 x 95 cm
38 x 65 x 100 cm
37 x 60 x 90 cm
31 x 50 x 90 cm
30 x 62 x 100 cm
Maße Liegefläche
33 x 81 cm
34 x 80 cm
32 x 75 cm
Gewicht
10 kg
14 kg
9 kg
14 kg
14 kg
17 kg
14 kg
Vorteile
  • Der Wagen wird durch die Feststellbremse fixiert
  • Beinhaltet eine Federung bei schlechten Straßenverhältnissen
  • Vor starker Sonneneinstrahlung schützt das Sonnendach
  • Kinderfreundlich dank Regenverdeck
  • Lässt sich abwaschen
  • Sicheres Abstellen des Wagens dank Feststellbremse
  • Angenehmes Schieben durch gute Federung
  • Kinderfreundlich dank Regenverdeck
  • Sonnendach inklusive
  • Lässt sich abwaschen
  • Kinderfreundlich dank Regenverdeck
  • Lässt sich abwaschen
  • Sicheres Abstellen des Wagens dank Feststellbremse
  • Beinhaltet eine Federung bei schlechten Straßenverhältnissen
  • Vor starker Sonneneinstrahlung schützt das Sonnendach
  • Angenehmes Schieben durch gute Federung
  • Vor starker Sonneneinstrahlung schützt das Sonnendach
  • Kinderfreundlich dank Regenverdeck
  • Angenehmes Schieben durch gute Federung
  • Sicheres Abstellen des Wagens dank Feststellbremse
  • Lässt sich mit Feuchtigkeit reinigen
  • Alltagsfähig dank Regenverdeck
  • Vor starker Sonneneinstrahlung schützt das Sonnendach
  • Federung sorgt für den Schutz der Babys
  • Angenehmes Schieben durch gute Federung
  • Lässt sich mit Feuchtigkeit reinigen
  • Kinderfreundlich dank Regenverdeck
  • Vor starker Sonneneinstrahlung schützt das Sonnendach
  • Der Wagen wird durch die Feststellbremse fixiert
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Kinderwagen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Je nach Lebenssituation, Budget und persönlicher Vorliebe eignen sich bestimmte Kinderwagen-Modelle in unterschiedlichem Maße für werdende Eltern.
  • Jeder Kinderwagen sollte in der Grundausstattung zumindest mit einer Babywanne sowie einer Ablagemöglichkeit und einer Bremse versehen sein. Zusätzlich bieten einige Modelle auch Sonderfunktionen und Extras in der Ausstattung an.
  • Sicherheit geht vor: Ein Fünf-Punkt-Gurtsystem mit Polsterung und Schutzbügel sorgt dafür, dass der Nachwuchs wohlbehütet unterwegs ist.
  • Während Buggy, Jogger und Retrowagen nicht für jedes Alter geeignet sind, erfüllt ein Kom-bi-Kinderwagen von Geburt an bis ins Kleinkindalter seinen Zweck.

Was gibt es bei einem Kinderwagen zu beachten?

Auch wenn frischgebackene Eltern ihr Neugeborenes am liebsten unablässig im Arm halten, wird das Tragen auf Dauer anstrengend. Das ist jedoch nicht der einzige Vorteil, den ein Kinderwagen mit sich bringt: So wirkt sich das sanfte Schaukeln beruhigend auf die Babys aus, während sie vor Sonne wie Regen geschützt sind. Nebenbei müssen Eltern das ganze Equipment nicht mehr mühsam herumschleppen, sondern können es bequem im angebrachten Korb unterbringen. Um von Beginn an mit dem Kind Ausflüge unternehmen zu können, steht der Kinderwagen daher ganz oben auf der Einkaufsliste. Mittlerweile existieren viele Arten für jedes Bedürfnis beziehungsweise jegliche Lebenssituation. Denn während der Kinderwagen für manche nur ein Transportmittel darstellt, betrachten ihn andere Eltern als Lifestyleprodukt. Dementsprechend hängt die Wahl des Kinderwagens insbesondere von den Gewohnheiten des Nutzers ab – sei es das Budget, die persönliche Vorliebe oder der Geschmack.

Bei der Qualität darf nicht gespart werden

Eltern und Kinder sollten gleichermaßen Freude am Kinderwagen haben. Deshalb ist eine hohe Qualität von zentraler Bedeutung: Neben Design und Funktionalität spielen auch Ausstattung und Zubehör eine wichtige Rolle. Eine komfortable Matratze sowie je nach Witterung ein schützendes Sonnendach oder ein wärmender Fußsack gehören inzwischen für viele Hersteller zur Standard-Ausstattung. Dabei liegen die Vorteile eines Online-Kaufs auf der Hand: Die große Auswahl an Modellen und Marken, günstige Preise mit attraktiven Rabatt-Aktionen sowie flexible Einkaufsmöglichkeiten verleiten immer mehr Eltern zum Erwerb ihrer Erstausstattung im Internet.

Pflege-Tipps
Die Bezüge sollten regelmäßig, jedoch nicht zu häufig, mit einem feuchten Tuch abgewischt beziehungsweise abgenommen und mit einem Feinwaschmittel gewaschen werden. Für eine ausreichende Hygiene müssen Verbrauchen den Bezug immer gut abtrocknen, um eine Schimmelbildung zu vermeiden. Zudem kann das Sonnenlicht den Stoff ausbleichen. Bewegliche Teile müssen regelmäßig geölt, Räder und Gestell ebenfalls mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Welcher Kinderwagen der richtige für den jeweiligen Käufer ist, richtet sich vor allem nach dem Alter und der Größe des Kindes sowie der Anzahl der kleinen Fahrinsassen. Je nach Einsatzort – in der Stadt auf geteertem Untergrund mit Bordsteinkanten und Treppen, in engen Gassen und Supermärkten oder eher in einer ländlichen Umgebung mit holprigem, unebenem Boden – erscheinen zudem unterschiedliche Modelle geeigneter als andere. Bevorzugen Eltern den Transport per Auto, sind wiederum andere Kinderwagen empfehlenswerter als etwa für die Beförderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Darüber hinaus ist die eigene Wohnsituation entscheidend, denn im Erdgeschoss beziehungsweise einem Haus mit Garage ist das Gefährt einfacher zu verstauen als beispielweise im dritten Stock. Entsprechend klärt der nachfolgende Abschnitt genauer über die Vielfalt an Kinderwagen-Arten auf, um für jeden Verbraucher das ideale Modell auszumachen.

Vom Buggy bis zum Zwillingswagen

Nicht jedes Gefährt eignet sich ohne Weiteres für alle Nutzertypen. So kann die Masse an Wagen Erstlingseltern durchaus überfordern. Im Grunde müssen sie aber nur wissen, welche Ansprüche sie an ihren zukünftigen Kinderwagen stellen. Für Unentschlossene wägen die nachfolgenden Tabellen alle Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Typen ab.

Buggy

Buggy

Der Kompakte unter den Kinderwagen.

Ob Liegebuggy, Einkaufsbuggy oder Dreiradbuggy – das wendige Gefährt eignet sich nicht nur zum Shoppen, sondern taugt mit seinem speziellen Aufbau ebenso für sportliche Eltern. Mit einer einfachen Ausführung fungiert der Buggy als perfekter Alltagsbegleiter. Aufgrund seiner kleinen Räder ist er allerdings vor allem für kürzere Strecken und befestigte Wege konstruiert. Die eigentlich typische Sitzposition lässt sich mittlerweile jedoch bei einigen Modellen mit einem Preisaufschlag in eine Liegeposition umfunktionieren. Derartige Modelle verfügen in der Regel ebenfalls über eine verstellbare Rückenlehne, eine Fußstütze sowie ein Sonnendeck, aber auch Luftreifen mit einer guten Federung, um das Schieben zu erleichtern und für alle Beteiligten den Fahrtkomfort zu verbessern. Lässt sich die Position nicht verstellen, kommt ein Buggy nur dann in Frage, wenn das Kind bereits selbstständig sitzen kann, da sein Rücken ansonsten zu stark belastet wird.

  • Bequem, wendig und leicht
  • Lenkbare Vorderräder
  • Schnell und einfach klappbar
  • Platzsparend
  • Preiswert
  • Mit einer Hand schiebbar
  • Häufig zu niedrige Griffe
  • Nur kleine Einkaufskörbe
  • Hartgummi-Räder für offenes Gelände ungeeignet
  • Begrenzte Haltbarkeit
  • Verzicht auf Extras wie Sonnenschutz
  • Weniger robust und geringerer Komfort

Der klassische Kinderwagen

klassische Kinderwagen

Der Klassiker unter den Kinderwagen.

Viele Eltern greifen noch immer gern auf den ganz klassischen Kinderwagen zurück. Trotz des traditionell anmutenden und eher schmucklos gehaltenen Designs besticht der Klassiker mit Funktionalität und Vielseitigkeit. Mithilfe seiner großen Räder und einer hervorragenden Federung kommt jedes Baby gut behütet über Pflastersteine ebenso Rasen. Zudem bieten die hohen Wände dem Neugeborenen ein Gefühl von Sicherheit und ermöglichen somit eine ideale Schlafstätte.

  • Vier große Räder
  • Breite, hoch befestigte Liegewanne
  • Viel Platz und Sicherheit
  • Hohe Wände
  • Angenehme Federung
  • Elegantes Chromgestell mit Retro-Charme
  • Nicht verstellbare, befestigte Liegefläche
  • Schwer und sperrig
  • Ohne Schmuck und Sonderzubehör

Kombi-Kinderwagen

https://www.netzvergleiche.de/wp-content/uploads/kinderwagen-kombiwagen.png

Das Multifunktionstalent unter den Kinderwagen.

Der Alleskönner unter den Kinderwagen ist zweifelsfrei das beliebteste Modell. Babywagen mit einer fest integrierten Wanne bieten dem Kind unter Umständen nur für eine recht begrenzte Zeit genügend Platz, da die Säuglinge dieser schnell entwachsen, weshalb Kombi-Wagen geeigneter erscheinen. Mithilfe eines Adapters ist der Wagen beliebig mit Aufsätzen wie einer Babyschale oder einem Buggy-Sitz erweiterbar, der Korbaufsatz durch einen Karrenaufsatz ersetzbar und der Fußsack in eine Tragetasche wandelbar. Als Kombination aus klassischem Kinderwagen, Babyschale und Sportwagen investieren Verbraucher anfangs zwar viel Geld, sparen allerdings Platz und weitere Unkosten.

  • Langzeit-Einsatz möglich
  • Stabiles, verstellbares Verdeck und ideale Schutzbedingungen
  • Große Reifen mit optimaler Federung
  • Für befestigte Wege und offenes Gelände gleichermaßen geeignet
  • Hoher Liege-, Sitz- und Fahrkomfort
  • Flexibel und komfortabel umrüstbar
  • Groß und sperrig

Sportwagen, Jogger und Shopper

Sportwagen, Jogger und Shopper

Der Sportliche unter den Kinderwagen.

Diesen Modellen ist gemein, dass sie vorn offen und mit Fußstützen ausgestattet sind. Shopper eignen sich eher für kurze Touren, wohingegen Sportwagen und Jogger mit einer besonderen Federung beziehungsweise Polsterung versehen sind. Für eine schnellere Fortbewegung durch enge Gassen oder unebenes Gelände sind sogenannte Dreiräder empfehlenswert. Bei den sportlichen Modellen sollten Eltern besonderen Wert auf die Sicherheitsausstattung wie Gurte und Bremsen, aber auch die Ausstattung mit LED-Lichtern – etwa für Ausflüge in der Dämmerung – legen.

  • Klein, platzsparend und wendig
  • Einfache Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Auto
  • Meist schwenk- und feststellbare Räder
  • Praktisch für Jogging-Begeisterte und aktive Familien
  • Kleine, empfindliche Kunststoff-Räder

Designer-Kinderwagen

Designer-Kinderwagen

Der Elegante unter den Kinderwagen.

Mit einem auffälligen Kinderwagen besteht keine Verwechslungsgefahr. Sogenannte Retro-Kinderwagen erinnern zwar an alte Zeiten, sind aber mit einigen modernen Besonderheiten versehen. Somit fungiert das Fashion-Statement nicht nur als modisches Accessoire, sondern bietet mit einem hohen Dach und einer optimalen Federung durchaus Komfort. Der einzige Nachteil besteht darin, dass die Eltern die Fahrtrichtung des Kindes nicht verändern können, wodurch sie eher für den jüngeren Nachwuchs geeignet sind.

  • Unverwechselbares Design
  • Große Reifen
  • Korb-Wannen und verspielte Textilien
  • Viel Platz
  • Fahrtrichtung nicht veränderbar

Geschwister- und Mehrlingskinderwagen

Geschwister- und Mehrlingskinderwagen

Der Stattliche unter den Kinderwagen.

Zwillinge bedeuten doppeltes Glück, aber auch einige Herausforderungen. Während Eltern alles Weitere in zweifacher Ausführung kaufen müssen, können sie beim Kinderwagen auf ein sogenanntes Geschwister- beziehungsweise Zwillingsmodell zurückgreifen. So bleiben die Geschwister beieinander und die Eltern sparen das Geld für einen Zweitwagen. Die Mehrlingswagen gibt es sowohl in einer Tandem-Version, bei der die Kinder hintereinander sitzen, als auch in einer Doppelsitz-Ausgabe, bei welcher die Geschwister nebeneinander sitzen. Einige Hersteller bieten weiterhin Mehrlingswagen für bis zu vier Kinder an, die neben Vierlings-Eltern unter anderem auch Kindertagesstätten nutzen. Während bei Tandem-Wagen das hintere Kind keine freie Sicht nach vorn hat, können die Kinder im Doppelsitz miteinander kommunizieren.

  • Ausstattung in zweifacher Ausführung
  • Viel Stauraum
  • Relativ leichtes Eigengewicht
  • Stabil und belastbar
  • Häufig zusammenklappbar und platzsparend
  • Kontakt der Kinder zueinander und zu ihrer Umwelt möglich
  • Sehr breit beziehungsweise lang

Außergewöhnliche Modelle: Der Longboard-Kinderwagen

Longboard-Kinderwagen

Der Skater unter den Kinderwagen

Für besonders sportliche Eltern, die ihre Skateboard-Leidenschaft nicht missen und trotzdem Zeit mit ihrem Kind verbringen wollen, haben sich die Kinderwagen-Hersteller etwas ganz Besonderes ausgedacht: ein Hybrid aus Kinderwagen und Longboard. Der Kindersitz fungiert hierbei als Haltegriff für den Fahrer und die Handbremse vereinfacht den für das Board typischen Halt per Fuß. Das Tragen eines Helms ist obligatorisch, damit sowohl das Baby als auch die Eltern – insbesondere bei Stürzen in höheren Geschwindigkeiten – geschützt sind.

Vorteile eines hochpreisigen Modells

Für gewöhnlich beginnt die Einstiegsklasse bei Kinderwagen ab etwa 500 Euro, die Mittelklasse liegt preislich zwischen 500 und 900 Euro, wohingegen die Oberklasse erst bei 900 Euro einsteigt. Die Vorteile eines teureren Modells beziehen sich neben gewissen Extras wie Ledergriffen vor allem auf die Qualität:

  • hochwertige Luftreifen
  • ergonomisch verstellbare Schiebestangen
  • mehrfach einstellbare Rückenlehne
  • nachhaltige Materialien
  • leicht und zusammenklappbar
  • besonders lange Nutzungsdauer
  • bezüglich ihrer Sicherheitsstandards auf das Äußerste geprüft

Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass auch günstigere Modelle mit den gleichen Funktionen überzeugen können.

Die „Must-haves“ bei Kinderwagen

Je nach individueller Lebenssituation beanspruchen Kinderwagen-Nutzer eine bestimmte Ausstattung. In ländlichen Gegenden stehen Eltern bezüglich der zurückzulegenden Distanzen, des vorherrschenden Fahruntergrundes und der Menge mitzuführenden Equipments vor ganz anderen Herausforderungen als in der Stadt. Gleiches gilt für das bevorzugte Transportmittel: Bei einer Beförderung im Auto müssen Verbraucher auf andere Eigenschaften achten als etwa in Bus oder Bahn. Dennoch sollte jeder Kinderwagen über ein Mindestmaß an Funktionen verfügen, die den Alltag der Eltern vereinfachen.

Diese Eigenschaften sollte jeder Kinderwagen mitbringen

Da ein Baby am Tag bis zu 14 Stunden oder länger schläft, benötigt es auf jeden Fall eine angenehme Schlafumgebung. Frühestens ab dem siebten Monat erlernen sie das Aufsetzen, sodass eine waagrechte Liegefläche für einen rückenschonenden und bequemen Transport sowie genügend Platz in alle Richtungen (circa 35 mal 79 Zentimeter) unumgänglich sind. Zum Standard eines jeden klassischen Kinderwagens gehören neben einer Bremse, einem Haltegurt und Sonnenschutz auch eine Gepäckaufbewahrung sowie ein verstellbarer Lenker.

Wenn das Baby noch nicht selbstständig sitzen kann, sind Eltern zusätzlich auf eine Liegeschale angewiesen. Praktisch in wirklich jeder Lebenssituation ist zudem die Möglichkeit, den Wagen zusammenzuklappen, denn auf diese Weise lässt sich das Gefährt einfach und platzsparend verstauen.

Hinweis

Ein höhenverstellbarer Schieber dient – entweder durch Herausziehen oder Abknicken – der individuellen Anpassung an die Größe des Schiebenden und sollte sich ungefähr auf Bauchnabel-Höhe befinden, um den höchsten Komfort zu garantieren.

Um das Baby beim Aussteigen aus dem Auto nicht aus dem Sitz nehmen und auf diese Weise möglicherweise wecken zu müssen, gibt es zudem Babywannen, die Eltern aus dem Kinderwagen herausnehmen und als Kindersitz nutzen können. Diese bieten einerseits eine ebene Liegefläche und sind zudem stabiler sowie formbeständiger als Softtragetaschen, andererseits jedoch schwerer und sperriger. Eine Softtragetasche hingegen ist handlich und relativ leicht, aber etwas instabiler und mit einer kleineren Liegefläche versehen. Babyschalen wiederum können Nutzer problemlos zum Autositz umwandeln, während ein Sportwagen-Aufsatz aus dem klassischen Kinderwagen einen Jogger macht.

Für einen Transport im Auto sollten die Eltern noch vor dem Kauf ihren Kofferraum ausmessen, damit sie die richtige Größe erwerben. In öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß brauchen Nutzer hingegen eine gute Führung des Babywagens, ein Gefährt mit Querstange zur einhändigen Steuerung sowie große und luftbreite Räder, welche die Leichtigkeit auf rauem Untergrund erhöhen.

Ein Einkaufskorb erleichtert das Unterbringen wichtiger Utensilien und Einkäufe. Aktive Eltern und Jogger sollten obendrein auf gute Räder achten. Die Art und Anzahl der Räder variiert je nach Modell.

Sicherheit steht an erster Stelle

Neben der Qualität steht selbstredend die Sicherheit ganz oben auf der Checkliste. Um einen allumfassenden Schutz zu gewährleisten, braucht der Babywagen insbesondere einen Sicherheitsgurt, eine Polsterung und Bremsen. Die Feststellbremse sollte beide Hinterräder gleichzeitig blockieren und leicht zu bedienen sein. Eine zusätzliche Handbremse sorgt für den nötigen Halt bei Fahrten durch offenes Gelände. Um schädliche Stoffe ausschließen zu können, sollten Verbraucher zudem auf Ökomodelle zurückgreifen.

Weiterhin beeinflusst das Material Eigenschaften wie das Gewicht, die Flexibilität, die Stabilität sowie den Komfort und Witterungsschutz. Sowohl beim Gestell als auch beim Stoff sollten Nutzer auf ein robustes und gleichzeitig pflegeleichtes Material achten. Die gängigsten Siegel mit einer ausführlichen Sicherheitsprüfung sind TÜV („Technischer Überwachungsverein“) und GS („Geprüfte Sicherheit“), aber auch CE („Europäische Gemeinschaft“).

Sicherheits-Checkliste
  • Funktionieren die Gestell-Fixierungen richtig?
  • Sind alle Nieten festgezogen?
  • Sehen die Plastikteile in Ordnung aus?
  • Sitzen alle Klettverschlüsse beziehungsweise Druckknöpfe fest?
  • Arbeiten die Bremsen angemessen?
  • Hält der Sicherheitsbügel?

Daneben muss der Wagen selbstverständlich auch bequem sein. Das heißt: über ausreichend Platz verfügen und flexibel in Liege-, Ruhe- sowie Sitzposition zu verstellen sein, um einen höchstmöglichen Liegekomfort zu garantieren.

Weitere praktische Eigenschaften

Hersteller statten Kinderwagen heutzutage mit allen möglichen Zusatzfunktionen aus, um sowohl dem Kind als auch den Eltern den Alltag zu vereinfachen. Die folgende Liste fasst die wichtigsten Eigenschaften eines Kinderwagens zusammen:

Größe und Gewicht

Der Wagen sollte neben Einkäufen und Gepäck in den Kofferraum passen, zu Hause gut verstaubar und ohne fremde Hilfe zu heben sein, denn das Gewicht belastet beim Schieben den Rücken. Ein Gestell aus Aluminium gewährleistet die nötige Leichtigkeit. Nichtsdestotrotz sollte die Liegefläche groß genug sein, damit das Baby in den ersten Monaten ausreichend Platz für einen Schlafsack im Winter sowie Luft im Sommer hat.

Stoffe

Die Bezüge existieren in allen möglichen Designs, wobei abziehbare Stoffe in der Regel waschbar sind. Der Stoff sollte robust und vor allem schadstoffarm sein.

Rad-Durchmesser

Je größer der Durchmesser des Rades, desto leichter fällt das Schieben auf unebenem Un-tergrund, da große Reifen besser federn und die Erschütterungen dämpfen.

Travel-System

Bei diesem Klick-System können Eltern mittels eines Adapters verschiedene Aufsätze auf das Gestell montieren.

Klappmechanismus

Zusammenklappbare Wagen vereinfachen sowohl den Transport als auch die Lagerung. Zu-sätzlich sollte der Wagen über eine Sicherung verfügen, die das Einklemmen von Fingern, aber auch das Auslösen durch eine Kinderhand verhindert.

Federung

Kinderwagen mit einer guten Federung bieten sowohl in der Fußgängerzone als auch im Gelände den besten Komfort für das Kind und den Schiebenden.

Feststellbremse

Die Feststellbremse ist in der Regel TÜV-geprüft und befindet sich an den Hinterrädern, welche blockiert werden – im Gegensatz zur Handbremse, die dauerhaft gedrückt bleiben muss, um zu greifen.

Anschnallgurt

Sobald das Kind sitzen kann, benötigt es einen sogenannten Hosenträgergurt, bei dem Schultern, Hüften und Beine gepolstert sind. Dieses Fünf-Punkt-System schützt den Nach-wuchs vor dem Herausfallen.

Gepolsterte Liegefläche

Die Polsterung dient der Abdeckung von Gestellverstrebungen, Klammern und Schraub-knöpfen unterhalb Liegefläche.

Schwenkbare Vorderräder

Um 360 Grad schwenkbare Reifen erleichtern insbesondere in der Stadt das Manövrieren.

Bestimmbare Ausrichtung

Während der Blick auf die Eltern Neugeborenen ein Sicherheitsgefühl schenkt, lässt sich die Babyschale einfach drehen, sobald die Kinder neugieriger werden.

Höhenverstellbarer Schieber

Vor allem, wenn Größenunterschiede zwischen den Partnern bestehen, sind an die Größe des Nutzers anpassbare Schieber praktisch, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Teleskop-Schieber sind in Länge und Höhe verstellbar, Knickschieber hingegen durch das Abknicken an Druckknöpfen variabel, und Schwenkgriffe können Nutzer auf die gegenüberliegende Seite umlegen.

Verstellbare Rückenlehne

Mit einer stufenlos verstellbaren Lehne ist der Neigungswinkel im vorgegebenen Rahmen individuell einstellbar. Bei einer Anpassung über Stufen stehen dagegen nur wenige Neigungswinkel zur Auswahl, sie funktioniert aber schnell und ruckelfrei. Auf diese Weise ist eine Liege- oder Ruheposition möglich.

Vielfalt an Zubehör

Die Fülle an Zubehör für Kinderwagen erscheint unermesslich. So gibt es unterschiedliche Fußsäcke je nach Temperatur: einen Winter-Fußsack mit Wärmeschutz für kalte Wintertage, einen Sommer-Fußsack aus leichten Materialien und einen Universal-Fußsack für alle Jahreszeiten. Gegen Wind und Wetter hilft ein zusätzlicher Regenschutz, und für die Luftzirkulation oder eine einfache Verabreichung der Flasche sorgt ein Fenster. Gegen die Sonne spannen die Eltern ein Sonnentuch oder befestigen einen Sonnenschirm direkt am Gestänge beziehungsweise ein Sonnensegel mit Gummis am Verdeck. Auch für den Liegekomfort existiert eine Unmenge an Zubehör, seien es Matratzen, Decken, Kissen oder Bettwäsche. Des Weiteren sorgen die speziell angefertigten Spielzeuge, etwa Ketten sowie Glöckchen und Rasseln für strahlende Kinderaugen. Für etwas ältere Kinder können Eltern Trittbrett, Multiboard und Buddyseat anbringen.

Kinderwagen-Aufbau

Mit dem rivhtigen Zubehör wird die Fahrt für jeden komfortabel.

Die Schiebenden können sich indessen mit wärmenden Handmuffen, Handy- und Getränkehaltern, einem Organizer, Shopper-Netzen, Taschen und Karabinerhaken ausrüsten. Für die nötige Sicherheit garantieren Reflektor-Kit, Sicherheitslicht und ein Kinderwagen-Schloss.

Tipps für den Umgang mit Kinderwagen

Die folgenden Tipps helfen insbesondere Erstnutzern im Alltag mit einem Kinderwagen:

  • Achten Sie auf Sicherheitsmerkmale wie einen Fünf-Punkte-Gurt.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Bremsen.
  • Betätigen Sie bei jedem Halt die Feststellbremse.
  • Beladen Sie den Wagen keinesfalls zu einseitig, da Kippgefahr besteht.
  • Benutzen Sie eine Fahrradklingel, um sich bei Ihren Mitmenschen bemerkbar zu machen.
  • Vermeiden Sie die pflegeintensiveren hellen Farben.
  • Beachten Sie, dass Taschen am Schieber oder an den Griffen die Stabilität beeinträchtigen.

Stellen Sie den Babywagen nicht ohne Schloss im Treppenhaus ab.

Welches Modell eignet sich für welches Alter?

Je nach Alter des Kindes empfehlen sich bestimmte Kinderwagen-Arten mehr als andere. Um Eltern einen Überblick zu verschaffen, finden Interessierte in der anschließenden Tabelle für jede Altersgruppe das richtige Modell.

0 bis 6 Monate

Die schutzbedürftigen Neugeborenen liegen anfangs ausschließlich. Deshalb benötigen sie eine weiche, aber stabile Schale mit hohem Komfort bei gleichzeitiger Sicherheit. Da sie viel schlafen und zudem äußerst sonnenempfindlich sind, muss das Gefährt nicht nur ausreichend gefedert, sondern vor allem gut geschützt sein. Während Verbraucher klassische Kinderwagen preisgünstig erwerben können, halten anpassbare Kombi-Wagen wesentlich länger. Außerdem müssen Eltern ihre Kinder darin nicht wecken, um sie aus dem Auto zu heben.

6 bis 12 Monate

Da Kinder in der Regel mit etwa neun Monaten das aufrechte Sitzen lernen, schlafen und sitzen sie von nun an abwechselnd. Sie wollen Kontakt und nehmen die Außenwelt verstärkt wahr. In diesem Altersabschnitt ist prinzipiell jeder Typ möglich – ob Sportwagen, Jogger oder Kombi-Wagen. Wichtig ist jedoch ein Gurt mit Fünf-Punkt-System, damit das Kind nicht aus dem Wagen herausfällt. Mithilfe eines verstellbaren Sitzes können die Eltern ihr Kind langsam an eine Sitzposition herantasten. Insgesamt braucht das Kind genügend Platz, sowohl zu den Seiten als auch nach oben. Ein großes Verdeck sorgt außerdem für eine gewisse Privatsphäre und schützt den Sprössling vor zu vielen Eindrücken.

12 bis 24 Monate

Mit zunehmendem Alter wird das Kind unabhängiger und möchte die Umwelt erkunden. Deshalb sollte es möglichst schnell aus dem Wagen gelangen können. Eine flexible Handhabung sowie ein Schutzbügel sind in diesem Abschnitt unabdingbar. Am geeignetsten sind folglich Kombi-Kinderwagen, aber auch Buggys und Sportwagen, die leicht, einklappbar und mit einer variablen Blickrichtung versehen sind.

Kinderwagen für jedes Alter

Zusätzlich existieren Kinderwagen, die für jedes Alter geeignet sind. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Kombi-Kinderwagen, die ein höheres Maximalgewicht aushalten. Von der Liegeschale bis zum Sportsitz passt sich der Kinderwagen jeglicher Altersgruppe an.

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