Zuckerwattemaschine-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Verflüssigter Zucker bildet beim Abkühlen unter Rotation Fäden. Werden diese ungeordnet auf einen Stab aufgewickelt, entsteht Zuckerwatte.
  • Das richtige Aufwickeln der Zuckerfäden erfordert etwas Geschick, Übung und Erfahrung, um große und luftige Zuckerwatte selbst herzustellen.
  • Mithilfe von Lebensmittelfarbe und Geschmacksrichtungen stellen Sie Zuckerwatte mit Farbe und Geschmack her.
  • Bestimmte Zuckerwattemaschinen schmelzen harte Bonbons, sodass tolle farbige und geschmackvolle Zuckerwatte entsteht.
  • Besonders einfach zu reinigen sind Geräte, deren Schale und Spritzschutz sich abnehmen lassen und spülmaschinenfest sind.

So funktioniert eine Zuckerwattemaschine

Zuckerwatte bringen die meisten mit Kindheitserinnerungen an den Jahrmarkt, Kirmes oder andere Feste in Verbindung. Mithilfe teilweise gar nicht mal so teurer Zuckerwattemaschinen bereiten Liebhaber der klebrigen Süßigkeit sie jetzt auch jederzeit zu Hause zu. So wird ein solches Gerät, das auch als Candy Maker (Englisch für „Süßwarenhersteller“) bekannt ist, zu Hause schnell zum Highlight eines Kindergeburtstages, einer Familienfeier oder eines gemütlichen Filmeabends.

Zuckerwatte wird in der Regel aus herkömmlichem Haushaltszucker hergestellt. Um aus dem körnigen Zucker luftige Watte zu machen, ist es notwendig, den Zucker zunächst zu verflüssigen.

Zuckerwattemaschinen

Diese Aufgabe erledigen Heizelemente, die sich in der Regel in einem kleinen Behälter innerhalb des Spinnkopfs in der Mitte des Geräts befinden. Dort füllt der Anwender auch den Zucker ein. Der Spinnkopf erhitzt nun, während er gleichzeitig rotiert, den Behälter auf bis zu 150 Grad Celsius, sodass der Zucker schmilzt.

Die Rotation des Spinnkopfes der Zuckerwattemaschine sorgt nun dafür, dass die Zentrifugalkraft den flüssigen Zucker in eine Auffangschale schleudert. Hierbei kühlt der Zucker ab und bildet feine Fäden.
Wickelt der Nutzer diese Fäden nun ungeordnet auf einen Stab auf, vergrößert sich das Volumen des Zuckers und es entsteht luftige Zuckerwatte. Allerdings erfordert das richtige Aufwickeln etwas Geschick und Übung. Wer es also nicht gleich beim ersten Versuch schafft, Zuckerwatte wie auf dem Jahrmarkt oder Kirmes selbst herzustellen, muss einfach noch ein paar Versuche starten und allmählich das richtige Gefühl für die Zuckerwattemaschine entwickeln.

Wann lohnt sich eine eigene Zuckerwattemaschine?

  • Neben einer Maschine benötigen Verbraucher zur Herstellung einer Portion Zuckerwatte ein Holzstäbchen und fünf Gramm Zucker.
  • Damit lassen sich für 4,65 Euro (4,00 Euro für 200 Schaschlikspieße, 0,65 Euro für ein Kilogramm Zucker) 200 Portionen Zuckerwatte herstellen.
  • Auf dem Jahrmarkt kostet eine Portion Zuckerwatte zwischen 2 und 3 Euro.
  • Damit haben sich Zuckerwatte oftmals Clatronic bereits nach 15 Portionen Zuckerwatte amortisiert.

Wussten Sie schon, …

… dass die größte Zuckerwatte der Welt aus Niederbayern kommt? Sie ist stolze 5,45 Meter lang und besteht aus 70 Kilogramm Zucker. Mit der richtigen Maschine und genug Übung kratzen Sie vielleicht schon bald an diesem Weltrekord.

Bestandteile einer Zuckerwattemaschine

Eine Zuckerwattemaschine setzt sich aus bestimmten Bauteilen zusammen, die sich je nach Modell in ihrem Design und Material unterscheiden. Als besonders hochwertig gelten dabei Motorengehäuse aus Edelstahl und Heizelemente aus Quarz. Wer Wert auf solche Materialen legt, muss für seine Zuckerwattemaschine natürlich auch etwas mehr Geld ausgeben.
Einige Bestandteile wie der Spinnkopf und die Heizelemente sind in jeder Zuckerwattemaschine enthalten, während andere optional sind. Zu letzteren zählt beispielsweise ein praktischer Spritzschutz, der in der Regel bei hochwertigeren Zuckerwattemaschinen vorhanden ist.

Eine Übersicht über die gängigen obligatorischen und optionalen Komponenten eines Candy Makers bietet der folgende Anschnitt.

Korpus / Motorgehäuse

Der Korpus der Maschine bildet den mechanischen Teil und beinhaltet den Motor der Zuckerwattemaschine. Auf ihm befindet sich der Spinnkopf. Der Korpus besteht je nach Qualität und Preis der Zuckerwattemaschine aus Edelstahl, Metall oder Kunststoff

Heizelemente

Die Heizelemente erhitzen den Behälter der Zuckerwattemaschine, in den der Zucker gefüllt wird. Sie befinden sich in aller Regel direkt unter dem Spinnkopf und sind aus Quarz, Aluminium oder Edelstahl gefertigt.

Spinnkopf / Drehscheibe

Der Spinnkopf beinhaltet den Zucker-Behälter und schleudert den flüssigen Zucker durch Rotation nach außen. Dieser besteht in der Regel aus Edelstahl oder Metall und ist mit nicht haftendem Material beschchtet.

Auffangschale

Die Auffangschale aus Kunststoff sammelt den aufgewirbelten, verflüssigten Zucker, dabei wird dieser abgekühlt und bildet Fäden. Je größer die Auffangschale ist, umso einfacher lässt sich damit Zuckerwatte herstellen und umso größer wird diese.

Spritzschutz

Ein optionaler Spritzschutz besteht aus Acrylglas oder Kunststoff. Dieser schützt den Anwender und die Umgebung vor heißen Zuckerspritzern aus der Zuckerwattemaschine.

Anti-Rutsch-Füße

Für einen sicheren und stabilen Halt der Zuckerwattemaschine während des Betriebs sorgen sogenannte Anti-Rutsch-Füße. Diese Gummi- oder Silikon-Noppen haften sich am Untergrund fest und sorgen für einen guten Stand.

Welche Zutaten dürfen in die Zuckerwattemaschine?

Üblicherweise wird für die Herstellung von Zuckerwatte handelsüblicher Haushaltszucker verwendet. Wer sich besondere Zuckerwatte in Farbe und mit Geschmack wünscht, kann dem Zucker Lebensmittelfarbe und Aromen beifügen. Bestimmte Zuckerwattemaschinen sind sogar in der Lage, harte Bonbons zu schmelzen und aus diesen zusammen mit etwas Zucker geschmackvolle Zuckerwatte zu zaubern. Einen Überblick über alle Zutaten, die Verbraucher zur Herstellung von Zuckerwatte verwenden können, bietet die folgende Übersicht.

HAUSHALTSZUCKER

Haushaltszucker ist die Grundzutat der Zuckerwatte. Die Menge sollte genau abgemessen werden. Für eine normale Portion reichen bereits 5 Gramm Zucker.

LEBENSMITTELFARBEN

Lebensmittelfarben geben der Zuckerwatte ihre Farbe. Hier ist besonders darauf zu achten, nicht zu viel zum Zucker geben, da die Masse sonst zu flüssig wird.

AROMEN

Durch das Hinzufügen von Aromen kann der Geschmack der Zuckerwatte verändert werden. Wie bei der Lebensmittelfarbe, ist besonders auf die Dosierung zu achten.

HARTE BONBONS

Harte Bonbons ersetzen Lebensmittelfarbe und Aromen. Sie geben der Watte sowohl Farbe als auch Geschmack. Jedoch können nur bestimmte Maschinen harte Bonbons schmelzen, bei den übrigen muss der Verbraucher sie vor der Zugabe mit einer Küchenmaschine sehr fein zerkleinern.

Verbraucher, die ungern experimentieren, aber dennoch farbige Zuckerwatte mit Geschmack herstellen möchten, können bunten, aromatisierten Spezial-Zucker verwenden. Dieser ist zwar in Regel vergleichsweise teuer, erspart dem Anwender dafür aber das Anmischen und eine möglicherweise zu flüssige Zuckermasse.

Folgende Utensilien sollten Nutzer hingegen niemals in einen Candy Maker geben:

  • Brauner Rohrzucker – hat eine andere Schmelztemperatur als Haushaltszucker und eignet sich deshalb nicht zur Herstellung von Zuckerwatte
  • Öl – ist nicht notwendig und erschwert die Reinigung der Zuckerwattemaschine

Welches Zubehör benötigen Sie?

Neben der Zuckerwattemaschine und den Zutaten benötigen Verbraucher noch weiteres Zubehör, um die luftige Süßigkeit herzustellen.

Dosierlöffel zum Abmessen der Zuckermenge

Sehr praktisch ist ein Dosierlöffel, mit dem der Anwender bequem die richtige Zuckermenge für die Zuckerwattemaschine abmisst. Für eine Portion Zuckerwatte reichen gewöhnlich etwa fünf Gramm Haushaltszucker. Die genaue Menge variiert jedoch je nach verwendeter Maschine.

Legt der Hersteller seinem Gerät einen passenden Dosierer bei, erspart er dem Nutzer damit nicht nur umständliches abwiegen, grobes Schätzen oder den Kauf eines Dosierlöffels, sondern kann das beiliegende Zubehör auch genau an den Bedarf der speziellen Maschine anpassen. Den Zuckerwattemaschinen in unserem Vergleich liegen zum Großteil Dosierer bei.

Stäbchen zum Aufwickeln der Zuckerwatte

Während ein Dosierlöffel zwar ein praktisches Utensil, aber nicht unbedingt notwendig ist, lässt sich ohne Stäbchen zum Aufwickeln gar keine Zuckerwatte herstellen. Daher gehört eine bestimmte Anzahl an Holz- oder alternativ Plastikstäbchen bei vielen Herstellern zum Lieferumfang dazu. So hat der Verbraucher auch die Möglichkeit, nach dem Kauf seines Geräts direkt mit der Herstellung seiner eigenen Zuckerwatte loszulegen, ohne vorher noch Stäbchen besorgen zu müssen. Üblicherweise werden zum Aufwickeln der Watte vierkantige, meist aufgeraute Holzstäbchen verwendet, da an diesen die Zuckerfäden besonders guthängen bleiben.
Der Vorteil an Stäbchen aus Kunststoff ist der, dass der Anwender sie nach Gebrauch einfach reinigen und wiederverwenden kann. Anstelle spezieller Zuckerwatte-Stäbchen lassen sich auch einfach Schaschlikspieße benutzen.

Tipp:

Wer zum Aufwickeln der Zuckerwatte Schaschlikspieße aus Holz verwendet, sollte diese vor dem Gebrauch etwas aufrauen, damit die Zuckerfäden später besser haften bleiben. Besonders gut drehen lassen sie sich zudem, wenn sie mit Wasser leicht befeuchtetet werden.

Schutz vor heißen Zuckerspritzern

Vor allem bei hochwertigen Zuckerwattemaschinen gehören ein Spritzschutz oder eine Abdeckhaube zur Standard-Ausstattung dazu. Sie dienen dazu, heiße Zuckerspritzer aufzufangen, bevor sie den Zubereiter, interessierte Zuschauer oder die Umgebung treffen. Besonders bei der Zuckerwatte-Zubereitung mit Kindern sollte ein solcher Schutz nicht fehlen.

Einige sehr hochwertige Geräte verfügen über einen Spritzschutz aus hochwertigem Acrylglas. In der Regel besteht ein solcher Schutz aus Kunststoff und ist häufig abnehmbar und geschirrspülgeeignet.

So pflegen und reinigen Sie ihre Zuckerwattemaschine

Um möglichst lange Freude an der eigenen Zuckerwattemaschine zu haben, ist eine gründliche Reinigung der Zuckerwattemaschine nach Gebrauch notwendig. Viele Hersteller machen es ihren Kunden hier besonders einfach, indem sie ihre Geräte mit abnehmbarer Schale und Spritzschutz ausstatten. In einigen Fällen eignen sich diese Teile der Zuckerwattemaschine sogar für die Reinigung in der Geschirrspülmaschine.

Selbst wenn dies nicht der Fall ist, gestaltet sich die Reinigung der abnehmbaren Teile der Zuckerwattemaschine in der Regel nicht allzu schwierig. Mit warmem Wasser und etwas Spülmittel lässt sich der angetrocknete Zucker lösen und mit einem Schwamm abwischen. Weicht der Verbraucher Schale und Spritzschutz vorher eine Zeitlang ein, wird das Ganze noch einfacher.

Etwas unvorteilhafter verhält es sich mit Geräten, die der Nutzer nicht in ihre Einzelteile zerlegen kann. Hier muss er auf das Einweichen verzichten, wodurch sich das Entfernen des erhärteten Zuckers etwas erschwert. Insgesamt zählen Zuckerwattemaschinen dennoch zu den pflegeleichten Küchengeräten.

Tipps und Tricks für die perfekte Zuckerwatte

Damit auch Anfänger mit ihrem neuen Candy Maker Zuckerwatte wie auf dem Jahrmarkt und Kirmes herstellen können, stellt unsere Redaktion einige nützliche Tipps und Tricks zusammen, die zu einem guten Gelingen beitragen.

Der geeignete Untergrund

Beim Aufstellen des Geräts muss der Anwender darauf achten, dass die Maschine auf einem festen und stabilen Untergrund steht. Bei Betrieb rotiert diese nämlich und könnte so einen instabilen Unterstand schlimmstenfalls zum Umkippen bringen. Für zusätzliche Stabilität sorgen sogenannte Anti-Rutsch-Füße, über die viele Zuckerwattemaschinen praktischerweise verfügen.

Das Aufwickeln

Beim Aufwickeln der Zuckerwatte sollten Verbraucher darauf achten, mit dem Stäbchen nicht zu nah an die heiße Drehscheibe zu kommen, da die bereits aufgewickelte Watte sonst wieder schmilzt. Am besten funktioniert es, wenn der Nutzer den Stab leicht schräg waagerecht über dem Gerät hält und ihn so schnell wie möglich dreht.

Das Einfüllen des Zuckers

Vor dem Einfüllen des Zuckers muss der Anwender seine Maschine vorheizen und anschließend kurz abstellen, damit der eingefüllte Zucker nicht sofort wieder herausgewirbelt wird. Dabei sollte er allerdings nur solange Warten, bis der Drehteller langsamer wird und nicht, bis er völlig stillsteht, da der Zucker ansonsten karamellisiert.

Die Größe der Zuckerwatte

Wie groß die selbstgemachte Zuckerwatte wird, hängt hauptsächlich von der verwendeten Zuckermenge ab. Je mehr Zucker der Nutzer in seine Maschine gibt, umso mehr Zuckerwatte erhält er bei richtigem Aufwickeln auch. Besonders gut gelingt große Zuckerwatte, wenn der Verbraucher die Watte oberhalb des Maschinenrands aufnimmt und darauf achtet, mit dem Stab nicht in den Auffangbereich zu geraten.

Zwischendurch säubern

Bei längerem Betrieb der Maschine bildet sich häufig um den Drehteller ein Karamellrand. Diesen sollte der Nutzer zwischendurch entfernen, damit er auch bei der nächsten Portion ansehnliche Zuckerwatte enthält.

Besondere Zuckerwatte

Wer bunte Zuckerwatte mit Geschmack herstellen möchte, kann dafür fertigen Spezialzucker kaufen oder herkömmlichen Haushaltszucker mit Lebensmittelfarbe und den gewünschten Aromen mischen. Alternativ lassen sich auch etwa in der Küchenmaschine fein zerkleinerte Bonbons verwenden. Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, sollte der Anwender den Bonbon-Krümeln noch etwas Zucker beigeben. So wird die Watte schön fluffig. Bestimmte Maschinen machen es ihrem Nutzer besonders einfach, da sie in der Lage sind, harte Bonbons zu schmelzen. So ersparen sie ihm das Zerkleinern.

So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Netzvergleich testet in dieser Kategorie keine Produkte selbst, sondern recherchiert, analysiert und bewertet Kundenbewertungen, Rezensionen, Produktdaten, Tests und Verkaufsrankings.

Die Bewertung des ermittelten Vergleichsergebnisses basiert auf der Skala der deutschen Schulnoten und rangiert von „sehr gut“ bis „ungenügend“. Unsere Redaktion nimmt die besten und bekanntesten Produkte aus jeder Kategorie unter die Lupe und bewertet sie, wobei nur die ersten sieben Plätze aus unserem jeweiligen Ranking angezeigt werden.

Zwar ist das Angebot an Zuckerwattemaschinen auf dem Markt vergleichsweise überschaubar, dennoch unterscheiden sich die Modelle verschiedener Hersteller teilweise erheblich – unter anderem durch ihren Preis. Um Interessierten eine Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung zu bieten, hat unsere Redaktion vier besonders wichtige Bewertungskriterien ausgewählt und einige der beliebtesten Zuckerwattemaschinen genau unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.

Eigenschaften

Unter unserem ersten Bewertungskriterium werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Zuckerwattemaschinen. Hierzu zählen unter anderem das Material, aus dem die Maschine beschaffen ist, und ihre Farbe. Während die Farbe in erster Linie Geschmackssache ist, sollte das Material des Geräts möglichst hochwertig, robust und idealerweise einfach zu reinigen sein.
Für viele Verbraucher ist der Preis ein entscheidendes Kaufkriterium. Zuckerwattemaschinen sind bereits vergleichsweise günstig ab rund 20 Euro erhältlich. Für hochwertiges Material, eine besonders große Schale oder praktische Extras wie Anti-Rutsch-Füße muss der Käufer allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Eine besonders wichtige Eigenschaft ist neben den bereits genannten die Wattleistung des Geräts. Je höher diese ist, umso schneller geht auch die Zubereitung von der Hand. Wer beispielsweise vorhat, seine Zuckerwattemaschine regelmäßig auf größeren Familienfesten oder Kindergeburtstagen einzusetzen, sollte besonderen Wert auf eine hohe Wattleistung – beispielsweise 500 Watt – legen.

Ausstattung

Hinsichtlich der Ausstattung einer Zuckerwattemaschine ist der Durchmesser der Schale ein entscheidender Faktor. Je größer dieser ist, umso mehr Zuckerfäden produziert die Maschine und umso größer wird auch die Zuckerwatte. In puncto Reinigung der Maschine ist es äußerst praktisch, wenn die Schale zudem abnehmbar ist. Für hohe Sicherheitsstandards einer Zuckerwattemaschine sprechen ein Spritzschutz, der den heißen Zucker auffängt, und Anti-Rutsch-Füße, die für einen besonders festen Stand sorgen. Einige Geräte verfügen außerdem über eine Kontrollleuchte, die sich meist direkt am Ein-/Ausschalter der Maschine befindet und dem Anwender durch Aufleuchten anzeigt, dass sie in Betrieb ist. Heizelemente aus Quarz zeugen von einer hohen Qualität beim Gerät. Sie garantieren eine gleichmäßige Verteilung der Hitze und einen raschen Temperaturanstieg, sodass damit die Zubereitung von Zuckerwatte besonders schnell vonstattengeht.

Bedienbarkeit

Unter dem Bewertungspunkt „Bedienbarkeit“ prüfen wir, wie einfach oder schwer die Maschine zu handhaben und zu reinigen ist. Hinsichtlich einer einfachen Reinigung punktet eine Zuckermaschine an dieser Stelle mit einer abnehmbaren und spülmaschinenfesten Schale. Beinhaltet das Gerät einen Spritzschutz ist dieser idealerweise ebenso abnehmbar und für die Spülmaschine geeignet.
Eine nutzerfreundliche Maschine ist außerdem im Betrieb möglichst geräuscharm, sodass Unterhaltungen nebenher noch gut möglich sind, ohne dabei Schreien zu müssen. Verbraucher, die vorhaben, mit ihrer Maschine besonders viele Zuckerwatten am Stück – etwa im Rahmen eines Kindergeburtstages – herzustellen, sollten vor dem Kauf darauf achten, dass die gewählte Maschine auch für den Dauereinsatz geeignet ist. So gibt es beispielsweise Modelle, die nach 20-minütigem Betrieb eine Pause brauchen, da sie sonst Gefahr laufen, zu überhitzen. Weitere Pluspunkte sammelt eine Zuckerwattemaschine, die wenig Zeit zum Vorwärmen benötigt und auch in der Zubereitung möglichst schnell ist. Ein schönes Extra ist es, wenn die Maschine in der Lage ist, zusammen mit Zucker auch harte Bonbons zu schmelzen, die der Watte Geschmack und Farbe geben.

Zubehör

Schließlich punkten die Geräte in unserem Vergleich mit einem umfangreichen Zubehör. Äußerst nützlich ist ein Dosierlöffel zum Abmessen und Einfüllen des Zuckers. Viele Anbieter legen ihren Maschinen zudem Stäbchen zum Aufwickeln der Zuckerwatte bei. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Zuckerwatte-Stäbchen aus Holz. Sehr selten gehören zum Zubehör Kunststoffstäbchen, die sich praktischerweise nach Gebrauch abwaschen und beliebig oft verwenden lassen. Eine Bedienungsanleitung gehört standardmäßig zum Lieferumfang. Im Idealfall ist diese in deutscher Sprache verfasst, möglichst umfangreich und verständlich. Äußerst selten gehören zum Zubehör noch Extras wie farbiger oder aromatisierter Zucker. Im Normalfall müssen Verbraucher solche Besonderheiten allerdings extra hinzukaufen.