Dampfreiniger-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Dampfreiniger hilft bei vielen aufwendigen Putzarbeiten im Haushalt.
  • Käufer haben die Wahl zwischen klassischen Dampfreinigern, Dampfsaugern, Dampfbesen und Handdampfreinigern.
  • Verfügt das Gerät über einen Durchlauferhitzer, bietet es mehr Sicherheit und Komfort.

Oberflächen schonend und effektiv reinigen

Sauberkeit und tiefgehende Hygiene – das ermöglicht der Einsatz eines Dampfreinigers. Mittels Erhitzung erzeugt das Gerät Wasserdampf, der unter hohem Druck über eine Düse nach außen gelangt. Dabei kommen interessante Zahlen zustande: Die Geschwindigkeit des austretenden Dampfs beträgt etwa 180 Kilometer pro Stunde, die Temperaturen erreichen bis zu 300 Grad Celsius (im privaten Bereich jedoch häufig nur die Hälfte). Diese Kombination aus Tempo und Hitze ist für die Reinigungswirkung von essenzieller Bedeutung: Zum einen hat die Temperatur für eine desinfizierende Wirkung, zu anderen spült der Druck kleinste Partikel weg. Da der Dampf selbst in kleine Öffnungen passt, erweist sich die Reinigung als äußerst gründlich.

Anwender kommen bereits mit kleinen Wassermengen sehr weit. Das Volumen von einem Liter Wasser vergrößert sich beispielsweise auf ein Dampfvolumen von 1.600 bis 1.700 Litern. Dieser Effekt geht darauf zurück, dass die Wasserteilchen beim Übergang in den gasförmigen Zustand größeren Abstand zueinander suchen. Ein weiterer Vorteil: Nutzern bleibt der Einsatz von Reinigungsmitteln erspart.

Anwender kommen bereits mit kleinen Wassermengen sehr weit. Das Volumen von einem Liter Wasser vergrößert sich beispielsweise auf ein Dampfvolumen von 1.600 bis 1.700 Litern. Dieser Effekt geht darauf zurück, dass die Wasserteilchen beim Übergang in den gasförmigen Zustand größeren Abstand zueinander suchen. Ein weiterer Vorteil: Nutzern bleibt der Einsatz von Reinigungsmitteln erspart.

Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen

Wer vorsichtig mit dem Gerät umgeht und ständig darauf achtet, weder sich selbst noch empfindliche Oberflächen mit dem heißen Wasserdampf in Berührung zu bringen, kann sich über ausgezeichnete Ergebnisse freuen. Trotz des Verzichts auf chemische Produkte ist die Reinigungswirkung schon bei geringem Kraftaufwand von außerordentlicher Qualität. Schlieren und Kalkränder gehören der Vergangenheit an.

Der Einsatz eines Dampfreinigers erfordert zwar einen sehr hohen Energiebedarf, spart jedoch Wasser und Putzmittel. Das Gerät kommt für viele Aufgaben infrage, die gelegentlich oder regelmäßig anfallen, zum Beispiel für die Reinigung von

  • Fliesen,
  • Teppichen,
  • Linoleum,
  • Fenstern,
  • Armaturen,
  • Polstern,
  • Holz,
  • Backöfen,
  • Dunstabzugshauben und
  • Spiegeln.

Dampfreiniger und ihre Grenzen

Die Leistung bei der Reinigung von Matratzen ist nicht tiefgehend genug, um das gesamte Gewebe zu desinfizieren. Das sich Milben nicht vollständig abtöten lassen, müssen Allergiker zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um etwaige Allergene aus dem Haushalt zu befördern. Manche Materialien sind sogar komplett tabu: So ist die Feuchtigkeit auf Laminat, Kork und Parkett häufig zu stark, wodurch die Oberflächen Schaden nehmen.

Die verschiedenen Typen

Die vier wichtigsten Typen im Bereich der Dampfreiniger sind das Dampfgerät (auch bekannt als Bodendampfreiniger), der Dampfsauger, der Dampfbesen und der Handdampfreiniger.

Das Dampfgerät

Ist das Dampfgerät speziell für den Einsatz auf Böden konzipiert, spricht man von einem Bodendampfreiniger. Er zeichnet sich durch ein Verlängerungsrohr aus, das ein bequemes Arbeiten im Stehen ermöglicht. Am unteren Ende befindet sich eine rechteckige Bodendüse. Bei manchen Produkten handelt es sich auch um einen dreieckigen Düsenfuß, mit dem Anwender besser in Ecken gelangen.

Da diese Variante oft zahlreiche Extras mitbringt, eignet sie sich nicht nur für Böden, sondern auch für die Reinigung anderer Oberflächen. Je nach Düsenaufsatz kann sie beispielsweise Fenster oder stark verwinkelte Oberflächen wie Toiletten reinigen. Viele Varianten bringen sogar ein separates Dampfbügeleisen mit, mit dem sich Textilien glätten lassen.

VorteileNachteile
Perfekt für große BodenflächenNicht für alle Bodenmaterialien geeignet
Angenehmes Arbeiten in aufrechtem StandKeine Saugfunktion
Oft vielseitiges und nützliches Zubehör inklusiveGroßer Platzbedarf beim Lagern
Für zahlreiche Arbeiten einsetzbar
Günstig

Das Dampfgerät ist am besten geeignet für: große Haushalte mit vielfältigen Reinigungsarbeiten und Menschen, die sich diese Arbeiten erleichtern möchten.

Der Dampfsauger

Der Dampfsauger bietet eine weitere Funktion, die sich als sehr nützlich erweist. Er erzeugt nicht nur heißen Wasserdampf, den er unter Druck auswirft, sondern saugt den Dampf inklusive dem gelösten Schmutz gleich wieder auf. Das Dampfen und das Absaugen erfolgen parallel, ein Arbeitsgang genügt also. Optisch und funktionell ähneln die Produkte Staubsaugern. Im Gegensatz zu einem Staubsauger reagiert ein Dampfsauger jedoch nicht empfindlich auf das Aufsaugen von Wasser.

Da keine Feuchtigkeit zurückbleibt, eignet sich ein Dampfsauger auch für empfindliche Böden. Je nach Verschmutzungsgrad ist das Gerät zudem hinsichtlich seiner Dampfleistung anpassbar.

Vorteile Nachteile
Gründlichere Reinigung durch paralleles Absaugen von Wasser und SchmutzGroß und schwer
Auch für einige empfindliche Böden geeignet Lohnt sich nur auf großen Arbeitsflächen
Häufig zusätzlich als Trocken-Staubsauger verwendbar Teuer
Bedarfsgerechte Anpassung an leichte und starke Verschmutzungen
Gute Wahl für Haustierbesitzer

Der Dampfsauger ist am besten geeignet für: Haustierbesitzer und alle, die den Schmutz nicht nur wegblasen, sondern vollständig entfernen möchten.

Der Dampfbesen

Ein Dampfbesen besitzt eine Düse mit einem Wisch- oder Dampfmopp. Dabei handelt es sich um eine textile Auflage, die den Schmutz aufnimmt, wie man es vom Wischen kennt. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Auflage gelegentlich zu waschen. Ohne einen Auffangbehälter (wie beim Dampfsauger) ist ein Dampfbesen jedoch wesentlich kompakter und leichter. Die meisten Modelle bringen zudem verschiedene Aufsätze mit, zum Beispiel Bürsten oder feine Bodentücher.

Vorteile Nachteile
Nimmt den Schmutz sofort aufWischmopps erfordern gelegentliches Reinigen in der Waschmaschine
Ohne schweren AuffangbehälterNicht für alle Flächen geeignet
Viele verschiedene Aufsätze nutzbarKommt nicht in enge Ecken und schmale Winkel
Einfache Handhabung

Der Dampfbesen ist am besten geeignet für: alle, die Schmutz nicht nur wegblasen, sondern auch aufnehmen möchten, aber keinen schweren Auffangbehälter möchten.

Der Handdampfreiniger

Ein hohes Gewicht und eine unhandliche Größe erschweren die Arbeit mit einem klassischen Dampfreiniger. Wer Wert auf eine möglichst einfache Anwendung legt, sollte zum Handdampfreiniger – umgangssprachlich auch als Dampfenten geläufig – greifen. Er bietet alle Vorteile eines herkömmlichen Dampfreinigers, spart aber Kraft und nimmt weniger Platz beim Lagern in Anspruch. Die meisten Geräte wiegen weniger als zwei Kilogramm, manche sogar weniger als ein Kilogramm.

Optisch erinnern sie ein wenig an eine Gießkanne, andere Designs orientieren sich wiederum an einer Ente.

VorteileNachteile
Handlich, leicht und platzsparendNicht für große Flächen geeignet
Perfekt für kleinere EinsätzeKein Auffangbehälter
Kommt gut in Ecken und enge RäumeWenig Zubehör

Der Handdampfreiniger ist am besten geeignet für: Verbraucher, die wenig Kraft oder Platz haben beziehungsweise ein Zweitgerät für kleinere Reinigungseinsätze suchen.

Darauf kommt es beim Kauf an

Wer sich einen Dampfreiniger anschaffen möchte, sollte einiges beachten, damit sich der Kauf auch langfristig lohnt. Worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Funktionen ein Muss sind, klären wir im Folgenden. Bei den wichtigsten Kauffaktoren handelt es sich um

  • den Druckkessel (mit getrenntem Wassertank),
  • den Durchlauferhitzer,
  • das Volumen des Wassertanks,
  • die Leistung und die Aufheizzeit,
  • den Dampfdruck und die Dampfdruckregulierung,
  • den Aktionsradius und
  • die Sicherheit.

Der Druckkessel (mit getrenntem Wassertank)

Beim Dampfreiniger mit Druckkessel handelt es sich um die klassische Bauweise. Anwender befüllen den Kessel zunächst mit Wasser und schalten das Gerät ein. Das Wasser erhitzt sich stark und beginnt zu verdampfen. Durch das Öffnen eines Ventils am Behälter strömt der heiße Dampf mit hoher Geschwindigkeit nach außen, um einen Druckausgleich zu schaffen. Dabei leert sich der Behälter nach und nach. Zur Sicherheit sollte sich der Behälter nur dann öffnen lassen, wenn der Inhalt auf eine ungefährliche Temperatur abgekühlt ist. Viele Modelle bieten das bisher allerdings noch nicht.

Ein getrennter Wassertank zusätzlich zum Druckkessel kann Unfälle, die Verbrennungen zur Folge haben, vorbeugen und verlängert die Dauer des Arbeitsganges. Der separate Tank ermöglicht es, Wasser nachzufüllen, auch wenn das Gerät noch voller Wasserdampf ist. Beim Öffnen kann der Dampf allerdings nicht entweichen, weil die Behälter voneinander getrennt sind. Diese Bauart ist auch unter der Bezeichnung Zweikammersystem bekannt.

Der Durchlauferhitzer

Neben der Trennung von Druckkessel und Wassertank erweist sich auch ein Durchlauferhitzer als sicher. Er verlängert ebenfalls die Arbeitszeit und spart zudem Energie ein. Entsprechende Geräte erhitzen nicht den kompletten Kessel inklusive Inhalt, sondern verdampfen stets nur kleine Mengen Wasser. Die Flüssigkeit durchfließt dazu ein sehr heißes Bauteil, zum Beispiel eine Heizplatte, und löst unmittelbar das Verdampfen des Wassers aus. Die erzeugte Dampfmenge kann sofort aus der Düse entweichen, wodurch das Gerät den Wasserdampf bedarfsgerecht erzeugt. Der fehlende Druckkessel ermöglicht zudem eine kompakte Bauweise.

Das Volumen des Wassertanks

Damit der Dampfreiniger alle Flächen säubern kann, muss der Wassertank entsprechend groß sein. Zu ausladende Tanks sind ungeeignet, denn sie erhöhen unnötigerweise das Gewicht. Es gilt: Je größer die zu reinigende Fläche, desto mehr Platz muss der Behälter bieten. Der Boden in einem Raum mit vielen Quadratmetern erfordert ein Volumen von mindestens einem Liter. Behälter mit 500 Millilitern oder weniger sind eher für kleinere Anwendungen in Küche oder Bad geeignet.

Leistung und Aufheizzeit

Die meisten Dampfreiniger liefern eine Leistung zwischen 1.000 und 2.000 Watt. Der jeweilige Wert gibt nicht nur an, wie viel Power das Gerät erzeugt, sondern sagt auch aus, wie hoch der Energiebedarf ist. Eine hohe Wattzahl bedeutet daher nicht zwangsläufig nur Vorteile. Auch weniger leistungsstarke Modelle können überzeugen, wenn die Aufheizzeit und die erreichbaren Temperaturen stimmen.

Bevor ein Dampfreiniger an die Arbeit gehen kann, muss er bestimmte Bauteile auf Betriebstemperatur bringen. Je schneller das geschieht, desto vorteilhafter ist es im Alltag. Diese Phase ist meist bereits nach vier bis sechs Minuten abgeschlossen. Manche Modelle brauchen etwas länger, es finden sich aber auch Geräte, die bereits nach 15 Sekunden einsatzbereit sind.

Dampfdruck und Dampfdruckregulierung

Hersteller geben den Dampfdruck in Bar an. Je größer der Druck ist, desto besser bewältigt die Düse festsitzende Verschmutzungen. Für den privaten Haushalt und seine typischen Reinigungsaufgaben ist ein Druck zwischen zwei und sechs Bar ausreichend. Eine Dampfdruckregulierung hilft Anwendern dabei, den Energie- und Wasserbedarf zu senken. Sie ist bei vielen Geräten auch stufenlos verfügbar.

Der Aktionsradius

Da die meisten Dampfreiniger kabelgebunden sind, entscheidet die Länge des Kabels über den möglichen Aktionsradius. Durch Verlängerungskabel lässt sich dieser erweitern. Deutlich mehr Freiheit versprechen hingegen die kabellosen Varianten. Dabei kommen jedoch keine Akkus zum Einsatz, denn bislang gibt es noch keine wiederaufladbaren Batterien, die einen so hohen Bedarf an Leistung ermöglichen.

Bei solchen Modellen müssen Anwender zuerst den Wassertank füllen, das Gerät ans Stromnetz anschließen und einschalten. Innerhalb der Aufheizzeit sorgt die Elektronik für das Verdampfen des Wassers. Anschließend lässt sich der Stecker aus der Steckdose nehmen und das Dampfventil öffnen. Ohne jede Stromzufuhr stößt der Dampfreiniger nun Druck aus. Dabei ist das Kabel kein begrenzender Faktor mehr.

Die Sicherheit

Da der heiße Dampf sehr gefährlich ist und zu schweren Verbrennungen führen kann, sollten Käufer großen Wert auf moderne Sicherheitsvorkehrungen legen. Dazu zählen Sicherheitsventile, die ein unbeabsichtigtes Ausstoßen von heißem Wasserdampf verhindern. Ein Durchlauferhitzer sorgt zudem für ein sicheres Befüllen im aufgeheizten Zustand.

Dank Spritzwasserschutz handelt es sich beim austretenden Wasser tatsächlich immer nur um Dampf und nicht um Wasser. Schädliche Wasseransammlungen sind dadurch vermeidbar. Ein Schutz vor Überhitzung schaltet die Elektronik ab, falls sie riskant hohe Temperaturen erreichen sollte.

Nützliche Extras

Manches Zubehör lohnt sich besonders und darf daher in einem gut ausgestatteten Haushalt nicht fehlen. Dazu zählen in erster Linie vielfältige Aufsätze für den Dampfreiniger. Die Standard-Bodendüse ähnelt der Düse eines Staubsaugers, mit dem Unterschied, dass sie bläst, anstatt zu saugen. Eine Bodendampfdüse hebt sich geringfügig davon ab, denn sie ist vergleichsweise klein und führt zu einer punktgenauen, aber sanften Reinigung.

Ein Rundbürstenaufsatz umfasst eine leistungsstarke Bürste, die das Säubern hartnäckiger Verschmutzungen zulässt. Sie eignet sich zum Beispiel für Fugen auf der Terrasse. Mit einem weiteren Aufsatz für Ceranfelder lassen sich auch empfindliche Herdflächen reinigen. Je kleiner die Düse, desto kraftvoller der Dampfstrahl. Die Punktstrahldüse weist die kleinste Öffnung auf und bietet damit die größte Power. Winkel und Ecken stellen für sie kein Problem dar.

Ein Fensterwischer ist häufig im Produktumfang enthalten, lässt sich aber nicht an die Düse anschließen. Er dient zum manuellen Abziehen der Fenster.

Pflegetipps für den Alltag

Dampfreiniger können nicht alle Keime abtöten, aber mit einer Erfolgsquote von über 99 Prozent halten sie laut Herstellern mit chemischen Reinigern mit. Die Dampfreinigung eignet sich besonders, wenn Kleinkinder oder Babys im Haushalt leben. Sie sorgt nicht nur für Sauberkeit, sondern hinterlässt auch keine problematischen Rückstände durch aggressive Reinigungsmittel.

Mit folgenden Tipps ist die Anwendung besonders effektiv:

  1. Je mehr Zubehör Anwendern zur Verfügung steht, desto vielseitiger lässt sich der Dampfreiniger im Alltag nutzen.
  2. Wer Bodentücher und Dampfmopps nutzt, sie aber nicht anfassen möchte, kann ein Gerät mit berührungslosem Tuchwechsel erwerben.
  3. Mit einem entsprechenden Aufsatz lassen sich sogar Textilien bügeln.
  4. Fett und hartnäckiger Schmutz lassen sich mit Dampfreinigern entfernen, weil die Hitze sie zum Schmelzen bringt. Die Feuchtigkeit löst das Material schließlich und trägt es davon – ohne Chemie oder Kalkrückstände.
  5. Allergiker profitieren stark, denn beim Reinigen mittels Dampf wirbelt das Gerät viel weniger Staub auf als beim trockenen Staubsaugen oder beim Fegen.
  6. Mittels Dampfreinigung lassen sich auch unerwartete Bereiche säubern, zum Beispiel Abflüsse, Pflanzen oder Kleidung.
Vergleichbare Geräte im Haushalt
Ein Produkt, das ähnlich wie der Dampfreiniger funktioniert und nicht weniger praktisch ist, ist der Schnellkochtopf. Durch einen sehr stabilen Verschluss verhindert er, dass Wasserdampf beim Garen entweichen kann. Der massive Druck erhöht die Kochtemperatur auf über 100 Grad Celsius, wodurch der Inhalt schneller gart.

Weiterführende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Dampfreiniger-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Einige Testportale widmeten sich bereits einem Test von Dampfreinigern. Dazu zählen die Stiftung Warentest und die Testzeitschrift Haus & Garten Test.

Die Ergebnisse der Stiftung Warentest

Im Jahr 2007 beschäftigten sich die Tester der Stiftung Warentest mit Dampfreinigern. 16 Geräte ab 35 Euro mussten zeigen, was sie können. Darunter befanden sich verschiedene Bauarten. Bei der Untersuchung spielten ausgewählte Testkriterien eine entscheidende Rolle:

  • die Reinigung
  • die Handhabung
  • die Sicherheit
  • die Umwelt und Gesundheit
  • Falltest

Testsieger mit dem Testurteil „Befriedigend“ wurde das Testmodell SC 1402 von Kärcher. Die Tester bemängelten, dass kein Produkt die Testnote „Gut“ erreichte. Zwar funktionierte das Lösen von Schmutz gut, doch das Versagen zeigte sich eher bei der Aufnahme der gelösten Partikel. Handarbeit führte im Vergleich zu besseren Ergebnissen. Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt betraf die Sicherheit. Hier rät die Stiftung Warentest zu Modellen mit separaten Nachfülltank oder einem Tank, der sich nur in abgekühltem Zustand öffnen lässt.

Die Ergebnisse von Haus & Garten Test

Die Tester der Testzeitschrift Haus & Garten Test führten erst im Jahr 2019 einen Dampfreiniger-Test durch. Dabei legten sie ihr Augenmerk auf die Funktion, Handhabung, Verarbeitung, Ökologie und Sicherheit. Allerdings nahmen sie nur vier Testmodelle unter die Lupe. Beim Testsieger handelt es sich um den Dampfreiniger Clean Tenso 11910 von Leifheit, der schon bei der umweltfreundlichen Verpackung punkten konnte. Er bewährte sich zudem in den Bereichen Robustheit und Zusammenbau. Ein weiterer Pluspunkt: Dabei handelt sich um eines der günstigeren Geräte im Test.